Elternforum Baby und Job

Eure Meinung

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Hallo, ich habe zwar keine Kinder, aber eine "angeheiratete" Nichte. Die ist jetzt 1,5 Jahre und ihre Mutter möchte im Februar wieder arbeiten gehen. Soweit so gut, ist ja ihre Sache. Sie stellt sich das wie folgt vor. Sie fäng um 8 h an zuarbeiten. Vorher bringt sie noch das Kind zu den Schwiegerelten. Weg Zuhause-Schwiegereltern 15-20 min., dann zur Arbeit ca. 40 Min. Arbeitet wie gesagt von 8-13 h. Dann wird das Kind wieder abgeholt von ihr. Sie sieht das völlig unproblematisch, aber ich seh da - vielleicht falsche Einschätzung als Nichtmutter - schon Probleme. Man kann doch bei einem 1,5-Jährigen nicht davon ausgehen, dass alles innerhalb von 1 Stunde erledigt ist, oder?Aufstehen, sich und Kind fertig machen und fahren... und dann das Kind abgeben und wieder gehen?!? Ich stells mir schwierig vor, was sagt Ihr? Und viel schlafen wird so ein Kind doch dann morgens (zwischen 11-13 h) auch nicht mehr, oder? So hat sies nämlich meiner Schwiegermutter verkauft... "Sie schläft doch eh noch viel".. Bin gespannt, ob ich mich irre... Einen schönen Abend! Stephanie


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naja, ds sollten mutter und grosseltern scho selber wissen. vielleicht muss sie arbeiten und ihr bleibt nichts anderes übrig, vielleicht fällt es ihr auch schwer, das kind solange und ds so früh schon herzugeben? hatte mal ein tageskind in dem alter, das kam morgends um 7 uhr und wurde um 15 uhr wieder abgeholt, dsa ging alles gut und der kleine hat sich trozt allem sehr wohl gefühlt! lg phi


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Leider geht sie aus reinem Egoismus arbeiten. Und sie hat die Kleine auch vorher schon ständig abgegeben, so dass sich die Schwiegereltern auf der einen Seite ausgenutzt fühlen, aber der anderen Seite aber das Beste fürs Kind wollen. Sie geht auch 5 Tage die Woche...


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Geht der Vater auch aus reinem Egoismus arbeiten? Zu deinen Fragen: ja eine Stunde kann knapp sein. Aber das wird deine Bekannte ja sicher merken und dann mehr Zeit einplanen. Sie kann sich zum Beispiel schon mal duschen und fertig machen, waehrend ihr Kind noch schlaeft. Vormittags schlafen? Kommt aufs Kind an und was es gewoehnt ist. Wahrscheinlich wird es erst mittags wieder schlafen und die armen SE muessen sich mit ihm beschaeftigen. Berit


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naja, das ist schon scheisse, aber leider kannst du da nicht viel ausrichten, die schwiegis MÜSSEN lernen nein zu sagen, und sich nicht so vereinnahmen zu lassen. entweder lässt sie es dann sein, oder sie braucht ne tamu und dann wird sie erstmal sehen, was die kosten ( obwohl die noch viel zu wenig für ihre arbeit bekommen!!!!) für das kind ist es allemal scheisse, aber wie gesagt, da kannst du nichts daran ändern, und wenn deine schwiegis nun nicht die notbremse ziehen, dann sind sie es zum teil leider auch selber schuld! so ein kind ist in dem alter anstrengend und auch omas und opas haben ein recht darauf im hohen alter nicht noch tgl auf ein kleinkind aufpassen zu müssen, wenn es noch nicht mal ein MUSS ist! schade alles für das kind..... und wenn die mutter aus purem egoismus arbeiten geht, dann nen hinterntritt für sie. ich bin auch keine nur mutter mit leib und seele, gehe auch gerne arbeiten, aber ich habe mal mit ein paar stunden angefangen und gehe nun erst halbtags arbeiten wo ich weiss, das meine kinder im kiga und schule gut aufgehoben sind! und dort auch gerne sind! leider kann ich dir somit also nicht wirklich helfen! sorry, lg phi


