Elternforum Baby und Job

Frage an Selbstständige: ist die Steuernummer

Frage an Selbstständige: ist die Steuernummer

Mitglied inaktiv

Beitrag melden

gleich Umsatzsteuernummer? Ich stelle diese Frage, weil ich von meinem Verband darauf hingewiesen bin, das Impressum korrekt auf der Homepage anzugeben. LG JAcky


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

Hallo Jacky, das ist unterschiedlich und hängt davon ab, ob das Geschäft im gleichen Bezirk wie der Wohnsitz ist und ob Du verheiratet bist (ich habe z.B. für Umsatzsteuer eine andere Steuernummer als unsere gemeinsame Einkommensteuernummer). Üblicherweise wird einem das vom Finanzamt aber mitgeteilt. Also entweder nochmal alle Unterlagen durchwühlen gg oder mal beim Finanzamt nachfragen. Viele Grüße, Katrin


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

Hi, ja, ich habe ein Übersetzerbüro, das ich in meinem Home-Office "leite", wo ich auch die eigene Übersetzertätigkeit durchführe. Tatsächlich habe ich eine eigene Steuernummer. Dann ist das also die famose Umsatzsteuernummer? Wenn ich selbige also auch noch in die Homepage reinstelle, dann ist mein Impressum sozusagen vollständig, oder? Also: komplette Kontaktadresse und Steuernummer? LG JAcky


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

Mein Vorschlag: Da das Internet sich ja nicht nur auf Deutschland bezieht, sondern biete einen weltweiten Zugriff. Daher denke ich, ist eine Steueridentifikationsnummer am allerbesten in einem Impressum. Diese Nummer bliebt Dir erhalten, solange Du einen Gewerbeschein hast. Ruf einfach Dein zuständiges FA an und bitte um diese Nummer. Arthouse


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

.


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

Hallo Jacky, hast Du nicht einige Postings weiter unten auf die Liste der unseriösen Nebenjobs hingewiesen? Meine ja, oder??? Auch ich finde es gut, dass es diese Negativliste gibt. Bewahrt sie doch manchen von uns vor großem Schaden und vor Enttäuschungen. Jetzt denk mal weiter..., bitte. Dein Übersetzerbüro läuft so gut, dass Du in der Lage bist, anderen Müttern eine Heimarbeit anzubieten. Oder nenne es Nebenjob, ist eigentlich egal, der Name. Du weißt, dass Du seriös bist. Du weißt aber auch, dass es verdammt viele schwarze Schafe unter den Anbietern im Netz gibt. Wie setzt Du jetzt Deine Suche nach geeigneten Mitarbeitern im Netz um? Das ist gar nicht so einfach, sage ich Dir aus eigener Erfahrung. Denn genau diese Listen machen es seriösen Firmen nicht einfach, Leute auf sich aufmerksam zu machen. Meist heißt es dann: Alles Blödsinn und keine Chancen etwas zu verdienen. Genau wie Du und ich, müssen andere Damen und Herren, die von zu Hause arbeiten möchten, sich organisieren, Zeit investieren, sich eben einarbeiten. Klappt das nicht oder sieht es nach ZUVIEL aus wird abgesprungen und schlecht darüber gesprochen. Gut, stimme zu, dass diese mysteriösen Einkomensversprechen lauter Humbug sind, genauso wie die üblichen Vorauszahlungen. Das ist absoluter Unsinn. Doch arbeiten bzw. Erfahrungen sammeln mit der Arbeit, die dann einen Nebenverdienst bescheren kann, muss schon sein. Findest Du nicht auch? Ob, wann und wieviel dann verdient wird liegt doch im Ermessen des Einzelnen oder liege ich falsch damit? Zu Deiner Homepage: Wenn du auf der absoluten sicheren Seite sein möchtest, solltest du dir auch eine Art AGB rein setzen, so wie wir das gemacht haben. Hast Du ein Kontaktformular oder eine Kontaktemailadresse auf einer Deiner Seiten im Netz? Wie erstellst Du Deine Honorare? Stehen auch die Preise schon auf Deiner Homepage? Liebe Grüße Arthouse


