Mitglied inaktiv
Meine Mutter wurde (ungeplant aber von ihrer Seite durchaus erwünscht) mit 21 schwanger. Sie gab ihr Studium auf und kümmerte sich ums Kind. Als ich dann recht zeitnah folgte, ließen sich meine Eltern von meinen Großeltern zur Heirat überreden, mein Vater beendete noch vor meiner Geburt sein Studium un begann das Referendariat. Kind Nr. 3 kam dann 3 Jahre später als mein Vater bereits sein Referendariat beendet hatte. Als die Kleine 1 Jahr alt war, begann meine Mutter ihr Medizinstudium. Dieses absolvierte sie in der Regelstudienziet, Kind Nr. 4 kam nach dem Physikum. Mein Vater kann sich seine Arbeitszeiten frei einteilen, daher hat er auf uns aufgepasst wenn meine Mutter zur Uni musste (sie ging nur zu Pflichtveranstaltungen). Noch bevor das Studium meiner Mutter beendet war, ging mein Vater zur Entwicklungshilfe ins Ausland. Im praktischen Jahr meiner Mutter haben meine Tante und eine Freundin meiner Mutter geholfen. Nachher folgten wir meinem Vater ins Ausland, meine Mutter hat dort ebenfalls Vollzeit gearbeitet. Der Jüngste ging in den Kindergarten, wir andern in die Schule und wir hatten eine Haushaltshilfe. Zurück in Deutschland war meine Mutter Hausfrau, hatte eine Reihe Pflegekinder und adoptierte noch ein Kind und bekam mit 41 noch einen Nachzügler. Als der 2 Jahre alt war, fing sie an, teilzeit zu arbeiten. Mein Vater arbeitete später auch ein paar Jahre teilzeit, da mein jüngster Bruder erziehungsaufwändig war. Jetzt arbeitet er wieder voll, meine Mutter halb. Mein Bruder ist 13, alle anderen Kinder wohnen nicht mehr zu Hause. Also von allem etwas dabei. Viele Grüße Linda
ich zieh den hut vor deinen eltern. und dann denkt hier so mancher, er hat mit 1 1/2 kindern (einem sohn und einem im bauch) und einem haushalt und job zu viel zu tun ... lg doreen
haben sich 1968 kennengelernt, meine mama ist bei meinem papa im haus eingezogen, der war bei der armee (seine tante hat ein zimmer untervermietet in seinem haus :-) ohne seine einwilligung), war mamas erste stelle als lehrerin 1969 haben die beiden geheiratet 1970 kam mein bruder, nach 8 wochen hat meine mama gearbeitet, mein bruder musste in die krippe 1979 kam ein unfall dazu (meiner einer), mama hat 1 jahr ausgesetzt arbeitet seit 1980 vollzeit als lehrerin papa hat immer gearbeitet, falsch, war seit 1990 immer mal wieder arbeitslos jetzt beide in rente.
Hallo, meiner Eltern haben sich Ende der fünfziger Jahre kennengelernt, meine Mutter war Fremdsprachensekretärin in recht guter Stelle, hat teilweise in Brüssel gearbeitet. Mein Vater war Journalist, später hat er als Wissenschaftler gearbeitet. Meine Mutter hat nach meiner Gebut 1961 aufgehört zu arbeiten und 1964 noch meinen Bruder bekommen. Sie hat als ich so 10 war wieder angefangen halbtags zu arbeiten, hat aber nie mehr was so richtig Qualifiziertes, wie eben vorher, gefunden. Sie hat mich immer davor gewarnt mehr als ein Jahr zu Hause zu bleiben, eben aufgrund er eigenen schlechten Erfahrungen mit so etwas. Gruß, Renate
Ich kenne so viele Frauen in meinem Umfeld die auch sehr lange aus dem Job draussen waren aber danach ohne Probleme etwas gleichwertiges oder sogar besseres gefunden. Deswegen habe ich eigentlich keine Angst davor 3 Jahre zu hause zu bleiben. Meine Freundin Biochemiker und Dr. Physik läßt sich jetzt gerade zur Tagesmutter umschulen, weil ihr die Arbeit zuhause mit dem Kind so sehr gefällt. Gruß Maxikid
Ich bin bei meiner Oma großgeworden und meine Mutter, mit 17 wurde sie schwanger keine Ausbildung, hat aber immer halbtags als Haushälterin gearbeitet. Noch heute, meine Mutter hat 4 Kinder, arbeitet sie bzw. sie hat immer gleich nach der Geburt gearbeitet. Jede Ehe hat nur 13 Jahre gehalten. Bei meinem Mann war die Mutter, 3 Kinder in 2,5 Jahren, Hausfrau und mit einm Pastor verheiratet. Er ist auch nicht abgehauen und hat sich eine jüngere gesucht. Vorher hat sie aber auch studiert. Inzwischen hält die Ehe 40 Jahre. Ich kenne also beide Seiten. Gruß Maxikid
