Elternforum Baby und Job

@Silvana

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Hallo Silvana, ich drück Dir die Daumen für heute. Aber je mehr ich darüber nachdenke, finde ich auch, dass Dein mann mit eingebunden werden muss. Wenn er sowieso schon keine Aufgaben hat oder sich nicht darum sorgt, dann kann doch er zweimal oder dreimal die Woche später anfangen und dafür auch später kommen. Der Gewinn wäre doch, dass Du zwei bis dreimal die Woche wirklcih früh da bist. An mir hängt zwar auch die gesamte Organisation und wenn ich auf Geschäftsreise bin muss ich im Gegensatz zu meinem Mann einen genauen Plan mahcen (er packt Koffer und geht), aber mein Mann hat feste Aufgaben, die ich ihm auch nur in der Not abnehme. So macht er die planbaren Arzttermine und bringt unseren Sohn in die Schule, weil es mich zu viel Zeit kosten würde. Eltern sind immer zwei, deswegen geht nicht alles :2, aber doch zumindest sollten Aufgaben besprochen werden. Was Hausaufgaben angeht, kann ich auch nur bestätigen, dass es eigentlich ideal ist, wenn sie die in der Schule machen. Mancher wird jetzt sagen, ich drückte mich darum, aber ich sehe bei den ehemaligen Kindergartenfreunden, dass der Hausaufgabenterror die Mutter-Kind-Beziehung extrem belastet. Mein Sohn macht seine Aufgaben komplett im Hort und wenn was nicht klappt oder noch mal gemacht erden soll, steht es im Hausaufgabenheft und dann machen wir es selbstverständlich mit ihm (Gedichte und Vokabeln lernen sind eh zu Hause zu erledigen, ersteres macht übrigens auch mein Mann mit unserem Sohn). Ideal fände ich es wirklich, wenn Du eine Frau oder Leihoma hättest, die morgens für 1-2 Stunden kommt, dann kannst Du beruhigt früh gehen und bis nachmittags da - 6 Stunden/Tag sind wirklich nicht so viel. Außerdem hättet Ihr jemanden, der auch mal abends einspringen kann oder bei Krankheit (nein, ich lass hochfiebernde Kinder nicht bei ihrer Betreuungsperson aber genesende Kidner schon). Vielleicht geht das ja auch über den Familienservice. Ich fände es allemal besser, morgens die Zeit zu überbrücken als am Nachmittag spät zu kommen. Gruß Tina


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Hallo Silvana, ich gebe Tina in allem Recht, so sehe ich das auch. Du hattest unten mal geschrieben, dass Dein Mann den gleichen Job hat wie Du, heißt das, er hat auch die gleichen Arbeitszeiten, also nur 6 Stunden. Dann könnte Ihr Euch das doch aufteilen, 3x die Woche gehst Du spät und kommst spät und 2x er, oder umgekehrt. Wenn beide arbeiten, müssen sich beide gleichmäßig kümmern, bei mir und meinem Mann klappt das auch, wobei mein Mann Teilzeit arbeitet und daher auch den größten Teil vom Haushalt erledigt (Sohn ist aber trotzdem bis 16:30 in der Schule, da hat Tina ganz recht, den Hausaufgabenstress sollte man so weit wie möglich aus der Familie raushalten, das können Sachen schrecklich werden, die in der OGS ohne Problem zu lösen sind.) Gruß, Renate


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Ich kann mich Tina hier auch nur anschließen. Dein Mann gehört mehr in die Verantwortung genommen. Und der Idealfall wäre wirklich, er übernähme den Morgen mit den Kids, damit Du früher anfangen kannst zu arbeiten. So hatten mein Mann und ich es vor der Trennung auch immer gehalten. Unser Sohnemann wurde morgens von ihm fertig gemacht und zur TaMu, später dann in den KiGa gebracht. Ich habe dafür schon um 7 Uhr angefangen zu arbeiten, konnte dann dafür auch bis 16 Uhr die Abholzeiten im KiGa einhalten. Das war sogesehen perfekt. Nun muss ich aufgrund der Trennung später anfangen zu arbeiten, weil ich Fabian nicht in den Frühdienst in den Hort schicken möchte (der beginnt um 7 Uhr, Schule erst um 7:50 Uhr). Aber das klappt halt bei mir, weil ich kurze Fahrzeiten zur Arbeit habe (10 min.) und durch mein Auto mobil bin. Somit beginne ich anstatt um 7 Uhr erst um 8 Uhr - das geht noch. Wäre ich auf die Öffentlichen angewiesen, sähe das bei mir sehr, sehr übel aus... Ich würde alles daran setzen, dass Dein Mann sich mit einbringt und die Morgen abdeckt. Viel Glück für den Job Vera P.S. Ich kann voll und ganz nachvollziehen, dass Du nicht Zuhause sitzen willst, das ging mir auch so und ich würde nur wenn es nicht anders ginge, meinen Job (und damit meine Selbständigkeit / Freiheit) an den Nagel hängen


