Mitglied inaktiv
hallo ich habe bissher montag nachmittags gearbeitet, dann haben sich die omas mit der betreuung abgewechselt. nun arbeite ich ab nächstem jahr neu am montag morgen und es wäre dann etwas länger zum aufpassen. nun ist meine schwiegermutter nicht mehr bereit meine beiden mädels (4j,1,5j)für 5stunden zu nehmen, es sei ihr zuviel. vorger waren es 3,5std. finde es wirklich ein wenig übertrieben. es wäre alle 14tage 5std. sie ist 52j alt und nicht krank oder so. sie arbeitet selbst auch nicht viel, nur 2 halbe tage die woche. finde es echt schade. ist das normal? meine ma ist 70j alt und ich verstehe dass es ihr manchmal zuviel ist in dem alter. ich möchte auf keinen fall mein job aufgeben, und die betreuung durch die omas ist doch das idealste. shelly
Hallo, also unser jeweils jüngstes Kind wird von der Oma betreut solange ich an der Arbeit bin. Jeden einzelnen Tag. Immer. Und dafür bin ich meiner Schwiegermutter unendlich DANKBAR! Es käme mir NIEMALS in den Sinn, diese Betreuung als selbstverständlich vorauszusetzen. Kleine Kinder sind megaanstrengend. Ich weiß nicht, ob ich (wenn ich mal irgendwann Oma werden sollte), bereit wäre, DAS zu leisten, ehrlich nicht. Ich bin der Meinung, dass da ein Fehler im Ansatz besteht: Du gehst davon aus, dass es ein "Klacks" ist, eine Selbstverständlichkeit quasi. Überleg dir mal, ob es im umgekehrten Fall auch so selbstverständlich wäre, wenn DEINE Hilfe so einfach vorausgesetzt werden würde. Wie kannst du festlegen, was für wen zuviel ist? Bei uns ist es so geregelt, dass meine Schwiegermutter JEDERZEIT sagen kann, wenn es zu viel wird. Wir haben ein dichtes Betreuungsnetz, was wir auch schon genutzt haben. Und das empfehle ich dir auch dringend. Wenn du deine Mutter und Schwiegermutter entlastest, wird sich womöglich ein Kompromiss finden lassen. Aber voraussetzen kann und darf man das m.E. nach nicht. LG Annette
Hmmm...Fakt ist, DU hast die Kinder bekommen und DU bist für sie verantwortlich, nicht die Omas! Die Omas haben ihre Kinder erzogen, jetzt bist Du dran. Ich finde nicht, daß die Omas irgendwelche Verpflichtungen Dir gegenüber haben. 5 Stunden auf 2 kleine Kinder aufpassen ist kein leichter Job, mir persönlich wäre das auch zuviel. Ich selber gehe Vollzeit zur Schule und donnerstags brauche ich immer jemanden, der Leonie vom Hort abholt und 2-3 Stunden beaufsichtigt. Das machen abwechselnd meine Freundinnen und meine Schwiegermutter. Die machen das alle gern, aber ich akzeptiere es vollkommen, wenn eine mal nicht kann oder mag. LG Ivonne
Es ist dein Kind und du trägst die Verantwortung. Ich finde es nicht ok, von anderen Menschen -auch nicht wenn es die Oma ist- zu erwarten, das Kind regelmäßig zu betreuen. Es ist das gute Recht deiner Schwiegermutter, "nein" zu sagen, so Leid mir das für dich und dein Kind tut. Du kannst es nicht erwarten. Ich gehe selber vollzeit arbeiten und habe zwei kleine Kinder. Mein Mann und ich müssen sehen, wie WIR die Betreuung der beiden geregelt bekommen-Oma is' bei uns nicht. Wir haben zwei Jahre lang eine Tagesmutter für 400 Euro monatl. gehabt.
