Elternforum Baby und Job

Neuer Job/Betreuung

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Hallo zusammen, ab Januar habe ich endlich meinen ersehnten neuen Job, bei dem ich an vier Tagen in der Woche von 9.00 - 16.00 Uhr arbeiten werde. Der Kindergarten meiner Tochter (in den sie ebenfalls ab Januar wechselt) hat von 7.30 Uhr - 15.00 Uhr geöffnet. Nun muß man wissen, dass ich eine einfach Wegstrecke von mindestens einer Stunde habe. Ich kann also die Betreuung neben dem Kindergarten nicht alleine gewährleisten. Möglichkeit A) Ich finde eine zuverlässige Betreuungsperson (die Nina noch nicht kennt, zusätzlich zum neuen Kindergarten!), die sie dort jeden Tag abholt und noch ca. 2 Stunden zuhause betreut) Möglichkeit B) Meine beiden Nachbarinnen (wir wohnen im gleichen Haus)würden sich evtl. bereit erklären, sie an jeweils 2 Tagen zu übernehmen. Der Vorteil ist, dass sie beide (und auch deren Kinder) gut kennt. Aber sind das dann nicht zu viele Betreuungspersonen? Möglichkeit C) Ich nehme Sie jeden Tag mit in die Stadt und suche mir hier einen Kindergarten/Elterninitiative. Nachteil: die sozialen Kontakte der Kleinen bleiben auf der Strecke, allerdings bleibt uns dann gemeinsam mehr Zeit. Ich bin alleinerziehend, lebe zwar mit meinem Partner zusammen (nicht Ninas Vater), kann bis auf eine gelegentliche Unterstützung von seiner Seite aber nicht groß auf Hilfe zählen. Nina ist ein sehr umgängliches und umkompliziertes Kind, Fremdbetreuung gewohnt und trotzdem möchte ich ihr natürlich nicht zuviel zumuten... Über Eure Meinung würde ich mich freuen! Vielen Dank schon mal und viele Grüße Monika


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tja, da würde ich eher lösung c nehmen. meine freundin hat das als alleinerziehende auch gemacht. der sohn war in dems stadtteil im kiga, wo sie auch gearbeitet hat. das war ganz gut. ist halt etwas schwierig bei deiner entfernung wegen freundschaften der kinder untereinander. aber alles andere ist aufwändiger und kostenintensiver. gruß claudia


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Hallo Monika, Wie wäre es denn mit einer kombinierten Lösung A+B, d.h. die Nachbarinnen betreuen deine Tochter nach dem Kindergarten? Wie alt ist deine Tochter? Bzgl. Lösung C: Mehr Zeit hättet Ihr sicher, aber zwei Stunden Autofahren und still sitzen finde ich etwas lang. Meine Tochter würde das wohl nicht mitmachen, ich denke, da hätte sie vielleicht mehr davon mit anderen Kindern in der Zwischenzeit zu spielen. Liebe Grüße


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LIebe Monika ich rate Dir zu alternative c. neue kontakte findet deine tochter sicher leicht, vor allem wenn sie so umgänglich ist, wie du beschreibst. die extra-zeit mit ihr wäre mir das wichtigste. außerdem solltest du unbedingt einen kiga suchen, der deine arbeitszeiten wirklich abdeckt. viel erfolg! lg paula


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Hallo Monika, bei mir ist es genauso. Ich arbeite i.d.R. bis ca. 15 Uhr und um 16 Uhr kann ich meinen Kleinen aus dem KiGa holen (der hat zum Glück länger auf). Wie alt ist Dein Kind? Philo (mein Sohn) wird im Februar 4 und hatte bereits ab dem 1. Lebensjahr mehrere Betreuungspersonen. Neben uns als Eltern einen "Standardbabysitter" wenn wir mal ausgehen wollten, beide Großelternpaare und es hat wunderbar funktioniert. Er konnte das alles auch recht gut einordnen und ich konnte keine negative Veränderung feststellen. KiGa in der Stadt...das habe ich damals auch überlegt, als ich wieder mehr arbeiten wollte. Aber - meistens sind die Betreuungsmöglichkeiten ortsgebunden. In NRW muss man nachweisen, daß man im entsprechenden Ort auch wohnt. Zumindest ist das bei uns so gewesen. Soziale Kontakte - darüber würde ich mir heute ehrlich nicht mehr viele Gedanken machen. Wenn Du Deine Tochter um 16 Uhr abholen kannst aus dem KiGa wirst Du eher selten noch "soziale Kontakte" pflegen, da sie vermutlich k.o. sein wird. Hat sie denn GAR keine Kinder zuhause im Umfeld, die sie trifft? Offen gesagt, ich würde darüber nicht mehr nachdenken. Denn mir hat sich gezeigt, daß Philo sehr wohl in der Lage ist, "heimische" Freundschaften zu pflegen wenn er zuhause ist, aber die KiGa-Freundschaften sind anders geartet und das einzige, was schwierig werden könnte, sind Geburtstage. Du könntest aber dann auch trotzdem mit der Kleinen zuhause zum Turnen oder so gehen, damit sie dort vielleicht auch noch Kontakte finden könnte. viele Grüße Natascha


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Hallo, gibt es bei euch keinen Kiga mit laengeren Oeffnungszeiten? Gegen C spricht aus meiner Sicht: - die lange Fahrt. Ich bin mit meiner Tochter verhaeltnismaessig lange unterwegs (ca. halbe Stunde) und das ist schon recht belastend fuer sie - was ist, wenn du mal nicht arbeiten gehst, z.B. krank bist oder Gott bewahre den Job verlierst. Dann musst du sie trotzdem dahin bringen oder wieder den Kiga wechseln. - die Kostenfrage. Wenn es eine andere Gemeinde ist, kann es sein, dass du keinen subventionierten Platz bekommst und wesentlich mehr zahlen musst. Oder dass du ueberhaupt keinen Anspruch auf einen Platz hast. Das muesstest du abklaeren - und ja, die Kontakte. Bei uns verabreden sich die Kinder oft nach dem Kiga (auch wenn sie bis 16 Uhr da sind), dann nimmt eine Mutter beide mit nach Hause und die andere holt ihr Kind spaeter ab. Sowas ist natuerlich kaum moeglich, wenn man eine Stunde wegwohnt. Und ob die Kinder spaeter in die selbe Schule kommen, ist auch eher fraglich. Soll nicht heissen, dass ich in C keine Vorteile sehe. Aber fuer mich ueberwiegen da eher die Nachteile. B wuerde ich nur machen, wenn ich mich wirklich absolut auf die Frauen verlassen kann. Wenn eine keine Lust oder Zeit mehr hat, siehst du alt aus. Ich wuerde eher mit einer Nachbarin einen richtigen Tagesmuttervertrag machen, die andere eventuell fuer Notfaelle. Oder eben eine andere Betreuungsperson. Dann solltest du aber zuegig anfangen zu suchen, ist gar nicht einfach, jemanden vertrauenswuerdigen zu finden. LG Berit