Elternforum Baby und Job

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Hallo, sorry, aber dafür hab ich Null Verständnis. Mit 8 Monaten ist sie wirklich in der allerbesten Fremdelphase, muß den schweren Schritt des ersten Loslassens aus der Symbiose, in der sie sich selbst vorher fühlte, gehen - und Du lässt sie so im Stich. Jetzt kannst Du sie nur konditionieren (Dein Wiedererscheinen wird ihr irgendwann den Lerneffekt bringen, daß Mama doch immer wieder kommt) - was das alles aber an Urvertrauen in ihrer Seele zerstört, ist echt nicht absehbar. Wieso müssen manche Leute auf Teufel komm raus 3 Kinder bekommen, wenn sie nicht mal bereit dazu sind, sie in ihren ersten 3 Jahren zu begleiten ? Hast Du Dich nicht mal in einer ruhigen Minute gefragt, was Dir das sagen soll, daß gerade das Dritte nicht einfach so "funktionieren" will ? Ich würde eher mal bei Dr. Posth nachfragen, als hier im Jobforum, wo Du genügend Mütter findest, die es auch so krass gehandhabt haben, und es sich im Nachhinein schön reden (hat ja gar nicht geschadet ...). Meine Meinung. Natascha


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Hallo Momworking, jetzt lass Dich bitte von so einem Geschwätz nicht verrückt machen. Du hattest ja unten geschrieben, dass es am zweiten Tag schon viel besser war, das wird schon, Eingewöhnungsprobleme gibt es immer wieder. Dr. Posth wäre der letzte, den ich da fragen würde, da habe ich schon so unglaublichen Unsinn zur sog. "Fremd"betreuung gelesen. Kopf hoch, das wird schon und berichte mal wieder. Gruß, Renate


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Hallo Nuba, ich gehe mal davon aus, dass Dir ausschließlich am Wohl des Kindes gelegen ist. Meinst Du, das wirst Du verbessern, in dem Du die Mutter niedermachst, ihr gar das Recht absprichst 3 Kinder zu haben mit der Begründung "wenn man nicht einmal bereit sei 3 Jahre zu Hause zu bleiben". Das Kind ist da und zwar das dritte. Die Fremdbetreuung ist vorgesehen. Läge es Dir wirklich am Kind, würdest Du Annette dort abholen wo sie steht und nicht niedermachen. Konstruktive Postings sind sehr wünschenswert, auch wenn sie mal zum Inhalt haben "kannst Du nicht noch ein bisschen zu hause bleiben, muss die Arbeit sein". Mit Niedermachen (und dann natürlich auch gleich gegen alle Forumsteilnehmer hier, die aller gleichermaßen herzlos, egoistisch und böse ihre Kinder FREMD betreuen lassen) befriedigst Du höchstens Deine eigenen niederen Interessen, Dir einfach mal auf Kosten anderer Luft zu verschaffen. Auch auf Kosten von Annettes drittem Kind als dessen "Anwältin" Du Dich hier gerierst. Was lebst Du Deinem Kind oder Deinen Kindern vor? Gruß Tina


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entschuldige, wenn ich das jetzt mal sehr deutlich sage: es ist schwachsinn, es gibt kinder, die eine fremdbetreuung unter 3 jahren gut vertragen - klar ist ein kind von 8 monaten in der fremdelphase, aber dann dürft ich auch nicht einkaufen gehen, auch ein kind von 3 jahren macht eine eingewöhnung durch. ich find es sogar gut, wenn eltern arbeiten, um den kindern was zu bieten und ihnen ihre eigenen ideale nahe bringen - wie z.b. auf eigenen beinen zu stehen und eben nicht unbedingt auf den staat angewiesen zu sein (wenn es nicht unbedingt sein muss, wie bei arbeitslosigkeit). ich selbst hab wieder mit dem studium angefangen, da war unser großer 5 monate und wurde von opa betreut, mit 1 jahr ist er in die kita gekommen, jetzt ist er 3 - da ist nichts von wegen zerstörtem urvertrauen oder einem gestörten verhältnis zwischen uns und er ist topentwickelt. bei unserem krümelchen (kommt im juni) werde ich ca 9 oder 10 wochen nach der geburt aussetzen und dann wieder arbeiten - krümelchen aber nicht in eine fremdbetreuung geben, aber wenn es nicht anders ginge, würde ich es wieder so machen. lg doreen


