Mitglied inaktiv
hallo, Bin in einer total blöden situation. Ich habe einen befristeten vertrag an der uni. Bis ende august. Mitte august entscheidet sich, ob mir ein antrag auf drittmittelgewährt wird, für ein jahr habe ich dann beschäftigung mit option auf verlängerung auf ein weiteres jahr. Parallel habe ich mich beworben und eine einladung bekommen zu einem gespräch in einem anderen institut (in 2 wochen). Bin jetzt wissenschaftliche mitarbeiterin im labor. Das wäre dann eine stelle als koordinatorin, also nix labor. Nun mein dilemma. Seit gestern weiß ich, daß ich schwanger bin. Also schon vor sämtlichen entscheidungen und gesprächen. Und nun weiß ich nicht, was tun. Beim bewerbungsgespräch gleich die wahrheit sagen. Würde übrigens recht schnell weiter arbeiten wollen, da ich nach 2 kindern nicht mehr so das babyfeeling bräuchte (bitte jetzt keine diskussionen darüber). Oder schweigen und abwarten und bei möglicher einstellung die ss mitteilen. Komme mir dabei ja schäbig vor. Aber was, wenn es nicht gut geht. Meine erste ss endete z.B. in der 9. woche. Oh mann, das ist jetzt der blödeste zeitpunkt, da ich mich beruflich umorientieren wollte. Vielleicht einen tipp? Lg claudi
Hallo Claudi, Du erwähnst selbst das Für und Wider. Ich würde erstmal nix sagen. Dass man schwanger ist, heißt ja nicht, dass man nicht mehr arbeiten kann. Und wie Du selbst schreibst: Wer weiß, ob alles gut geht ... Ich wünsche Dir aber, dass alles gut geht! LG Dani
Die Frage nach einer SSW darf dir nicht gestellt werden! Also brauchst du auch nicht zu lügen.
Hallo, ich würde nichts sagen und so oder so erst die ersten 3 Monate abwarten. Bis dahin hättest du dann ja Zu- oder Absage, oder?! Sagen mußt du ja sowieso nichts - weder zu SS noch zu weiterer Familienplanung, da unzulässig und so genau festlegen kann sich eine Frau ja eh nie! Trete den Job an, wenn du ihn kriegst bzw. mach den anderen weiter und dann wird man sehen, wie dann später dein Vorhaben klappt, schnell wieder einzusteigen nach der Geburt. Kommt Zeit, kommt Rat. Meistens ja jedenfalls ;-) Grüße und alles Gute, Bianca
hallo Claudi, kenne das gefühl - ich bin ungeplant schwanger geworden, nachdem ich gerade einen 6jahresvertrag (auch wissenschaft) unterschrieben hatte, und eigentlich vorhatte, vor dem Üben mindestens ein jahr richtig zu arbeiten... war dann auch peinlich, dem Chef Bescheid zu sagen und ich hab damit auch die 3 Monate gewartet. Würd ich dir auch raten - wo Du schon eine FG hattest, erst recht. Ausserdem willst Du ja hinterher bald zurückkommen, und das Problem für den AG besteht doch nur, wenn das nicht der Fall wäre. Ich war damals auch ziemlich bald zurück, wenn auch nicht gleich Vollzeit. Dh wir fühlen uns ja eigentlich nur stellvertretend schäbig, weil es das Vorurteil gibt, dass Frauen dann ja eh daheimbleiben ;-) - oder?! alles Gute alice
Ich würde auch nix sagen. Erst mal abwarten und schweigen :) Lg
du musst sicher KEIN schlechtes Gewissen haben, wenn du die SS verheimlichst. TU das was dir am meisten nützt und dich weiterbringt, was du aber auch moralisch verkraften kannst. Du MUSST die SS nicht mitteilen, und du kannst ja später auch sagen, du wusstest es zur Einstellung nicht. Heutzutage muss jeder sehen, wie er irgendwie vorwärts kommt und die Arbeitswelt ist so famileinunfreundlich, da musst du Kein schlechtes Gewissen haben. Elchi, die aber wahrscheinlich auch wie du grübeln würde
hab auch av unterschrieben und vier tage danach nen fa termin gehabt der meinte das ich schwanger bin aber scho 11 woche.. man oh man dort gings mir erstma ni gut hat dann auch echt ne weile gedauert bevor ichs meinem chef sagen konnte war mir ja auch irgendwie blöd.lg behalte es für dich, das is erstma das beste.
... sonst ziehst du nur den kürzeren. ich glaube nicht dass jemand freiwillig eine schwangere einstellen würde. also, denke an DEINE Zukunft. was die kollegen oder vorgesetzten dann reden das ist zweitrangig. alles gute, kathrin
Jep. Ich würd die ersten 3-4 Monate abwarten und dann fängt ja auch erst der Bauch an zu wachsen (bei vielen ^^). Ist allerdings ne doofe Situation... Wünsche dir eine gute Schwangerschaft!
würde ich zu bedenken geben, dass Du Dich wahrscheinlich nicht besonders beliebt machst, wenn Du das erst einmal verheimlichst. Und kündigen können die Dir dann immernoch. Nicht wegen der Schwangerschaft. Aber irgend ein Grund - ob tatsächlich vorhanden oder an den Haaren herbei gezogen - kann man immer finden. Und in der Probezeit wäre eine Kündigung kein Problem. Vielleicht erst einmal nichts sagen und schauen, ob sie Dich nehmen wollen. Dann aber VOR Unterzeichnung des Vertrages die SS mitteilen? Ist riskant - aber ob die dann noch sagen wollen oder können, dass sie Dich nun nicht mehr nehmen? Ist riskant. Aber ich persönlich mag solche falschen "Spielchen" nicht. Und ein bischen wäre es das ja schon, wenn Du die ganze Zeit nichts sagt. Die sind ja nicht blöd. Die können sich im Nachhinein auch ausrechnen, dass Du es wohl von Anfang an gewußt hast... Wäre das eigentlich ein Forschungsprojekt? Die sind ja immer zeitlich begrenzt, und alle anderen dann "hängen" zu lassen, ist immer blöd. Was ist denn mit Deiner jetzigen Stelle? Die vielleicht doch behalten und darauf hoffen, dass es ein paar Verlängerungen gibt? Das wäre zumindest offen und ehrlich.
Kündigen dürfen Sie Dich dann nicht. Auch nicht aus anderen Gründen. Oder irre ich mich da? Jedenfalls würdest Du Dich sicher nicht sehr beliebt machen. Was dann für das Arbeitsklima und Dein Wohlbefinden dort auch nicht schön ist.
Ich hatte selber 3 Fehlgeburten und habe Verantwortung im Konzern zwar am Anfang meiner letzten Schwangerschaft übernommen und trotzdem erst nach dem 3. Monatsende etwas über das Baby gesagt. Deshalb würde ich nichts erwähnen. Viel Glück auf allen Fronten.
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