Mitglied inaktiv
HI, ab Februar 07 fange ich wieder an zu arbeiten und irgendwie hatte ich mir das viel einfacher vorgestellt. Vor der Geburt unserer zweiten Tochter bin ich auch relativ problemlos arbeiten gegangen: erst die Tamu und ab 3 J. dann der KIGA. Jetzt haben wir ein Haus im Vorort gekauft, die Große geht ab Sommer in die Schule und hier liegt auch das Problem: Wir möchten eine Kinderfrau, da ich sehr flexibel arbeiten muss (Lehrerin an Ganztagsschule, kann ab 7.30 Uhr bis 16.30Uhr sein, dazu noch Konferenzen gerne längere, usw.). Ich möchte nicht wie früher meine Kinder aus dem Bett reißen müssen und zur Tamu fahren müssen. Dazu hat die Grundschule nur eine Betreuung bis 13.30 Uhr.Wo bleibt meine Große dann am Mittag? Die Tamu müsste ja dann auch zu Fuß erreichbar sein (Unwahrscheinlich in diesem Dorf). Wir würden die Kinderfrau auch gerne offiziell anstellen. Aber mit dem Minijob komme ich mit 400€ nicht aus! Ich möchte ja auch anständig (was heißt das schon...?!) bezahlen. Für 400€ kann ich bei 6€ (der Stundenlohn ist niedrig berechnet, um eine hohe Stundenzahl zu erzielen) nur eine Dauer von ca.17 Std./Woche abdecken. Ich arbeite aber zunächst 14Std/Woche und ab Sommer 07 18Std/Woche. Mit Fahrt und Springstunden (muss ich laut Rektor einplanen!!)rechne ich mit einer Betreuungsdauer von mind. 25 Std! Omas wohnen 150km und 250km weit weg. Mein Mann arbeitet bis 17.00Uhr, kann nur morgens die Zeit ein wenig durch Gleitzeit auffangen! Also Minijob scheint nicht möglich, und die Anstellung in der Gleitzone bis 800€ rechnet sich laut der Steuerberaterin nicht!Da wir dann ein Arbeitgeber mit den normalen Abgaben sind. Was soll ich machen? Doch wieder zu Hause bleiben?? (Ich will arbeiten, weil ich Spaß daran habe!!) Heute war ich mal wieder tierisch gefrustet! Wer bestimmt eigentlich solche blöden Grenzen von 400€? Gerade für die Kinderbetreuung benötigt man doch bei einem halbwegs normalen Job doch mehr Betreuungsstunden! Wie macht ihr das? Für uns kommt das Au pair doch wieder in Frage, obwohl mein Mann nicht gerade begeistert ist! Aber ich möchte die Kinder auch nicht wieder rumfahren... Vielen Dank und Grüße aus Hessen Cordula mit Lotte und Helene
Wenn die Kinderfrau mehr als 400 Euro verdient, arbeitet sie eben auf Lohnsteuerkarte. Das geht dann nicth anders, aber möglich ist das doch auch. ´Die 400-Euro Grenze hat ja ausschließlich was mit Steuerfreiheit und Sozialversicherung zu tun. Wir stehen nämlich früher oder später vor der gleichen Aufgabe. Oder Du nimmst ein Au Pair. Grüße Tina
HI, ich habe das heute von der Steuerberaterin so verstanden, dass ich dann meine ca.1400 oder auch ab Sommer ca.1800€ fast völlig in die Betreuung stecke und den Rest u.a. in den Unterhalt des zweiten Autos und der PKV und der Fortbildung. Danach bliebe eigentlich nichts! Cordi
das Problem haben doch alle Doppelverdiener, das recht wenig hängen bleibt. Aber bei Deinem Stundenpensum verstehe ich auch nicht, wie Du auf 25 Stunden/Woche kommst. Ich kannte eine Lehrerin, die hatte ein volles Deputat und brauchte weniger Stunden, aber die hat es so geregelt, dass die Kinderfrau zu Schulzeiten mehr gearbeitet hat, aber dafür garantiert all Schulferien frei und bezahlt. Das hat sich für beide Seiten gelohnt. Abgesehen davon kannst Du einen Teil der Kinderbetreuung auch noch steuerlich geltend einsetzen. Einen Tod muss man leider sterben und in D wird die DoppelverdienerEhe nicht gerade belohnt. Gruß Tina
also nicht wirklich dramatisch. Die Kinderfrau hat dann zwar steuerliche Abzüge, aber die trägst ja nicht Du. Für Firmen ist es besser, wenn jemand auf Lohnsteuerkarte arbeitet weil die Minijobs inzwischen mit 30% % pauschaliert werden. In Privathaushalten ist das noch begünstigt (ich glaube es sind 12 %), aber die Differenz sind 8 %. Wenn DU von einem Stundenlohn von 8 Euro ausgehst udn den 25 Stunden (die ich nicht verstehe, aber vielleicht mache ich einen Denkfehler), sind das im Monat 800 Euro + rund 20% sind 960 Euro an Kosten - Grob gerechnet 1000 Euro - maximal (und ich denke eher, dass Du mit 20 STunden auskämst, wenn Du sie Mehrzeit während Unterrichtszeiten voll in den Schulferien ausgleichen lässt). Unterhalb der 800 Euro ist die Kinderfrau übrigens noch in der Gleitzone und zahlt bei vollen Ansprüchen nicht den vollen Arbeitnehmeranteil. Das sind 12000 Euro/Jahr, von denen Du 4000 Euro (stimmt das?) noch steuerlich einsetzen kannst. Gruß Tina