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Hallo, ich mache sie nicht nieder. Aber ich habe selbst 3 Kinder, und wenn ich mich dazu entscheide, ist das doch eine bewusste, geplante Sache. Und da finde ich, wenn man schon um Meinungen fragt, muß man auch mit Kritik leben können. Meiner Meinung nach bedeutet gutes-Mutter-sein, dann für seine Kinder dazusein, wenn sie einen brauchen. Alle sagen hier, ihre Kinder seien ihnen das Wichtigste der Welt - aber dann wird doch entschieden, wie es von außen auf den ersten Blick vorgegeben scheint. Entwicklungspsychologisch ist das in dem 8-Monatsalter ganz klar gegeben, da kann man Dr. Posth oder jeden anderen Kinderpsychologen fragen. Deshalb sollte mein Beitrag kein Niedermachen sein, sondern ein Anstoß, Erwachsen zu sein und das Wohl des Kindes in den Vorgergrund zu stellen und hier nicht nur nach "ja-bravo-mach-weiter-so-haben-wir-auch-alle-durch- Beifall" zu heischen sondern sich wirklich damit auseinanderzusetzen, was da gerade bei dem kleinen Wesen vor sich geht. Natascha


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Dann lies mal bitte Dein Eingangsposting, das kommt aber ganz anders an, incl. Rundumschlag. War das der einzige Beitrag von Annette (momworking) den Du gelesen hast? Wenn nein müsstest Du eigentlich wissen, dass sie hier nicht nach Beifall "heischt" (schon wieder eine Abwertung), sondern sich schon über einen langen Zeitraum Gedanken macht, wie sie den Bedürfnissen aller Familienmitglieder gerecht wird. Mir fehlt das Konstruktive an Deinem Posting. Eine Verurteilung ist immer destruktiv! Eine Wertung erst einmal unangemessen. Und Allgemeinplätze wie "wenn man sich für drei Kinder entscheidet, dann msus man auch 3 Jahre für jedes da sein" (was heißt das eigentlich genau) sind für Stammtische gut, aber nicht für eine Mutter, die hier um Rat, ja und auch Ermutigung, fragt. Schade, dass hier immer so aus dem Nichts Leute auftauchen und einmal auf voller Breitseite und ohne jede Zurückhaltung auf einen oder alle oder die meisten Forumsteilnehmer einschlagen. Was versprechen sich solche Leute eigentlich davon? Die Welt wird davon nicht besser? Den Kindern, um die es ihnen ja angeblich so sehr geht, wird es deswegen auch nciht besser gehen - höchstens schlechter, weil sich ihre Mütter noch schlechter fühlen. Wenig überzeugend. Gruß Tina


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Hallo, ich habe aber dennoch den Eindruck, daß gerade Probleme, die dann Auftauchen, am liebsten hier angesprochen werden, wo Frauen, die schon bei der Vorstellung daran, einige Jahre "nur" für ihre Kinder dazusein, Panik bekommen. Ja, ist jetzt wieder Allgemein und provokativ, aber ein Funken Wahrheit ist schon dran. Ich meine, es hat doch außer mir niemand ihr Handeln in Frage gestellt, obwohl da ein Kind in einer sensiblen Phase exessiv am Weinen war. Sorry, aber da gibt es von mir nur eine Antwort: Versuch das anders zu lösen und noch eine weile zuhause zu sein. ! Da heisst es dann vom Ton immer: da muß man durch (war eine Antwort auf den Beitrag) usw. Ich finde, daß eine selbstgemachte Situation (und beim dritten Kind geh ich einfach von einer gewissen Vorraussicht aus), die darin endet ein 8 Monatsangstkind abgeben zu MÜSSEN, Kritik vertragen muß. Egal, ob das der Mutter nu nützt oder nicht - letztlich leidet das Kind unter der aktuellen Situation, da finde ich es legitim zu sagen: mach das anders, versuche einen anderen Weg zu gehen, als Dir hier nur die Bauchpinselein zu geben. Wer beim dritten Kind nur davon ausgeht, daß es "funktioniert" wie die zwei davor hat einfach kein Verständis meinerseits. Natascha