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bin ich froh, dass es hier auch noch Frauen gibt, die einen verstehen :-) Nein, meine entscheidung steht schon fest - klar werde ich anfangs weniger arbeiten mit option auf mehr, das geht alles nicht von heute auf morgen, aber wenigstens einen plan muss man vorliegen haben. Termin habe ich mittwoch - heute hatte ich frei, da Töchterchen einen termin hatte Übrigens hat mich die Kinderärztin auf schlimmste verurteilt, warum ich NICHT arbeiten gehe (ein studium zählt da bei ihr nicht), ich wäre eine Überglucke - so unterschiedliche meinungen kommen echt von allen Seiten - ich verlasse mich JETZT auf mein Gefühl - mein mann hat anders als ich noch mehr Stunden - aber ich hoffe, dass er mitzieht (ich denke schon, wenn er sieht, dass es Vorteile bringt). Wenn ich so schlimm wäre, würde ich mir keine gedanken machen. und 4x6h ist wirklich nicht viel. bei uns im Verein bin ich schon schief angeschaut worden, dass eine ordentliche Mutter nicht arbeiten geht, bis die Kinder auf der weiterführenden Schule sind. Hier im Forum ist es auch so, fragt eine Mutter mit baby, wird von einigen seiten rumgehackt - fragt ne Mutter nach 3 jahren EZU wird rumgehackt und frage ich nach 6! Jahren wird auch von einigen rumgehackt - Jetzt wird mir klar was Frau v. Leyen meint - Naja, ich weiss ja jetzt, wen ich hier dann direkt frage - ich halt dich auf dem Laufenden, tina, ja? (ich muss mich jetzt auch noch um eine vernünftige Rentenversicherung kümmern)


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danke, ihr habt Recht! also ich habe jetzt die Option Nachbarin nimmt Schulkind mit - dann hätte ich noch das kiga-kind. Vielleicht sollte ich doch nochmal über die Aupair-variante nachdenken.... oder ich finde eine Mutter deren Kind auch in den kiga geht und die meine mitnimmt (viele wohnen am anderen Ende des ortes) Ich muss halt sehen, wie mein mann das schafft - mind.1x die Woche geht er schon 5 Uhr und 1x erst 10 uhr - da bringt er beide eh immer. ich hoffe ja immernoch, dass ein guter anteil Homeoffice dabei ist - dann bin ich flexibel


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Das hört sich doch jetzt gar nicht so schlecht an! Du wirst sehen, es wird sich regeln und organisieren lassen, denn wo ein Wille ist, ist auch ein Weg *grins*. Viel Glück dabei Vera


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Ja, es interessiert mich wirklich, wie es weiter geht. Weißt Du, Mütter machen es immer falsch. Egal wie man es macht, es findet sich jemand, der einen verurteilt. Ich habe mir längst angewöhnt, nur noch konstruktive Kritik oder Anregungen zu hören und die pauschalen "Wie kannst Du nur" zu überhören. Das bringt nichts! Wer glücklich und gerne zu Hause ist: Wunderbar! Wer glücklich und gerne TZ arbeitet: prima und wer glücklich und gerne Vollzeit arbeitet: auch gut. Wichtig ist bei allem, dass man nicht nur die eigenen Belange, sondern auch die der Kinder berücksichtigt und das gilt für BEIDE Eltern. Letztlich muss jede Familie für sich das Optimum finden und das kann man nicht überstülpen! Der Pneumologe meines Sohnes sagte übrigens mal, dass es für Kinder so wichtig sei, dass die Mütter nicht um sie gluckten und ganz besonders dann, wenn die Kinder chronische Krankheiten hätten. Die Mütter neigten sowieso schon dazu, sich über das Wohlergehen der Kinder zu definieren und bei kranken Kindern noch viel mehr und das belaste die Kinder viel zu sehr! ER ist selbst Vater von zwei Kindern. Er sagte das sehr freundlich, denn er hatte mich beim Erstgespräch gefragt, ob ich arbeite und hat gemerkt, wie ich der Frage ausgewichen bin. Ich hatte einfach vorher shcon so oft "Prügel" bekommen und dachte, dass muss ich mir nicht schon wieder antun. Am unsolidarischsten sind nach meiner Erfahrung übrigens die Frauen! Männer halten sich vornehm zurück. Ich halte Dir die Daumen also für Mittwoch (hatte ihc falsch verstanden) und bin ganz sicher, dass es bei Euch einen Weg gibt! Gruß Tina PS: Weißt Du was wirklcih schön ist: Wenn jemand, der einen zunächst verurteilt hat, später sagt, dass er sich geirrt hat. Das ist mir jetzt schon zweimal passiert, dass zwei Nachbarinnen wirklcih "überrascht" waren, was für nette, selbständige und freundliche Kinder ich habe. Und die eine hat sich regelrecht entschuldigt, dass sie mich vor 5 Jahren so "angegangen" hatte. Das zeigte Größe und hat mich sehr sehr gefreut!