Mitglied inaktiv
Hallo! Bin sicher nicht die Einzigste mit folgender Sache: gehe ab Jan wieder zur Arbeit- nur 2x 4h pro Woche nachmittags.Suche nun eine passende Betreuung für meine Kleine fast 12 Jahr.Das Problem ist, das sie im typ. Fremdelalter ist und das vollkommen auskostet.Was meint ihr, sind da Krabbelstuben oder intensivere Betreung bei Tagesmutter besser? Ich habe wenig Hoffnung das das fkt., denn wenn ich nur auf Toilette geh bekommt sie einen Weinkrampf!!!!!
hallo - ich würde dir eine tagesmutter empfehlen - mit einer langen eingewöhnung. und du wirst sicherlich überrascht sein, wie gut dein zwerg auch mal ohne dich klarkommt. irgendwann muss sie es lernen (klingt hart, aber im grunde genommen ist es doch so). aber meist ist es wirklich kein problem. ich weiss aus eigener erfahrung, die ich als tagesmutti hab, dass es meist die eltern sind, denen das loslassen schwer fällt. lg
Hallo doreen Mir fällt es tatsächlich schwer loszulassen, nur deshalb weil ich mir Sorgen mache- möchte nicht das sie sich im Stich gelassen fühlt.eigentlich völliger Blödsinn- sie kann nicht immer an meiner Backe kleben. Wie erkenne ich denn eine gute Tagesmutter?
guten morgen, ich kann gut nachvollziehen, dass du dir sorgen machst, das wird wohl auch nicht weniger sein, wenn die süße in die schule kommt oder mal auszieht (was hoffentlich noch lang dauert). woran erkennt man eine gute tagesmutter? hm naja, du könntest bei dem für euch zuständigen jugendamt nachfragen oder bei eurer stadtverwaltung - bei uns ist es in dem fall möglich eine tagesmutter zu bekommen, die gefördert wird, dadurch ist es nicht ganz so teuer für die eltern, außerdem hat es den vorteil, dass diese abgeprüft sind. trotzdem solltest du dich nie am telefon auf alles einlassen, sondern einen gespräch-und besichtigungstermin ausmachen - und nimm die kleine mit. da merkst du dann auch schon, ob sich die beiden etwas sympathisch sind (das war bei unserem sohn immer schwer), dann kannst du aber auch sehen, ob sie dir sympathisch ist. ich würde auch darauf wert legen, ob evt. ein garten vorhanden ist, damit sich die kinder im freien aufhalten können. nachfragen solltest du nach der bereitschaft zur weiterbildung (daran erkennst du, wie ernst ihr der job ist) und nach einem 1. hilfe kurs (nur falls doch mal was ist, was man nie hoffen will). das zimmer sollte kindgerecht eingerichtet sein und gefahrenquellen abgesichert (steckdosen und treppen ...). frag auch nach erziehungssachen, auf die ihr wert legt - die sollten schon übereinstimmen. als eingewöhnung musst du mit 2 bis 4 wochen rechnen. ich sag immer 4 wochen, aber nach einer woche ist dann schon mal eine kleine trennung von den eltern möglich. ich strebe immer an, dass das kind dann nach 2 wochen die ganze betreuungszeit da ist, so sind noch 2 wochen im hintergrund, nur falls sich das kind mal schwer tun sollte - ist ja kein tag wie der andere. du solltest die verabschiedung in der ersten zeit kurz halten, aber mach dich darauf gefasst, dass das kind die erste zeit weint, wenn du gehst, aber da kannst du vor der tür stehen bleiben, meist beruhigen sich die kinder ganz schnell wieder, wenn nicht, kannst du noch mal klingeln. falls du noch fragen haben solltest, einfach noch mal melden. lg und viel erfolg bei der suche p.s. es macht keinen sinn sich bei der suche unter druck zu setzen - immerhin suchst du für das wichtigeste, dass du hast
das beste wäre eine betreuung bei euch zu hause. dann ist wenigstens die vertraute umgebung erhalten. das ist viel wert bei den kleinen. natürlich ist das etwas teurer als eine tagesmutter, aber mir wäre es das wert. ansonsten musst du das kind lange und sanft eingewöhnen. nicht einfach am ersten tag abgeben und gehen. gerade bei den kleinen würde ich ungefähr 4 wochen einplanen, in denen du langsam und immer länger werdend das kind eingewöhnst.