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Guten Abend Natascha! Leider komme ich erst jetzt zum Schreiben, da ich den Tag bisher nach meiner Arbeit mit meinen Kindern verbracht habe und daher keine Zeit hatte zwischen 15 und 19 Uhr am PC zu sitzen. Jetzt befinde ich mich kurz vor meiner Vorbereitung auf meinen morgigen Tag, jedoch möchte ich gerne auf dein Posting antworten, wenn ich schon persönlich angesprochen werde. Du hast vollkommen Recht, beim dritten Kind überlegt man genau, ob und wie man sein familiäres Leben in Zukunft gestalten möchte. Nun liegen die Dinge allerdings nicht immer so, dass frau den Zeitpunkt für ein Kind so völlig frei gestalten kann. Da ist z.B. die Ausbildung des Ehegatten, bzw. dessen Weiterbildung, die in Angriff genommen werden muss, da er sich beruflich verbessern möchte. Dann sind da die sehr kranken Eltern von mir, deren Betreuung innerfamiliär gemanagt werden muss. Dann wäre da die Frage des Altersabstandes zu den Geschwisterkindern. Und letztlich wäre da noch die Frage nach meinem Alter... Und alle diese Fragen (und noch mehr!) hatten ICH und MEIN MANN zu beantworten, abzuwägen um letztlich darüber zu entscheiden, ob wir ein drittes Kind möchten. Und wir haben uns dafür entschieden. Mit großer Freude auf diesen kleinen Menschen. Bereits in meiner Schwangerschaft haben wir überlegt, wie wir die Betreuung gestalten möchten. Und auch da waren unglaublich viele Fragen zu klären. Mehr, als du dir vermutlich vorstellen kannst und willst. Wir haben versucht, ein Umfeld zu schaffen in dem auch ich, als kinderreiche Mama, weiterarbeiten kann. Und es sah alles so fantastisch aus. Und es ist ganz toll angelaufen. Unsere Kleinste wurde liebevoll, langsam an die Betreuung gewöhnt und hatte viel Zeit sich einzufinden. Mein Arbeitgeber war in vielen Dingen sehr entgegenkommend. Ich war sicher, dass WIR als FAMILIE dieser Aufgabe gewachsen sind. Tja, und hättest du meine anderen Postings gelesen, wüsstest du, dass es dann auf einmal knüppeldick kam: Unser Betreuungssystem ist in sich zusammengefallen wie ein Kartenhaus. Du glaubst gar nicht, wie oft ich in dieser Zeit geweint habe, weil ich nicht wusste, wie ich allem gerecht werden soll: Meiner Verpflichtung, zum Unterhalt meiner Familie beizutragen. Meiner kleinen Tochter. Meinen beiden großen Kindern. Meinem Arbeitgeber. Und auch mir selber. Glücklicherweise habe ich hier Menschen gefunden, die mir immer wieder Mut gemacht haben, weiter einen Weg zu suchen. Die mich aufgebaut haben, wenn ich innerlich zerrissen war und vor Sorge um meine Kleinste unglücklich bis zum geht-nicht-mehr. Wenn du meine anderen Postings gelesen hättest, wüsstest du auch, welche Gedanken ich mir mache (ich WEIß sehr genau, dass 8 Monate ein schwieriges Alter ist!). Vielleicht ist deine kleine Welt einfach: Mama daheim = alles ist gut. Meine ist es nicht. Meine Welt ist wesentlich komplexer. Ein wenig habe ich versucht, dir das zu erklären. Wobei es dich letztlich herzlich wenig angeht. Es ist nicht deine Aufgabe, über die Familienkonstellation einer anderen zu richten, da du die Zusammenhänge nicht kennst. Eine Sache möchte ich hier ganz klar und deutlich sagen: Ich lasse mir von NIEMANDEM mein Recht auf eine Familie mit vielen Kindern absprechen. Ich glaube sagen zu können, dass ich meine Entscheidung für eine große Familie sehr bewusst getroffen haben, weil ich sie bewusst treffen musste. Mit allen anhängenden Entscheidungen. Du musst meine Entscheidungen nicht gut finden. Aber ich deine auch nicht. Und dein Posting auch nicht. LG Annette


