Elternforum Baby und Job

Selbstverständnis als Frau ....

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Hallo, ich muss mal ein paar andere Frauen zum Thema Arbeitsteilung, Hausfrau und Mutter hören. irgendwie bin ich in der lezten Zeit so genervt. Also wir haben zwei Kinder. 5 Jahre und 7 Monate. Ich bin nach der Geburt der ersten nach 3 Monaten wieder stundenweise arbeiten gegangen und habe das sukzessive gesteigert bis auf 20 STunden. Die kleine kam mit 1 Jahr zur TaMu, davor kam die Oma. Es hat alles gut geklappt und damals kann ich mich nicht an diese Unzufriedenheit erinnern. Nun ist unsere zweite süße Tochter auf die Welt gekommen und da mein Mann selbständig ist, bleibt die KIndererziehung fast ausschließlich an mir hängen. Obwohl ich meine Kinder sehr liebe und um nichts auf der Welt mit einer kinderlosen Frau tauschen würde, fällt mir so oft die Decke auf den Kopf, ich fühle mich geistig nicht gefordert (Memory und Basteln etc. .... da werde ich oft so müde), ich beneide meinen Mann wenn er zur Arbeit geht, ich fühle mich als Hausfrau irgendwie weniger geachtet und bestätigt. Obwohl ich sogar so ca. 10 Stunden arbeite (kann ich mit gut einteilen) dann ist mein Mann zu Hause oder eine Babysitterin fährt die Kleine im Kinderwagen spazieren. Trotzdem ... komme ich irgendwie nicht damit klar .... Versteht das jemand? Bitte keine "Gute Mutter Diskussionen". Ich würde einfach gerne wissen, ob das anderen auch so geht oder ob man vielleicht einfach auch etwas anders bewerten kann, um wieder mehr Zufriedenheit zu bekommen. LG Milla


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Liebe Milla ich kenne das so nicht selbst, da ich nie die Zeit hatte, das überhaupt so zu empfinden. Aber ich kann mir ziemlich gut vorstellen, was Du meinst. Auch ich finde Legobauen oder mit Autos über'm Spieleteppich fahren zum Einschlafen langweilig - das hat mit "Liebe" nichts zu tun. Wir sind Erwachsene, das sind Kinder. Und nicht immer finden wir wechselseitig alles prickelnd, was die anderen so machen. :-) Und Hausfrau-Dasein ist gesellschaftlich tatsächlich kaum etwas, über das sich gern jemand ernsthaft unterhält. Man kann also kaum anregende Gespräche übers Bügeln oder Wischen führen. Wobei es klar ist, dass das enorm wertvolle und wichtige Arbeit ist!! Doch öffentlich zählt das nicht. Gibt es für Dich eine Möglichkeit, die Zeit daheim mit Kind(ern) intellektuell anregend(er)zu gestalten? Fernstudium? Weiterbildung? Bücher lesen, die Du schon lange mal lesen wolltest? Oder vielleich ein Ehrenamt übernehmen? So was wie z.B. Vorlesen in einer Schule oder Kiga? Wie gesagt, mir geht es nicht so. Denn auch unsere Kleine ist exakt 7 Monate alt und geht seit einer Woche zur Tamu. Ich arbeite voll, seit sie 6 Monate alt ist und dafür pendle ich die halbe Woche ganz weg. Insofern: alles sehr anders. Auch mein Partner engagiert sich extrem in die Haushalts- und Kindertätigkeiten; mehr als ich. :-) Und manchmal wünsche ich mir, es ruhiger angehen lassen zu können. Beruflich habe ich extrem viel Druck und bin da sehr eingespannt; im Moment wäre mir weniger lieber. Noch etwas: es ist eine Phase! Du weisst das ja sicher sehr gut selbst; die kids werden schnell größer und man wird damit wechselseitig voneinander unabhängiger. Vielleicht tröstet Dich das? Zuversicht schickt Paula


