Mitglied inaktiv
Hallo, habe eine 7 Monate alte Tochter und geh ab Januar wieder arbeiten. Sie ist bei einer Betreuungseinrichtung wo maximal 5 Kinder unter 3 Betreut werden. Ich gehe 3 mal die Woche arbeiten. Seit 3 Wochen versuche ich mit ihr eine Eingewöhnung, und zwar Montags und Freitags. Seit dem 1.Tag ist sie nur am Brüllen, will nicht von meinen Arm runter. Ich kann nicht mal 2 Sekunden aus ihrem Blickfeld schon brüllt sie wie am Spieß. So ein Verhalten habe ich bei meiner Tochter vor ihrer Eingewöhnung noch nicht erlebt. Kann es sein dass sie fremdelt? Auch wenn ich zum Babytreff gehe, kann ich sie nicht zu den anderen Kindern ablegen, da brüllt sie und will in meine Nähe. Hat jemand Tips für mich, dass sie ohne Gebrüll bei der Betreuung bleibt. Vielen Dank für die Antworten
Hallo Murmi, wie läuft denn die Eingewöhnung ab? Versuchst Du sie abzulegen und dann zu gehen oder soll sie zu einer Betreuuerin auf den Arm?... Bei unserer Tochter war es bei der Eingewöhnung (mit 5 Monaten) so: zunächst hat mein Mann mit ihr in der Krippe gespielt, sie sollte sich aklimatisieren (war nicht wirklich notwendig), dabei hat er sie dann auch mal auf den Boden zu den anderen Kindern gelegt, wenn er das Gefühl hatte, dass es passt. In der ersten Woche ist er, glaube ich, kein einziges Mal aus dem Raum gegangen und auch die Begegnung mit der Betreuerin war langsam. Dann hat er angefangen, zwar da zu sein, sich aber weniger mit ihr zu beschäftigen, sattdessen hat sich die Betreuerin mit ihr beschäftigt, dass wurde immer ein bisschen mehr. Irgendwann ist er dann mal für 5 min raus, dann immer länger, bis er für ne Stunde weggeschickt wurde, dann für einen halben vormittag und schließlich für die ganze vorgesehene Betreuungszeit. Das war dann nach 2,5 bis 3 Wochen. Mein Mann glaubt allerdings, dass unsere Tochter es auch schneller gut verkraftet hätte. Aber das ist sicherlich sehr unterschiedlich von Kind zu Kind und auch von Entwicklungsphase zu Entwicklungsphase. Vielleicht ist es auch ein Problem für Deine Tochter, dass ihr für ihren Zeithorizont doch sehr selten dort seid. So gibt es ja auch den Tipp, Neuerungen in der Eingewöhnungen nicht Montags nach dem Wochenende durchzuführen, denn auch die Eingewöhnten Kinder haben am ehsten Montags mal ein Problem. Kannst Du nicht einfach jeden Tag hin zum Eingewöhnen? Aus Deinem Text lese ich heraus (aber vielleicht ist das falsch verstanden), dass sie brüllt, wenn Du aus ihrem Blickfeld verschwindest. Hast Du gleich am ersten Tag versucht, sie alleine zu lassen? Vielleicht hat sie das nicht verkraftet und hat jetzt immer Angst, dass Du gehen könntest. Für den Fall müsstets Du ihr Vertrauen in solchen Sitationen neu erwerben, indem Du ihr das gibst, was sie verlangt, nämlich bei Dir zu sein bis sie sich wieder traut aus lauter Neugier sich ihrer Umgebung zu nähern. Dann müsstest Du wahrscheinlich die ganze Eingewöhnung nocheinmal anfangen und es wird bestimmt eine Weile noch dauern, aber ich glaube schon, dass es grundsätzlich klappt, wenn Du sie das Tempo vorgeben lässt, in dem sie sich von Dir trennt. Viele Grüße und viel Glück, Sabine
Hallo Joma, seit den 3 Wochen der Eingewöhnungszeit war ich noch keine Minute weg, nur mal in einem anderen Raum bzw. auf Toilette ansonsten war ich immer anwesend. Selbst wenn ich sie auf den Boden legen will etc. Schreit sie, obwohl ich da bin. Sie will auf meinen Arm. Ich glaube sie ist mitten in der Fremdelphase, da sie selbst bei meiner Freundin schreit, sobald ich nur den Raum verlasse und beim letzten Babytreff hat sie auch geweint und gebrüllt, als ich sie zu den BAbys gelegt habe. Bei meinen Bruder schreit sie momentan auch, wenn er sich ihr nähert. Ich werde jetzt ab Dezember noch Mittwochs den Tag zur Eingewöhnung nehmen. Und hoffe das ich sie bis Janauar eingewöhnt habe, denn ich weis nicht was ich dann machen soll. Sie wird mit der Zeit richtig hysterisch wenn sie nicht bei mir auf den Arm ist. LG Murmi
Das ist eine ungewöhnliche Art der EIngewöhnung. Normerweise geht man während der Eingewöhnung in die Krippe JEDEN Tag zu festen Zeiten hin. Bei uns war es bei beiden Kindern folgendermaßen. Erster KOntakt am Nachmittag mit Mutter, kind, Erziehering im Krippenraum - sonst niemand anwesend. Kind darf sich an die Umgebung gewöhnen. Zweiter Tag ebenso - immer noch ohne andere Kinder und ohne Berührung durch die Erzieherin. Dritter Tag - Erzieherin nimmt 2 Kinder hinzu und versucht auch mal das Kind in Gegenwart der Mutter/Vater zu wickeln wenn das Kind das zuläßt. Je nachdem wie es bis dahin gelaufen ist kann das Kind ab da an mit Mutter/Vater morgens kommen (nach dem Frühstück). Einige Tage später darf das Kind auch mal mitfrühstücken und Mutter/Vater gehen in die Ecke oder sogar kurz raus. Die Abwesenheitszeiten der Eltern werden langsam verlängert. Der Körperkontakt/Berührung durch die Erzieherinnen werden zaghaft mehr. Die EIngewöhnung ist nach fast 3 Wochen so weit, daß das Kind von morgens Frühstück bis zum Mittagessen bleiben kann - ohne Mutter/Vater. Die Eingewöhnung ist abgeschlossen, wenn das Kind nach 4 bis 6 Wochen auch zum Mittagsschlaf bleibt. Eine Eingewöhnung sollte täglich erfolgen und in eine Routine übergehen. Ich denke daß ihr zu schnell und zu unregelmäßig vorgeht. Besteh darauf täglich zu kommen. Natürlich ist das auch ein "blödes" Alter für eine Eingewöhnung. Servus Karin
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