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liebe stephanie ich sehe darin gar kein problem - an sich. was die da für spannungen in der familie laufen haben....deren privatsache, kann ich nichts zu sagen. aber vom kind aus gesehen und von den vorstellungen deiner freundin/verwandten her sehe ich, wie gesagt, keine probleme. klar kann man in 1,5 stunden alles erledigt haben. wat mutt, dat mutt. :-) und: warum sie arbeiten geht, ist doch ihre sache. ob aus egoismus, spaß oder bittere not...was macht das für einen unterschied (außer in deiner moralischen bewertung)? lg paula


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Mal ehrlich, wie du selber sagst, das ist doch die Sache deiner Verwandten und betreuenden Großeltern und nicht Deine. Für mich hört sich das von den Arbeitszeiten und der Betreuung her unproblematisch an. Wie lange sie morgens tatsächlich brauchen, werden sie schon herausfinden. Und mit dem Schlafen: kann gut sein, dass das Kind früh den Mittagsschlaf hält (also von 11-13 uhr), oder auch nicht. Das wissen weder wir noch du ;-). Was ist eigentlich dein Problem? Neid? LG Kristina


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Ich verstehe das Problem nicht. Die Einschätzung der Mutter ist m.E. sehr realistisch. Wenn die Schwiegereltern lieber nicht möchten,aber sich nicht trauen, das zu sagen, so sehe ich darin vor allem ein Problem der Schwiegerelten - ich gehe mal davon aus, dass sie ihren Unmut nicht an der Kleinen auslassen. Schon schlimm diese Väter und Mütter, die aus purem Egoismus arbeiten gehen..... Ich verstehe ehrlich das Problem nicht. Gruß Tina


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Nein, die lassen das nicht an der Kleinen aus. Was nur auf den Keks geht ist das ständige Gerede von Schwiegereltern. Die sind halt völlig inkonsquent (hab ich denen auch schon gesagt), aber sie haben Angst, dass sie dann das Kind nicht mehr sehen (und wenn man da schon Angst haben muss, nur weil man nicht bereit ist, seine Freizeit zu opfern). Und da dachte ich, ich hör mal nach, ob das wirklich alles so easy ist... Hab halt einfach keine Ahnung... Und wenn ich der Mutter vom Kind meine Meinung dazu sage, dass ich es einen straffen Zeitplan finde, dann kommt nur "Du hast keine Ahnung, krieg Du erstmal ein Kind".


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Okay, dann scheint das eigentliche Problem zu sein, dass die Schwiegereltern das Kind nicht täglich fünf Stunden betreuen wollen/können? Dann sollten sie das schleunigst sagen, damit bis zum Berufsanfang noch eine andere Betreuung organisiert werden kann. Das ist dann aber wirklich ein Problem nur zwischen Schwiegereltern und Schwiegertochter, wie wir die Situation einschätzen oder Du ist dabei ja völlig unerheblich. LG Kristina


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Wir stehen z.B. um 5:45 auf und das erste Kind (Schulkind) wird dann (nachdem wir fertig sind) um 6:20 zum Frühstück geweckt, das zweite Kind dann um 6:40. Ich verlasse dann bereits das Haus. Mein Mann macht die Kinder fertig und kann mit Ihnen um 7:20 das Haus verlassen. Die Kleine frühstückt nur eine Milch zu Hause. Richtig frühstücken tut sie im Kindergarten. Deine Nichte könnte z.B. bei den Schwiegereltern frühstücken. Dann ist auch schon einmal Zeit rum. Meine 3jährige schläft mittags noch 1-3 Stunden. Das ist aber von Kind zu Kind unterschiedlich. Arbeiten aus Egoismus ist meines Erachtens die beste Lösung - wenn man arbeitet weil man muß ist meist die Stimmung entsprechend schlecht im Haus. Letztendlich aber tut der Mensch doch alles aus Egoismus. Eine Mutter die gerne arbeiten gehen würde, aber nur der Kinder wegen darauf verzichtet verbreitet eine miese Stimmung und wird wahrscheinlich eher mal depressiv werden. Umgekehrt das gleiche (eine Mutter die ungern arbeitet es aber doch tut). Somit ist die egoistische haltung die Beste (wenn realisierbar). Geht es den Eltern gut, geht es dem Kind gut. Wenn die Schwiegereltern sich aber eigentlich nicht bei der Betreuung einspannen lassen wollen und es auch unmöglich finden, daß die Mutter arbeiten geht, dann wird das in Streß enden. Sehr schlecht fürs Kind. Dann lieber in eine Kinderkrippe. Ich halte Kinderkrippe eh für die deutlich bessere Lösung da hier Fachpersonal arbeitet. Ich gehe bei einem Beinbruch doch auch zum Arzt und nicht zu den Schwiegereltern. Servus Karin


