Mitglied inaktiv
Hallo, da die Diskussion ja mal wieder hochkam, würde mich interessieren, WIEVIEL Qualitätszeit ihr für Eure Kinder habt? Die teilweise sehr unqualifizierten Aussagen von ein paar Frauen hier, veranlassen mich zu der Frage. "Quantität vor Qualität" - ist super, aber WANN gibts Qualität? Am Wochenende? Vor allem, wenn man davon ausgeht, dass man nach einem Ganztags-Job meiner Meinung nach nicht mehr viel "Qualitätszeit" mit seinem Kind(er) verbringen kann, da das Nervenkostüm dann auch nicht mehr das beste sein kann. Ich arbeite täglich bis 14 Uhr und 2-3x wöchentlich Nebenjob bis abends. An diesen Tagen sehe ich meine Maus schon mal nur in der Früh. Qualitätszeiten haben wir z.B. nur an den Tagen, an denen ich bis 14 Uhr arbeite. Gruß, Sonja
guten morgen, ich kenne ja jetzt beide seiten, ich arbeite seit 1.5. nicht mehr, weil am 21.6. unser jonah geboren wurde, am 1.9. fange ich glücklicherweise wieder an. ich habe aber die letzten wochen die erfahrung gemacht, dass das nervenkostüm viel geringer ist, wenn man den ganzen tag nur die lieben kleinen um sich hat. woran genau das liegt, kann ich noch nicht mal sagen. mein ganzer tag dreht sich jetzt um die beiden jungs. fynn geht ja in die kita - aber jonah ist zu hause. ich habe zwar nur den haushalt und den zwerg, aber ich bin am abend so geladen, weil ich irgendwas nicht geschafft hab, das ist wahnsinn. normalerweise arbeite ich 10 stunden am tag (mindestens), habe dann ab nachmittag fynn dagehabt und konnte mich super auf ihn einstellen - wir hatten die beste zeit miteinander, also auch richtig gute qualität. momentan kommt es leider viel zu oft vor, dass er fragt, ob wir spielen und ich vertröste ihn auf die zeit, wenn papa kommt. mein mann arbeitet 8 stunden im büro, kommt nach hause und freut sich auf die jungs. aber er sieht halt am tag auch mal was anderes ausser volle windeln und wäscheberge. für ihn ist jonahs geknatsche wegen bauchweh nicht so belastend, weil er es nicht 24 stunden am tag hat. ich freue mich schon so auf meine arbeit, das kann man gar nicht beschreiben. auch wenn jonah trotzdem 24 stunden bei mir sein wird, ich sehe auch mal wieder was anderes. aber ich hoffe, dass ab freitag alles besser wird, da gehts dann in urlaub :-) tut mir leid, aber besser kann ich das echt nicht beschreiben oder erklären, aber etwas mama-arbeits-zeit bringt entspannung für alle, weil der stress wirklich ein ganz anderer ist. lg doreen mit jonah
hi doreen, kann dem, was du schreibst, nur zustimmen. wollte nur kurz rüberwinken, da mein jona (ohne "h") nur kurz vor deinem, nämlich am 20.6. geboren worden ist. ist auch mein zweites und auch ich freue mich tierisch, im september wieder zu arbeiten, da es mich fröhlicher und entspannter macht (auch wenn ich gestresst heimkomme, obwohl dies ein widerspruchzu sein scheint) und damit auch meinen umgang mit den kindern. lg anna
I. d. R. habe ich pro Tag 2 Stunden abends und 1 Stunde mrogens mit den Kindern. Ich arbeite zwar vom Home-Office, aber da sehe ich die Kinder trotzdem nicht, weil ich da eben ARBEITE :-) Evtl. kommt noch ein halber Nachmittag hinzu, weil (so wie heute) z. B. eine Abschlußfeier in der Musikschule ansteht o. ä. Aber: die zwie Stunden abends machen wir zusammen Abendessen, unterhalten uns über die Hausaufgaben, spielen ein Spiel, Sandmmännchen, gemeinsame Zeit im Bad und dann Vorlesen und kuscheln bis max. 20.15 Uhr :-) Danach wusele ich dann durch die Wohnung und mach "mein Zeugs", oder schaue auch mal TV. Die Stunde morgens ist die schönste, alles ist ruhig, es wird zusammen gefrühstückt, der Tag besprochen und die Kinder "auf die Reise geschickt". Am Wochenende frühstücken wir zusammen, erledigen auch Hausarbeit zusammen und ich bin froh, die beiden um mich zu haben :-) Ich arbeite mit Begeisterung und mein Nervenkostüm ist seltenst "schlecht" wenn ich dann zu meinen Kindern gehe oder von einer Geschäftsreise heimkomme. Ich arbeite gerne und ich bin mit tiefster innerer Anteilnahme Mutter. Aber eben alles zu seiner Zeit :-) Viele Grüße Désirée