Hallo, ich würde da trotzdem eine gute Kita der Tagesmutter vorziehen. Eimal halte ich die pädagogische Betreuung dort für besser und du hast eine gesicherte Kontinuität. Ob die Betreuung bei einer Tagesmutter intensiver ist, wage ich auch - jedenfalls in der Allgemeinheit - zu bezweifelhn. Ich habe schon einiges an Problemen mit Tagesmutterwechseln bei anderen mitbekommen. Wegen des Fremdelns würde ich mir keine allzu großen Sorgen machen. Du lässt das Kind ja nicht einfach allein in der Kita. Du wirst dann wohl eine Eingewöhungszeit von 4 Wochen einplanen müssen und erst einmal auch Zeit dafür aufbringen müssen, aber in unserer Kita haben es noch alle ohne großes Geschrei geschafft. Das durchschnittliche Alter für den Kitaanfang war bei uns in der altersgemischten Gruppe übrigens ein Jahr, so dass ich da einiges mitbekommen habe. Unser Sohn war 13 Monate alt und es gab keinerlei Probleme (er hat aber auch nie gefremdelt), aber auch bei anderen lief er nach einer intensiven Eingewöhnungszeit problemlos. Das eigentliche Problem sind auch dann nicht die Kinder, sondern die Mütter, die wirklich nicht loslassen können. Gruß, Renate
Das eigentliche Problem sind auch dann nicht die Kinder, sondern die Mütter, die wirklich nicht loslassen können. diesen satz hört man so oft und ich ärgere mich jedes mal darüber. er diffamiert mütter und wird den kindern nicht gerecht. natürlich gibt es kinder, die mit 1 oder 2 jahren große probleme haben, fremdbetreut zu werden. dass dein kind nicht dazu gehört, darf nicht dazu führen, dass du denkst, das gäbe es nicht. oft haben diese kinder mütter, die durchaus loslassen können und wollen, weil sie arbeiten müssen und wollen. sie sind dann kreuzunglücklich, ihr kind weinend zurückzulassen. wenn dann auch noch jemand kommt und sagt "hey, das liegt an dir, weil du nicht loslassen kannst", kann ich mir gut vorstellen, dass man demjenigen an die gurgel springen möchte. schließ nicht von deinem kind auf andere und guck vor allem mal über deinen tellerrand hinaus. du flößt betroffenen müttern schuldgefühl ein, zu denen es keinen grund gibt, weil viele kleinkinder nun mal trennungsschmerz haben, den man ja gott sei dank auffangen kann durch sanfte eingewöhnung. sicher gibt es auch mütter, die unbewusst nicht loslassen können. aber die sind doch nicht in der mehrzahl!? kinder sind so unterschiedlich. die einen gehen problemlos mit 13 monaten, andere tun sich schwer und leiden. mitunter hast du diese unterscheidung sogar bei geschwistern, die im selben umfeld aufgewachsen sind. der eine aber ist halt bezugspersonenorientierter als der andere. ich weiß nicht, ob du ein zweites kind hast. es wäre gar nicht mal so unwahrscheinlich, dass dieses zweite kind ganz anders auf die frühe fremdbetreuung reagiert hätte oder reagieren würde. was ich sagen will: es ist weder eine erzieherische leistung noch ein erzieherisches unvermögen, wenn kleine kinder bei fremder betreuung weinen bzw. nicht weinen. es ist vor allem eine frage des temperaments, des charakters. wobei das urvertrauen natürlich eine rolle mitspielt, das ist klar.
Das eigentliche Problem sind auch dann nicht die Kinder, sondern die Mütter, die wirklich nicht loslassen können. mich ärgert diese stereotype Wiederholung dieser Aussage auch immer aufs Neue. Ich habe 2 Kinder. Eines hat lange unter extremen Trennungsängsten gelitten, eins liess sich problemlos fremdbetreuen. Ich habe immer gearbeitet und habe dennoch 2 völlig unterschiedliche Kinder. Ich konnte immer loslassen, meine Tochter konnte es wirklich nicht. Die Unterstellung, das hätte wohl doch an mir gelegen nervt mich! LG Kathrin
Ich kann bestätigen, was Kathrin sagt. Auch mein erstes Kind hatte größere Mühe mit einer Einrichtung und auch jetzt wo er in die Schule geht, ist er eher ein "Einzelbetreuungskind", wir haben nur einen sehr guten Hort und seine Gruppenleiterin könnte nicht besser für ihn ausgewählt sein, so dass er sich da sehr wohl fühlt. Die Eingewöhnung im Kindergarten war noch nicht mal sehr schwer und ganz sicher hatte ich keine Trennungsprobleme (er wurde seit seiner 8. Lebenswoche "fremdbetreut", wenn auch in meiner unmittelbaren Umgebung). Oft liegt es an den Müttern, aber nicht immer! Aber er ist eigentlich 2 Jahre lang ungern in die Einrichtung gegangen. War er dort, hat er sich wohl gefühlt und auch erzählt, aber er hätte locker drauf verzichten können. meine Tochter war ganz anders, nach einem ersten heftigen Eingewöhnungsstress hat sie sich so wohl dort gefühlt, dass wir die Betreuungszeit entgegen einer Notwendigkeit noch einmal verdoppelt haben und sie war glücklich 5 ganze Tage in der Woche dort zu verbringen (2,5 waren vorgesehen). Kinder sind verschieden! Grüße Tina
hallo, es sollte keine generelle oder bösartige unterstellung sein, wenn es heisst, dass es meist den müttern schwerer fällt, es war eher ein dezenter hinweis darauf, dass kinder es merken, wenn es den müttern auch schwer fällt. klar sind kinder unterschiedlich - gott sei dank. auch unser sohn hat (obwohl er schon 2 jahre in die kita geht) an so manchem tag seine probleme beim abgeben - aber mir ist aufgefallen, dass es enorm an der erzieherin liegt, die morgens da ist. momentan zum beispiel sind seine beiden lieblingstanten da, die auch mal mit ihm knuddeln - da sagt er weder papa, noch mir tschüss. ok, manchmal kommt er dann doch kurz noch mal zur treppe gelaufen und gibt uns nen handkuss, aber das ist nicht immer so. das sind momente, die mir auch ein bisschen weh tun (ich schiebs auf die schwangerschaft), aber im grunde genommen bin ich dankbar für diese tage. und mal ganz ehrlich, welcher erwachsene geht denn jeden tag gern auf arbeit?
