Elternforum Baby und Job

Hurra, Mama arbeitet

Hurra, Mama arbeitet

streepie

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http://www.zeit.de/2011/08/P-Familienzeitalter?page=all LG Connie


claudiH

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Antwort auf Beitrag von streepie

So ist das bei uns auch. Die kinder finden es gut, dass ich arbeiten gehe. Zumindest die grossen. Und in meinem Umfeld gibt es auch nur Haushalte bis auf eine Ausnahme, wo beide berufstätig sind. Wir sind schon lange mit unserem umfeld dort angekommen. Ich musste mich noch nie rechtfertigen, schon im babyalter wieder gearbeitet zu haben. Tagesmutter und später die Kita waren eine gute Wahl.


carla72

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Ich bin ja auch bekennende Vollzeit und Viel-Arbeiterin, aber das pausenlos zu bejubeln, finde ich nun auch wieder nicht richtig. Meine Kinder kennen es nicht anders, und es läuft sehr gut, aber "Hurra, Mama arbeitet" schreien sie nun auch nicht jeden Tag. Sie freuen sich allerdings immer, wenn sie mal mitkommen dürfen ins Büro. LG, carla72


Julchen04

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sollte man auch mal lesen. bin selber auch vollzeit-mama (allerdings als lehrerin in der light-version, weil ich einen teil meiner arbeit zu hause erledige), aber ganz so wie der autor es schreibt, ist es dann doch nicht.


Benedikte

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ich arbeite auch Vollzeit- aber ganz ehrlich- zwei arbeitende Eltern ist so supertoll auch nicht. Ich finde die Tage, wo nur einer arbeitet, man keinen termintsress hat, es aufgeräumt ist, ein lecker gekochtes Essen auf dem Tisch steht, auch gut. Bei uns gehören zwei Jobs dazu- unsere Kinder kennen es im wesentlichen nicht anders- und ich finde weder Krippe not Kita schlimm, sonern bin dankbar für alles, was kmeine Kinder drt gelernt haben Aber wo ein Elternteil gerne zuhasue bleibt, es materiell gut läuft- da finde ich es gut und richtig, ein altkondervateives Familienmodell zu fahre. Da ist mir der artikel zu radikal- denn ganz ehrlich- zwei arbeitende Eltern machen es auch nicht immer einfach. Benedikte


Al1ce

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ja, ich finde den Artikel auch zu euphorisch - und was kann man mit der Befragung der Kinder schon herauskriegen, Kinder bis 11 finden es ja allermeistens sowieso gut, was ihre Eltern machen (unser Glück) - die Kritik-fähigkeit kommt erst später. Trotzdem interessant, wie sich die Zahlen verschieben. Meine Vermutung ist, dass der Wandel vor allem durch die Finanzen angetrieben wird. Was völlig fehlt in der Argumentation, ist die Emanzipation der Väter, die vielleicht mehr von ihrem Nachwuchs sehen wollen (oder gibt es die nicht) . Was auch fehlt, und hier schon bemängelt wurde, ist der Verweis auf die Probleme, wenn beide Vollzeit arbeiten, Vollzeit KiTa ist für die Kleinen nunmal auch anstrengend usw usf. Flexiblere Arbeitszeitmodelle a la Skandinavien würden die Zufriedenheit der Kinder möglicherweise erhöhen , ganz sicher die der Eltern. al1ce