Mitglied inaktiv
Hallo, bin neu in diesem Forum. Ich muss leider nach Ende Mutterschutz wieder anfangen zu arbeiten. Die Betreuung übernimmt meine Mutter. Das einzig positive ist, dass ich meinen Kleinen in absolut vertrauensvolle Haende geben kann. Dennoch mache ich mir so meine Gedanken. Ich habe eine Vollzeitstelle und muss morgens um 7h die wohnung verlassen und bin abends um 17h zu Hause. Viel Zeit bleibt mir da nicht. Jetzt habe ich hier gelesen, dass das erste Jahr für ein Kind besonders wichtig ist, es z.B. Verlustaengste usw. entwickeln kann. Kann mir jemand dazu etwas sagen?? Mache ich es total falsch, wenn ich wieder anfange, voll zu arbeiten? Ich bin so deprimiert:-(
guten morgen, also entwicklungspsychologisch ist das erste jahr tatsächlich das wichtigste, aber das heisst nicht, dass die mutter den ganzen tag 24 h um das kind sein muss!!! das kind baut im ersten jahr eine bindung auf zu personen - im normalfall sollten das mama und papa sein - papa wird ganz gern unterschlagen, aber welcher mann nimmt schon erziehungsurlaub?! also ist immer mama die böse, wenn sie im ersten jahr arbeiten geht. bindung baut sich aber nicht durch bloße anwesenheit auf, sondern dadurch, wie personen auf die bedürfnisse des kindes eingehen - also: erkennt die person die bedürfnisse des kindes oder nicht, werden diese dann ignoriert oder nicht. wenn du "nur" 3 stunden am tag für das kind da bist, aber auch nachts, wenn es weint oder schlecht träumt, kann das durchaus wertvoller sein als wenn du 24 h da bist, aber dich nicht auf das kind einlassen kannst, weil du dich in der situation nicht wohl fühlst oder gleichzeitig haushalt und und und machen musst. eine bindung ist von so vielen faktoren abhängig, die kann ich hier nicht alle nennen, aber wenn es dich interessiert, dann kannst du ja mal googeln nach folgenden stichworten: entwicklungspsychologie, bindung, piaget. wenn du da nichts aussagefähiges findest, kannst auch noch mal kurz bescheid sagen, dann kann ich dir literatur sagen, die leicht verständlich und gut nachvollziehbar geschrieben ist vom studium - kein fachblabla, sondern wirklich gute. lg doreen p.s. das a und o ist: kind und eltern müssen sich wohl fühlen, ist die mutter oder die bezugsperson unausgeglichen und unzufrieden, dann ists das kind auch. und: auch oma kann eine sehr gute bezugsperson sein - bei unserem großen ists opa.
Hallo Unsinn, das ist schon okay so! Hab den anderen Beitrag nciht gelesen, aber mein AMnn beispielsweise arbeitet so wie du, und BEIDE inder sind deshalb dennoch ganz nromal und lieben ihn und haben keien verlustängste etc. Warum sollte das bei Müttern anders ssein? Deine Mutter wird sihc liebevoll ums kinde rkümmern und du wirst dennoch die heißgliebte Mama sein, die eben nur an den Wochenennden und nach Feierabend da ist. Das kennen deine Kinder dann nur so und so ist es dann auch gut! Ob DU das so gut abkannst wirst du ja merken, denn cih deke wirklich es ist absout eher ein mama Problem als eines für die Kidner. ICh wünsch dir alles Gute HEnni
Was ein Kind ganz besonders braucht ist Kontinuität in der betreuung. Ob das nun eine Person mehr oder weniger macht ist nicht das Thema, aber sie muß ruhig und kontinuierlich ablaufen,. das Kind muß sich auf die personen einstellen können. Bei und haben im ersten Jahr der papa (er hatte EZ mit TZ-Arbeit) die Oma und ich (wenn ich mal Zuhause war) betreut :-) Dabei hab ich sogar jedes Kind über 1 Jahr gestillt, trotz 50 Std.-Woche (oder mehr). Meine Kinder sind trotzdem beide sehr eng an mir. Denn es zählt nicht nur die Zeit die man "da" ist , sondern die sogenannte "quality-time" also Zeit, die man echt und innerlich voll da mit dem Kind verbringt. Sicher, due wirst nicht jeden "Furz" mitbekommen und die ersten efahrungen die Dein Kind macht mit der Oma und anderen Menschen teilen (müssen). Aber warum auch nicht? Wo ist der Alleinanspruch begründet? OK, Zeit für mich außerghalb der Familie habe ich kaum und will ich auch derzeit gar nicht. Wenn meine Kinder größer sind, werde ich davon wieder genug haben :-) Alles Gute! Désirée die immer gern gearbeitet hat
Liebe Doreen, darf ich Dich was bitten? Könntest Du in Deine lesenswerten Beiträge hin und wieder einen Absatz oder eine Leerzeile einbauen? Durch die Kleinschreibung und den geballten Text verliere ich manchmal die Zeile (liegts am Alter?). Grüße und eine schöne Woche. Tina
natürlich, mach ich doch gern für dich. lg doreen
