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Unsicherheit nach Pause -was machen?

Unsicherheit nach Pause -was machen?

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Huhu, werde in 1 Woche wieder ins Berufsleben zurückehren - ich bin Lehrerin. War nun etwas mehr als 1 Jahr draußen, fühle mich etwas unsicher und habe Zweifel, wenn ich wieder da bin. Wie habt ihr das gemacht? Wurde bei euch da Rücksicht genommen, z.B bei den Fächern? Oder is man schnell wieder in der Routine?


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Du warst nur ein Jahr weg, was sollte sich da groß verändert haben. Die Mühlen der Schule mahlen sehr, sehr langsam ;-). Wirst sehen, kaum bist du da, ist alles wie immer. Das ist wie Radfahren, das verlernt man nicht. Ich hatte eher das Gefühl, dass ich etwas gelassener geworden bin, weil mein Kind mir gezeigt hat, was wirklich wichtig im Leben ist (das ist eine Platitüde, zugegeben, aber sie ist auch sehr wahr). Mein Zeitmanagement ist durch die Kinder wesentlich besser geworden. Alles Gute für den Wiederstart und Kopf hoch!


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Ach ja, Rücksicht hat keiner wirklich genommen, war aber auch echt nicht nötig. Wie gesagt: Nur zu!


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Ich bin keine Lehrerin und ich bin nach dem Mutterschutz wieder in Teilzeit eingestiegen. Niemand nimmt Rücksicht. Das muss man bei Bedarf ausdrücklich einfordern. Ich habe ein halbes Jahr gebraucht, um mich mit der neuen Situation zu arrangieren. Trotz des kurzen Ausstiegs war alles anders, weil ich eine andere war durch das Kind. Einfaches Beispiel: ich konnte an einem Papier nicht - wie üblich - bis zur Perfektion feilen, sondern musste es in dem Zustand abgeben, den es erreicht hatte, wenn es Zeit war zur Kita zu gehen. Ich kämpfte stark mit den eigenen Ansprüchen. Zudem treten durch die Teilzeitarbeit Informationsverluste ein, die man versuchen muss aufzufangen. Inzwischen geht es mir gut und ich bin sehr zufrieden. Viel Glück beim Wiedereinstieg.


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Hallo, ich bin auch Lehrerin und fange nach knapp 5 Jahren Elternzeit wieder an. Vor einiger Zeit hatte ich auch ganz viele Ängste und Befürchtungen, aber wir haben ein ganz tolles Kollegium und alle versichern mir, dass sie sich auf mich freuen. Ich kann dann nicht jedes mal antworten: Ich habe aber Angst". Ich glaube, dass jeder Andere in unserer SituATION SO EMPFINDEN würde wie wir es tun. Es ist ganz normal. Ich habe mir ein, zwei Bücher zum Thema "Selbstbewusstsein" besorgt und übe mich nun im "positive Gedanken machen". Ich stelle mir immer wieder vor, wie schön es sein wird, die alten Kollegen zu treffen, wie gut es mir tun wird, mich mit Kindern und Jugendlichen zu beschäftigen etc. Und so klappt es natürlich besser. Du darfst dich nicht in deine Angst hineinsteigern, Wenn du denkst du schaffst es nicht und alles ist nur noch schlimm, dann wird der Einstieg vielleicht wirklich nicht so gut. Ich wünsche dir, dass du es schaffst positiver zu denken. LG Ines