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Frage an Lehrer wg. Arbeitszeit

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Hallo, ich habe zwei Kinder (5 und 3) und fange bald wieder an zu arbeiten. Nun muss ich mich entscheiden, wieviele Stunden. Meine beiden Racker sind im Kindergarten, dort kann ich auch Früh- und Spätdienste hinzubuchen, die Betreuung ist also in jedem Fall gewährleistet. Die Frage ist nur: halbe Stundenzahl oder dreiviertel (voll kommt nicht in Frage, das möchte ich erst, wenn die beiden in der Schule sind)? 3/4 bedeutet letztlich nur 7 Unterrichtsstunden mehr (bin Grund- und Hauptschule), Konferenzen u. ä. bleibt ja sowieso gleich, egal wieviel Stunden man macht. Es ist aber ein Batzen mehr Geld, das finde ich verlockend. Ist der gefühlte Unterschied zwischen 1/2- und 3/4-Stelle groß? Was sind Eure Erfahrungen? Ich muss dazu sagen, dass ich gerne unterrichte und sehr motiviert bin, also die Aussicht auf 7 Unterrichtsstunden mehr stresst mich erst mal nicht. Gebt mir doch mal ein paar Gedanken zu dem Thema. Jule


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Hai, ich habe eine 3/4-Stelle aber mit Stillpausen (mein Kleiner ist erst 8 1/2 Monate alt) und es sind es fast immer sehr lange Tage bis um 17h. Ich würde keine halbe Stelle nehmen, weil ja viele unbezahlte Tätigkeiten dazukommen (besonders bei uns, es ist eine Privatschule). Es lohnt sich sonst nicht und man ärgert sich nur. Wenn es geht, würde ich aber versuchen, einen freien Tag zu bekommen, dann kannst du in Ruhe vorbereiten oder korrigieren etc... Alles Gute, Katinka


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Hallo, ich habe innerhalb der Elternzeit 40% gearbeitet (also nahezu Hälfte). Das fand ich seeeehr angenehm. Man ist flexibel und kann alles noch organisieren und erledigen. Nach der Elternzeit bin ich letzten Sommer auf 80% raufgegangen. DAS finde ich sehr anstrengend. Mein Job macht mir auch Spaß. Aber mit meiner Fahrzeit zur Arbeitstelle bin ich dann bei 100%. Ich finde das sehr anstrengend. Nicht im Normalfall, aber wenn was "dazwischen" kommt - wie kinderkrank oder unerwartete Überstunden oder ähnliches. So mache ich morgens trotzdem den Kleinen manchmal fertig, obwohl mein Mann ihn in den KiGa bringt oder so. Das ärgert mich immer, so kann ich keine Plusstunden anbauen, die ich im "Notfall" abfeiern kann... Ich denke, beim nächsten Kind würde ich die TZ genauso regeln und danach auf max. 70% in der regulären Zeit. Du hast recht, das Geld ist natürlich auch schön ;-) Grüße Natascha


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Ich bin seit Anfang Februar in der EZ wieder mit einer halben Stelle dabei (Nele war da 5 Monate). Finde das machbar, mehr würde ich nicht unterrichten wollen. Mit einer halben Stelle hast du oft die Möglichkeit einen Tag frei zu haben (da kann man dann morgens mal einiges schaffen). Und wenn man dann noch eine nette SChule hat, nehmen die auch irgendwie Rücksicht. Würde nicht mehr machen wollen. LG


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ich denke auch, dass der knackpunkt ist, ob du bei einer halben stelle einen tag frei bekommt. den spürt man nämlich schon (hab ich mir von tz-kollegen sagen lassen). ansonsten stimmt deine überlegung: den aufwand mit konferenzen, elternsprechtagen etc. hast du ohnehin, also kannst du auch auf 75% raufgehen. alles gute für die entscheidung!


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Hallo also ich gehe ab Sommer (wie nach dem ersten Kind auch) nun wenn die kleine im KiGa ist auch wieder von 1/4 Stelle auf halb. das reicht mir defintiv aus, denn wir werden ganztagesschule und da müssen bei UNS die 3/4 kräfte auf JEDEN fall nachmittags mit ran, bei den halben wird da eher verhandelt. Auch den freien Tag fidne ich SUPER, grad für arzttermine etc. Das finanzielle hast du dir sicher gut ausrechnen lassen, oder? denn eine kollegin mit 3/4 Stelle bekam im vergliech zur halben stellelNICHT sensationell mehr geld..aber das kommt ja auf die persänlich situation an. Übrigens: du kannst ja JEDE beliebige Stundezahl nehen, ich habe lange 17 gemacht...auch ne Idee für dich??? LG HEnni.


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Hallo! Meine Tochter ist 15 Wochen alt und ich mache ne volle Stelle, also 26,5 Stunden mit 5,5 Stunden Überzeit abbummeln. Das klappt gut, allerdings unterrichte ich schon "aus der Konserve" (habe zum Glück mal viel Zeit in Vorbereitung investiert) und werde nun die Ferien für weitere Vorbereitungen nutzen. Meine Tochter darf zu einer tollen Tagesmutter und entwickelt sich prächtig. Viel Erfolg! Jolly


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Hallo Jule, ich unterrichte diese Jahr 15 Std. mit Klassenleitung. Eine freien Tag habe ich leider nicht bekommen, weil die Klasse "führung" brauchte. Also bin ich an drei Tagen für nur 2 Std in der Klasse. Das ist schon stressig, weil du an den Tagen ja alles machen musst, organisieren, kontrollieren, unterrichten, HA aufgeben, etc. Ich habe mich nicht beschwert, weil ich nur eine relativ kurze Anfahrtszeit habe. Aber du bist eben jeden Tag auf der ARbeite mit nur der Hälfte des Geldes. Natürlich kommt man auch mal früher heim. Aber ein komplett freier Tag ist viel entspannter. Nächstes Jahr werde ich wieder 2oStd. unterrichten, das sind 2/3, das ist denke ich gut machbar. Ich habe zwei Kinder, 9 und 6 Jahre, und überlege zur Zeit, ob man nicht das Zölibat auch für Lehrer einführen sollte, dann hat man 100% Energie für die Schule :-) (ist nur ein Spaß!!!) Aber man kann sich schon auch sehr aufreiben - wenn man es zulässt... wie überall! Liebe Grüße aus Bayern Cella


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;-) Zölibat ist gut ;-) Ich glaube auch, daß die Einstellung zum Job auch viel ausmacht. Also, das was du "aufreiben" nennst. Wer dazu tendiert, der ist vielleicht mit einer halben Stelle besser dran. Generell halte ich mich für eine gesunde Lehrerin mit einer gesunden Einstellung zur Arbeit und zu den Schülern, inklusive der nötigen Distanz und des nötigen Abschaltens. Insofern also gute Voraussetzungen, Familie und Beruf auch mit einer 3/4-Stelle unter einen Hut zu bekommen, ohne dass man am Stock geht. Danke an alle für Eure Antworten.