Hallo also ich beantworte mal für meinen Mann und mich, denn witzigerweise werden die Männer da ja sonst selten nach gefragt: Wochenende ist ab Samstag Mittag Familienzeit, das ist wohl bei vielen so. In der woche hat mein mann die Kinder morgens nur FALLS sie mal früher aufwachen bis 7 Uhr, also eher nciht und Abends ab ca 17 uhr. Von 17 bis 18 uhr wäre für IHN wohl Qulitätszeit, wobei der große da ja oft nch unterwegs ist. Um 18 uhr essen wir alle gemeinsam(auch Qualität?)und bis 19 Uhr ist papa dran, dann schalfen beide kinder. ICH habe theoretisch morgens bis unm 8 die Kinder und hole beide Mittags nach der schule ab.(bin lehrerin) Wir essen Mittag gemeinsam und nach einer stunde Pause gehört der nachmittag den kindern, wahlweise mit mir, freunden oder unserem Aupair. Also high quality. *gg* reicht das an Qualität? Ich finde ja...und bin dennoch halbtags berufstätig, wäre bei voller stelle aber bei mir auch nicht wirklich anders...ich arbeite dann abends nach dem Abendessen weiter... LG HEnni
Hallo, bei uns ist es auch so, dass ich mich auf meinen Sohn freue, wenn ich von der Arbeit komme. Ich bin meist zwischen 17:00 und 17:30 bei meinem Sohn. Er wird meist von meiner Mama aus dem Kiga abgeholt und ich hol ihn dann bei meinen Eltern ab. Die Zeit gehört dann ihm, im Haushalt mache ich nichts in der Woche über, mein Mann kommt dann auch zwischen 18:00 und 19:00 und wir essen dann gemeinsam zu Abend (wir kochen abends nicht, da jeder von uns mittags schon warm ist). Deshalb haben wir auch genügend Zeit füreinander. Zur Zeit geht unser Sohn recht spät ins Bett, da er sowieso nicht vor 21:30 schläft, da muss er auch noch nicht um 19:30 im Bett liegen, er geht meist zwischen 20:00 und 21:00 ins Bett, ich sehe das nicht so eng. Von daher kann ich behaupten, haben wir noch viel Qualitätszeit zusammen. Und ich komme nicht gestresst von meiner Arbeit heim, da ich gerne meine Arbeit mache und ich sie nicht als Stress empfinde. Eher hat mich auch das Zuhausesein gestresst. Von daher kann ich Doreen auch nur zustimmen. Viele Grüße Kleiner Löwe
Hallo, ich habe vergessen, dass wir früh auch noch ca. 45 min zusammen haben. Nachdem wir Papa gewunken haben, frühstücken wir gemeinsam. Danach für den Kiga fertig machen und ich bringe ihn in den Kiga. Viele Grüße kleiner Löwe
Ich habe mit meinen Kindern täglich 3-4 Stunden inclusive ausführlichstem Gute-Nacht-Ritual (ich glaube so ausführlich macht das kaum ein Mensch). Morgens allerdings ist es mehr ein "alle müssen fertig werden", aber trotzdem mindestens 20 Minuten gemeinsames Frühstück, das ist uns heilig. Einmal pro Woche haben wir noch einen Nachmittag, aber meine Kinder sind inzwischen so groß, dass sie es meist attraktiver finden, sich trotzdem mit Freunden zu verabreden, so dass ich an dem Nachmittag meist nur eins von beiden habe (sehr schön! weil ganz exklusiv). Ich muss widersprechen, dass mir nach der Arbeit der Kopf so brummt und ich so angespannt wäre, dass ich mich den kindern nicht widmen könnte. Das ist vielleicht ein Segen meines langen Anfahrtswegs (30-40 minuten). In dieser Zeit komme ich meist wieder "runter". Es ist wirklich selten, dass ich mich zu Hause noch "drehe". Das ist auch mein Rat an alle arbeitenden Mütter, lieber zwischen Arbeit und Zuhause noch einen Puffer einbauen, das kann ein kurzer Lebensmitteleinkauf sein, autogenes Training oder was immer. Aber besser 15 Minuten weniger Zeit gemeinsam als 3 Stunden mit dem Kopf noch ganz woanders. Grüße Tina