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Hallo, sehr interessant,ich mache mir auch Gedanken darum. Ich habe einen sehr interessanten Artikel gelesen,bei dem es eigentlich um Kleinkinderbetreuung etc. geht,aber es geht dort auch darum,warum die Frauen sich SELBST als Hausfrauen und Mütter so WENIG achten und WERTschätzen...!!! Ich finde es interessant. Frage mich auch oft,warum man sich als Hausfrau und Mutter rechtfertigen soll...man leistet meistens sehr viel! ABER:Es KANN einem auch langweilig werden-klar,spülen,wischen und staubsaugen ist nicht wirklich anspruchsvoll... Man sollte seine Leistung aber trotzdem schätzen,man betreut liebevoll die Kinder,bekocht sie und i.d.R. den Mann und hält die Wohnung in Ordnung. Auch wenn es keine geistig anspruchsvollen Aufgaben sind,ao sind sie dennoch wertvoll,auch wenn viele einem etwas anders einreden wollen.-oder wir selber uns... Hier noch der Artikel: http://www.familie-ist-zukunft.de/Vortraglehn.htm Liebe Grüße,und freu Dich Deines Lebens! Anne


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Sorry,es war dieser Artikel: http://ojc.de/buendnis_texte/detail.php?nr=1839&kategorie=buendnis_texte


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....ist zukunft.de", sauregurke: bei dieser höchst dubiosen aktionsgruppe handelt es sich, nach allem, was ich darüber weiss, über eine religionsfundamentalistische gruppierung, die seit einiger zeit u.a. versucht, auch in allen möglichen talkshows ihre vorstellungen von familie und mutter zum besten zu geben. mit wahnwitzigen behauptungen und kruden hypothesen. dass übrigens eva herman ein teil des erlöses ihres 2. buches, das unter ihrem namen erscheint, an diese gruppe gibt, hat nichts damit zu tun, dass sie nun vollends schwachsinnig geworden ist (neinnein, das ist sie nicht, war sie auch nie, sondern sie kassiert halt einfach bloß geld dafür, dass bücher unter ihrem namen erscheinen), sondern hängt vermutlich mit der tatsächlichen autorin "ihres" 1. buches zusammen. warum hast du, sauregurke, ausgerechnet diese vereinigung hier mit einem link ins spiel gebracht? das würde mich mal interessieren. die passt in ein jobforum für mütter ungefähr wie der teufel zum weihwasser. im übrigen zeigen derlei gruppen, dass der aktuelle pseudo-mütterwahn nichts weiter ist als ein vehikel für religionsfundamentalistische ideologien, die in der gesellschaft breit fuß fassen wollen. eine sehr, sehr bedenkliche und gefährliche tendenz!! nur so ist es auch zu verstehen, dass allenthalben und oft ätzend impertinent darauf herumgeritten wird, wie "wertvoll" kloputzen und staubsaugen ist.


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Also ehrlich,ich habe solche Gedanken dabei wirklich nicht gehabt. UND:Kloputzen und Wäschewaschen ist genauso wichtig wie eine Frau,die eine anderweitige Tätigkeit ausübt. Leider macht Kloputzen nicht wirklich Spaß(mir zumindestens nicht),aber es muss genacht werden,will man nicht im Dreck versinken! Im Übrigen ging es nur darum,dass auch eine Vollzeitmama das Recht dazu hat,sich absolut wertvoll zu fühlen,und dass sie sich nun kein schlechtes Gewissen einreden lassen sollte,wie es einst und noch immer den erwerbstätigen Frauen eingeredet wird! Ich habe auch kein Patentrezept,habe viele berufstätige Freundinnen mit Kind und es sind sehr patente ,nette Frauen!!! Ich "habe nichts gegen sie",WARUM AUCH! Es ist verständlich,dass man als gebildete Frau auch etwas mehr machen möchte,als Klos zu putzen... Man hat Wissensdurst,man ist intelligent,warum das vergammeln lassen??? Wie gesagt,ich weiß auch keine Lösung,ich bin für mehr familienfreundliche Arbeitsplätze- und zeiten. Kinder zu früh in die Krippe abzugeben kann ich mir(momentan)nicht vorstellen,daher putze ich jetzt erstmal Klos. Liebe Grüße, Anne


