Mitglied inaktiv
hallo ihr lieben, ich möchte mal eure meinung hören, da ich seit gestern wieder arbeite und heute schon das erste mal ziemlich schlecht drauf war. unsere kleine ist jetzt 10 1/2 monate und sie geht nun jeden tag von 7.15 uhr bis 17.15 uhr zur tamu. leider habe ich keine 75% stelle bekommen.... als ich sie heute von der tamu abgeholt habe, war ich richtig eifersüchtig, da die junge dame fast lieber zu ihr, als zu mir wollte. eben war ich dann den tränen nahe, da prompt auch noch meine schwägerin(die supermutti) anrief und mir sagte: man müsse eben durch die muttihölle gehen, um dann endlich einzusehen, dass man sich doch besser einen anderen job auf höchstens halbtagsbasis sucht. sonst müsste ich mich daran gewöhnen, das meine tamu nun die mutti rolle übernimmt und ich die tante werde.-wumms,-das hat gesessen und ich hab geheult. ich will jetzt die letzten 3h des tages mich nur noch um meine kleine kümmern...was auch ganz gut geht...aber mir gehts gerade echt schlecht! kennt ihr sowas und wie habt ihr euch so verhalten?? meine neue arbeitsstelle ist super und ich will da unbedingt bleiben,-da aufstiegschancen, spass etc....leider arbeietet mein mann noch mehr und kann auf grund seiner hohen position nicht kürzer treten. viele liebe grüsse fillis
liebe fillis was du schreibst bzw. was deine schwägerin so von sich gibt und was du befürchtest deckt sich gar nicht mit meinen erfahrungen. mein sohn fing mit 6 monaten bei der tamu an (auch ganztags), ich pendle beruflich auch noch die halbe woche ganz weg. und dennoch (oder deshalb??) ist er ein ziemliches mama-kind. der wäre im leben nicht auf den bizarren gedanken verfallen, ich sei seine tante oder so. auch unsere tochter, nun 9 monate, geht zu einer tamu und auch sie nimmt mich - meine ich jedenfalls - durchaus als ihre mama wahr und nicht als eine, die grad mal zu besuch ist. will nur sagen: solche sorgen kenne ich. aber sie sind wirklich mehr eine projektion deinerseits bzw. der umwelt, als dass sie den gefühlen deines kindes entsprechen. dein kind weiß sehr genau, wer wer ist. mach dir da mal nicht zu viele sorgen. allerdings musst du auch anerkennen, dass die bindung zur tamu eng sein kann. das ist doch ok und für alle beteiligten das beste. schlimm ist doch nur, wenn man sich wechselseitig ausspielt. kids können sehr wohl mehrere menschen sehr innig lieben, so z.b. tamu und mutter. das darfst du nicht persönlich "gegen dich" nehmen. hilft das? lg paula
Hallo, Deine Tochter ist ja noch sehr klein und braucht noch eine Bezugsperson. Die TaMu wird unter der Woche mehr Zeit mit ihr verbringen als du, also ist es ganz normal, dass sie sich ihr zuwendet. Trotzdem ist das nicht ihre Mama, und das weiß sie auch. Sei nicht eifersüchtig und genieße die freie Zeit mit deiner Kleinen, wann immer du da bist. Besonders einfühlsam ist deine Schwägerin ja nicht, sie hätte dich besser mal aufgebaut anstatt runterzuziehen. Lass dir bloß nicht einreden, dass du eine Rabenmutter bist, weil du arbeiten gehst! Du solltest das alles positiv sehen: du hast einen tollen Job, der dir Spaß macht, verdienst Geld, und dein Kind ist untergebracht bei jemandem, den sie gerne mag - stell dir vor sie würde heulen, wenn sie zur TaMu gebracht wird, wie wäre dir dann zumute? LG, Stefanie
