Elternforum Baby und Job

@JuliasMommi - und SELBST?

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und: wie ist es bei dir? möchtest du zu deiner frage nichts sagen? und, warum, hast du überhaupt gefragt? fragt neugierig paula bin auch deshalb etwas empfindlich, weil sich in den letzten tagen leute hier eingefunden haben, die sich über arbeitende mütter zunächst ausgekotzt und dann amüsiert haben. manche meinen wohl, wir seien hier die affen im zoo. deshalb fände ich es gut, wenn du dich selbst mal "outest".


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Hallo Paula, das hatte ich mir für heute vorgenommen, ging leider nicht früher, da ich nach Dienstschluss keinen PC habe. Ich arbeite momentan bis 13.30h (25 Std./Woche und 2x 6 Std./Woche Nebenjob). Ich war die ersten 3 Jahre zuhause und konnte dann glücklicherweise ohne Probleme wieder in meinen Job einsteigen (Sachbearbeterin im öffentlichen Dienst). Ich habe Eure Antworten sehr interessiert gelesen und komme zu dem Schluss, dass die meisten einfach die erworbene (Aus-)Bildung nicht vernachlässigen und den Lebensstandard erhalten möchten, was ich auch gut finde. Dann kommt hinzu, dass viele auch einfach gerne arbeiten und nicht zuhause "versauern" wollen. Die Meinung von Linda761 fand ich allerdings schon heftig: "Ich kenne keine Nur-Hausfrau mit erwachsenen Kindern, die nicht verblödet oder sonderlich geworden ist. Schon aus diesem Grund würde ich meinen Job niemals komplett aufgeben (denn nach x Jahren zu Hause stellt einen kaum noch jemand ein." Dann müssten einige Mütter von uns ja nach diesen Jahren als Nur-Hausfrauen ziemlich daneben sein. Ich für meinen Teil muss sagen, dass ich die ersten 3 Jahre mit unserer (leider einzigen) Tochter in vollen Zügen genossen habe, auch wenn das Geld manchmal sehr knapp war. Vielleicht auch, weil ich eine "späte" Mami bin, die mit einer Schwangerschaft nicht mehr gerechnet hatte. Wir hatten schon andere Pläne, wir wollten uns eine Finka in der Toscana oder Provence kaufen mit Esel, Hunden, Hühnern etc. Dann kam unser "Überraschungsei" und wir haben alles umgeschmissen und sind heute sehr glücklich darüber. Vielen Dank für Eure rege Beteiligung und liebe Grüsse, Daniela


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Hallo Daniela, das ist keine Meinung, sondern einfach die Erfahrung aus meinem persönlichen Umfeld. Klar, in der Generation unserer Mütter war es selbstverständlich, seinen Job aufzugeben wenn das erste Kind kam. Aber alle vernünftigen Frauen jenseits der 50, die ich kenne, haben sich später wieder einen Job gesucht (das kann auch was ehrenamtliches sei, aber eben was festes mit einer richtigen Aufgabe). Alle Nur-Hausfrauen sind irgendwann komisch geworden. Entweder sie haben außer dem Haushalt keine Interessen und einen Putzfimmel und putzen noch bei ihren erwachsenen Söhnen die Studentenbude. Oder sie haben jede Menge Hobbies und drehen sich nur um sich selbst. Ich kenne sogar zwei mit einer psychischen Erkrankung, bei denen ich glaube, dass die Krankheit nicht ausgebrochen wäre, wenn sie eine richtige Aufgabe gehabt hätten. Es ist einfach so, dass der Mensch eine Aufgabe braucht. Und spätestens mit 12 will kein Kind mehr ständig von seiner Mutter umsorgt werden. Und alle Frauen, die danach nicht automatisch eine Aufgabe haben (z.B. Familienbetrieb oder zu betreuende Enkelkinder) sollten beizeiten dafür sorgen, dass sie sich nicht ihre Möglichkeiten verbauen. Selbst meine Mutter, die das erste Kind mit 22 bekam und das sechste mit 41, war mit Mitte 40 sehr froh, dass mein Vater sie zum Medizin-Studium genötigt hatte, was ihr die Möglichkeit gab, wieder zu arbeiten (als Lehrerin in Geriatrie für Altenpflegerinnen). Viele Grüße Linda