Mitglied inaktiv
Hallo ihr Lieben, sagt mal, geht es euch auch manchmal so, das ihr völlig genervt von der Arbeit nach Hause kommt und eure Kids das abbekommen. Ich habe manchmal das Gefühl, das unsere Kleine (bald 4Jahre) darunter leidet, das ich soviel arbeite. Kennt ihr das ? Ich arbeite 27,5h die Woche (von 8.30 - 14.00 Uhr). Vormittags geht sie in den Kiga, wird mittags von meiner Mutter abgeholt und bleibt dort bis 14.15 Uhr, dann bin ich meist zurück. Und wenn dann im Kiga eine Feier ist, an der die Eltern auch teilnehmen dürfen (Karnevalsumzug, Maiandacht usw.) und ich nicht immer frei bekommen kann, fragt unsere Kleine immer schon total enttäuscht, Wieso warst du nicht da, Mama ?? Das tut mir so leid für unsere Maus. Kennt ihr das Gefühl. Oft bin ich dann noch gereizt und ich will ihr doch nicht ungerecht werden, nur weil ich Streß habe. Wie macht ihr das ?? LG Sandra
Hallo, ja ich bin auch oefter gestresst und manchmal muss es meine Tochter ausbaden :-( Allerdings denke ich, dass das nicht nur arbeitenden Frauen so geht. Auch Hausfrauen fuehlen sich oft ausgelaugt und gestresst. Ich ueberlege manchmal, ob ich einen Yoga-Kurs oder aehnliches belege, um "meine Mitte wieder zu finden". Im Kiga gibt es bei uns zum Glueck nur Elternaktionen zu Zeiten, wo auch Berufstaetige teilnehmen koennen. Alles andere faende ich daneben! LG Berit
Hallo, auch bei uns gibt es Abende, an denen alle müde und genervt sind. Aber das ist doch normal. Wenn die Grundstimmung ok ist, d.h. ein liebevolles Miteinander als Basis da ist, dann macht das doch nichts. Ich denke, es ist sogar besser zu lernen, dass es schlechte Tage gibt, aber das doch nichts damit zu tun hat, wie sehr man den anderen liebt und sich um ihn kümmert. Das Leben ist doch nicht nur Friede-Freude-Eiekuchen. Es ist doch viel wichtiger, durch schlechte Momente zusammen zu gehen. Wenn ich sehr müde bin, dann schicke ich meine entgegen sonstigen Gewohnheiten zeitiger ins Bett und erkläre es ihnen auch. Sie dürfen dann noch lesen, quatschen leise spielen, aber mich müssen sie dann weitestgehend in Ruhe lassen. Gruss, Norchen
Hai, das kenne ich bisher gar nicht. Stress auf meinen Süssen (10 Monate) abladen kann ich nicht. Wenn ich ihn sehe, dann schalte ich sofort von Arbeitsstress auf meinen Engel um. Egal ob er gut drauf ist oder schlecht. Wenn ich ihn aus der Kita nach einem stressigen Tag abhole, dann freue ich mich immer so sehr ihn zu sehen und bei mir zu haben, dass ich den Stress erst mal vergesse. er ist auch so ein Sonnenschein. Er lacht fast immer und ist so witzig. Vielleicht ändert sich das ja, wenn er älter ist, ich hoffe es nicht. Er hilft mir jedenfalls den Arbeit-Aus-Schalter zu betätigen, der bei mir sowieso ganz gut funktioniert. Ich will das Leben genießen und da steht Spiel und Spaß mit Kind nach der Arbeit an erster Stelle. Ich hoffe, das bleibt auch später so, wenn der kleine größer wird.? Katinka
