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Kind und Karriere...?

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Hallo liebe Leute, ich habe hier schon öfter mal reingeguckt, da bei mir das Thema Kind und Job bald ansteht... im Februar bekomme ich meinen Sohn und werde ein paar Monate später wieder arbeiten. Jetzt ist mir vor kurzem was passiert, was erstmal gut klingt, aber mich doch vor viele Fragen stellt...: Mitten im Mutterschutz bekomme ich ein Angebot, d.h. werde gefragt, ob ich eine Leitungsstelle zu übernehmen will nach dem Mutterschutz. Fühle mich ja wirklich geehrt, passiert ja nun nicht vielen, auch noch im Mutterschutz einen Karrieresprung nachgetragen zu bekommen. Aber erstens weiß ich gar nicht, ob ich den will... und v.a. wie ist das wohl zu schaffen mit Kind? Ich will ja auch Zeit für den Kleinen haben, auch wenn ich wieder anfange zu arbeiten (war im Juni geplant mit 25% weniger). Wenn ich da gerade neu auf einer Leitungsstelle sitze, sehe ich mich da schon abends immer erst mit tierisch schlechtem Gewissen um sieben aus dem Büro stolpern... kann keinem gerecht werden, trotz Mann, der sich kümmert. Außerdem ist es mein erstes Kind und ich weiß noch gar nicht, wie das alles so wird... Wie soll ich mit so einem Angebot umgehen?? Danke für Euren Rat! danila


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Hi! Sehr schwierig, weil man halt nicht wirklich weiß, wie alles sein wird - und vor allem auch, wie gut alles läuft. Überleg dir, wie wichtig dir die Arbeit ist! Ich bin gleich nach dem Mutterschutz wieder halbtags arbeiten gegangen, erstens wegen Geld (Alleinerzieher), zweitens brauchte ich dringend den Ausgleich, hab nicht viele Menschen um mich und ur zu Hause - ich würde depressiv werden Bei mir hat alles geklappt, die Kleine war die Tagesmutter von Anfang an gewöhnt und hat nie Probleme gegeben. Und ich wehre mich nach wie vor, dass ich mich vor vielen dafür rechtfertigen muss, dass ich gern arbeiten gehe!! Und ich vernachlässige meine Kleine sicher nicht, ich finde, die Zeit gemeinsam verbringen wir sehr intensiv, sie läuft icher nicht so nebenbei her. Wenn du eine gute Betreuung hast und es dir zutraust (es ist schon sehr anstrengend!!!), würde ich es versuchen; aber so, wie du es schilderst, wird es nur schwer zu schaffen sein. Dann bleibt nämlich für dich selbst null Zeit übrig. Liebe Grüße und alles Gute!!!!


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hallo! ich denke auch, das muss jeder fuer sich selbst entscheiden. dass es geht, zeigen andere laender und dieses spiegel-buch (mir faellt der titel gerade nicht ein... irgendwas mit rabenmuetter und karriere :) ich persoenlich koennte bei so einem angebot wahrscheinlich nicht nein sagen, denke aber, ein richter fulltime-job ist schwer zu vereinbaren wenn man sein kind auch noch etwas sehen und vor allem erziehen moechte. sonst tun das fremde! lieber gruss caro


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Hallo, das wäre wohl nur möglich in Vollzeit (plus wahrscheinlich Überstunden)? Also, gehen tut das sicher; wenn Du eine gute Betreuung für dein Kind hast, kannst Du natürlich in der Zeit arbeiten, so viel Du willst. Millionen Väter haben ja auch 50-60-Stunden-Wochen und ihre Kinder sind deswegen nicht zwangsläufig vernachlässigt. Ich persönlich finde es allerdings nicht ideal (weder bei Vätern noch bei Müttern), weil dann eben doch nur recht wenig gemeinsam verbrachte Zeit übrig bleibt, das ist meiner Meinung nach aus Sicht des Kindes schade, aber auch aus Sicht des Elternteils. Du kannst natürlich versuchen, unkonventionelle Wege zu gehen: Kann eventuell die Leitungsstelle teilen, so dass Du nicht Vollzeit arbeiten müsstest? Ein paar Aufgaben umverteilen? Würde Dein Partner seine ARbeitszeit reduzieren oder erstmal ganz aussetzen? Ich stelle es mir gefühlsmäßig leichter vor, das Kind zu Hause beim Papa zu wissen als in einer Krippe oder bei einer Tagesmutter (ich habe absolut nichts gegen Krippen und Tagesmütter, aber ich persönlcih finde es für ein sehr kleines Kind wichtig, zumindest einige STunden am Tag in "Einzelbetreuung" mit den engsten Bezugspersonen, den Eltern, zu verbringen)? Sonst würde ich wohl versuchen, mich interessiert zu zeigen, aber darum zu bitten, mich erstmal meinen alten Job mit reduzierter STundenzahl weiter machen zu lassen und in zwei oder drei Jahren nochmal an mich zu "denken". Mir ist schon klar, dass das auch eine wirklich für immer verpasste Chance bedeuten könnte... LG Kristina