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Also ehrlich,ich habe solche Gedanken dabei wirklich nicht gehabt. UND:Kloputzen und Wäschewaschen ist genauso wichtig wie eine Frau,die eine anderweitige Tätigkeit ausübt. Leider macht Kloputzen nicht wirklich Spaß(mir zumindestens nicht),aber es muss genacht werden,will man nicht im Dreck versinken! Im Übrigen ging es nur darum,dass auch eine Vollzeitmama das Recht dazu hat,sich absolut wertvoll zu fühlen,und dass sie sich nun kein schlechtes Gewissen einreden lassen sollte,wie es einst und noch immer den erwerbstätigen Frauen eingeredet wird! Ich habe auch kein Patentrezept,habe viele berufstätige Freundinnen mit Kind und es sind sehr patente ,nette Frauen!!! Ich "habe nichts gegen sie",WARUM AUCH! Es ist verständlich,dass man als gebildete Frau auch etwas mehr machen möchte,als Klos zu putzen... Man hat Wissensdurst,man ist intelligent,warum das vergammeln lassen??? Wie gesagt,ich weiß auch keine Lösung,ich bin für mehr familienfreundliche Arbeitsplätze- und zeiten. Kinder zu früh in die Krippe abzugeben kann ich mir(momentan)nicht vorstellen,daher putze ich jetzt erstmal Klos. Liebe Grüße, Anne


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hallo Milla, ich kenne das! mit einer netten tätigkeit, die ich gerne auch angestellt und vollzeit ausführen würde, bin ich selbständig. habe drei kleine kinder, kann nur arbeiten, wenn alle im kindergarten untergebracht sind oder am wochenende, wenn mein mann von der arbeit kommt. ich habe immer geistig gearbeitet, d.h. ich habe noch studiert, als die kinder langsam in unsere familie kamen. davor war ja schule, und meine aktuelle, heißgeliebte tätigkeit ist auch wieder mit gehirnakrobatik verbunden. allerdings nicht mehr akademisch. ausschließlich die ersten vier monate mit unserem jüngsten kam ich nicht dazu, über meinen status nachzudenken, da er unglaublich geschrieen hat. jetzt arbeite ich, wann immer sich eine zeit erübrigt, was mit viel aufwand etc. verbunden ist. schaffe ich mal eine ganze woche lang nicht, nichts für die arbeit zu tun, stelle ich mich erwerbsarbeitsmäßig gleich total in zweifel. kommen keine aufträge oder ich kann keine akquise betreiben, dann fühle ich mich schrecklich. und wenn ich arbeite, dann bin ich auch nur mit einem perfekten Ergebnis zufrieden (meine maßstäbe...), das erreiche ich oft, aber nicht immer. und dann frage ich mich auch, was ich eigentlich will. denn um nichts in der welt würde ich auch nur einen zehennagel meiner lieben wieder hergeben, selbst nicht, um meine arbeitswut befriedigen zu können. denn ich würde eher auf einen guten job verzichten, als kinderlos zu bleiben. und dennoch ist mein befinden sehr arbeitsergebnisabhängig. das bemerke ich nur allzu oft. und mache mir dann auch gedanken. ob ich ohne arbeit kein guter mensch wäre. ob ich noch mehr arbeiten müsste, um in meiner branche gut zu sein. heuer habe ich ein hoch, weil ich am wochenende gearbeitet habe, beinahe zur verzweiflung meiner familie, aber das ergebnis war grandios. und die sonne schien heute, und alle mitmenschen waren nett zu mir und die kinder sind großartig und alles ist deswegen rosa... dabei saß ich gestern nacht noch lange wach und musste ich mich entscheiden, wie denn die arbeit zu bewerten sei und wollte fast ein negatives ergebnis fällen. und dann wäre die sonne heute viel zu grell gewesen, die mitmenschen nur schleimer, die kinder verdächtig angenehm und sowieso alles sch... meine laune ist offensichtlich sehr vom ergebnis meiner arbeit abhängig. die wiederum besteht darin, geistig kreativ zu sein. dafür gibt es im idealfall eine rückmeldung. und die fehlt mir bei den kindern offensichtlich. meine sind schon eher von der kommunikativen sorte und durchaus zu gebrauchen, aber abgehobene themen, die selbst der durchschnittsbürger nicht diskutiert kann ich von meinen auch nicht erwarten, dazu brauche ich einfach die arbeit. ich leide ja schon, wenn ich zwei tage am stück daheim bin. es ist mir völlig egal, was andere frauen machen, arbeiten, mit oder ohne kinder etc., aber ich kann auf jeden fall nicht ohne arbeit sein! und ich hasse hausarbeit. ganz selten habe ich mal einen flash, dann kommt irgendein putzvirus o.ä. über mich, aber der ist nach wenigen stunden auch schon wieder entkräftet. und mittlerweile habe ich mit meinem empfingen abgefunden. ich bin zufriedener, meine tätigkeit erledigt zu haben und ein klitzekleinesbisschen geld verdient zu haben, als für jedes kind drei jahre daheim zu hocken. und muss dafür ein chaotisches zuhause akzeptieren, da bei uns immer ´sp#ter´ aufgeräumt wird... ich wollte es aber lange nicht so sehen/akzeptieren. alles gute shortie


