Mitglied inaktiv
Muss Euch jetzt mal etwas mein bedrücktes Gewissen aufschreiben. Unser Sohn ist 18 Monate alt und ich gebe ihn seit er 1 Jahr alt ist in die Kinderkrippe, weil ich arbeiten gehe. Als der kleine Mann 6 Monate alt war habe ich ihn stundenweise zu einer Tagesmutter gegeben, damit ich mein Examen vorbereiten konnte. Mein Mann arbeitet 60+ Stunden und finanziell geht es uns ok - wir können nicht klagen, muss aber trotzdem auf's Geld schauen und die Krippe kostet uns schon rund 500 Euro im Monat (ist ja nicht gerade wenig). Aber ich gehe gerne arbeiten und im März kommt Nr. 2. D.h. ich gehe auch bald in MuSchu. Jetzt habe ich aber ein schlechtes Gewissen ,wenn ich mit dem Baby zu Hause bin und unser Sohn weg ist. Wenn ich ihn ganz aus der Krippe nehme, dann ist der Platz weg und ich möchte ja auch wieder nach einem Jahr arbeiten gehen. Denkt Ihr, dass es ein Kompromiss wäre, ab dem MuSchu den Kleinen nur 2-3 Tage wegzugeben, und mit ihm die restliche Zeit als No.1 zu verbringen? Was würdet Ihr denn machen? Einmal in der Woche kommt meine Putzfrau für ein paar Stunden, und macht das gröbste im Haus. LG Sanne
Hallo, ich habe nur ein Kind, daher kenne ich dieses Problem so natürlich nicht. Mein Sohn ist aber auch mit 13 Monaten ganztags in die Kita gekommen und ihn hätte ich da bestimmt nicht mehr rausnehmen können, ohne dass er unglücklich gewesen wäre. Je nachdem wie es Deinem Sohn da gefällt, tust Du ihm damit sicher keinen Gefallen. Bei nur 2 bis 3 Tagen bin ich mir auch nicht sicher, da reisst Du ihn doch sehr aus dem Gruppenprozess dort heraus. Bei uns wäre das auch nicht gegangen, die Kinder mussten regelmäßig kommen, das steht bei uns im Betreuungsvertrag - auch nur vormittags geht bei uns nicht. Gruß, Renate
Hallo Sanne, wir sind in einer ganz ähnlichen Situation. Unsere Tochter (21 Mon.) geht seit über einem Jahr mit Begeisterung in die Krippe, im März kommt ihr Geschwisterchen zur Welt. Aber sie wird weiter ganz normal in die Krippe gehen. Ich hätte eher ein schlechtes Gewissen, wenn ich ihr ihre Freunde und ihren gewohnten Tagesablauf vorenthalten würde. Vielleicht - wenn sie es will - werde ich sie früher abholen oder später hinbringen. Momentan möchte sie so lange dortbleiben, wie es geht oder einen ihrer Freunde mit nach Hause nehmen... Sie ist die große, sie darf schon in die Krippe gehen. In dieser Zeit kann ich mich dann ganz intensiev um das Baby kümmern und wenn meine Tochter mit zu Hause ist werde ich mich hoffentlich intensiev um sie kümmern können ohne ein schechtes Gewissen dem Baby gegenüber (noch ist das meine Theorie). Es wird sich so vieles in ihrem Leben ändern, ich denke, es ist nur gut, wenn etwas konstant bleibt, was sie gerne macht, nämlich in die Krippe gehen. Vielleicht sind verkürzte Betreuungszeiten auch eine alternative für Dich. Viele Grüße und eine angenehme "Restschwangerschaft"! Sabine
Hallo Sanne, sieh es mal so: Lass ihm seine Routine! Ein neues Geschwisterchen ist Veränderung genug. Lass den Rest seiner Welt so wie sie ist! Solange er sich nicht mit der Krippe quält, sondern einigermaßen gern hingeht ist doch alles OK. Warum solltest Du nun die Situation für ihn ändern? Sieh es mal aus seiner Sicht :-) Viele Grüße Désirée
Hallo, mein Sohn war bei Geburt seiner Schwester auch bereits drei Tage in einer Einrichtung (4-6 Stunden) und wir haben es auch in der Zeit, in der ich zu Hause war, so gelassen. Ich glaube, da kann man keinen allgemeinegültigen Rat aussprechen. Das ist eine individuelle Entscheidung. Zum einen ist es schön, auch mal alleine mit dem Baby zu sein. Zum anderen soll das erstgeborene auch zu seinem Recht kommen. Wenn er gerne in die Krippe geht, dann würde ich die Zeit danach umso intensiver mit ihm verbringen. Geht er nicht gerne, könntest Du die Tage reduzieren. Ob Du den Platz ganz aufgeben willst und ihn aus seiner Gruppe rausnehmen, kannst nur Du entscheiden. Gruß Tina
Hallo, meine Älteste ist weiterhin in die KiTa gegangen, als ihre kleine Schwester geboren wurde. Alles andere hätte ich auch seltsam gefunden - warum sie aus einer Einrichtung herausnehmen, wo sie gerne hingeht? Sooo spannend ist die erste Zeit mit einem kleinen Geschwisterchen sowieso nicht, da ist das Kind in einer Einrichtung mit gleichaltrigen besser aufgehoben. Ich finde es auch eher ungünstig, das Kind nur an 2-3 Tagen zu bringen. Ich habe Jasmin erst um 9 gebracht und direkt nach dem Mittagsschlaf abgeholt. Nachmittags hatten wir noch genug Zeit für gemeinsame Unternehmungen. Liebe Grüsse, Doris
Mein Großer geht zwar nicht in die Kita sondern zur TaMu. Dort ist noch ein Mädchen in seinem Alter. Ich werde ihn auf jeden Fall dort lassen, wenn im März :-)) Nr. 2 kommt. Allerdings ein paar Stunden weniger pro Tag. Jetzt arbeite ich ja voll und er ist gut 9 Stunden dort. LG Lilli
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