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

Der Verband meint damit sicher die USt-Identifikationsnummer, die du beim Bundesamt für Finanzen bekommst (sofern du sie nicht schon hast). Deine Steuernummer beim Finanzamt ist etwas völlig anderes, die ist nur für das zuständige Finanzamt relevant, weil darunter deine Unterlagen abgelegt sind. Die USt-Identifikatonsnummer ist deshalb wichtig, weil sie bei Auslandsgeschäften auf den Rechnungen mit angegeben werden muss (Auslandseinnahmen müssen auch bei der Steuer gesondert angegeben werden, da für sie Sonderregelungen gelten - es darf keine Umsatzsteuer bei der Rechnung erhoben werden, aber Einkommenssteuer ist darauf natürlich zu zahlen). In welchem Bereich - und für welche Sprachen - übersetzt du denn (reine Neugierde)? LG Nicole


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

Hi, nachdem ich nur in D tätig bin, benötige ich also doch keine Ustidentnummer? *grübel* Zu deiner Frage: ich habe mich kurz vor meiner ersten Schwangerschaft selbstständig gemacht und betreibe seitdem das ÜSbüro bzw. erstelle selbst Übersetzungen, vorrangig ins und aus dem Italienischen, bei Bedarf und in Notfällen auch englisch. Dolmetschen als Sprachmittlerdienst nur italienisch ("früher" auch englisch und französisch). Und du? Um auf die Frage des Vorschreibers eiinzugehen: natürlich steht mein Büro freiberuflichen KollegInnen jederzeit zur Mitarbeit offen. Um mich etwas vom Markt abzuheben, arbeite ich allerdings ausschließlich mit Diplomübersetzern bzw. staatlich geprüften Übersetzern zusammen. Mein Kleiner meldet sich. Später vielleicht mehr. LG JAcky


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

Hallo Jacky, die USt-Identnummer anzugeben, ist für eine Homepage auf jeden Fall sinnvoll. Wer weiß denn schon, ob deine Arbeitgeber auf Dauer auf Deutschland beschränkt bleiben? Außerdem macht es einen "seriöseren" Eindruck. Als Freiberuflerin hast du ja vermutlich auch kein Gewerbe, also auch keinen Verweis auf einen Amtsregistereintrag oder so. Auf Kunden wirkt es aber aus meiner Erfahrung schon professioneller, solche Daten auf Briefbögen oder an anderen "offiziellen" Stellen anzugeben. Das kann also nur in deinem Interesse sein. Zu meiner beruflichen Situation: Ich bin seit zehn Jahren freiberuflich als Übersetzerin tätig, seit sieben Jahren (hatte vorher ein externes Büro) zu Hause, weil damals mein 1. Kind unterwegs war (vor 2 1/2 Jahren kam dann noch Nr. 2 dazu), und übersetze Französisch und Englisch, vorwiegend Film- und Fernsehsachen (Stichwort arte). Dolmetschen tue ich nicht, kenne aber einige KollegInnen hier, die das vor allem bei Gericht tun. Eine meiner früheren Kommilitoninnen, die auch hier in Freiburg lebt, gehört zu den "ganz großen" in der Dolmetscherriege: Sie arbeitet als Assistentin des Chefdolmetschers für die Fifa, ist aber auch kinderlos und das Ganze Jahr über unterwegs. Ich überlege momentan (da bei uns die Familienplanung abgeschlossen und der Kleine auch so langsam "aus dem Gröbsten raus" ist) wieder in ein externes Büro bzw. in eine Bürogemeinschaft mit KollegInnen zu gehen. Ich arbeite zwar auch mit "Freien" zusammen, aber nicht allzu häufig, und ich habe inzwischen schon eher den Wunsch, öfter "raus" zu kommen zum Arbeiten - obwohl das zu Hause arbeiten teilweise auch sehr praktisch ist/war. Nicht zuletzt wünsche ich mir aber auch etwas außerhalb, um nicht rund um die Uhr für alle "verfügbar" zu sein - seien es die Kinder, mein Mann, unsere ältere Nachbarin oder auch die Kunden, die teilweise bei uns noch am 1. Weihnachtsfeiertag anklingeln und Eilaufträge erledigt haben wollen... Soweit also meine Situation. Ich habe oben mal meine Mailadresse hinterlegt, vielleicht magst du mir ja mal schreiben? LG Nicole