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Tja, bei mir sieht es genau anders herum aus. Ich war gezwungen, meine Kleine schon mit 3 Monaten zur Tagesmutter zu geben. (Alleinerziehend, teilweise selbständig, kein Unterhalt vom Vater, etc.). Sie ist ein zauberhaftes, kleines Mädchen, wird im August 4, und ich bin sooooo traurig, daß ich von ihrer ganzen Entwicklung so wenig mitbekomme. Die Zeit kommt nie wieder, und ich verpasse sie definitiv, auch wenn ich abends und am Wochenende alle meine Freizeit mir ihr verbringe. Tagesmutter und Kindergarten übernehmen den größten Teil. NUR Hausfrau und Mutter wollte ich auch nicht sein, aber ein Teilzeitjob, der mir mehr Zeit für mein Kind läßt, wäre toll. Leider wirklich völlig ausgeschlossen. Gruß Karen


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hallo karen, das stimmt definitiv! ich betrachte das ganze darüberhinaus auch als etappenereignis, ´jetzt´ ist ´klein´ mit hohen zeitansprüchen an die eltern, später ist der nervenfaktor eher von belang, dafür die selbständigkeit der kinder von morgens bis abends gegeben. ich stimme dir völlig zu, in gelegentlichen projekten/aufträgen, die selten vorkommen, arbeite ich normal bis zu zwölf stunden am tag oder länger über ein, zwei wochen. (das ist in dem beruf auch in festanstellung normal.) da mein mann auch nicht da ist bzw. noch weniger als ich, finde ich in solchen augenblicken, dass die kinder zu wenig ´familie´ mitbekommen. unsere sicht der dinge. unser internes benehmen. unsere regeln. uns eben. ansonsten werden die kleinen wirklich unglaublich schnell groß, wie du schon feststelltest. aber ich meine auch: das erste umdrehen etc. habe ich auch nicht gesehen, weil das vielleicht passierte, als ich gerade zum briefkasten ging, das erste ´mama´ habe ich nicht gehört, weil ich evtl. gerade staubsaugte. da ist für mich schlicht das das erste mal, welches ich beim kind zum ersten mal gesehen habe. ob ich gerade auf der arbeit war oder nur im nebenzimmer. eurer kleinen familie alles, alles gute!!! shortie