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Hallo nochmal, nun, ich habe tatsächlich nicht Deine ganze Vorgeschichte gesehen. Aber auch jetzt, wo ich mehr weiß, frage ich mich, ob das bei all den vorraussehbaren familiären und beruflichen Belastungen nicht hausgemacht war. Klar, nützt Dir jetzt nichts mehr, Deiner Tochter nützt es aber auch herzlich wenig. Ich persönlich habe mich zu dem Zeitpunkt für ein drittes Kind entschieden, wo ich wußte, daß der Raum dafür auch wirklich da ist und nicht eine labile Variable (ausgedachte Kinderbetreuung), die immer Zusammenbrechen kann, dazu führt, daß ich meine Kleinste mit 8 Monate brüllenderweise allein lassen muß. Sorry, genau mit diesem Problem hast Du Dich hier her gewandt - und da kommt mir einfach schon der Gedanke: ego, Hauptsache drittes Kind. Ich weiß, daß das nicht sehr konstruktiv ist, aber vielleicht ist mein Leben wirklich so wenig komplex, daß anstatt großem Verständnis das simple Mitgefühl für dieses kleine Wesen im Vorgergrund steht ... und damit verknüpft die Frage nach der Vermeidbarkeit der Situation per se aufkam, letztlich aktuell auch einfach die Frage : Kannst Du nicht wenigstens jetzt noch eine Weile zuhause bleiben ? Mehr habe und wollte ich nicht sagen, ich denke, soviel Kritik muß drin sein, wenn man "öffentlich" um Meinungen fragt. Natascha


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Hallo Natascha, Ok, du verstehst es einfach nicht, weil du es nicht verstehen möchtest. Vielleicht bist du einfach so gestrickt, dass du dich nicht auf andere Lebensmodelle einlassen kannst? Du machst es richtig und damit ist gut? Vorläufig noch einige Denkanstöße: - überraschenderweise bestehen Kulturen in denen Fremdbetreuung (was für ein doofes Wort) absolut die Regel ist, nicht nur aus beziehungsgestörten, verlassensängstenbelasteten Menschen. - hast du gewusst, wie sich dein Leben entwickelt, als du dein drittes Kind bekommen hast? Sitzt du so sicher im Sattel, dass du gegen alle Unwägbarkeiten gefeit bist? Na dann: Herzlichen Glückwunsch! - ich werde meiner Tochter ausrichten, dass ich sie - nach Meinung von mitfühlenden Menschen wie dir - nicht hätte bekommen sollen. Sie wird entzückt sein, das zu hören! Begreifst du eigentlich die Ironie dabei? - ich hoffe, dass du mit der gleichen Vehemenz bei Frauen argumentierst, die vielleicht physisch bei ihren Kindern sind, allerdings finanziell und kognitiv und emotional und psychisch nicht annähernd in der Lage sind, für ihre Familie zu sorgen. Und für deren Folgekosten (Kinderbetreuung, Sozialarbeiter, Lebensunterhalt, Psychologen) ich übrigens u.a. durch meine Steuern mit aufkomme. Du bist bei mir echt an der falschen Adresse! Ich glaube nicht, dass bei dir das Mitgefühl für meine Tochter im Vordergrund steht, sondern einfach der Drang, einer berufstätigen Mutter, die den Mut hat zuzugeben, dass eben nicht immer alles super ist, sondern mitunter Probleme auftauchen, eins überzuziehen. Warum du das tust und überhaupt in diesem Forum schreibst weiß ich nicht. Und meine Vermutungen diesbezüglich behalte ich mal für mich... Schlichte Menschenliebe wird es eher nicht sein. Aber es scheint dir ja ein echtes Anliegen zu sein, wenn du tatsächlich um 7:39 Uhr morgens nichts anderes zu tun weißt. So, ich höre jetzt auf meine Frühstückspause zu opfern. Das ist es nämlich echt nicht wert... Annette Ach so: Um auf deine Frage zu antworten: Nein, kann ich nicht. Und dabei liegt die Betonung auf: KANN. NICHT, wie in deinem allerersten Beitrag unterstellt: WILL. Die Betreuung meiner Kinder ist mir zu anstrengend? HaHaHa! Halte du einen Tag aus meinem Leben durch und das Wort ANSTRENGUNG bekommt für dich eine völlig neue Bedeutung...