na ja das Problem stellt sich für alle Berufstätigen, dass sie hohe Kosten für Kinderbetreuung haben. Zudem muss ich noch für die vielen Ferien eine Kinderbetreuung haben, das Problem hast Du wenigstens nicht, also hast Du nicht das ganze Jahr den Betreuungsaufwand. Was ich auch nicht verstehe: wirst Du täglich bis 16.30 Uhr arbeiten bei nur 14 Schulstunden? Deine Tochter wird sicher nicht täglich so lange bei der TaMu bleiben oder? Wie kommst du auf 25 Stunden Betreuungsaufwand? Das größere Problem sehe ich, wie Du in der Nähe der Schule die geeignete Tagesmutter findest. Wenn es nur an 2 oder 3 Tagen pro Woche ist, könnte Deine Tochter vielleicht mit einer Freundin nach Hause gehen? So regel ich das ab und an, wenn ich länger arbeiten muss. Sicher findest Du eine Lösung. LG Kathrin
Hallo, ich werde ab demnächst das gleiche Problem haben. Ab Januar geht mein Sohn zur Tagesmutter und wenn man alle Kosten abzieht, haben wir dann gerade mal höchstens 650 Euro netto mehr im Monat (zusätzliche Kosten für auswärts Mittagessen und teurere Businessklamotten noch gar nicht berücksichtigt), obwohl ich voll arbeite (und dass auch nur, weil wir erstmal auf eine Haushaltshilfe verzichten). Im Juni kommt dann Kind Nr. 2 und danach sieht es düster aus. Wir werden wohl Null auf Null rauskommen oder sogar leicht draufzahlen dafür dass ich arbeite (und eine Haushaltshilfe haben wir dann immer noch nicht). Das sind dann bei uns eineinhalb Jahre Durststrecke bis Kind Nr. 1 drei wird (dann wird die Kinderbetreuung billiger). So ist das halt leider in Deutschland. Es wird belohnt, dass Ehefrauen zu Hause bleiben und die mit Kindern werden zum Teil (z.B. die mit niedrigem Einkommen und die mit höherer Kinderzahl) sogar dafür bestraft, dass sie arbeiten. Auch wenn es schwer fällt, Du musst die Arbeit als Dein Hobby betrachten, bzw. Dein halbes Hobby, die andere Hobbyhälfte kann ja ideell gesehen Dein Mann übernehmen. Wenn Du arbeiten möchtest und es Dir leisten kannst, dann freu Dich über diesen Luxus (und dass meine ich ernst, denn für mich wäre es eine Horrorvorstellung, zu Hause bleiben zu MÜSSEN, wenn wir uns Kinderbetreuung nicht leisten könnten). Liebe Grüße Linda
Ich habe das Problem mit Au-Pair gelöst. Mein Mann war am Anfang auch nicht begeistert. Im Moment ist es einfach genial. Ich bin flexibel, die Kinder haben einen Spielkamaraden im Haus. Ich würde immer wieder ein Au-Pair nehmen.
Hallo also cih mache auch (ab Sommer ) wieder 14 Stunden (im moment 8) und bin auch an einer ganztagesschule, die bis 15.15 aufhat, der KiGa aber nur bis 13.30. ABER: Du hast ja bei halber stelle aus familienpolitschen gründen auch Anspruch auf berücksichtigung deiner kinderbetreuungssituation. von daher kannst du ja auf deinen anspruch auf einen freien tag verzichten und an den anderen 5 tagen dann ja VORMITTAGS dich flexibel zur verfügung stellen. das wären 15 aus 30 möglichen stunde...das MUSS dein schulleiter hinkriegen. Und DANN kannst du ja auch erst deine tagesmutter oder ähnliches einteilen! Auch springstunden musst du ja sicher nciht mehr als 2-3 einrechnen...brauchst du auch cniht, gibt dazu durchaus empfehlungen für Teilzeitkräfte an ganztagesschulen...ich suche dir da gern den link. WILL SAGEN: Auf mehr als 20 Stunden solltest du wohl wirklich nciht kommen, dafür wirst du ca 1400 (?) Euro bekommen und dann eben sicher weniger als 800 Euro für die betreuung zahlen (wir haben aupairs und zahlen da 500 Euro all inclusive) ich finde das okay... LG HEnni
hi! hier ein vorschlag zur änderung der sichtweise: es ist ja nicht so dass nur DU die kosten der kinderbetreuung trägst! Is es nicht fairer wenn du die hälfte des betrages vom gehalt deines mannes abziehst? arbeit ist doch nun wirklich kein hobby und wenns dir mal in der schule keinen spass macht solltest du zumindest sagen können dass du einen wertvollen beitrag zum familieneinkommen leistest, oder? ich finde es komisch dass das partner gehalt immer als "hochwertiger" und für kinderbetreuung unantastbar betrachtet wird, ehrlich. wünsche dir alles gute und eine für euch optimale lösung!!! au pair wär da eine überlegung wert, hab diesbezüglich leider keine erfahrungswerte.. lg nina
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