Geht Deine ältere Tochter mit 4 Jahren nicht in den Kindergarten? Es würde die Situation sicherlich entspannen, wenn die Schwiegermutter und Deine Mutter nur auf ein Kind aufpassen müsste. Liebe Grüsse, Daniela
hi nein, erst nächsten august. wir wohnen in der schweiz, da ist alles ein bisschen anders. eine tagesmutter für 5std würde mich für beide kinder 60fr kosten sprich 40euro, find ich ganz schö viel. ich verdiene ja nicht besonders gut und mein mann auch nicht. lg shelly
Mag jetzt provokant klingen, aber stell Dir vor, Deine Schwiegermutter oder Dein Schwiegervater werden plötzlich pflegebedürftig - Du bist doch jung, da wäre das doch zumindest für ein paar Stunden die Woche ein Klacks. Würdest Du es selbstverständlich tun? Meine Eltern wohnen sogar mit uns in einem Haus (meine Mutter ist 49, mein Vater 53). Trotzdem haben wir für zwei Tage die Woche eine Kinderfrau. Ich möchte meiner Mutter nicht zumuten, dass sie regelmäßig als "Pflicht" auf meinen Sohn aufpasst. Wenn sie, (ich arbeite auch 3 Tage die Woche von zuhause) den Kleinen mal nimmt und eine halbe Stunde mit ihm spazieren geht, dann bin ich ihr wirklich dankbar, aber ich sehe das nicht als selbstverständlichkeit an. Natürlich ist eine Kinderbetreuung kostspielig, aber ich kann meine Mutter oder auch meine Schwiegermutter nicht einfach einplanen, wenn sie auf meinen Sohn aufpassen ist es freiwillig. Ich denke, wenn ihr eine Betreuung durch eine Kita oder Tagesmutter hättet, dann würde sich die Situation zwischen Dir und Deiner Schwiegermutter auch entspannen, die hört sich nämlich unterschwellig nicht so toll an. LG Stephanie
hallo amelily es war bei uns so vereinbart dass sie je alle 14tage auf die kleinen aufpassen, sie haben klar zugesagt dass ein halber tag ok sei. es ist alle 14tag 5stunden, finde ich persönlich zumutbar und sehe es in der familie als eine "selbstverständlichkeit" an. genauso würde ich wenn jemand meine hilfe braucht sofort dastehen (wobei ich mir da jetzt nicht mehr so sicher bin bei meinen schwiegereltern) sie hat mich einfach zu oft hängen lassen. versteh mich nicht falsch, aber ich arbeite samstags und freitagabend (da ist mein mann da) und es wäre wirklich nur der montag morgen die 5stündlein. ich hänge sehr an meinem job, und er ist mir sehr wichtig. wenn ich eine tagesmutter bräuchte, wir leben in der schweiz. dann würde das für mich 60fr kosten das wären 40euro die woche, das wären dann ganze 3/4 von meinem montagmorgenlohn. wenn es nicht anders geht, dann suche ich mir eine tamu, finde es einfach ein bisschen schwach von meiner schwiemu. wir haben ihr auch immer geholfen, umzug 3mal, als sie allein gelebt hat haben wir ihr viel eingekauft, wenn sie ein pc prob hat dann kommt mein mann sofort usw. lg shelly
Hallo, hm...also ehrlich gesagt kann ich eigentlich nur den Kopf schütteln über Deine Einstellung...Auch, wenn es NUR ein Tag die Woche 5 Stunden ist. Es ist eine PFLICHT, so wie Du es beschreibst. Und Pflichten werden zu Lasten, wenn man das Gefühl hat, sie tun zu MÜSSEN. 1. Fehlt mir tatsächlich ein wenig der Ansatz der Dankbarkeit. Auch ich hatte beide Omas zur Betreuung und war sehr enttäuscht, als MEINE Mutter einen Rückzieher gemacht hat. Aber ich habe mir gesagt, daß es KEINE Selbstverständlichkeit ist, MEIN Kind zu versorgen. Es sind nicht nur 5 Stunden, es ist das Essen, die Verantwortung, die Beschäftigung. Schließlich erwartest Du wohl nicht, daß sie Deine Kids 5 Stunden vorm Fernseher parkt - und!