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Hallo, ich verstehe Dich voll und ganz. Es ist mir völlig klar, dass mir das genauso gehen würde. Ich konnte das nur zum Glück vermeiden, weil ich direkt nach dem Mutterschutz wieder ganztags arbeiten gegangen bin. Mein Mann war ein Jahr zu Hause, eh er auch wieder arbeiten gegangen ist und der hatte solche Anfälle wie Du. Bei mir kommt noch dazu, dass ich mit kleinen Kindern nicht wirklich was anfangen kann. So ab 4 Jahren wurde es besser, da konnte ich anspruchsvolle Sachen vorlesen und mit ihm drüber reden, seitdem fing er auch an sich für Mathematik zu interessieren und für Pflanzen und jetzt (er ist 8) können wir richtig viel miteinander anfangen. Nicht jeder ist der Typ, der mit kleinen Kindern wirklich was anfangen kann und das ist auch nicht schlimm, solange man Betreuungsmöglichkeiten findet, die für die Kinder gut sind. Kannst Du nicht mehr arbeiten? Vielleicht auf halbtags steigern? Vermutlich geht es Dir dann besser. Ich hatte nie das Gefühl irgendwas zu verpassen, nur weil ich ganztags gearbeitet habe. Ich freue mich nachmittags auf menen Sohn und die Zeit dann uns beiden immer gereicht. Gruß, Renate


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Hallo Milla, ich kann Dich gut verstehen, geht mir genauso. Daher habe ich beschlossen, nach Nr. 2 (kommt in 4 Wochen) bald wieder arbeiten zu gehen (bei Nr. 1 war ich 1 Jahr zu Hause). Ich finde es völlig normal, dass eine Frau nicht allein mit Kindern und Haushalt zufrieden ist. Da fehlt nunmal völlig die Beschäftigung mit Erwachsenen und Erwachsenenaufgaben. Es wäre was anderes, wenn frau sich immer schon um Haus und Hof gekümmert hätte. Aber wenn sie plötzlich ihr Leben komplett umstellen muss, ist das halt nicht für jede was. Ich habe in dem Jahr, das ich zu Hause war, einiges für mein Fernstudium getan. Das hat mir über die Zeit hinweg geholfen. Ich würde Dir empfehlen, so bald wie möglich Deine Arbeitszeit zu steigern und Dich solange damit zu trösten, dass Deine jetzige Situation nicht mehr so lange andauert. LG Linda


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hallo, wenn dir zu hause die decke auf den kopf fällt und ihr es schafft die kinderbetreuung zufriedenstellend zu regeln, dann arbeite doch einfach wieder mehr! nur wenn du auch zufrieden bist, geht es eurer familie gut. ich habe vor den kindern 10 jahre gearbeitet und bin dann mit geburt der kinder fast 7 jahre ganz zu hause gewesen. für uns war das gut und ich möchte die zeit nicht missen ABER als der kleine das erste mal einen morgen im kiga war habe ich echt kalte füsse bekommen und richtig angst gehabt, ich hätte durch die lange pause den anschluss verpasst. ich habe verzweifelt einen job gesucht und dann durch einen zufall das passende gefunden und seitdem geht es mir richtig gut. ich bin zufrieden und meine lieben auch. selbst in der rel. kurzen zeit, als ich arbeitslos war und beide kinder morgens fort waren, habe ich mir schnell eine ehrenamtl. stelle angelacht um bloss nicht den ganzen morgen zu hause die decke immer näher rücken zu sehen :_) viele grüße antonia


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ich danke euch allen. Viele Eurer Ansichten und Einstellungen haben mir sehr geholfen, meine Position man mit anderen Augen zu sehen. Es ist doch einfach gut so ein Forum zu haben. Da ist man viel eher in der Lage Dinge zu relativieren. In meinem Freundeskreis existieren einfach nicht soviele Eltern. Obwohl wir auch schon Ende 30 sind, tummeln sich die meisten unserer Freunde noch auf der Piste rum und scheuen die Verantwortungsübernahme. Also danke Euch allen Ist zufällig jemand aus Berlin dabei? LG Milla