welcher erwachsene geht denn jeden tag gern auf arbeit? darum ging es ja nicht. natürlich hat jeder mal keine lust, auch kiga-kinder nicht. hier ging es um den anfang, die eingewöhnung. darauf bezog sich der austausch. dass später mal unlust auftritt, ist ja ganz normal.
ob eingewöhnung oder nicht, das nimmt sich nichts.
Hallo, es muss natürlich nicht in jedem Fall so sein, dass das Problem bei den Müttern liegt - insofern war meine Aussage vielleicht etwas zu absolut. Allerdings ist es häufig tatsächlich der Fall, dass die Mütter nicht loslassen können und dieses Problem sollte man hinweisen. Dies ist die Einschätzung der Ezieherinnen in unserer Kita, die ich für sehr kompetent halte und die jedes Jahr 3 bis 4 einjährige Kinder neu in der Gruppe hatten. Im übrigen ist dies auch - im Nachhinein - die Aussage vieler Mütter gewesen, die selbst betroffen waren. Gruß, Renate
Die Frage ist ja auch, was heißt das, nicht loslassen können? Prinzipiell fällt es wohl jeder Mutter schwer, ein weinendes Kind an einem fremden Ort zurückzulassen. Wem das nicht schwerfällt, der muss schon ziemlich abgebrüht und gefühlskalt sein. Aber ist dieses "Schwerfallen" schon "Nicht loslassen können"? Deine Erzieherin scheint das so zu interpretieren. Ich aber halte das für einen normalen elterlichen Instinkt und ein normales elterliches Gefühl seinem Kind gegenüber. So würde ich die Aussage der Mütter verstehen, die rückblickend sagen, sie konnten nicht loslassen. Falsch, es hat ihnen vielmehr weh getan, ihr Kind so zurückzulassen, sie haben gezögert, wollten ihrem Kind beistehen. Und das ist die normalste Reaktion der Welt. Die Anzahl der Eltern, die auf Grund eigener Befindlichkeiten nicht in der Lage sind, ihr Kind loszulassen und selbständig werden zu lassen, dürften nicht den Regelfall darstellen. DAS ist nämlich ganz klar ein psychopathologisches Phänomen, also ein behandlungsbedürftiges, das tiefgreifende Ursachen hat, die bis in die Kindheit zurückreichen. Wenn Eure Erzieherin tatsächlich vermutet, dass "häufig" ein solches Problem hinter dem Abschiedsschmerz des Kindes steckt, dann empfehle ich ihr dringend einen Exkurs in die Entwicklungspsychologie und die Tiefenpsychologie. Dann lernt sie vielleicht zu unterscheiden und die Kinder und Mütter besser zu verstehen. Tut einer Pädagogin immer gut, wenn sie solche Fähigkeiten hat. Der Schlüssel allerdings ist natürlich die sanfte Eingewöhnung, die ALLEN gerecht wird. Nur braucht man dafür kompetente Erzieherinnen, die die Notwendigkeit dafür sehen und sie von dem veralteten "da muss das Kind alleine durch" verabschiedet haben. Gott sei Dank werden diese Einrichtungen von Tag zu Tag mehr. Andrea
Hallo mams, da wurde ich völlig falsch verstanden. Es geht mir nicht darum, ein weindendes Kinder allein zurückzulassen. Das habe ich nie getan. In unserer Kita lief die Eingewöhnung (wie ich oben geschrieben habe) bis zu 4 Wochen - wenn unbedingt nötig in Einzelfällen auch länger. Das eingewöhnende Elterntiel (bei uns der Vater, der auch die Hauptbezugsperson war), ist am Anfang mit dabei geblieben und dann erstmal nur stundenweise dageblieben. Bei uns gab es nie Tränen, bei anderen nur wenig und es ist nie ein weindendes Kind zurückgelassen worden. Nur ändert das nichts daran, dass Nichtloslassenkönnen von Müttern (oder Vätern, das ist jetzt egal) auch eine solche sanfte Eingewöhnung erschwert und das kommt häufig vor. Klar gibts da extreme Fälle, die behandlungsbedürftig sind (eine Mutter konnte es absolut nicht ertragen ihr Kind fröhlich auf dem Arm der Erzieherin zu sehen, die hat es dann aber auch wieder abgemeldet), aber ein Problem ist das sicher in vielen Fällen. Gruß, Renate
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