Mitglied inaktiv
hallo zusammen, wir erwarten im juni unser zweites kind. beim ersten bin ich ein knappes jahr daheim geblieben, dann kam sie in die krippe und ich bin wieder vollzeit arbeiten gegangen. mein mann arbeitet teilzeit. beim zweiten kind wollen wir es so machen, dass ich gleich wieder voll arbeite und mein mann daheim bleit. praktiziert das jemand von euch? ich sehne mich im vorfeld ein bisschen nach austausch.
Hallo, also bei unserem ersten Kind hat mein Mann noch studiert und ich bin nach 7 Monaten Vollzeit arbeiten gegangen. Aber das Optimum war's nicht. Er war froh als er endlich arbeiten gehen durfte und ich war froh, dass ich beim zweiten Kind ein bisschen zu Hause bleiben konnte. (wobei ein ganzes Jahr dann doch zu lang war) Viele Grüße Ulli
sollte vielleicht noch dazu sagen, dass mein mann sich darauf freut und es auch als herausforderung sieht, während ich daheim fast eingegangen bin. insofern glaube ich schon, dass wir das richtige tun, würde eben nur gerne von anderen hören, wie es ihnen dabei ging.
hi, wir wollen das beim nächsten auch so machen, erfahrung hab ich leider nicht. bin schon gespannt auf kommentare!
ich kann dir leider nicht genau mit solchen erfahrungen dienen, aber doch tendenziell. :-) als unser großer geboren wurde, habe ich nach 6 monaten wieder vollzeit zu arbeiten angefangen und sohnemann war 5 tage/woche je 8 stunden bei einer tamu; mein partner hat zwar keine offizielle elternzeit genommen, hat sich aber bei seinem job (wissenschaft) ziemlich zurückgenommen. das besondere an unserer situation war und ist, dass ich fast jede woche ferngependelt bin (uns es auch noch tue). d.h, ich war und bin die halbe bis ganze woche inklusive der nächte nicht daheim. an diesen tagen war und ist mein partner alleinerziehender und hauptverantwortlich. überhaupt ist er bei uns der hausmann insofern er ordentlicher ist, die einkäufe im blick hat, mehr kocht als ich usw. wir haben für uns nur gute erfahrungen damit gemacht. abgesehen natürlich von den schwierigen phasen, die es bei uns natürlich auch mal gab. schwierig, weil ich weg war...das hat unser sohn manchmal nicht gut gepackt. aber es war alles immer händelbar. jedenfalls werden wir oft gar nicht verstanden. wenn ich z.b. erzähle, wie und was ich arbeite und wie unsere arbeitsteilung so ist, d.h. dass wir an einem ort wohnen und ich vollzeit an einem anderen arbeite, der ca. 270 km entfernt ist, dann werden wir IMMER gefragt: "ja, wie macht ihr das mit dem kind (nunmehr der kinder)?" männer werden das meines wissens NIE gefragt. oder habt ihr schonmal erlebt, dass ärzte in kliniken, außendienstmitarbeiter oder andere väter gefragt werden, wer denn ihre kinder versorgt, wenn sie nicht da sind?? ich denke, so ähnlich wird das bei euch auch laufen. da wird viel ungläubigkeit sein. aber - so unsere erfahrung - auch anerkennung, bewunderung und neid! neid von vielen frauen, die von ihren männern extrem wenig unterstützung für erziehung, haushalt usw. bekommen. das ist in meiner erfahrung kein schlimmer neid, sondern ein trauriger und manchmal verbitterter. aber ansonsten freuen sich viele mütter, wenn auch mal ein papa auf dem spielplatz ist, einkauft, zum babyschwimmen geht oder was sonst noch anfällt. wir haben da bislang keine blöden reaktionen bekommen. beim zweiten, das nun 6 wochen alt ist, werden wir es genauso machen. ich finde es klasse, dass ihr das macht und hoffe, ihr fahrt gut damit. lg paula
Hallo! Ich arbeite Vollzeit (als Gymnasiallehrerin), mein Mann ist seit dem zweiten Kind in Elternzeit, arbeitet allerdings auch (Teilzeit, viertel Stelle). Wir haben drei Kinder: fünf, drei, eineinhalb. Inzwischen haben wir uns sehr gut "zusammengerauft", es gab und gibt aber auch immer wieder anstrengende Phasen und Stress. Vor allem natürlich an den Tagen, an denen wir beide arbeiten. Man muss die Familie lieben, den Beruf mögen, stets organisiert und diszipliniert sein. Jeder hat zuhause seine Aufgabenfelder (ich natürlich weniger) und ist dafür weitgehend zuständig. Die Kinder findens prima, von beiden Elternteilen soviel zu haben. Die Umwelt hat sich inzwischen daran gewöhnt, Nachahmer gibt es allerdings nicht...
@sabet, hast du lust, mir zwecks genauerem austausch mal zu mailen? annavc@gmx.de
Mein Mann war 4 1/2 Jahre mit den beiden Großen zuhause, während ich Referendariat gemacht habe und gearbeitet habe. Erst war er ganz zuhause, nach zwei Jahren, als beide Kinder Kitaplätze hatten, ist er teilzeit jobben gegangen. Für uns war es prima so, ich bin bei uns nämlich die, die es schlechter aushält, zuhause zu bleiben... LG sun
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