Meine Mutter hat eine Ausbildung zur Apothekenhelferin gemacht. Mein Vater als Kaufmann im Einzelhandel. Meine Eltern haben -glaube ich- 1972 geheiratet. 1974 kam dann ich. War ein geplantes Wunschkind. Meine Mutter hat erstmal mit der Arbeit ausgesetzt. 1977 kam, ebenfalls geplant, meine Schwester. Meine Mutter ging wieder (aushilfsweise) arbeiten, als meine Schwester und ich schon zur Schule gingen (wir waren 7 und 10 Jahre alt). Seitdem meine Schwester und ich aus dem Haus sind, geht Muttern wieder "richtig" arbeiten. Also irgendwie so das klassische Rollenbild! Bei mir war´s ganz anders: einmal geschieden (mein Mann und auch ich), ungeplant schwanger (aber erwünscht), vor der Entbindung geheiratet und wenn der "Unfall" zwei wird, geh ich wieder arbeiten... Ich bin es nämlich nicht gewohnt, nichts zu meinem Leben beizusteuern. Seit ich in der Ausbildung war, habe ich für mich selbst gesorgt und das soll auch in Zukunft so bleiben. Also gänzlich anders als bei Mama und Papa :-)
Hallo Linda, dann kann man wohl nur den Hut vor Deiner Mutter ziehen. Mein Mutter wurde mit 22 Jahren auch ungeplant schwanger und hat dann Ihr Studium abgebrochen um meinem Vater das Studium zu finanzieren bzw um auch uns über die Runden zu bringen.Wobei auch meine Großeltern sehr viel zu unserem Lebnsunterhalt beigetragen haben. Ich habe keineswegs darunter gelitten, daß ich zum Teil von meiner Großmutter bzw. einer Tagesmutter beaufsichtigt bzw. erzogen wurde. Die Ehe meiner Eltern hat allerdings nur 13 Jahre gehalten . Nichts desto trotz lege ich ein ähnliches Rollenverhalten an den Tag wie meine Eltern. Außer daß ich zuerst mein Studium beendet habe und danach habe ich gearbeitet und bin dann glücklicherweise "gewollt" schwanger geworden.Nach 8 Monaten bin ich freiwillig wieder in meinen Beruf zurückgekehrt. Meine Tochter wird auch von meiner Mutter und dem dem KIGA beaufsichtigt. Bisher klappt es wunderbar. Liebe Grüße M.
meine Eltern haben sich als meine Schwester geboren wurde gerade mit einem Bauunternehmen selbständig gemacht, also mein Vater hat das alles aufgebaut, meine Mum hat ihren Beruf als Krankenschwester aufgeben, um für ihn die ganzen Büroarbeiten zu machen, ich kenne es nur so daß beide Eltern arbeiten, wir wuchsen bei einer super super liebevollen Oma auf, auch wenn unter der Woche meine Eltern nicht viel Zeit hatten, an den WE und wenn mal Zeit war haben sie alles für uns getan und ich hab mich nie vernachlässigt gefühlt oder so, ich bin sehr stolz auf meine Eltern, was sie sich geschaffen haben und dankbar für das, was sie für uns getan haben und uns ermöglicht haben, ich durfte z.B. nach dem Abi eine recht teure Sprachenschule besuchen und mit 19 erkrankte ich an Borreliose und die Behandlung dafür war extrem kostspielig und hat meine Eltern damals gut und gern DM 20.000 gekostet, und ich find bei all den Diskussionen Kind braucht Mama rund um die Uhr bla bla vermisse ich oft daß nicht an später gedacht wird: was ist wenn Kids studieren wollen, wenn so ein Fall eintritt mit Krankheit usw. das möchte ICH meinen Jungs auch mal ermöglichen können die Schule ihrer Wahl zu besuchen oder eben auch eine teure Behandlung zahlen zu können wenn sowas mal notwendig wird, das ist auch wichtig und gehört auch zu den elterlichen Pflichten meiner Meinung nach
Bei meinen Eltern war es wohl ziemlich unspektakulär;-) Ende der 50er Jahre kennengelernt, 1966 geheiratet, 2 Kinder, immer noch zusammen;-) Mein Vater hat die ganze Zeit (so wie ich heute;-) als Beamter im gehobenen Dienst gearbeitet, meine Mutter gab ihren Beruf (in einem Labor) nach der Hochzeit auf und war/ist seitdem Hausfrau, keine Probleme usw. LG M.