Hallo, ich habe auch gleich wieder nach einem Jahr angefangen voll 40h zu arbeiten. Mein Sohn geht in die Krippe und ich bin sehr froh, dass es ihm dort so gut gefällt, dass er oft nicht mit nach Hause will. Er weiß mit seinen 19 Monaten sehr wohl, wer Mami und Papi sind und sagt sehr oft "meine Mama" und "Mama ei", dann will er mich streicheln und schmusen. Zu seinen Erzieherin hat er seine eigene ganz besondere Beziehung, geht dortr auch streicheln und schmusen. Ich war nie eifersüchtig und habe auch keine Angst, dass er nicht weiß wer Mama ist. ICh war selbst auch zu DDR-Zeiten ab dem 9 Monat in der Vollzeitkrippe und meine Eltern waren und sind noch heute ganz wichtige Menschen in meinem Leben. DU BIST EINE GUTE MUTTER - schließlich ermöglichst du deinem Kind eine eigene Entwicklung mit anderen Kindern und so erlernt es frü soziales Verhalten. Nach meiner Erfahrung im Bekanntenkreis usw. sind die Kinder, welche lange bei ihren Müttern zu Hause kluckten, sehr schüchtern gegenüber anderen Leuten und Kindern und sehr schwierig, wenn sie dann in die Kita/Schule kamen. Also Kopf hoch und sei stolz auf dich, diese Entscheidung getroffen zu haben. LG Jana
Guten Morgen ! Glückwunsch ! Sei froh , daß Du eine Arbeit hast , die Dir Spass macht und daß Dein Kind so gut bei der Tamu aufgehoben ist - oft ist es auch anders . Es kann dem Kind nicht schaden wenn es unter anderen Kindern aufwächst , denn die Bindungsfähigkeit wird gestärkt und die Kinder lernen früh miteinander umzugehen und aufeinander Rücksicht zu nehmen - wichtige Voraussetzungen für das ganze Leben ! Dazu kommt daß Dein Selbstwertgefühl ungemein gestärkt wird und Du auch noch Dein eigenes Geld verdienst und für gute Arbeit auch Lob und Anerkennung erhältst ! Und das wirkt sich auch auf die Bezihung zu Deinem Kind aus denn Du bist einfach besser drauf ! Und keine Angst : es dauert nur ein paar Tage und Du hast Dich an die neue Situation gewöhnt und alles hat sich eingependelt ! Und schlechte Tage wird es immer mal wieder geben ! Das muß man nicht verheimlichen ! Man ist ja schließlich keine Maschine, sondern immer noch Mensch ! LG Heike
Ich sag Dir mal zwei Aspekte dazu :-) 1.) Freu Dich doch, daß Dein Sohn so einen guten Draht zu der Tamu hat. ER muss sich wohlfühlen und das scheint doch gut zu klappen. Das bedeutet NICHT, daß er Dich nun weniger braucht / liebt, ganz sicher nicht (s. 2.). Lass ihm seinen Freiraum, schon jetzt :-) Gönne ihm eine ZUSÄTZLICHE Liebe in seinem leben, was gint es schöneres? Kinder in dem Alöter leben in der absoluten Gegenwart. In dieser war die Tamu seine Bezugspersonen, da kann er nicht sooo schnell wieder auf Mama umschalten. Ich bin direkt nach 8 Wochen wieder arbeiten gegangen und meine beiden Kinder sind eher mir als meinem Mann zungeneigt, besonders wenn es um "Gefühlsdinge" geht (mein Mann hatte EZ und hat zusammen mit der Oma die Kinder betreut). 2.) Ich hatte immer zwei Mütter und ich fand das sooo toll! Meine Mutter musste auch gleich wieder arbeiten und ich hatte die ersten 6 Jahre eine Tagesmutter, die ich immer als meine zweite Mutter angesehen habe (sie ist leider gestorben). Ihre Kinder sind für mich meine (einzigen) Geschwister. Diese Bindung habe ich mein Leben lang erhalten. ... was gibt es schöneres??? Viele Grüße Désirée
Hallo, also zunächst mal: Wenn man eine Schwägerin hat wie Du, dann braucht man keine Feinde mehr. Blöde Kuh (sorry, vielleicht ist sie ja ganz nett, aber sensibel wie ein Trampeltier und keine große Leuchte oder?) Die "Muttihölle" kenne ich nicht und ich habe bei meinen beiden Kindern nach dem Mutterschutz unmittelbar wieder angefangen zu arbeiten und zwar Vollzeit. Glaube mir, es ginge Dir viel viel schlechter, wenn Deine Tochter gar nicht gerne bei der Tamu wäre und beim Hinbringen weinen würde. DANN hättest Du wirklich ein Problem. Seit 7 Jahren organisiere ich nun "Fremdbetreuung" und in dieser Zeit hatte ich zwei Monate jemanden, mit dem es überhaupt nicht klappte. Zum Glück haben wir uns nach zwei Monaten getrennt (ich hätte es eigentlich schon nach vier Wochen tun müssen, aber leider hofft man manchmal zu lange, außerdem waren wir in der Zeit mal wieder ziemlich gebeutelt). Aber in diesen zwei