Mitglied inaktiv
Ich habe leider erst jetzt den Thread gelesen, der dürfte ja jetzt auf Seite zwei sein. Und ich beneide euch alle! Denn mein Mann arbeitet nur vier Stunden am Tag, und hilft kaum im Haushalt. Ich arbeite mehr als er und mache den Haushalt, während er... ja, was macht er eigentlich? Den Haushalt mache komplett ich, Wäsche, Spülen, Betten machen, Bad putzen, kochen, alles. Den Garten hat er so schlampig gemacht, dass ich die Aufgabe auch wieder übernehmen musste. Die Kinder bringe in neun von zehn Fällen ich ins Bett. Manchmal, wenn Besuch kommt, hilft er beim Durchputzen. Und wenn es mal unordentlich ist, brüllt er rum. Einkaufen, Müll, Elternabende und Arztfahrten macht er! An Putzfrau oder Kindermädchen ist finanziell leider nicht zu denken. Ihr habt's so gut! LG, Irina.
Hallo Irina, ja, wir haben es vermutlich gut und jammern schon auf hohem Niveau. Aber ganz ehrlich: Ich könnte so nicht leben, es würde mir dabei zu schlecht gehen. Wenn ich dauernd mitansehen müsste, wie mein Mann so gar nichts tut, während ich alles machen muss, würde ich platzen! Und wenn er dann wegen Unordentlichkeit rumbrüllen würde, bräuchte ich wohl vorübergehend eine räumliche Trennung. Aber ich halte es für völlig ausgeschlossen, dass es bei uns je so weit käme. Ich habe unten schon dafür plädiert, dass man miteinander reden muss, wenn einer zu viel Belastung hat, wie man als Familie GEMEINSAM die Last anders aufteilen kann oder was man ändern muss. Es gehören zu einer Partnerschaft immer zwei. Und wenn der eine das mit sich machen lässt, dann hat er den gleichen Anteil an der Situation wie der, der das mit einem macht. Oder konkreter formuliert. Um andere auszunutzen und zu gängeln, muss erst einmal ein anderer da sein, um sich ausnutzen und gängeln zu lassen! Vielleicht ist es ja so schlimm gar nicht und Du hast das nur in einem besonderen Moment des Frusts geschrieben. Es ist das eine, wenn einer nichts oder wenig macht, weil er es nicht sieht oder es ihn nicht stört. Ich muss auch damit leben, dass meine Ansprüche an Sauberkeit und Ordnung sich nicht mit denen meines Mannes decken und da kann ich nicht von ihm verlangen, dass er sich meinen Ansprüchen unterwirft. Es wäre aber ganz was anderes, wenn ihn die Unordnung auch störte und er rumbrüllen würde deswegen(allgemein oder anbrüllen? Die Kinder oder wen?). Das ist mit meinem Verständnis von Partnerschaft nicht im geringsten zu vereinbaren. Du kannst natürlich "neidvoll" auf "uns" gucken, die wir es so gut haben und weiter machen wie bisher. Oder Du packst den Stier bei den Hörnern und machst klar, dass Du an Deinen Grenzen bist und Dir Rumgebrülle sowieso schon mal verbittest. Aber an erster Stelle sollte ein ruhiges Gespräch stehen. Viel Glück. Gruß Tina
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