- 2 Kinder SIND anstrengend in dem Alter, zumindest finde ich das... 2. Was gibst Du denn Deiner Schwiegermutter für ihre Arbeit (die aus meiner Sicht mit 3mal beiseite stehen abgeleistet wäre, wenn man die 3 Umzüge dagegen rechnet!)? Gibst Du ihr was, bedankst Du Dich? Sagst Du ihr, daß Du es toll findest, daß sie das macht? 3. Stell Dir wirklich mal die Frage der Pflege. Würdest DU wirklich immer parat stehen, wenn sie Dich jede Woche 5 Stunden braucht?? Denn: was machst Du dann mit Deinen Kindern? Vielleicht hat sie auch einfach Termine oder Dinge, die SIE machen möchte? Nee, also mit der Einstellung...ich habe mich bestimmt auch immer mal aufgeregt über die Omas. Aber nie habe ich es als selbstverständlich angesehen, daß sie auf meinen Kleinen aufpassen...Aber vielleicht auch, weil ich Freundinnen habe, die nicht auf Omas zurückgreifen können und wo ich gesehen habe, daß alles funktioniert, wenn man es will und daß es sehr sehr schön ist wenn man Omas hat. Übrigens habe ich mir gesagt, wenn ich nun beim zweiten auch wieder arbeiten möchte, werde ich NICHT die Omas zur Betreuung bitten, denn ich habe schon auch gemerkt, wie anstrengend es für sie war (54 und 62). Das war mein Senf dazu...nimms nicht übel, aber bei so einer Einstellung reg ich mich doch innerlich manchmal auf... lieben Gruß Natascha
ich finde auch, dass man die Bereitschaft der Großeltern, auf ihre Enkel aufzupassen, nicht überstrapazieren sollte. Ich habe Glück, meine Schwiemu hat von Anfang an gesagt: "wenn Ihr Hilfe braucht, bin ich da, aber ich habe nicht vor, mich regelmäßig einspannen zu lassen" Das war eine klare Ansage, an die sie sich super hält. Sie kommt oft und gerne, um mit den Jungs zu spielen, nimmt sie auch mal für eine Woche, kommt, wenn ich mit Milchstau im Bett liege und nimmt den Großen einfach mit zu sich nach Hause. Aber sie hat keinen strengen Zeitplan, an den sie sich halten muss, und das ist gut so. Dann macht die Betreuung nämlich auch noch Spaß und wird nicht zur Pflichtübung. Ulrike, ansonsten mit Kinderfrau gesegnet.
Hallo! Bin neu im Forum! Ihr sprecht mir alle aus der Seele! Also, liebe Shelly: Ich kann den anderen nur zustimmen! Sei dem lieben Herrgott oder wem auch immer zutiefst dankbar, dass Du eine Familie hast, die sich offensichtlich gern gegenseitig hilft! Nimm und biete die Hilfe an, aber sieh es nie,nie und niemals als selbstverständlich an! Viele müssen viel häufiger arbeiten, allein die ganze Verantwortung tragen und haben niemanden in der Nähe! Ganz häufig wohnt die Familie nämlich nicht am Ort! Mein Vorschlag:Such Dir eine Tagesmutter oder Kita und zahl den Preis! Die meisten berufstätigen Mütter geben weit mehr als die Hälfte ihres Nettoverdienstes für die Betreuung aus! DAS IST GANZ NORMAL! Dann nimm einen schönen Blumenstrauss und bedanke Dich mal bei den Omas für die viele Hilfe! Du wirst sie noch häufig genug brauchen, wenn Du, Dein Mann oder Deine Kinder krank o.ä. sind. Und höre endlich mit dem Aufrechnen der Hilfe auf! So, verzeih, aber das ist meine ehrliche Meinung, ich hoffe, nur die ist in den Foren gefragt. Ich wünsche Euch als Familie alles Gute! L.
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