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Krankentage für Kind-selber krankschreiben lassen?

Krankentage für Kind-selber krankschreiben lassen?

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Hallo ihr, kennt sicher jeder das Problemchen mit den Krankentagen für die Kinder. Meine sind grad dabei das Kontingent für dieses Jahr kräftig zu schröpfen ;-) Da ich jetzt erstmalig in der Sitation bin, bis jetzt war ich zu Hause da war das kein Thema,überleg ich jetzt, ob ich mich da auch von meinem Hausarzt krankschreiben lassen kann um Tage zu "sparen". Ist zwar doof, weil ne Krankschreibung ohne Grund mag ich eigentlich nicht, aber scheint ja nicht anders zu gehen, oder? Darf man das eigentlich? Wenn akute Sachen sind und die schlimmen ersten Tage bleib ich eh zu Hause, wenn es dann besser geht, oder es"nur"ne Erkältung oder so ist, würde meine Schwiemu auch die Kinder nehmen, das ginge alles. Aber bei Infektionen (Rota,Noro und was es alles gibt) geht das nicht mehr so einfach, zumal meine Schwägerin mit dort wohnt und im Mai auch ein Baby haben wird, da muß man schon vorsichtig sein. Also geht das einfach so, oder werd ich da schief angeschaut beim Doc? LG Danke sagt Katrin mit Victoria 2J und Emilia 9Mon


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Hallo, also ich war - zum Glück - noch nie in der Situation, dass die Kinder so krank waren, dass sie mich brauchten, aber soweit ich weiß, kann man zusätzlich zu den 10 Tagen unbezahlten Urlaub bekommen. Grundsätzlich ist es aber natürlich ein Problem, wenn Du im Job so viel fehlst, egal ob Du krank bist oder Deine Kinder und ob der AG, die Krankenkasse oder Du selbst dafür zahlst. Letztendlich bleibt ja einfach Arbeit liegen. Viele Grüße und alles Gute Ulli


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Hallo, erlaubt ist das selbstverständlich nicht. Und da ich auch auf der anderen Seite sitze stelle ich ohnehin fest, dass m.E. viel zu schnell krank geschrieben wird. Zum Glück nützt das bei uns niemand aus. Die gute Nachricth: Auch Dein Mann hat pro Kind 10 Kinderkranktage. Wenn Dein Kontingent aufgebraucht ist, bleibt immer noch seines. Wenn der AG berechtigte Zweifel hat an der Richtigkeit der Krankschreibung kann er den medizinischen Dienst beauftragen, selbst darf er nicht nachforschen. Der der AG im Fall dass Du krank bist, aber den vollen Lohn weiter zahlt, während er Dich wegen Kinderkranktagen nur unbezahlt freistellen muss, schädigst Du ihn nicht nur durch Deine fehlende Arbeitskraft, sondern auch monetär. Das klingt alles hart und ich weiß, dass es Situationen gibt, wo man nicht mehr weiß, wie es gehen soll, aber das auf den AG abzuwälzen führt vor allem dazu, dass sich die Berufschancen für Frauen auch in Zukunft nicht bessern werden. Mein Rat deshalb: Besprecht wie ihr Eure jeweils 10 Kranktage aufteilt. Dein Mann ist genauso in der Pflicht. Wenn ihr wirklihc mal mehr braucht, sprich mit Deinem AG, dass er Dich entweder unbezahlt frei stellt oder nimm Zeitausgleich oder Urlaubstage. Ich bin in den letzten 7 J ahren mit zwei Kindern nie über 10 Tage gekommen, obwohl wir diverse Klinikaufenthalte hatten und ziemlich haarige Krankengeschichten. gute Besserung und dass Du die Tage gar nicht brauchst. Grüße Tina


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Hallo, ich oute mich, ich hab's gerade gemacht. Ich war eine Woche richtig krank und mein Kleiner auch (grippaler Infekt), Montag letzter Woche gings uns beiden so halbwegs. Ich wollte meinen Kleinen aber nicht schon wieder in den KiGa geben (hatte Bedenken, ich werd tagsüber angerufen, es geht ihm nicht so gut, soll ihn abholen). Um diese Krankmeldung-wg. kranken-Kind-Tage nicht zu verschwenden bin ich selber nochmal zum Arzt und hab gesagt es geht mir noch nicht wieder so gut. Ging's mir auch nicht, aber ich hätt eigentlich schon wieder arbeiten können. Und wurde nochmal eine Woche krankgeschrieben. War besser so für uns beide: mein Sohn bekam in dieser Woche mittwochs Magen-Darm - ich am Donnerstag nochmal einen Rückfall mit Fieber. Für mich war das eine einmalige Ausnahme: ich habe die Gelegenheit genutzt selber bereits krank gewesen zu sein, um daran anzuknüpfen und mein Kontingent am Jahresanfang nicht zu schröpfen (lieber bleib ich dann zuhause, wenn mein Kleiner eine ernste ansteckende Infektionskrankheit bekommt). Ich bin seit 7 Jahren niemals krankgeschrieben gewesen, habe mich spontan dazu entschlossen, es einfach so zu regeln. Aber es stimmt natürlich, dass mit Krankschreibungen sehr viel Mißbrauch betrieben wird, der auch dem Arbeitgeber schadet - u. damit in kleineren Betrieben Arbeitsplätze gefährdet. Ich glaube nicht, dass das "einfach so" geht, wenn man den Arzt bittet, einem selbst krankzuschreiben wegen dem Kind, obwohl man völlig gesund ist ... und unkorrekt ist es natürlich auch, das musst du für dich entscheiden - Ich hab aus der Situation heraus mir so einen Schmu erlaubt und kann das auch mit meinem Gewissen vereinbaren - niemand musste meinetwegen länger arbeiten u. ich schiebe diese Woche Überstunden um die liegengebliebene Arbeit wieder aufzuholen. Zur Regel machen würd ich es allerdings nicht. LG, Stefanie


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Hallo Stefanie, das kann man wohl nicht vergleichen. Vic04 denkt bereits VOR Arbeitsaufnahme, wie sie möglichst selbst keinen Nachteil erfährt, wenn ihr Kind krank wird. Während Du nach 7 Jahren und vorangegangener Krankheit Dich mal selbst richtig auskuriert hast und dabei Dein Kind gepflegt. Und dann gibt es immer noch den Notfall (wobei auch das weitgehend subjektiv ist). An der Situation bin ich einmal haarscharf vorbei geschrammt (da hätte ich aber womöglich eine Krankschreibung wegen psychischen Notstands bekommen :-) Man kann eben nicht alles haben und wer Kinder hat muss Abstriche machen. Es kann nicht auf dem Rücken des Arbeitgebers ausgetragen werden. Die 10 Tage sind ja auch meistens ausreichend und die haben ja auch immer 2 Leute oder bei AE hat man 20 Tage. Grüße und Euch alles Gute und dass Ihr Euer Krankensoll jetzt erfüllt habt. Im Moment gehen ja ganz hartnäckige Sachen um (Husten und Magen-Darm beuteln uns und auch Mitarbeiter). Tina