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auch eine idee, mondkatze: wenn du noch keine kinder hast, könntest du doch schon mal üben: warum unterstützt du die besagte mutter und das kind nicht, sowohl moralisch als auch tatkräftig? dann wirst du auch sehen, was ein kind mit 1,5 jahren schon so alles drauf hat und verkraftet. dann wird dir die mutter sicher auch nicht mehr sagen, du hättest keine ahnung. DASS sie das sagt, hat bestimmt gründe, denk mal nach, welche. u.a. spürt sie gewiss, dass du sie für egoistisch hältst, wetten? viele grüße von old mama


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das die besagten Schwiegereltern deine Eltern sind??? LG Melody


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Nein, sind genauso meine wie ihre Schwiegereltern. Bei meiner Mutter würd ich eher mal fragen, ob das wirklich ihr Ernst ist, sich das anzutun... Sie hat auch Oesteroporose und mein Schwiegervater steht der Sache (4 x pro Wochen Kinderbetreuung) auch negativ gegenüber. Wie auch immer. Sie müssen es selbst wissen und wenns klappt, gut. Ich würd mein Kind aber auch eher in die Krippe oder so geben. Da sind Profis und keiner fühlt sich ausgenutzt.


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Ist, dass du das gar nicht beurteilen kannst, wenn du nicht bei ihr im Haushalt mit lebst und den Tagesablauf mitbekommst-tust du das? Dann *sorry* Wirst du es besser beurteilen können, aber dann würdest du wohl kaum nach Meinungen fragen, oder? Also ob sie ihr Kind in einer Std fertig bekommt (von aufstehen bis verabschieden), dann muss SIE das hinbekommen und wenn sie meint, dass ist zu schaffen-dann vertrau einfach mal darauf! Eine kleinere Eingewöhnungsphase sollte schon vorhanden sein, aber-JA es ist möglich! Ich brauch morgens auch nicht viel länger... Dann das mit dem Mittagsschlaf-da wird sie ihr Kind auch am besten kennen! Wenn sie der Meinung ist, dass ihr Kind Mittags so "wenig" (immerhin 2 std-was völlig reicht!!!) schlafen brauch, dann ist das wohl so! ich kann dir nur mal kurz erzählen wies bei uns ist: ich steh um 6 Uhr auf, mein Sohn auch, ich mach uns beide fertig, bring ihn weg, geh dann zur Schule (Ausbildung) -stehe also um ca 7:10 am Bahnsteig (ja, da war jetzt schon alles mit drin), dann hole ich ihn meistens um 14 Uhr ab und dann macht er für 2 Std Nachmittagsschlaf und um 20 Uhr geht er wiedre ins Bett... Jedes Kind ist unterschiedlich, aber lass dir von Mutter zu "Nicht-Mutter" gesagt sein, dass es NICHT unmöglich ist! LG


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Als ich das grad las "...sie geht aus reinem Egoismus wieder arbeiten..." dacht ich echt, ich spinne... Also hör mal, du hast kein Kind, weißt also gar nicht, wie es ist, wenn man den ganzen Tag zu Hause ist und nur noch "Glugger-Geräusche" hören darf-sicher dafür hat sich jeder endschieden, der ein Kind haben wollte, aber hat man deswegen etwa kein Recht mehr auf ein "normales Leben" außerhalb dieser Baby-Welt?! Und das sie deine/eure Schwigis ausnutzt, glaub ich kaum-denn dazu gehören immer noch 2 bzw 3! Denn eure Schwigis bräuchten sich ja nicht ausnutzen lassen-sie könnten ja ein kleines Entgeld nehmen, oder? (Gut, ich geb zu, dass könte der Frau deines Schwagers auch einfallen...) Trotzdem, wenn ihre Schwigis dafür endschieden haben das Kind zu nehmen (und das ist nun wirklich kine lange zeit am Tag!), dann solltest du das akzeptieren! Jede Frau, die das will, wird es auch schaffen...! LG