Monaten haben mich alle Zweifel einer arbeitenden Mutter eingeholt! Freu Dich, wenn es Deiner Kleinen dort gefällt! Sie wird immer wissen, wer ihre Mutter ist. Auch meine Kinder haben mehrere Bezugs- und viel wichtiger Vertrauenspersonen. Damit muss ich leben, manches vertrauen sie lieber ihrer Oma an als mir. Aber ist das nicht andererseits wunderbar? Wenn ich nicht verfügbar bin, gibt es andere Menschen, denen sie vertrauen können und die sie gerne haben (vielleicht sogar lieben). Auch meine Kinder wollten schon ausziehen, weil "andere Mütter immer zu Hause sind", " ich viel zu streng", " anderswo IMMMER fernsehgeguckt werden darf" usw. Das erleben die meisten nichtarbeitenden Mütter ganz sicher auch. Sieh es positiv! Eure Kleine fühlt sich wohl - das ist das allerwichtigste. Deswegen kannst Du Dich unbesorgt Deiner Arbeit widmen, woraus Du ganz sicher auch eine große Befrieidigung bekomme wirst. Und die drei Stunden abends und das Wochenende widmest Du voll Deiner Tochter, die ganz sicher nie nie nie vergessen wird, wer ihre Mutter ist. Und Mama ist am Ende immer "die Beste". Zu meinem Sohn sagte mal eine vierfache Mutter "Du hast es gut, Du hast zwei Mütter". Zunächst gab mir das einen ziemlichen Stich nach dem Motto "Du sollte keine Mütter neben mir haben". Aber im Grunde hat sie etwas ganz wahres ausgesprochen. Hör nicht auf das Gewäsch Deiner Schwägerin. Wer weiß, welchen Frust die mit sich rumträgt, dass sie so auf Deinen Gefühlen rumtrampelt, wenn es ihr an Dir und Deiner Tochter gelegen hätte und nicht am kurzfristigen "ich weiß-alles und habe Recht", dann hätte sie das viel vorsichtiger angesprochen und Dir andere Wege aufgezeigt. Hört auf Euch, genieß die Zeit mit Deiner Tochter und solltest Du auf Dauer feststellen, dass es so nicht geht, dann solltet zuallererst Ihr Euch als Familie etwas überlegen und da haben ungebetene Ratgeber (auch Ratschläge sind Schläge) gar nichts zu melden. Viel Erfolg Tina
Hi Fillis, ich kann verstehen wie du dich fühlst. Mir erging es mit meiner ersten Tochter genauso. Volle Stelle und Betreuung bei der Tamu. Meine Tochter hat gebrüllt und das nicht SELTEN, wenn ich sie abgeholt habe. Sie ließ sich nur schwer in den Kindersitz schnallen und weinte mir nicht eine Träne nach. Dazu kam dann noch das Einnässen. Sie machte oft beim Abholen in die Hose (ich denke es war manchmal pure Absicht). ICh kam schon mit superschlechtem Gewissen zur Tamu und dann DAS. In meiner Verzweiflung rief ich sogar damals die Erziehungsberatungsstelle an. Ich heulte mich da erst einmal aus. Aber ich wurde beruhigt: bei der Tamu sei es halt anders, mehr Kinder, mehr Spaß....also normales Verhalten!! Es hat sich auch gelegt. Wie lange es gedauert hat, weiß ich nicht mehr. Unsere war damals gute 2 Jahre alt. Im Grunde war ich ja froh, dass sie dort nicht wegwollte, es ihr sooooo gut gefiel, dass sie dort sogar wohnen wollte(!!). Also, Kopf hoch, lass dich nicht kirre machen. Es wird BESSER! Viele Grüße Cordi
meine lieben, ich danke euch sehr, ihr habt mir sehr gut getan mit euren zuschriften und nachdem lesen dieser vielen netten langen postings geht es mir deutlich besser! heute war der tag auch gleich ein wenig besser, denn ich war ein wenig früher draussen und hab danach nur unsinn mit unserer kleinen maus gemacht! sie war bester dinge, als ich sie von der tamu abholte. auch der arbeitstag war genial und hat richtig spass gemacht. sollte ich mal wieder den frust bekommen, werde ich sicher mal wieder posten! danke an alle mit vielen grüssen fillis
du darfst auch gern posten, wenn es gut läuft. immer nur problemberichte zu lesen ist ja auch nicht schön. :-) freu mich, dass es heute gut geklappt hat! lg paula
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