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Hallo, ja stimmt, morgens um 7:39 habe ich Zeit für mich, immer etwa eine halbe Stunde. Der Große ist dann schon auf dem Weg die Schule und die Kleinen schlafen noch. Ich nutze die Zeit fürs Forum und um mich tagespolitisch auf den Stand zu bringen. Mir ist also nicht "langweilig". Du bist Dir ja auch nicht zu Schade mir in Deiner Freizeit zu antworten, insofern kann ich Deiner Unterstellung mir gegenüber nur aus ketzerischen Gründen hier zu antworten, entgegnen, daß es Dir ja auch primär ein persönliches Anliegen ist Dich zu rechtfertigen. Dann wäre es doch ehrlicher gewesen zu sagen: Liebe gleichgesinnte Karrieremütter, ich bin in der blöden Situation mein Kind allein lassen zu müssen und brauche hier jetzt Null Kritik, sondern reine Bauchpinseleien ala in-anderen-Ländern-sind-die-Kinder-auch-nicht-Verhaltensauffällig und andere-familien-haben-Eltern-die-nur-physisch-anwesend-sind-wo-die-Kinder-dann-hinterher-auf-Kosten-meiner-hart-erarbeitenden-Steuergelder-psychozozial-berteut-werden-müssen. Genau das ist Deine Antwort ! Ist doch alles wunderbar, so wie Du es machst, warum stellst Du es dann hier in Frage und läßt Kritik, die das ganze nicht nur situativ sondern hausgemacht findet, nicht am Ansatz zu? Natascha


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Schaut mal, im Drei-und-mehr-Forum: http://www.rund-ums-baby.de/drei_und_mehr/mebboard.php3?step=0&range=20&action=showMessage&message_id=26724&forum=172


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Hallo Twinmädels, na Bravo, das war ja klar, daß das jetzt kommt. Gut recherchiert, da würde momworking Dir jetzt eigentlich auch gleich unterstellen, daß Dir langweilig sein muß - (hat leider nur inhaltlich nichts mit diesem Thema hier zu tun). Hier ging und geht es mir immer noch darum, daß es als Nicht-arbeitende-Mutter anscheinend nicht erlaubt ist am selbstgemachten Dilemma Kritik zu üben. Ich BIN bei meinen Kindern zuhause, obwohl ich studiert habe und habe damit auch kein Problem, sondern hätte wieder Lust und Kapazität für ein weiteres Kind, was mein Mann derzeit leider ablehnt. Werde mich aber dennoch hier schön wieder zurückziehen, anscheinend sind berufstätige Mütter derart mit ihrem gestressten Leben und schlechten Gewissen beschäftigt, daß Kritik, die nur darauf abzielen wollte das ganze mal zu Überdenken, weder erwünscht ist noch adäquat beantwortet wird. Natascha


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Halloo, ich denke auch nicht, dass man mindestens 3 Jahre mit einem Kind zuhause bleiben muss- wozu? Man braucht nur die richtige Fremdbetreuung. Das habe ich im Kindergarten meiner Tochter und in einer lieben Freundin gefunden, und, was soll ich sagen- es klappt einwandfrei. Man muss nur die Eingewöhnung entsprechend gestalten (im kindergarten saß ich 3 wochen mit dabei *langweil*) und alles ist in butter. wenn es für dich richtig ist, zuhause zu bleiben- bitte- aber sprich anderen mamas bitte nicht das recht ab, anderes mit ihrem leben zu machen.


