Mitglied inaktiv
Hallo, ich glaube ich bin fast die Einzige die so denkt: ich habe vor die drei Jahre zuhause zubleiben. steht mir ja zu und ich möchte die Zeit mit meinem Kind verbringen und es selbst anfangs zu erziehen - Grundbasis selbst schaffen. Keine Fremderziehung von Kindergrippe oder Tagesmutter. er bleibt noch drei Jahre zu hause und siehst das auch so? Jetzt ist ja die Diskussion um mehr Betreuungsplätze in Deutschland,deshalb mein Thema. LG
Da findest Du sicher tausende von Gleichgesinnten. DIESES Forum heißt Baby und JOB!! Hier tummeln sich die bösen Rabenmütter *griiins*. Trini
guten morgen, wenn du damit glücklich wirst mit deinem spatz 3 jahre zu hause zu bleiben, dann mach es doch - ich geb allerdings immer wieder zu: ich könnts nicht, mir würde einfach die decke auf den kopf fallen, klar man kann einmal die woche zur krabbelgruppe gehen, babyschwimmen u. a. aber auslasten würde mich das nicht bzw. kann ich ja auch nach der arbeit machen. lg doreen
Hallo, ich finde es völlig in Ordnung, wenn eine Mutter drei Jahre zu Hause bleiben möchte. Aber nur, wenn sie dem Kind auch das bietet, was es für seine Entwicklung braucht. Und das erfordert jede Menge Engagement, gerade in der Stadt. Ich habe mich das erste Jahr selbst um meinen Sohn gekümmert, danach ist er zur Tagesmutter gekommen. Dort hat er viele Anregungen automatisch, die ich extra organisieren müsste (vor allem Kontakt mit anderen Kindern). Für meinen Sohn und für mich ist das eine sinnvolle Lösung und ich bin so realistisch, einzusehen, dass ich es nicht besser machen würde als die Tagesmutter. Und es ist ja auch nicht so, dass ich ihn einfach abgebe und nichts mehr mit seiner Erziehung zu tun habe. Er sieht mich ja trotzdem einige Stunden am Tag (die ich dann nur für ihn da bin) und natürlich das ganze Wochenende. Ich will Dich ja nicht desillusionieren, aber der Einfluss des Erziehenden auf die Entwicklung des Kindes ist doch sehr begrenzt. An sich entwickelt sich ein Kind von alleine, man muss ihm nur die Anregungen zur Verfügung stellen, die es dazu braucht. Es entscheidet dann selbst, welche es annimmt und welche nicht. Viele Grüße Linda
....frag im Hauptforum nach. Aber wenn ich mir unseren Kindergarten angucke und die Mütter dort, so bleibt doch der größte Teil 3 Jahre und meist länger ganz zu Hause. Ein Tipp noch - den ich als AG ungern gebe - Du kannst auch erst 2 Jahre beantragen und das dritte Jahr nachträglich. Das macht es etwas flexibler, denn verkürzen kann man eine Elternzeit nur mit Zustimmung des AG. Ich schreibe das ungern, weil es für den AG natürlich immer Hoffnungen weckt, wenn jemand kürzer beantragt und die Planung auch schwieriger macht (hatte jetzt gerade so einen Fall), aber für die Mütter oder Väter ist es natürlich komfortabel. Du solltest Dich gar nicth so sehr auf Diskussionen einlassen. Steh einfach zu Deiner Entscheidung und gut ist es. Zu diesem Thema gibt es viel zu viele Grabenkämpfe. Niemand verlangt von Eltern, die drei Jahre Elternzeit nicth in Anspruch zu nehmen, dann würden sie ja abgeschafft oder verkürzt. Es geht ja nur darum mehr Familien eine echte Option zu geben, eine echte Wahl, aber nicht um eine "Arbeitsverpflichtung in Verbindung mit Kind wegnehmen". Geh Deinen Weg und lass Dir nicht zu viel reinreden und rede anderen auch nicht rein. WEnn Kinder da sind, hält sich jeder für einen Experten und schont junge Eltern nicht mit Ratschlägen und Besserwissereien. Gruß Tina
Ein Glück, dass meine Kinder nicht von einer fremden Grippe erzogen werden, sondern sich ihre Grippe immer noch höchst selbst abholen durfen. *g* Ach so: Ich bin keine drei Jahre zu hause geblieben. LG Annette
Gibt es auch eine bekannte Grippe? Sorry, konnte ich mir nicht verkneifen... Es heißt Krippe
*g* Ach.... ich bezog mich auf cinderellas posting, indem sie von der Fremdbetreuung in einer Kindergrippe schrieb... Konnte mir da einen Kommentar auch nicht verkeifen, war offensichtlich missverständlich sry...
Hallo, ich verstehe Dein Anliegen nicht ganz. Denn: im Betreff klingt es wie eine Frage, über deren Beantwortung Du Dir noch nicht ganz klar bist und wohingehend Du noch Anregungen suchst. Aber im Text vertrittst Du doch schon Deine Entscheidung, zu Hause bleiben zu wollen. Ist doch auch in Ordnung. Mach das doch. Für alle Kinder wird es eh keine Krippenplätze geben, sondern höchstens für ein Dritel eines Jahrgangs oder so, wenn ich das richtig verfolgt habe. Und schon gar keinen "Krippenzwang", wie man ja manchen Bischöfen gelegentlich erklären muss :-) Viel Glück und viel Erfolg mit Deinem Weg, lg, Christiane
Cinderella, wie kommst du darauf, dass du die einzige bist? kann man doch überall hören und lesen und wohl auch in seiner umwelt sehen, dass dem aber überhaupt nicht so ist. grade in deutschland. nur 60 % aller mütter (ohne kindesalterbeschränkung) haben einen job, und 46% aller berufstätigen frauen sind nur in teilzeit beschäftigt. mit steigender tendenz. vgl. artikel am 7.3. in sponline: "Wenig Geld, miese Jobs, kaum Karriere für deutsche Frauen" Brandneue Studie - Ergebnisse wie in den fünfziger Jahren: In Deutschland haben es Frauen im Berufsleben so schwer wie in kaum einem anderen EU-Land. Sie verdienen ein Fünftel weniger als Männer, arbeiten extrem oft in Teilzeit, machen selten Karriere. Die Studie zeichnet ein erschreckendes Bild: Nur rund 26 Prozent der Führungskräfte sind in Deutschland Frauen - damit liegt die Bundesrepublik im Vergleich aller EU-Staaten abgeschlagen auf Platz 21. Während 80 Prozent der deutschen Frauen ohne Kinder arbeiten, haben nur 60 Prozent der Mütter einen zusätzlichen Job. Nur in Tschechien, Italien, Ungarn und Malta haben Frauen mit Kindern noch seltener Arbeit. Und: 2005 waren immer noch 46 Prozent der berufstätigen Frauen in Deutschland in Teilzeit tätig - sogar mehr als im Jahr 2000, als es immerhin nur knapp 40 Prozent waren...
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