Mitglied inaktiv
hallo, dies ist mein 1. Beitrag in diesem Forum. Ich habe einen Sohn Clemens. Er ist am 26.12.2006 1 Jahr alt geworden. Ich habe immer gesagt, das ich nach einem Jahr wieder arbeiten gehe, und er dann in die Krippe geht. Jetzt ist es soweit und ich habe ziemlich Bammel und akute Unlust. Ich hätte nicht gedacht das das Jahr so schnell vergeht und bin richtig gefühlduselig. Außerdem bin ich die einzige Mutter in unserer krabbelgruppe, die jetzt schon arbeiten geht und ich fühl mich echt ziemlich allein. Kann das jemand verstehen und könnt ihr mir ein bißchen Mut zusprechen!!!!!!!!1 Danke und LG und ein frohes neues Jahr noch!!!!!
Hallo! Kann Deine Unlust und Dein momentanes Gefühl absolut nachempfinden. Habe morgen auch meinen ersten Arbeitstag und nur bei dem Gedanken wird mir schlecht. Meine Tochter ist am 12.05.06 geboren und wird noch gestillt (nachts 3x und abends). Sie braucht mich noch absolut, aber wir bauen ein Haus und da mein Mann nicht gut verdient muss ich leider wieder arbeiten gehen. Mir ist total mulmelig, ich könnt heulen, meine Maus allein zu lassen. Glücklicherweise habe ich die Oma im Haus, die auf sie aufpasst (30 Std. die Woche gehe ich arbeiten). Ich z.B. weiss morgen gar nicht was mich erwartet, da ich meine Stelle definitiv nicht wieder bekomme, obwohl ich nur 7 Monate zu Hause geblieben bin. Das wird morgen sozusagen eine Überraschung. Wenn es Dir hilft, kannst mir auch mal schreiben, wie es Dir am 1. Tag ergangen ist. Alles Gute und denk dran, du bist nicht die einzige, der es morgen so ergeht.!!! Ich fühl mit Dir! Lieben Gruß Jana
es ist aber schön, daß du die Oma hast, die auf das Kind aufpasst und sich bereit erklärt, damit ihr bauen könnt. Viele haben gar keine Eltern in der Nähe und rein rechtlich steht einem Kind erst ein Kigaplatz ab 3 zu. Ich habe z.B keinen U3-Platz bekommen. Meine Eltern arbeiten beide noch und meine Schwiegermutter zeigt kaum Interesse an ihrem Enkelkind. Die muffelt schon wenn sie nur mal ein paar Std. aufpassen soll. Sei froh und sieh es einfach mal so: Du kannst arbeiten gehen und dadurch ein Haus bauen!!!! Aber dein schlechtes Gewissen kann ich natürlich auch verstehen. Nun ist 30 Std. aber auch ne schöne Stundenzahl. Man hat noch was vom Tag und es ist doch nicht sowenig Geld was verdient wird. LG und guten Rutsch!
Hai, hier meine Erfahrung: ich habe direkt nach dem Mutterschutz (als mein Kleiner 2 Monate alt war) weitergearbeitet, sonst hätte sich auch mein Job/bzw. Arbeitsprofil gewandelt (zum Negativen) und weil ich das Geld brauchte (Kredit abzahlen). Ich stille voll und natürlich auch nachts und muss um 5:30h aufstehen... bis 16h arbeiten, manchmal auch länger. Erst war der Kleine beim Papa, das hat sehr gut funktioniert, jetzt kommt er in die Baby-Kita, weil nun auch der Job meines Mannes in Gefahr ist und der mehr Zeit braucht. Vorher habe ich alle Muttis im Erziehungsurlaub sehr beneidet, v.a. die, die soviel ALG-Geld kriegen, wie ich durch meine Arbeit. Jetzt sehe ich aber in meiner Situation auch Vorteile, denn ich habe jetzt gesehen, dass es vorteilhaft ist nicht zu lange eine Arbeits-Pause zu machen, sonst ist man (bzw. frau) beruflich weg vom Fenster. Man kann sich den Kollegen oder dem Chef gegenüber besser durchsetzen und verliert nicht die Routine oder die Selbstsicherheit. Ansonsten wäre ich natürlich lieber bei meinem Sonnenjungen geblieben. Er ist ein süßes always happy Baby. Viel Power an alle Muttis, die auch malochen müssen!!! K.K.
Hallo!! Bitte schrieb doch mal, wie dein erster Tag so gelaufen ist. Mein Sohn ist im August geboren und ich fange im April wieder an. Ich bin jetzt schon ganz hibbelig. Wie machst du denn das morgens?? ich arbeite mal nachmittags und mal morgens, ich weiß gar nicht, wie ich meinen Sohn fertig mahen soll, so früh. Ich muss um spätestens 6 Uhr aus dem haus und er schläft immer länger (er geht auch abends erst gegen 0 Uhr ins Bett)! Bin wirklich gespannt ,was das gegeben hat. Vielleicht tut es ja auch ganz gut, mal raus zu kommen, wenn sich alles eingespielt hat...
Hallo, mein erster Arbeitstag nach fast 9-monatiger Pause ist besser gelaufen als ich dachte. Alle haben mich sehr nett wieder aufgenommen. Die meisten waren erstaunt, dass ich "schon wieder" da bin. Habe solche Angst vor diesem 1. Arbeitstag gehabt, aber es ist ein schönes Gefühl, wieder was zu tun. Man lebt wieder ein Stück sein eigenes Leben. Das tut einem sehr gut. Natürlich haben sich auf Arbeit viele Dinge geändert, man muss eben die ersten Wochen ein bisschen aufarbeiten. Das wird ein paar Wochen hart und dann spiel es sich wieder ein. Früh morgens habe ich echt Glück. Meinen 6-Jährigen Sohn nimmt mein Papa (der Opa) mit und liefert ihn auf dem Weg zur Arbeit in der Schule ab. Meine kleine Tochter (8 Monate) schläft tief und fest, wenn ich 6 Uhr aufstehe. Da wird das Babyphon angestellt und Oma bekommt es in die Hand gedrückt. Sie passt dann auf, bis die Kleine wach wird (heute war es 9 Uhr!) und kümmert sich den ganzen Tag. Gegen 14 Uhr - 15 Uhr bin ich ja wieder zu Hause. Ich weiss, habe echt Glück, dass meine Eltern sich für Ihre Enkelkinder so aufopfern. Wünsche Euch alles Gute. Lieben Gruß Jana
Hallo, ich bin in einer ähnlichen Situation wie Du. Mein Sohn ist 11 Monate alt und ich arbeite ab heute wieder. Ich freue mich allerdings sehr, dass ich ENDLICH wieder arbeiten kann. Die Zu-Hause-Bleiberei ging mir mächtig auf den Keks. Wenn Du früher gern gearbeitet hast, wird der Spaß schon wieder kommen. Und Du schaffst das auch! Egal, was alle anderen sagen. In anderen Ländern ist es schließlich auch kein Problem, wieso sollte es dann bei uns eins sein? Liebe Grüße und einen guten Start! Linda
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