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Hallo Stephanie, wenn ich wollte, könnte ich mich jetzt richtig aufregen. Aber ich tue es nicht. Nicht hier und nicht jetzt. Nur soviel: Statt dir Gedanken zu machen, was andere "aus reinem Egoismus" schaffen können oder nicht, könntest du doch deine Hilfe anbieten? Und sei es nur, indem du ihre Entscheidung mitträgst. Woher nimmst du das Recht zu entscheiden, was "aus reinem Egoismus" geschieht und was "notwendig" ist? Falls du jemals in diese Situation kommen solltest, wünsche ich dir Menschen an deiner Seite, die deine Entscheidungen stützen und nicht zu torpedieren versuchen (aus was für Gründen auch immer). Annette


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Kleiner Nachtrag, meine Mutter hat sich jetzt schon für eine Halbtagsstelle entschieden, damit sie wenn wir dann mal Kinder haben, auf sie aufpassen kann. Natürlich war das nicht der einzige Grund, aber nicht unwesentlich. Vielleicht wird sie nicht soviele Std aufpassen, kann ich jetzt schlecht sagen, aber aufjedenfall gibt es auch Eltern die total vernarrt in Kinder sind und sich total auf das aufpassen der Enkelkinder freuen. Ich selbst war als Kind mittags immer bei meiner Oma bzw Großeltern und meine Mum hat fünf Std gearbeitet. Meine Oma erzählt heut noch wie schön das war und was wir alles gemacht haben. Außerdem muss ich dazu sagen, dass meine Oma zu dem Zeitpunkt tgl von 4.30 bis 13.30 in einer Altersheimküche gearbeitet hat und noch nicht in Rente war genauso wie mein Opa. Wenn die Oma mal was machen wollte bzw vor hatte war ich bei der anderen Oma oder bei den Tanten. Aufjedenfall hätte sie sich nie darüber beschwert und ich weiß das das für sie total selbverständlich war und sie das auch nie als Pflicht angesehen hat. Natürlich müssen die Großeltern sagen wenn es ihnen zuviel wird, die heutigen Großeltern gestalten ihre Freizeit ja anders wie früher, und vielleicht könnte das Kind zur Entlastung manchmal auch von jemand anderem betreut werden. Ich will einfach nur mal gesagt haben, dass es auch Eltern gibt die das wirklich gern machen. (konnt mir den Beitrag einfach nicht verkneifen) :-) LG Melody


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Sorry, aber das ist doch nicht Dein Problem! Ich hab nun nicht alles gelesen, leider hab ich gerade nicht soviel Zeit (schreibe da an ein paar Hausarbeiten rum, da ich aus völligem Egoismus trotz meiner beiden Kinder studiere ;-) und, verteufel mich ruhig, auch noch arbeite)... aber: Ich find´s super, dass sie da so entspannt drangeht. Aufregen und den Plan ggf. ändern kann man sich immer noch. Und, ja, manche Kinder (so auch mein Sohn, 1 Jahr und 4 Monate) schlafen in dem Alter noch viel - er schläft jeden Tag mittags 2 Stunden. Tut mir leid, wenn sich mein posting jetzt ziemlich giftig anhört. Ich meine es nicht ganz so böse... Du erinnerst mich nur (etwas unangenehm) an mich selst vor einigen Jahren - Endzwanzigerin ohne Kinder und ich war sooo schlau...ja, ja...heute sehe ich die Dinge anders. LG, bleib locker, Svenni


