fiammetta
Hi, ich bin inzwischen 42 und mache gewissenmaßen Midlife-Crisis-Phasen durch. Mal mache ich meinen Job gerne, `mal kotzt er mich regelrecht an. Ich weiß, was ich ändern könnte, denke dann aber wieder, dass ich vielleicht doch noch `mal die Richtung ändern sollte. Überqualifiziert bin ich im Grunde außerdem. Hat von Euch jemand noch mit Ü40 den Job gewechselt? Habt Ihr das in irgendeiner Form als schwierig empfunden? Wie hat man in den Firmen auf Euer / unser geradezu biblisches Alter (kleiner Scherz...) reagiert? Herzlichen Dank vorab! LG Fiammetta
Ja ich. ich bin Physikerin und habe 13 jahre in der Industrie gearbeitet, war toll. Dann 5 Jahre zu hause, um 2 Kinder zu betreuen. Dann habe ich eine 1.5 jährige Ausbildung Pädagogik gemacht, um am Gymnasium Oberstufe zu unterrichten (Mathe, Physik). Ich habe den Job nur aus familiären Randbedingungen gewechselt, Schule der Kinder, Nähe des Arbeitsplatzes, Organisation. Bin jetzt 43. Die Ausbildung mit alle den 25 jährigen fand ich super. ABER: Ich fange im Job wieder bei Null an, und offengestanden, finde ich das zeitweise besch...Alles muss wieder aufgebaut werden, vom Fachwissen bis zur Routine, fällt mir teilweise sehr schwer, wieder der Anfänger zu sein. Mit den Kollegen udn Schülern hingegen läuft es gut. LG, Doris
Hallo,
ich habe mich vor 1 1/2 Jahren hausintern (riesen Behörde) beworben und dann gewechselt. Es war anfangs wirklich heftig, mich da neu einzuarbeiten (völlig andere Abteilung) und meine Kollegen sind alle unter 30. Aber mittlerweile geht es gut und ich bin sehr zufrieden. Vor allem mus ich nicht mehr mit Sozialarbeitern zusammen arbeiten, was ich als kräftezehrend und zeitaufwändig empfinde
LG
Kathrin
ich suche gerade eine neue Laborantin und bin seelig, dass ich ein paar Bewerbungen von Frauen Ü 40 habe, die sich trauen, nach der Familienphase nochmal was Neues zu machen. Trini
Meine Schwester hat, nachdem sie fast 20 Jahre sehr erfolgreich Rechtsanwältin war, beschlossen, jetzt Lehrerin zu werden. Sie freut sich schon, und speziell in dem Job kann ich mir vorstellen, dass es gar nicht schadet, wenn man schon Lebenserfahrung hat. Meine Mutter hat mit ü40 überhaupt erst angefangen zu arbeiten (hat erst mit ü30 angefangen zu studieren) und nie ein Problem damit gehabt. Ich würde auch nicht darauf wetten, dass ich mit 66 noch das Gleiche mache wie jetzt. LG, carla72
ich hoffe, daß endlich ein wechsel zustande kommt. bin seit 13 jahren in der forschung, und mag auch absolut nicht mehr. seit 5 jahren bemühe ich mich um eine stelle in der wissenschaftlichen administration oder im referentenbreich lebenswissenschaften, auch lehrerin (bio) war schon dabei. aber es hat sich trotz vieler einladungen nichts ergeben. jetzt endlich, mit 42 und mittlerweile 3 kindern kommt wahrscheinlich der ausstieg aus der forschung zustande (assistenz in der koordination) und das auch noch zufällig.
Du machst mir Spaß :-)) werd jetzt auch 40 und bin seit einigen Monaten auch auf der Suche nach nem neuen Job,will wieder in meine alte Branche zurück, hoffe doch das Alter wird jetzt nicht auch noch Kriterium.... hatte keine Kidspause und eigentlich sollte die Erfahrung ja auch mal was zählen...meinst Du echt daß ne 40 schon KO Kriterium ist?
Hab mit 41 wieder (nach 4 Jahren) angefangen zu arbeiten. Das Alter war nie ein Problem bei der Stellensuche... Ich fühl mich ja auch noch nicht alt (und bin's ja auch nicht)... Also hör auf das zu hinterfragen, Du hast noch über 20 Jahre auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt offen! LG
Naja ich war 37 aber fast 10 Jahre aus meinem Beruf draussen. Das Alter war kein Problem die fanden es sogar gut - musste halt zusagen, dass es mit der Betreuung der Kinder klappt
Hallo Fiammetta, Ich habe mit 40 meinen Job gewechselt und bin in ein anderes Unternehmen gewechselt. Es war ueberhaupt kein Problem weil ich (1) nie laengere Berufsunterbrechungen hatte, (2) die neue Position ein folgerichtiger Aufstieg der alten Position ist und (3) es die Art von Position ist, die man ohnehin (egal ob Frau oder Mann) erst in diesem Alter anstreben kann. Ich werde bestimmt in meinem Leben noch haeufiger ueber Jobwechsel nachdenken, je nachdem wie die weitere Entwicklung innerhalb des jeweiligen Unternehmens verlaeuft. Zur Zeit bin ich allerdings sehr zufrieden, wo ich bin. Gruss FM
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