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"Doppelte" Betreuung

"Doppelte" Betreuung

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Hallo! Ich, Mama von 2.5 jährigen Zwillingen, lebe im nahen Ausland. Meine Töchter werden, seit ihrem 3 Lebensmonat, an 3 Tagen die Woche von einer sehr lieben TaMu betreut. Da beruflich und wohnlich einige Wechsel anstehen, frage ich Euch heute um Rat. Anstelle von 3 Tagen werde ich 4 Tage arbeiten gehen, da sich der Weg zur Arbeit erhöht ist zur Zeit geplant das die Zwillinge weiterhin 2 Tage zu dieser Tagesmutter gehen (Montags und Dienstags - die Nacht können wir bei Freunden schlafen-spart 2 Stunden Autofahrt). Da ich die 2 anderen Tage in einem anderen Büro arbeite, müssen sie am Donnerstag und Freitag in eine Krippe (luxembourgisch). Nun meine Frage: denkt ihr doppelte Betreuung ist zuviel für die beiden? Einerseits denke ich mir sie sind ja schon 2.5 Jahre alt und zu 2, andrerseits sind sie recht ängstliche Kinder und auch luxembourgisch haben sie noch nie gehört (Sie werden aber später in eine lux. Schule gehen). Was denkt ihr? Ist hier jemand der seine Kinder in verschiedenen Einrichtungen betreuen lässt? Danke, MIJA


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hallo also ich seh so eine doppelte betreuung noch dazu in 2 verschiedenen modellen als kompliziert an und finds nicht so gut. ich kenn allerdings auch das modell der kita nicht - ich geh also einfach mal vom deutschen aus. die kinder sind zwar zu 2., aber wenn ich an meine nichten denk, die auch zwillis sind, denen wars eigentlich egal, ob sie zusammen sind oder nicht und mit 2,5 jahren von kindern zu verlangen, dass sie wissen, dass sie eine besondere verbindung haben - naja, meine nichten habens mit 8 noch nicht kapiert. aber das ists nicht, wo ich das problem seh. ich seh das problem eher darin, dass es wie gesagt 2 modelle sind: die anzahl der kinder variiert schon gewaltig, die räumlichkeiten sind unterschiedlich. und für die kinder wechselt dann die bezugsperson, der ansprechpartner eigentlich ständig: von dir zu tamu, von dir zu erzieherin ... ich weiss nicht, ob das kindern in dem alter nicht zu viel wird. unser sohn ist 3,5 jahre, geht seit er 1 jahr ist in die kita und braucht auch jetzt noch lang, wenn seine erzieherin krank ist oder urlaub hat bis er sich an die vertretung gewöhnt hat, obwohl er alle erzieherinnen immer sieht. hast du nicht irgendeine möglichkeit, es bei einer betreuung zu belassen? schlecht, oder? die sprache wird vielleicht anfangs ein problem sein, aber kinder lernen sehr schnell, allerdings erschwert es ihnen die eingewöhnung. eine große hilfe ist dir das sicher nicht, aber vielleicht bietet es noch ein paar dinge zum nachdenken. lg doreen


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liebe mija ich habe damit auch selber keine erfahrung. wir haben aber freunde, deren kinder nach der scheidung teils in portugal und teils in deutschland leben. die kinder gingen dann mal dort, mal hier in den kiga. mittlerweile sind sie eingeschult und seltener in D. aber bis dato hat es sehr gut geklappt. das sind allerdings beides recht extrovertierte, robuste mädchen. dafür aber keine zwillis. ich denke: probieren und genau schauen, wie es den kleinen dabei geht. lg paula


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Hallo Mija, ich glaube auch, dass Du es wohl einfach ausprobieren musst, es kommt ja sicherlich sehr auf die Kinder an. Für meine Tochter (2J) könnte ich mir z.B. vorstellen, dass sie statt 5 Tage in die Krippe zu gehen, 2 Tage von meiner Mutter betreut würde. Könnte ich mir also ganz grundsätzlich auch für Deine beden mit ihrer Tagesmutter vorstellen, denn zu ihr haben sie ja bestimmt einen sehr persönlichen Kontakt. Nun weiss ich nicht, wie die luxemburgischen Krippen sind. Wichtig wäre mir eine langsame und sanfte Eingewöhnung und am Anfang 1-2 als Bezugsperson zuständige Betreuerinnen. Kannst Du Dir für die Eingewöhnung dort Urlaub nehmen? Viel Erfolg und Kraft, es hört sich auch für Dich stressig an! Sabine