Mitglied inaktiv
Wollte nur mal sagen, wie stolz ich auf mich und meine Kleine bin. Wir haben letzte Woche gemeinsam ein anstrengendes Blockseminar in der ersten "Ferienwoche" nach dem Semester bewältigt. Eine ganze Woche lang von Mo - Fr immer 14 - 18 Uni. Hätte nie gedacht, dass das mit einer 11-Monate alten Tochter geht. Wir haben sogar am letzten Tag ein 3 stündiges !!! Referat gehalten. Ich will nicht behaupten, dass es leicht war, aber es geht wirklich. Studium und Kind sind machbar. Sitze gerade an meinem Stundenplan für nächstes Semester - hoffentlich bekomme ich alle gewünschten Seminare. :-)
Ich studiere auch, mein Kind ist jetzt 13 Monate alt. Wie du schon geschrieben hast, geht es wirklich! Es müssen aber alle mitmachen, mein Mann ist auch noch Student. Wir teilen uns eben alles, von Haushalt zu Kinderbetreuung. Dazu geht Merle auch noch zu einer Tagesmutter. Ansonsten wäre es glaub ich nicht so einfach zu schaffen. Bin jetzt am Überlegen, wann das zweite Kind kommen soll. Noch IM Studium oder erst danach? (Bin aber schon fast fertig, könnte nächstes Jahr mein Diplom machen) Mittlerweile bereue ich es, dass das Kind nicht schon eher gekommen ist...
Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass keine Arbeit so flexibel ist wie ein Studium. Klar muss ich Abgabetermine für Prüfungsleistungen einhalten, aber wenn das Kind krank ist, muss ich keine Vertretung auf Arbeit organisieren und bin niemandem Rechenschaft schuldig, wann ich meine (Studien-)Arbeit tatsächlich mache (zB nachts). Hingegen muss man auf Arbeit für Kollegen, Chef und Partner tagsüber erreichbar sein. Daher mein Fazit: Kinder und Studium sind besser zu vereinbaren als Kinder und Job. Viel Erfolg im Studium.
Schön wäre es, wenn alle mitmachen würden. Doch leider ist das bei mir oft nicht der Fall. Tagesmutter war die ganze Woche im Urlaub, Babysitter ausgefallen und mein Mann denkt Uni wäre Kinderkram und am Computer spielt man nur und arbeitet nicht. Deshalb war die Woche eine echte Herausforderung. Bin mir nicht sicher, ob Job und Kind wirklich schwieriger wird. Die Arbeit würde mein Mann dann wenigstens ernst nehmen und mich unterstützen. So fühle ich mich oft alleinerziehend.
hallo, stecke gerade im totalen frustloch, lebe wie du, aber schon ca. acht jahre voraus. aber damals ging es mir haargenau wie dir jetzt. ich darf mal ausholen: mein mann fand scheinbar studium auch nur nette spielerei, ich habe drei kinder währenddessen gekriegt und ziemlich alleine versorgt. er war nämlich nicht da, sondern auf der arbeit. jeden tag. fertig. abends zu spät, morgens zu früh, am wochenende zu kaputt und erholungsbedürftig. kurz vor der abschlussprüfung ist er (ich höchstschwanger mit nr. 3) für mehrere wochen mit unbestimmtem reiseende ins entfernte ausland gedüst. mann (!) muss prioritäten setzen. ... die männer von meinen bekinderten kommilitoninnen haben sich wochenlang frei genommen, um ihnen die paukerei zu erleichtern. jetzt arbeite ich, weil ich einfach alleine für alles zuständig bin, natürlich auch für unseren unterhalt. mein mann nennt das: "nur haushalt wäre ihr zu wenig, sie braucht abwechslung.da kommt sie auf andere gedanken." (- ich sorge finanziell alleine für die kinder und mich, er hat schon genug mit sich selbst zu tun!! -) ... nach vielen jahren hatte ich mich gerade mal wieder auf ihn verlassen, und habe deswegen einen dicken auftrag angenommen. er wollte seinen urlaub hier mit den kindern verbringen. kurzfristig ist ihm noch verschiedenes in den sinn gekommen, er kommt nun viele tage später und kürzer, als vereinbart. ich habe sooooo einen hals, rödele total herum und musste mir eben nochmal gejammer anhören, weil das leben sooo gemein zu ihm ist. ------------------------------------------------------------ dieser erfahrung nach: nimm deinen mann ran, er ist auch der vater! wie sollst du arbeiten, wenn du keinen abschluss machst? ist schon mit schwer genug. was der vater nicht beizeiten lernt, das kann die mutter nur schwer später noch in ihn hineinbimsen. ich wünsche dir viel, viel erfolg, shortie
Erstmal Glückwunsch Euch.
Also ich studiere auch und meine Tochter ist mittelerweile 2. Mein Freund hilft mir eigentlich und "versucht" mich zu unterstützen. Aber leider denkt er manchmal mir flutscht das Wissen so aus meinen Fingern, denkt aber nicht daran, dass ich auch mal was in meinen Kopf reintun muss damit es flutscht.
Zudem ist unsere Tochter entwicklungsgestört und ich muss 2x die Woche zu Therapien. Ich fände es toll, wenn er mal irgendwas in der Richtung übernehmen könnte. Habe nämlich grad den Kopf nicht frei, um meine Projektarbeiten fertig zustellen, für die anstehenden Prüfungen zu lernen und mich um meine Abschlussarbeit zu bemühen. Denn die Uni sitzt mir im Nacken, die den Magisterstudenten bis Sept. 2010 Zeit einräumen sich für die Abschlussprüfung anzumelden.
Und dann noch die tollen Freunde und gleichzeitig Kommilitonen die denken, dass man mit Prüfungserleichterung auch wirklich alles voll leicht hat.
Und dann noch die Verwandten, die einerseits keine Zeit haben, wenn mal Hilfe braucht und dann einem vorwerfen, dass wir nicht zulassen, dass sie mal auf unsere Tochter aufpassen können.
Und zu guter Letzt all die tollen Leute, die mein Studiengang für brot- und sinnlos halten und der Meinung sind, dass ich eh nie fertig werde.
Ich habe den tollsten Freund, der mich unterstützt, wie er kann auch wenn ich manchmal wünschte es wäre mehr.
So, werde mir grad nochmal in den Hintern treten und mein Schakra aktivieren und weiter an meiner Projektarbeit s(chw)itzen.
LG Emmasmamma
Hallo!
Glückwunsch, dass das Studium so prima klappt! Das ist doch Motivation weiterzumachen, nicht?
Ich sitze auch grade noch an meiner Zula, die ich morgen binden lassen will und lenk mich grad mal ein wenig ab
jaja, die Nacht ist mein Freund
lg und weiter so
2seesterne
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