Mitglied inaktiv
Hallo zusammen, ich arbeite 20 Stunden die Woche und verdiene 1600 Euro Brutto; meine beiden kleinen Kinder sind 14 Monate alt; nun meint der Mann meiner Freundin, dass es besser wäre, nicht zu arbeiten, dann bekäme man für jedes KInd 3 Jahre Rentenpunkt im Wert von 2500 Euro brutto gut geschrieben..... Mich ärgert diese Aussage total - weil da ganz stark eine Abneigung arbeitender Mütter drin steckt. Und ehrlich - ich würde auch weiter arbeiten, wenn er recht hätte - denn ich arbeite, weil es mir Spaß macht, wegen der Beruferfahrung - nicht (nur) wegen des Geldes. Trotzdem interessiert es mich: stimmt das, was er sagt? danke und lg Maren
jepp...ich bin elternzeit und meine rentenpunkte werden anhand von 2500 € berechnet
man bekommt die genannten Rentenpunkte in den ersten drei Jahren auf Niveau des Durchschnittseinkommens. Arbeitet man in dieser Zeit, kommt das Bruttogehalt bei der berechnung noch dazu, bis die Beitragsbemessungsgrenze erreicht ist! Es lohnt sich also durchaus zu arbeiten, das hebt die Rente in jedem Fall. Ansonsten ist Deine Freundin arm dran, wenn sie meint, arbeiten lohne sich nicht, weil man vorübergehend nicht arbeitend genauso da stünde. Darüber klärt aber die BfA ausführlich auf. Gruß Tina
also wenn das wirklich so wär, fänd ichs ziemlich scheiße. kenne kaum jemanden in meinem umfeld (leipzig) der 2500€ (brutto wars doch, oder) verdient. Sag mal was arbeitest du denn? gehe vollzeit (40h) arbeiten und bekomme sogesehen auch "nur" 1600€ brutto. lg franzi und julia
Man bekommt die 2500 Euro plus die 1600 angerechent. Also ohne Arbeit - Rente wie wenn man 2500 Euro verdient hätte drei Jahre lang. MIT Arbeit - Rente wie wenn man 2500 Euro + 1600 Euro also 4100 Euro (wie in Deinem Fall) verdient = Höhere Rentenbezüge. Zitat: Erwerbstätigkeit und Kindererziehung Seit Juli 1998 werden Kindererziehungszeiten zusätzlich zu zeitgleichen Beitragszeiten aus eigener Erwerbstätigkeit bis zur Beitragsbemessungsgrenze (2007 = monatlich 5 250 Euro in den alten und 4 550 Euro in den neuen Bundesländern) auf die Rente angerechnet. Quelle: http://www.deutsche-rentenversicherung-bund.de/nn_7130/SharedDocs/de/Inhalt/04__Formulare__Publikationen/02__info__broschueren/04__vor__der__rente/rente__fuer__frauen__mehr__leistung__durch__sozialen__ausgleich,property=publicationFile.pdf/rente_fuer_frauen_mehr_leistung_durch_sozialen_ausgleich Jetzt sollte eigentlich klar sein, dass es auf jeden Fall ein PLUS in der rente gibt, für den der arbeitet - auch in den Erziehungszeiten.
uu
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