Mein Mann hat übrigens noch mehr Zeit mit meinem Sohn und ich etwas mehr mit meiner Tochter - hängt mit unserer Aufgabenteilung zu Hause zusammen. Wir genießen das beide. Mein Mann verbringt zwar rund eine Stunde weniger am Tag mit den Kindern, das hängt aber damit zusammen, dass fast ausschließlich ich die Bettschau veranstalte. Ich kenne viele Kinder, die ihren Vater nur am Wochenende sehen oder höchstens abends kurz - angespannt und unansprechbar. ICh finde die Väter bedauernswert und auch die Kinder, die eigentlich nie eine innige Beziehung aufbauen können. Meine Kinder mussten und durften das zwangsläufig. Gruß Tina
Hallo, als erstes stimme ich Doreen-Fynn zu, seitdem ich arbeite, bin ich viel gelassener mit meinem Kind (Nervenkostüm) und immer gerne mit ihm zusammen, während ich vorher nach spätestens 23 1/2 Stunden schon mal genervt war :-) Es gibt bei uns wegen morgens Krippe und dann ausgiebigem Mittagsschlaf schon manchmal ein Problem, unter der Woche mal was besonderes zu machen (Schwimmbad oder so) das artet schon in Stress aus. Muß aber doch auch gar nicht sein, Spielplatz reicht doch auch. Das Besondere dann am Wochenende. Ich habe verstanden, dass du 2-3 mal in der Woche ab 14.00 Uhr und das ganze Wochenende Zeit für Deine Kinder hast, ich denke, da ist 4-5 * die Woche doch genügend Qualität drin. Und vielleicht läßt sich an den anderen 2-3 Tagen noch ein Stündchen einbauen (ich kenne ja die Zeiten Deines Nanenjobs nicht). Oder der Papa ist dann da und macht die Qualität? Ciao Biggi
sind bei uns täglich ab 17.00 bis ca. 20:00 (obwohl er schon um 13:00 daheim ist, wegen Essen, Wickeln und Mittagsschlaf, wenn er also dann mal länger in die Krippe geht, wird sich da wenig ändern, da Mittagsschlaf in der Krippe) und das ganze Wochenende. Ciao Biggi
Nur halt nicht mit der Mama... kann natürlich auf Krippe und Kind ankommen, aber bei uns schon. Ciao Biggi
Hallo, muss schon sagen, find ich prima, wie Ihr trotz Arbeiten noch (Qualitäts-)Zeit für Eure Kinder findet. Ich muss für mich sagen (bin alleinerziehend), dass die Abendzeit bis zum Einschlafen für meine Maus und mich fast die schönste und intensivste Zeit ist. Sie dauert fast 1 Std. mit Sandmännchen, waschen, vorlesen, evtl. noch reden, was für sie wichtig ist und warten bis sie eingeschlafen ist. Ich hab schon ab und zu gelesen, dass das manche Mütter auch so machen. Ich geniesse das sehr. Nachmittags geht man halt auf den Spielplatz, Schwimmen oder die Maus hat einen Termin. Viele Grüsse, Sonja
Hallo, das ist bei uns ganz schwer zu beantworten. An den Tagen, an denen ich im Büro arbeite bin ich so ab 15.30 zuhause und dann beginnt die "Qualitätszeit". Ich bin nicht gestresst vom Job, weil ich ihn gerne mache und ich freue mich dann total auf meinen Sohn und es geht auf den Spielplatz, in den Garten, zur Oma etc. An diesen 2 Tagen in der Woche haben wir also ca. 3-4 Stunden "Qualitätszeit" miteinander. Er hat vorher allerdings meiner Meinung nach auch schon 8 Stunden "Qualitätszeit" mit seiner Kinderfrau, die nämlich super mit ihm umgeht, mit ihm spazieren geht, Blumen pflückt, Lieder singt, Bilderbücher ansieht etc. An den Tagen, an denen ich von zuhause arbeite, ist die Qualitätszeit unterschiedlich. Je nach dem wie ich mit der Arbeit durchkomme. In der Woche haben wir aber mind. 3 Std. "Qualitätszeit" am Tag zusammen und am Wochenende als Familie noch mehr. Mein Mann ist immer ganz unterschiedlich zuhause (öfter auch mal in der Woche auf Dienstreise). Dafür gibts dann am Wochenende fast immer einen "Papatag" an dem die Mama auch mal ausschlafen darf ;-). LG Stephanie