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Tja, schon schwierig, weil man bei Dir ja echt noch nicht weiß, wie es so laufen wird. Ich arbeitet auch trotz Kind Vollzeit plus Überstunden und Bereitschaftsdienste, mein Mann arbeitet ebenfalls Vollzeit plus Überstunden. Aber ich habe erst wieder angefangen zu arbeiten, als die Kleine schon ein Jahr alt war. Direkt nach dem Mutterschutz weiß ich nicht ob ich es geschafft hätte. Aber mein Mann hat schließlich auch in dieser Zeit gearbeitet, also wenn umgekehrt Dein Mann zu Hause bleibt, sollte es kein Problem sein. Warum sollte das Kind beim Vater nicht gut aufgehoben sein? Wenn beide arbeiten, ist es eine Menge Organisationskram, aber es ist natürlich auch zu machen. Gruß Kati


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Hallo an Euch, danke für die Kommentare. Ich habe noch ein paar Tage Zeit, aber die Tendenz geht eher in Richtung nein. Ich glaube, ich möchte einfach die Zeit mit meinem Kind haben und vielleicht später so eine Chance noch mal wahrnehmen, wenn das überhaupt nochmal geht... aber gleich nur mit Orgakram belastet zu sein. Gleich zwei große neue "Dinge" unter einen Hut zu bringen. Naja, jedenfalls vielen Dank an Euch! Danila


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Ich hatte genau die gleiche Situation wie Du. Dazu noch ein vöölig neue Umgebung um mich herum, neue Stadt, neue Aufgabe... Und ich habe damal szugesagt und es gewagt, direkt nach dem MuSchu eine neue Leitungsfunktion zu übernehmen: Vollzeit, durchschn. Wo-Arbweitszeit 50 Std. ... Und ich habe es nie bereut! Ich habe über ein jahr gestillt, Dienstreisen gemacht, usw. Es geht, wenn man gut organisieren kann und den Vater hinter sich stehen weiß. Und viel Vertrauen in sich selbst hat, und auch gegen dummer Kommentare weitestgehend immun ist. Viel Glück, egal wie Du Dich entscheidest, Désirée


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Hallo Ich habe 2 Kinder (6 und 7 Monate) Habe morgen meinen ersten Arbeitstag nach 8monatiger Pause. Ich kann Dir nur den guten Tip geben, die Stelle erst mal nicht anzunehmen. Manche Dinge kann man nämlich nicht planen. Ich z.B. wollte auch gleich nach dem MuSchu wieder arbeiten, aber meine Kleine hat mir da deutlich einen Strich durch die REchnung gemacht, da Sie keinerlei Flaschennahrung zu sich genommen hat - bis vor 6 Wochen nur die Brust. Das konnte ich vorher nicht ahnen und musste die Arbeitsaufnahme wieder verschieben. Selbst jetzt, wo sie nun die Flasche nimmt, fällt es mir sehr schwer morgen wieder in die Arbeitswelt einzusteigen. Mit 2 Kindern ohnehin. Dein Leben wird mit Kind völlig umgekrämpelt und ich denke du solltest dich erst mal ohne Arbeit auf die neue Situation mit dem Kind einstellen und auf eine 2. Chance im Job warten. Dein Kind bracht dich! LG Jana


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Liebe Leute, vielen Dank nochmal auch für die beiden letzten (ganz unterschiedlichen!) Kommentare... Ich werde mich entscheiden bis Sonntag. Vielen Dank für Eure Meinungen! Gruß danila


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Hallo was ist das den für ein job welchen Bereich würdest du den arbeiten