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Ich finde es gut, wenn man auch Babies schon mal gelegentlich ein paar Stunden abgeben kann - so gewöhnt sich das Kind gleich an weitere Bezugspersonen. Wenn deinen Schwiegereltern das bisher schon zu viel war, dann sollten sie nicht anbieten, das täglich zu machen. Die negative Einstellung wird sicherlich beim ersten Stress oder den ersten Unstimmigkeiten direkt einen dicken Streit auslösen. Red vielleicht deinen Schwiegereltern noch mal gut zu, dass sie ihre eigene Meinung vertreten sollten. Dem Anderthalbjährigen wird ein halber Tag ohne Mutter ganz und gar nicht schaden. Was das fertig machen angeht, habe ich hier morgens eine Dreiviertelstunde, um meine beiden Großen fertig und aus dem Haus zu kriegen, und dann noch mal eine halbe Stunde, damit auch die Kleine (fast anderthalb) zu Ende angezogen ist und ihr Brot für den Kindergarten geschmiert bekommen hat etc. Ist also alles machbar, wenn man geübt darin ist. An Stelle der Mutter würde ich mir eine Kita oder Tagesmutter für den Alltag suchen und die Schwiegereltern oder dich für gelegentliches Babysitten fragen. LG sun


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Hallo, hm...also Egoismus finde ich da nun schon ein ungerechtfertigter Vorwurf...ich bin auch arbeiten gegangen, als mein Kleiner 14 Monate alt war, ich habe statt jeden Tag halbtags dann aber zwei volle Tage gearbeitet - hatte das gleiche Dilemma, elendige Strecke zur Arbeit. Und zum einen habe ich es gemacht, weil ich "arbeiten WOLLTE!" und zum anderen tut es immer wieder gut, etwas mehr zur Verfügung zu haben im Monat. Das nur am Rande. Wie gesagt, mein Kleiner war damals auch etwas über ein Jahr alt. Ich habe ihn abwechselnd zu Mutter und Schwiegermutter gegeben, das hat wunderbar geklappt. Ich habe mir auch oft Gedanken gemacht, wenn es den Omas mal etwas stressig wurde (was völlig normal ist!). Aber beide wollten lieber den Kleinen nehmen, als ihn bei einer Tagesmutter zu wissen. Es war kein Problem, wenn man ein Ziel hat, dann organisiert man sich selbst auch so. Bei uns war es so, daß der Kleine zuhause morgens gar nicht gern gefrühstückt hat, weil es noch so früh war. Ich habe ihm dann mal Brötchen mitgegeben zu Oma oder er hat dort mitgefrühstückt. Und zum Thema ausnutzen sagte mir mal jemand - "Niemand tut etwas um sich selbst dabei zu schädigen" Will sagen, wenn die Omas sich bereit erklären, mitzumachen, dann wird es auch ein BISSCHEN aus dem Grund sein, daß sie ihren Enkel/Enkelin gerne um sich haben. Und wenn es zuviel wird, dann sollte sie etwas sagen und Deine Schwägerin muss sich was anderes überlegen. Davon abgesehen wird sie sehr dankbar sein, auch, wenn andere das nicht SO mitkriegen. Ich habe den Omas nichts zahlen müssen, und trotzdem gabs dann bspw. mal Urlaubsgeld wenn sie in Urlaub gefahren sind oder ein Abendessen oder oder. Andere haben das natürlich nicht mitgekriegt. Und dazu wird Deine Schwägerin neben der Dankbarkeit auch ein kleines schlechtes Gewissen haben, wenn sie das Kind "kostenfrei" abgeben kann. So war das zumindest bei mir. Ich habe oft Zugeständnisse gemacht, wo ich sie bei anderer Situation nicht gemacht hätte. Auch die Erziehung spielt dabei eine wesentliche Rolle. Nichtsdestotrotz war es super, daß die beiden zwei Jahre lang da waren und ich nicht aus meinem Job rausgekommen bin (eine Tatsache, die man heutzutage auch nicht vergessen darf - es ist sauschwer, nach 3 Jahren wiederzukommen und von vorn anfangen zu müssen). Alles Gute für Deine Familie Natascha