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Hallo, ich habe nirgendwo behauptet, daß man 3 Jahre zuhause bleiben MUSS. Ich kritisiere lediglich, daß ein 8 Monate altes Kind schreiend bei der Tagesmutter gelassen wird, weil es sonst anscheinend keine andere Lösung gibt. Das hätte man sich zum Wohl des Kindes anders überlegen können, und mich stört schlicht der Tenor hier vonwegen in-anderen-Ländern-wird-das-seit-Jahren-so-betrieben und da-müssen-sie-halt durch. Sorry, aber so lauten eure Antworten, das finde ich wirklich kritikwürdig. Natascha


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Anscheinend bist du nicht grösser (und das meine ich durchaus nicht im physischen Sinn!), dass du an eine höhere nicht ran kommst. Meine Güte, geht es noch primitiver!? Mit verachtenden Grüssen junima


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Hallo, lies einfach Deinen ersten Beitrag, damit hast Du Dich selbst einfach ziemlich ins Abseits gestellt. Du hast dann ja auch kräftig zurückgerudert. Insofern hast Du Dich nicht sehr gut hier eingeführt. Du schreibst zwar nicht, dass man 3 Jahre zu Hause bleiben "muss" verurteilst aber indirekt indem Du sagst "verstehe nicht, wie man auf Teufel komm raus drei Kinder in die Welt setzen muss, wenn man nicht drei Jahre zu hause bleiben will" - oder Du wolltest damit tatsächlich nur zum Ausdruck bringen, dass Du zu beschränkt bist, es zu kapieren. Das kann ich mir aber nicht vorstellen. Außerdem habe ich ganz massiv den Eindruck, dass Du Annettes Ausgangsposting nicht vollständig gelesen hast, denn hier gibst Du nur Fragmente wider. Annette lässt ihr drittes kind nicht brüllend bei der Tagesmutter. Ich habe das nirgendwo so undifferenziert gelesen. Das war ja längst nicht ihr erster Beitrag. Der Betreuungsgau hat sie ja schon früher heimgesucht. Annette hat sich bisher auch mit anderen Meinungen konstruktiv auseinandergesetzt und Kritik oder Anregungen angenommen. Das geht aber bei Deinem Ausgangsposting (und bei Deinen weiteren auch) nicht. Denn das ist wirklich nur ein Aburteilen und dann noch ein bisschen Rundumschlag. Von letzterem kannst Du Dich ja leider auch nicht frei machen, der kommt in fast jedem Posting. Schade, andere Meinungen sind willkommen. Aber ohne Respekt geht es halt nicht. Wie im Miteinander mit Kindern auch. Deswegen auch meine Anfangsfrage: Was lebst Du so Deinen drei Kindern vor? Das meine ich durchaus ernst. Du musst einfach mal sehen, dass Kinder in Fremdbetreuung nicht größere Psychopathen sind als Kinder, die ausschließlich von Mama betreut werden. Das keines von beidem in allen Fällen das "non-plus-ultra" ist, ist wohl auch klar. Du musst ja auch gar nicth verstehen, dass andere anders denken als Du (obwohl es nicht so schwer zu verstehen ist), aber Du solltest es respektieren, wenn Du an einer wirklich konstruktiven, dann aber auch gerne kontroversen, Diskussion Interesse hast. Wir sitzen hier nicht an einem grünen Tisch und diskutieren über periphäre Sachverhalte. Wir sind hier alle persönlich involviert und betroffen. Gruß Tina PS: Ein gutes Betreuungsnetz zu haben, kann ich nur jedem empfehlen, auch den 24-Stunden-zu-Hause-Betreuern. Warum? Weil ein Krankenhausaufenthalt eines Kindes oder von einem selbst sonst fast unüberwindbare Probleme aufwirft. Ich habe jetzt schon öfter meine Kinder im KH begleitet und war dort selbstverständlich 24h anwesend. Ich habe sehr mit den Kindern mitgelitten, die oft über STunden alleine waren, weil ihre Mütter zu Hause noch andere Kinder zu versorgen hatten - vom kleinsten Säugling bis zu Schulkindern. Und das war wirklich eine eiskalte FREMD-Betreuung dazu in unbekannter Umgebung, geschwächter - weil krank - Position mit permanent wechselnden Betreuungspersonen (die viel zu wenig Zeit haben und manchmal in ihrer Verzweiflung die Glotze einschalten) und zusätzlich der Verängstigung, weil so viele andere Kinder da sind, denen es auch schlecht geht - das können sich die Kleinen aber nicht erklären. Da war ich das erste Mal richtig dankbar, dass meine Betreuung der Kinder zu 100% steht, mit doppeltem Boden. Das zu Hause gebliebene Kind war zu jeder Zeit absolut verlässlich versorgt. Aber das ist ein ganz anderes Thema, ich will damit nur sagen, dass jeder mal in die Position kommen kann, wo er sein Kind anderweitig betreuen lassen muss!


