Mitglied inaktiv
Hallo, meine Frage ist etwas kompliziert und für einige vielleicht auch etwas doof. Ich arbeite seit ich 16 Jahre alt bin, nach der Mittleren Reife habe ich angefangen. Erst ein soziales Jahr in einem Krankenhaus. Dann eine Ausbildung zur Arzthelferin bei einem Kinderarzt. Da war ich 6 Jahre lang. Dann ging ich zu (m)einem Gynäkologen, da war ich knapp 2 Jahre beschäftigt, weil ich dann schwanger wurde. Seit 2 Jahren bin ich nun in einer Allgemeinarztpraxis für 8 Std./Woche. Leider ist es nun so, dass es mir dort nicht mehr so gefällt wie am Anfang. Seit die neue Erstkraft da ist, ist das so. Vorher ging´s. Da war ich so beschäftigt, wie ich es mir vorgestellt habe. Nun ist es ja so, dass ich irgendwie nie so richtig lang irgendwo gearbeitet habe. Und darüber mache ich mir nun Gedanken. Liegt es an mir? Warum halte ich es nie länger aus? Wobei ich immer gute Gründe hatte, zu wechseln. Mit dem Kinderarzt, wo ich gelernt habe, habe ich mich nie so richtig verstanden. Wollte aber auf jeden Fall meine Lehre beenden. Und dann ging´s wieder, und ich blieb eben länger. Aber dann fingen wieder die Probleme an... Dann tat sich die Chance beim Gynäkologen auf. Dort hat es mir ja anfangs auch gut gefallen, aber dann... tja, und ein Kind wollten wir auch. Und dann haben wir das "Problem" eben so gelöst. Ich konnte dort nicht mehr anfangen zu arbeiten, hätte ich aber gerne, stundenweise. Möglich war nur Vollzeit. Da habe ich einen Aufhebungsvertrag unterschrieben. Noch während der Elternzeit habe ich ja meine 400 Euro Stelle beim Allgeminarzt begonnen. Wo ich ja auhc noch bin. Was meint Ihr? Käme es Euch komisch vor, wenn jemand eine Bewerbung abgibt und alle paar Jahre gewechselt hat? Oder kann man das als Erfahrung sammeln abheften? Sorry, dass es so lang und vielleicht etwas wirr ist. Aber ich mache mir da nun echt meine Gedanken. Ich kenne viele in meinem Beruf, die sind seit vielen, vielen Jahren dabei. Und ich.... Melli
Hallöchen, also ich hoffe du fühlst dich jetzt nicht so angegriffen, aber ich habe täglich Bewerbungen vor mir liegen und ehrlich gesagt, würde ich schon stutzen, wenn einer was sucht, aber alle paar Jahre gewechselt hat und so wie du das schreibst, klingt es nicht nach Teamarbeit. Allerdings, wenn du so viel wert darauf liegst, würde ich einfach nur die Jahreszahl beim Lebenslauf angeben...z.B.: 1990 Ausbildung bei KiA 1993 Arzthelferin bei Kia 1996 Arzthelferin Gyn. 1998 Erziehungsjahr 2000 Arzthelferin beim Allfem. Mediziner Noch ein Tipp, wenn man dich fragt warum du es nirgends nicht lange ausgehalten hast, dann antworte...du warst noch jung und wolltest mehrere Gebiete ausprobieren. Jetzt hast du ein Kind und willst/musst Bodenständig sein! Ich hoffe das du dich überwindest, durch zuhalten und dass du vielleicht wieder Spaß in deinem Büro findest. LG laetitiae (war wirklich nicht böse gemeint)
Danke für Deine Antwort. Ich wurde schon jedesmal gefragt, warum ich wechseln will. Ich habe dann, wie Du auch sagtest, angegeben, ich müsste noch Erfahrung sammeln. Ist ja auch irgendwie logisch. Aber viele macht es eben auch stutzig. Danke Dir. Melli
Ich war vorgestern bei der ARGE zu einem Beratungsgespräch und die SB fand es ein wenig von Nachteil, daß ich über 20 Jahre in der gleichen Firma beschäftigt war. Wenigstens hätte ich in der Firma nicht immer den gleichen Job gemacht, meinte sie, sonst würde man ja meinen, ich sei völlig unflexibel und eingefahren in meinem Tun. Sie hat mir erklärt, daß zu lange Betriebszugehörigkeiten heute (im Gegensatz zu früher) kein richtiger Vorteil mehr wären. Der AG erwartet von seinem AN Flexibilität und die Fähigkeit, sich schnell woanders einzuarbeiten. Was nicht heißt, daß man alle 2 Monate seinen Job wechseln sollte, aber ein Rhythmus von 5-7 Jahre sei völlig okay. Insofern ist es doch okay bei Dir. Der kurze Job erklärt sich aus der Schwangerschaft, fertig. Gruß, Elisabeth.
Hallo, ich bin auch noch am Suchen, das Richtige für mich zu finden. Ob es das überhaupt gibt? DEN Job, wo alles passt?! Verdienst, Arbeitszeiten, Zufriedenheit über die Arbeit, Kollegen ... Ich habe Raalschule, Fachoberschule, 3 J. Ausbildung bei Betrieb A, dann 2 Jahre bei Betrieb B gearbeitet, dann schwanger, dann jetzt fast 2 J. in Betrieb C und fast 3 J. in Betrieb D. Und nun überlege ich wieder ein E ;-) Naja, eigentlich bin ich im Moment so zufrieden. Ich habe bisher immer über die Arbeitszeiten (mit Kind) argumentieren können, warum ich wechselte / noch was anderes machte. Außerdem hört es sich ja nicht nach soooooo viel an (bei dir und bei mir). Nur wenn man bedenkt, dass wir noch jung sind. Ich denke, jetzt persönlich für mich, dass es schon auch an mir liegt. Ich WILL einfach auch Abwechslung und ich will vieles sehen. Oftmals nerven mich auch Kollegen und dann will ich weg. Oder die Arbeitsumstände waren zu stressig (ständig Überstunden, kein Ausgleich dafür oder mehr Lohn, für Fehler anderer gerade stehen, ...) "Mitfühlende" Grüße, Bianca
Ich glaube es ist je nach Branche sehr unterschiedlich, wie einem sowas ausgelegt wird. Und auch sehr eine Frage der Darstellung! Ist es denn bei Arzthelferinnen üblich, dass sie lange bei einem Arzt bleiben, dass man das Fachgebiet (Kinder-, Frauen-) wechselt? Es gibt auch Bereiche, in dem einem es neg. ausgelegt wird, wenn man immer in einem Job ist. Der Wechsel nach dem Kind ist ja nachvollziehbar, wenn es dort nicht in Teilzeit geht. Vielleicht begründest du deinen jetzigen Wechsel auch damit, dass du gern mehr als 8 STunden arbeiten möchtest und das dort nicht geht?
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