Deine Mutter hätte aber auch z.B. eine schwere Krankheit wärend Eurer Kindertage bekommen können. Dann wäre es ja auch nicht finanzierbar gewesen, Ausbildung und Deine Krankheit. Dann hätte Deine Mutter ja gar nicht evtl. arbeiten können. Ich denke, so weit kann man doch gar nicht im Voraus denken. Gruß Maxikid
WIE SPANNEND meine mutter hat mit 30 und drei kindern 14, 12 und 9 ihren mann und hausfrauenhaushalt (durfte noch nicht mal führerschein machen) verlassen um meinen vater, student von 25 jahren zu schnappen. ein jahr später kam ich. meine mutter begann drei montae nach meiner geburt eine ausbildung als krankenschwester und arbeitete ab beendigung im schichtdienst. mein vater arbeitete als sozialarbeiter und konnte mich fast immer mit zur arbeit nehmen. wenn nicht, war ich bei oma, opa, freunden oder wer sonst gerade zeit hatte (natürlich sofern ich die person kannte). die drei anderen kinder waren schon ausgezogen, bevor meine erinnerung einsetzt. lediglich der jüngste war noch bei uns, passte aber schon auf sich selbst auf. mit 18 zog ich auch aus, um im ausland zu studieren und meine eltern trennten sich zwei jahre später. wie man vielleicht erkennen kann, hat mich mein vater großgezogen vom wickeln, nachts flasche geben über mit zur arbeit nehmen bis alle herzthemen besprechen. das war der deal, weil meine mutter ja schon drei kinder hatte, mein vater aber unbedingt noch ein "eigenes" wollte. hört sich hart an, bescherte mir aber eine traumhafte kindheit ;-) danke für eure geschichten, f*
was ich vergaß. ich und mein freund erfüllen voll und ganz das rollenkonzept, was unsere eltern uns vorgelebt haben. wir verbringen gleich viel zeit mit dem kleinen. beide jobs sind gleich wichtig und der kleine ist IMMER mittendrin. im übrigen fing ich als jugendliche schon früh an zu arbeiten, weil ich es damals schon als eine art unabhängigkeit empfand, nicht um geld bitten zu müssen... und was ich auch noch sagen wollte: meine eltern mussten sich oft anhören, wie - euphemistisch ausgedrückt - unkonventionell sie doch in der kindererziehung sind... tja so groß sid die generationengefälle wohl doch nicht. grüße, f*
Mein Mann ist selbstständig und sehr oft für Tage im Ausland. Wenn er angstellt wäre, würden wir uns auch Job und Erziehung teilen. Gruß Maxikid
vorausgesetzt, es würde finanziell passen. Aber da mein Mann sehr viel mehr als ich verdient..... Gruß Maxikid
ja da haben wir glück. wir sind beide selbstständig und verdienen gleich viel ;-) aber dann bist du ja oft praktisch alleinerziehend? wie alt ist/sind euer/eure kind(er)? ich glaube, das wäre mein worst-case-szenario... da hab ich absolute achtung vor.... grüße, f*
mein Mann hat dieses worst case Szenario: ich muss in meinem Job auch sehr oft ins Ausland und dann auch immer für mehrere Tage, aber ist nun mal so und er hat sich super damit arrangiert, ich reise zwar gern, aber oft hasse ich es auch weil es so stressig ist, hat halt alles 2 Seiten...
warst du es, der auch in der mode arbeitet??? ich kann jetzt auch total falsch liegen... grüße, f*
Für die damalige Zeit rehct fortschrittlich :-) Meine Eltern haben immer beide gearbeitet-mein Vater als Hauptschullehrer, meine Mutter als OP-Schwester in einem großen Klinikum. Meine Mutter übernahm ausschließlch Spät und Machtdienste, also ging das immer irgendwie.
wobei Machtdienste bestimmt auch lustig sind, führt aber zu Assoziationen, die unangebracht sind :-)
ja ich bin auch ne Modetante :-))) liebe Grüße!!!
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