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hallo ihr lieben, ich verfolge die diskussion, hab mich dann aber zurückgezogen, weil einige menschen rational fassbaren argumenten einfach nicht zugänglich zu sein scheinen. um vorweg zu nehmen: ich habe einen 3jährigen sohn (geht seit seinem 1. gebrutstag in die kita und seit er 5 monate war bei opa in betreuung), bin derzeit in der 17. ssw und bin nebenbei auch noch selbstständig als tagesmutter tätig. ich lese hier immer, dass eine fremdbetreuung schlecht ist - hm danke, seh ich auch so - ABER!!! die eltern, die ihre kinder zu mir geben, machen das nicht mal eben so, sondern lernen mich vorher kennen und ich sie, die kinder sind dabei, ist also nicht wirklich fremd. ich arbeite die woche ungefähr zwischen 57 und 70 stunden - liebe nuba, bin ich jetzt deiner meinung nach eine schlechte mutter, weil ich arbeite oder weil mein großer in die kita geht? der kleine krümel wird übrigens bis zum 3. geburtstag (wahrscheinlich!!) zu hause bleiben, aber das war beim großen nicht möglich. ich bin durch meinen job sehr ausgeglichen, weil ich eben mal nicht immer nur den haushalt und den alltäglichen trott sehe, sondern auch eine sinnvolle aufgabe habe, anderen helfe und vor allem meinen kindern ein ideal vorlebe: ich mach mich als frau nicht finanziell von meinem mann abhängig, bzw. ich trag erheblich zu dem gemeinsamen einkommen bei. es ist auch geld, dass den kindern zu gute kommt. oh und vielleicht solltest du mal einen tag bei einer tagesmutter verbringen, dann wüsstest du, dass es auch nach 6 monaten betreuung noch vorkommt, dass ein kind beim kommen weint - weil es einen schlechten tag hat, vielleicht schlecht geschlafen hat, vielleicht, weil es krank wird oder war, vielleicht, weil der urlaub zu lang war, vielleicht, weil es keine lust hat (wenn du arbeiten gehen würdest, würdest du diese phänomene auch bei dir feststellen können, oh, mir gehts beim bügeln immer so :-)), aber ... und das ist wichtig!!! eine tagesmutter, schafft es durchaus, das kind innerhalb der ersten 3 minuten zu beruhigen. kleines beispiel: ich hatte heut 2 kinder - beide gleichzeitig gekommen, eine bekommt einen zahn, der andere hatte mal schlichtweg keine lust - und? die eltern sind gegangen, weil ich es geraten hab und es war nach 2 minuten ruhe - ein friedliches spielen. tina kann ich nur zustimmen eine eiskalte fremdbetreuung findest du im krankenhaus!! mädels, ich find es gut, wenn eine frau es sich leisten kann (und vor allem psychisch durchsteht - ich habs nicht geschafft) 3 jahre zu hause zu bleiben, ich zieh aber auch den hut vor frauen, die es schaffen: job, haushalt, kind unter einen hut zu bekommen (und bitte seht in der aufzählung nicht meine prioritätenliste) ich hör jetzt auf, ich muss meinen kleinen mann abknutschen, weil er kuscheln will (und grad mit seinem geschwisterchen kontakt aufnimmt) lg doreen und ein glücklicher fynn, der keinen schaden nimmt in der kita