HI, Bei uns ändert sich einiges ab August, ich werde wieder arbeiten und wir bekommen übermorgen unser Aupair (JUHU!). Aber es wird wahrscheinlich so ablaufen: Wochenende Samstag und Sonntag ist Familienzeit. In der Woche frühstücken die ELtern eigentlich weniger, die Kinder werden entweder mit mir oder dem Aupair frühstücken. Dann kommt Schule für die Große und Aupair oder Mama (je nach Arbeitsplan) für die Kleine. Am Nachmittag gibt es Verabredungen mit oder ohne Mama. Und der Papa spielt ausgiebig nach der Arbeit mit den Kindern und unser heiliges gemeinsames Abendbrot darf nicht gestört werden. Beim ins Bett bringen wechseln wir uns bei den Kindern ab. Besonderes Highlight für alle: Papa geht samstags oder sonntags mit den Kids in die Badewanne! Bis dahin Cordi
Hallo, Die Qualität meiner Beziehung zu meinem Kind kann ich nicht in Stunden messen. Das sind einfach Augenblicke, wo wir zusammen herzhaft lachen oder eine gemeinsame Erfahrung machen. Die "echte" Qualitätszeit ist daher wahrscheinlich noch ein Bruchteil viel weniger, als ich eigentlich Zeit für Felix übrig habe. Manchmal wünsche ich mir mehr Zeit mit Felix, aber ich vermute, die wirklich wertvollen Momente würden dadurch gar nicht mehr werden. kompliziert :-) LG Esther
ich gehe morgen früh gemeinsam mit meinem mann in den kindergarten nachdem ich von meiner eh schon sehr stillen und zurückgezogenen Tochter erfahren habe, dass sie dort angeschrien wird von den Erziehern und heute so nebenbei mitgeteilt bekommen habe, dass sie beim mittagessen nicht mehr nachholen darf GRUND: weil sie zu schnell (und gerne aber nicht übergewichtig) ihr mittagessen isst. Ja, so ist das.... die andere kommt mit ne blutverkrusteten Nase nach Hause, ein kind hat auf dem klettergerüst nach ihr getreten und die erzieherin meinte nur "was geht mich das an " erzählt sie Das macht doch echt lust auf Fremdbetreuung *ironie*
Hallo Silvana, wegen Anschreien: das ist der Hammer und inakzeptabel. Was hat sie denn gemacht? Zu der blutigen Nase: also, ich bin grundsätzlich der Meinung, die Kinder sollten Streitigkeiten unter sich ausmachen. (Fürchte aber, auf dem Spielplatz kriege ich da noch Probleme). Aber eine blutige Nase finde ich dann doch etwas krass. Wobei das ein Versehen gewesen sein kann. Ich denke, die Erzieher sollten mit den Eltern solche Themen schon besprechen. In unserer Krippe wird sowas besprochen. Es gibt ein Mädel, das küßt alle sehr gerne (stört auch viele Kinder). Wenn sie aber Frust hat (Lieblingskameraden nicht da), beißt sie auch. Ich habe in der Krippe nachgefragt, was das für ein Ding auf der Stirn meines Kleinen ist. (1 Jahr). Die haben gesagt, Alisa (2 Jahre) hat gebissen, macht sie in letzter Zeit öfter. Müssen wir ein Auge drauf haben. (von alleine haben die auch nix gesagt) Aber ich habe in meinen Kleinen auch Vertrauen, dass er sich wehrt (schreit oder was auch immer). Für mich war das kein Problem, sind Kinder. Vielleicht würde ich mich da anders verhalten, wenn ich ein Mädchen hätte. Oder wenn das Kind schüchtern ist. (glaub es aber nicht) Ich war auch immer schüchtern. Ich kann mich an (körperliche!) Konflikte im Kindergarten sogar erinnern. Kann mich auch erinnern, dass ich mich trotz Schüchternheit gewehrt habe. Ich glaube, das ist hauptsächlich eine Sache der Einstellung (der Eltern). Kinder machen alles Mögliche untereinander. Das heißt nicht, dass sie sich mutwillig verletzen wollen, oder alles aus dem Ruder läuft. Die nehmen sich auch gegenseitig alles weg. Das bedeutet eben, Sozialverhalten lernen (unter Kindern, in die Situation werden sie öfters kommen). Aber ich finde, die Erzieherinnen hätten mit dir darüber sprechen müssen. Essen nachfassen verbieten, wenn das Kind nicht dick ist, finde ich falsch. Ich würde mich freuen, wenn Du antwortest (auch mit einer anderen Meinung, ich kenne ja Eure Situation nicht), vielleicht in einem neuen Posting, hier unten sehe ich es vielleicht nicht. Ciao Biggi
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