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...ich denke nicht, daß Deine Schwägerin gedroht hat, im Falle einer Ablehnung das Kind nicht mehr zu zeigen ;-) Ich denke eher, da sie die ganze Woche halbtags arbeiten geht, wird sie einfach KEINE ZEIT mehr haben, um zu den Schwiegis zu gurken...genau das sehe ich nun auch an mir. Seit August arbeite ich wieder fast Vollzeit, mein Kleiner ist von 7.30 bis 16 Uhr im KiGa und nach 16 Uhr werde ich wohl kaum nochmal für ne Stunde ne halbe Stunde hin und zurück zu meinen Eltern in Kauf nehmen. Da wird dann ein Besuch aufs Wochenende gelegt - und zwar dann, wenn es in unsere Planung passt (wir bauen gerade). Fakt andersrum ist nämlich, daß meine Eltern so gut wie nie zu uns kommen, weil wir "so weit weg wohnen". Und da habe ich zu der Zeit, als ich Philo dort abgeben durfte, das nützliche mit dem schönen verbunden und dann noch einen Plausch gehalten etc. Also, so wie Du es schreibst (habe mir jetzt mal die anderen Postings auch durchgelesen) wird Deine Schwägerin sein, wie ich damals war. Ich habe zwar vorher mein Kind nicht "ständig" abgegeben, aber ich habe mich inständig auf meine zwei Arbeitstage gefreut - nämlich mal kein Babygewusel, KEINE Müttergespräche, sondern ganz normal wiedermal Frau und Arbeitnehmerin sein. Das IST toll und ich steh dazu ;-))) Ach ja und zur Inkonsequenz bzw. zum "Meckern" über die andere Partei...das ist doch völlig normal. Frag mal rum, wer 100% mit seinen Schwiegereltern einverstanden ist. Du wirst schnell bemerken, es gibt kaum jemanden. Und der einzige Unterschied ist, daß nun das Kind hinzukommt als möglicher Diskussionsfaktor. Nicht mehr und nicht weniger. Aber ja, es ist schon eine schöne aber auch anstrengende Sache mit den Kindern. Ich muss zugeben, bei 4 Tagen die Woche hätte ich es persönlich anders geregelt - nicht die Omas beansprucht. Denn wie immer habe ich auch hier einen Spruch "In der Länge liegt die Last". DAS ist so. Anfangs ist das toll aber wenn der Alltag dann kommt.... Aber wie einige andere auch schon sagten, wenn Deine Schwiegereltern damit ÜBERHAUPT nicht einverstanden sind bzw. jetzt schon wissen, daß sie es NUR der Schwiegertochter zuliebe machen, dann sollen sie sich und IHR den Gefallen machen und es JETZT ablehnen damit sie sich anders organisieren kann. DAS ist nur fair und muss aus meiner Sicht auch sein (ich war immer supersauer, wenn meine Ma morgens!!! abgesagt hat für den Tag, obwohl sie schon einen Tag vorher wusste, daß sie nicht kann - das fand ich doof und nachdem es mehrfach vorkam habe ich auch eine andere Lösung gefunden - bis sie irgendwann selbst wieder darum gebeten hat, den Kleinen zu betreuen). Gruß Natascha


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Also, um sämtliche Missverständnisse auszuräumen. Ich kenn auch noch ein paar andere (junge) Mütter, die Arbeiten gehen. Ich finds toll und wahrscheinlich wäre ich eine von ihnen. Aber bei meiner Schwägerin fing das schon kompliziert an. Ihre Mutter hat ihr gesagt, dass es jetzt Zeit wäre ein Kind zu bekommen - schwups wurde sie (angeblich) wunschgemäß schwanger. Dann wurde ihr die Heirat "aufgenötigt" oder ans Herz gelegt. Und als die Kleine 9 Monate alt war, hat sie zu mir gesagt "ich habe jetzt 9 Monate gebraucht, um mich damit abzufinden, Mutter zu sein". Das fand ich schon heftigt. "Papa" von der Kleinen braucht immer noch, um sich damit abzufinden, dass sie "nur" ein Mädchen ist. Und jetzt sagt mal, das klingt doch nach "Abschieben", oder? So nach dem Motto "Ihr habt jetzt das Kind und ich geh jetzt arbeiten". Und sie hat echt ein liebes Kind... Sie mussten jetzt auch um jeden Preis eine Wohnung kaufen, die 5 qm größer ist, als die in der sie jetzt wohnen - 70 qm... Kommt mir einfach so vor, als wäre das reiner Egoismus, oder nicht? Deshalb reagiere ich so gereizt, kann man das verstehen? Schönen Abend Stephanie