Weißt du, um deine eigene Gereiztheit in den Griff zu kriegen, versuch dir etwas persönliche Auszeit zu gönnen, wo du frei bist von allem (Kind und Job) und neue Kraft tanken kannst. Termine im KiGa werden ja (bei uns ist das so) ziemlich rechtzeitig im Voraus bekanntgegeben. Sie liegen auch innerhalb meiner Arbeitszeit, aber wenn ich absehen kann, dass es nicht gut aussieht, wenn ich schon wieder früher gehe, dann opfere ich einen Urlaubstag dafür. Ich achte darauf, wie populär und gut besucht solche Veranstaltungen sind und schwänze dann, wenn ich sicher sein kann, da ist eh kaum was los. Oft finden bei uns Veranstaltungen statt, an denen kaum einer teilnimmt. An wichtigen Tagen wie Weihnachtsfeier, Laternenfest, Sommerfest etc. bin ich dabei - sollte es wirklich mal nicht gehen, "nötige" ich meinen Mann, an diesem Tag Urlaub zu haben. Es macht Kinder stolz, wenn Mama und/oder Papa bzw. andere Familienmitglieder auch dabei sind, wenn alle anderen auch ihre Familie dabei haben. Ich finde es sehr wichtig, es da nicht an Präsenz fehlen zu lassen. Dass du Probleme damit hast nachmittags Termine wahrzunehmen, versteht jeder andere, aber deine Kleine nicht - und sie kann nichts für. Es wäre unfair, sie obendrein noch deinen Ärger darüber spüren zu lassen, sie könnte das falscherweise so interpretieren, dass du gar keine Lust hast, bei Kindergarten-Veranstaltungen dabei zu sein und das ist doch sicher das Letzte, was du sie glauben machen willst. Versuch doch einfach so viel möglich dabei zu sein wie es geht, und mach ihr ansonsten einen schönen Tag mit Spiel, Spaß und guter Laune, wenn DU Zeit hast. Ich bin sicher, dass sie sich darüber freut und es zu schätzen weiß. Dann ist auch nicht gar so schlimm, wenn etwas einfach nicht geht, weil Mama arbeiten muss. Bzw. du könntest auch mal eine "Vertretung" organisieren wenn es geht - kann z.B. vielleicht die Oma oder die Mutter vom Nachbarkind deine Kleine zum Fasching mitnehmen? Wenn die anderen Betreuungspersonen beliebt sind, kann man sowas auch als Highlight verkaufen statt als Ersatz. LG, Stefanie
Hallo, das kann passieren, ich habe mich dann bei meinem Sohn entschuldigt und erklärt wie es kam. Ich glaube aber nicht, dass das an der Berufstätigkeit liegt, jeder ist mal gestresst und dann passiert sowas, nicht nur bei den Kindern, sondern auch dem Partner gegenüber. Zumal Du ja mit noch nicht mal 30 Stunden nicht so viel arbeitest. Gruß, Renate
Hallo, ja, mir gehts auch so. Ich arbeite fast Vollzeit, habe anschließend 1 h Autofahrt dazu und bin meist erst um 16 Uhr zuhause. Sohnemann (4) ist von 7.15 bis 16 Uhr im KiGa. Ich erwarte nun das zweite Kind und muss sagen - ich bin HEILFROH, wenn ich wieder zuhause bleiben kann, mich ausgiebig um meinen Großen kümmern kann. Anfangs dachte ich, mit Organisation ist das alles zu schaffen. Ja, mit perfekter schon und solcher, die alle Eventualitäten abdeckt. Fakt ist: ICH kann es nicht. Bin zur Zeit hoffnungslos überfordert und werde nach Nummer 2 bestimmt nicht wieder 80% arbeiten fahren. Zumindest nicht, wenn ich ne Stunde Fahrzeit habe. Wenn, dann nur mit Heimarbeitsplatz. Inzwischen muss ich schon grinsen, wenn ich die "Verbesserungen" lt. Regierung bez. Kinderbetreuung höre. Man macht da leider leider leider die Rechnung ohne das schlechte Gewissen und die Belastbarkeit der Mutter... Ich kann genau nachfühlen, wie es Dir geht. Ich habe für mich entschieden, daß ich doch in die klassische Mutterrolle zurückkehren werde. Zumindest vorerst. Und die Frage ist, wie belastbar bin ich hinterher, aber mit der Entscheidung lasse ich mir diesmal Zeit... viele Grüße Natascha P.S: wenn ich mal ausflippe und dem Großen gegenüber ungerecht werde, entschuldige ich mich hinterher und versuche ihm zu sagen, warum ich so war und daß es besser werden wird.
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