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Hallo Allerseits, hier nun auch noch meinen Senf dazu, obwohl ich als berufstätige Mutter eigentlich keine Zeit habe, sondern mich auf meinen morgigen Arbeitstag vorbereiten muss. Ich wäre sehr gerne mindestens 1 Jahr zuhause geblieben (musste aber nach dem Mutterschutz weiterarbeiten, sonst hätte ich trotz Recht und Gesetz meinen Job ganz verloren oder ewig Prozesse geführt, abgesehen davon wäre es finanziell nicht gegangen)und hätte mich unser Kind gekümmert. Ich genieße jede Sekunde mit meinem Süssen (6 Monate). Das ist die reinste Erholung, besser als arbeiten, weil er süß und ein always happy baby ist. Aber wir können uns das finanziell nicht leisten, weil mein Mann sehr wenig verdient (dafür sich aber sehr viel um unser Baby kümmert). Jetzt ist auch bei uns die Notsituation eingetreten, dass wir unser Baby in die Baby-Kita geben müssen, weil mein Mann sich nur noch bedingt um den Kleinen kümmern kann. Aber deswegen meinen Job schmeißen und dem Staat auf der Tasche liegen? Niemals, es sei denn mein Kind hätte ine schwere, chronische Krankheit! Ich bin gesund und belastbar, warum sollte ich zu Hause sitzen und Däumchen drehen (Däumchen drehen soll heißen: viel Arbeit macht so ein niedliches Wesen ja nun wirklich nicht und den Haushalt mache ich dann locker ganz nebenbei -zumindest aus der Perspektive einer voll berufstätigen Frau). Und überhaupt: Sich nur auf den Mann verlassen, falls er voll verdient? Auch das kann schief gehen. Alles kann schief gehen!!!! Nix ist sicher! In diesem Sinne: Alles Gute an alle beruftätigen Mütter und die es noch werden!!! K.


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Ich habe mich völlig ohne wirtschaftliche Not entschieden, schnell wieder arbeiten zu gehen. Mit 6,5 Monaten kam meine Tochter in die Krippe und entwickelt sich ganz prächtig. Ich arbeite seit Anfang des Jahres wieder und es geht mir besser denn je. Ich wäre wahnsinnig geworden, wenn ich ein Jahr oder länger hätte zuhause bleiben müssen. Ich liebe mein Kind, aber ich bin nun mal nicht nur Mutter, sondern immer auch noch der Mensch, der ich vor der Entbindung war. Ich habe kein Problem mit Frauen, die sich entscheiden zuhause zu bleiben. Aber mich sollen sie bitte in Ruhe lassen und mir nicht einreden, mein Kind würde psychische Schäden davontragen, weil ich arbeite. Schon gar nicht lasse ich mir von Dritten meine Familienplanung vorschreiben. Es ist schon krank, aber die Deutschen sind die Einzigen, die ein Problem mit arbeitenden Müttern haben. In den anderen Industrienationen ist das vollkommen normal, und dort gibt es noch nicht einmal einen Anspruch auf Teilzeitarbeit gibt. Also, lasst uns in Ruhe unser Leben leben und unsere Erfahrungen, Fragen und Nöte ausstauschen. Wir sind auch Mütter und wissen, was für unsere Kinder gut oder schlecht ist.


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Hallo Astrid, das ist ein Beitrag, den ich voll und ganz unterschreiben kann. Genauso geht es mir auch und ich habe gute Erfahrungen damit gemacht. Viele Grüße, Renate


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Hallo ihr da draußen! Ich danke allen, die mir hier Mut gemacht haben! Wie ich schon oben schrieb läuft es jetzt viel besser. Ich beginne zu verstehen, was Nuba dazu veranlasst hat, ihr Posting zu verfassen. Ob wir allerdings mit unseren Beiträgen etwas bei ihr erklären konnten oder gar eine Einsicht herbeiführen konnten, wage ich zu bezweifeln. Trotzdem DANKE an alle! LG Annette