Hallo, ich habe auch direkt nach dem Mutterschutz wieder vollzeit gearbeitet. Wie bei Dir, war die Betreuung aber (fast) optimal. Sonst hätte ich es wohl nicht gemacht. Dir wird es viel schwerer fallen. Dein Kind hat ja nur noch eine weitere Bezugsperson, zu der es Vertrauen aufbaut (das hat auch große Vorteile). Du musst vor allem nicht meinen, dass alles perfekt sein muss. Wenn Du nach Hause kommst, nimm Dir Zeit nur für Dich und Dein Baby! Lass Haushalt Haushalt sein, viel zu lange wollte ich den auch noch perfekt machen und das geht einfach nicht! Meine Kinder sind heute 4 und 6 und zwei selbstbewusste und ganz normale Kinder. Sie kennen es nicht anders als dass ich arbeite. Sie wissen dass ich in der Not da bin und wir viel Zeit am Sonntag verbringen. Ich nehme mir sehr viel Zeit für das Ins-Bett-Bringen am Abend, die sie nutzen um mir von der Schule oder dem Kindergarten zu erzählen. Das sind sehr intensive Zeiten. am Anfang habe ich mir selbst überhaupt keine private Zeit gegönnt. Das waren bestenfalls die drei Minuten auf dem Klo :-) Aber das war es mir wert. Mir hat nichts gefehlt und die Zeit vergeht so schnell. Man lebt eine Zeitlang eben nur zwischen Baby und Arbeit. Später haben wir dann begonnen, einmal im Monat auszugehen und jetzt gehe ich einmal pro Woche weg. Ich hatte auch Sorge, ob eine Konkurrenzsituation entstehen könnte. Aber wer die Mutter ist, wissen auch die kleinsten Säuglinge immer und die Kinder sowieso. Und ich hatte shcon Situationen, da war ich heilfroh, dass meine Kinder vertraute andere Bezugspersonen als mich hatten, weil ich zum Beispiel mit einem Kind plötzlich eine Woche in die Klinik musste. Das andere hat mich zwar vermisst aber nichts entbehrt. Für Dich wird es hart werden, aber es ist zu schaffen. Lerne, Dir Hilfe zu holen und Hilfsangebote anzunehmen (auch dazu war ich am Anfang zu stolz). Viel Glück und Erfolg. Tina
Hallo, wie Desiree schreibt, es kommt nicht auf die Personen an, sondern auf die Kontinuität der Betreuung. Das kann Mutter oder Vater, ein Großelternteil, eine Tagesmutter oder auch eine gute Kita sein. Es muss auch auch nicht eine Betreuungsperson sein, sondern ich denke bis zu 3 oder 4 Bezugspersonen sind ok (so war es bei uns, und es gab nie Probleme). Ich bin direkt nach Mutterschutz Vollzeit arbeiten gegangen. Das erste Jahr war allerdings mein Mann zu Hause. Unser Sohn war allerdings von Anfang an immer mal wieder ohne Eltern bei der Großmutter oder eine Freundin von mir. Verlustängste entstehen da nicht. Im Gegenteil, ein wenig Wechsel tut gut und verhindert eine Fixierung auf eine Person. Unser Sohn hat so nie wirklich gefremdelt und war mit 13 Monaten ohne jegliche Tränen innerhalb von 2 Wochen in die Kita eingewöhnt. Die Bindung zwischen Eltern und Kinder leidet ganz bestimmt auch nicht, mein Sohn und ich haben ein sehr gutes Verhältnis (er ist jetzt 8). Wenn es anders wäre, müsste ja auch die Bindung zwischen Vater Kind in den meisten Fällen ganz schlecht sein und das ist ja normalerweise auch nicht der Fall. Gruß, Renate
Mich würde mal interessieren warum du Voll-Arbeiten musst. Hast du eine Lehrstelle angefangen, oder bist du alleine? Du mußt dich darauf einstellen auch abens dein Kind fast nicht zu sehen, nur beim zubettbringen, fals dein Kind dann gegen 18.00 / 19.00 Uhr so zu Bett gehen würde, weiss ich von meinen Mann der unser Kind nur abens nach der Arbeit sieht, sehr schwer fällt, ungefähr 2 Stunden. --Ist villeicht von jeden persönlich abhängig wie jeder klar kommt. Aber weil du fragst, sage ich dir meine persönliche Meinung, die ich vertrete weil ich sie auch ausleben Kann/darf... Ich finde die ersten 2 sogar fast 3 Jahre persönlih wichtig, konnte mir auch nicht vorstellen mein Kind Bsp.mit 6 Monaten in die Krippe zu geben, um nicht zu wissen wer was mit ihm macht. Heutzutage ich es manchmal auch nicht möglich sich zu entscheiden, was schade ist. Ich glaube eine Anfangs starke aufgebaute Bindung, lässt später zu selbständigen schnelleren Eigenverantwortlichkeit schließen, was jetzt nicht heissen soll, das andere das nicht haben weil sie mit 6 Monaten in der Krippe waren. Ich selbst war auch so früh in der Krippe, und für mich persönlich war es scheisse, obwohl ich früh Eigenverantwortlich war mit 18 Jahre ausgezogen etc., dies kam aber durch andere Sachen/Ereignisse, wie Krankheit/Bevorzugung meines Bruders etc.
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