Mitglied inaktiv
liebe werktätigen frauen, hängt eure jobs bitte allesamt und sofort an den nagel, lest im beigefügten link und dann auch direkt anschließend die neuesten erkenntnisse der superschlauen alles durchblickenden neophilosophin eva herman (ihr kennt sie, die blonde tiewietussi), und dann besinnt euch endlich wieder auf eure wahre bestimmung, aber schnell, huschhusch zurück ins körbchen. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,413134,00.html fällt euch zu dem verqueren schwachsinn hoch sieben noch was ein? mir nimmer. das kleine naive fernsehmädl is ja schlimmer als der schirrmacher von der FAZ. wer/was kommt als nächstes mit seinen ergüssen? ich bin gespannt. viele grüße von old mama
das wusste dr. julius möbius (arzt/neurologe, 1853-1907) schon: frauen sind physiologisch schwachsinnig (das buch heißt tatsächlich: "vom physiologischen schwachsinn des weibes") und werden deshalb - d.h. aufgrund ihrer natur, die z.b. kleinere gehirne als bei männern hervorbringt - zwangsläufig scheitern im beruf. sie sollten sich auf das konzentrieren, was sie wirklich können: kinder, küche, kirche. wahrscheinlich braucht frau hermann grad ein bisschen publicity? demnächst macht sie dann werbung für milchschnitten, toffiffee oder fruchtzwerge. weghören, weiter arbeiten! :-) lg paula
Hallo Eva, naja, was soll einem dazu noch einfallen? Uns solche Worte ausgerechnet von einer "Karrierefrau", die vermutlich selbst sich nicht so verhält, wie sie es einfordert! VG, Ursula
aber richtig gut sind die Forenbeiträge dort. Eva Hermann weiß halt zu allem was zu sagen - sozusagen saugt sie Weltwissen und erfahrung mit ihrer eigenen persönlichen Erfahrung auf und lässt uns dann alle dran teilhaben. Esther Vilar heißt jetzt Eva Hermann, uuups, seit neuestem ja nur noch mit einem "n" spricht man das dann "Hörmän"? Grüßle Tina
Ich habe gerade meine Kündigung von meinem Mann schreiben lassen..... mein Gehirn ist dafür zu klein.......
Genau solche Sachen sind es dir mir Kraft rauben und mich müde machen. Manchmal ist es ein Kampf arbeiten zu gehen. Und wenn ich hier im Forum über einen bestimmten Kinderartzt und seine Anhänger lese. Fühle ich mich wie die letzte Rabenmutter. Dabei habe ich als Kind (komme aus dem OSten) immer gedacht jede Frau geht arbeiten und jedes Kind in den Kindergarten. Aber ich bin ja auch Optimist und hoffe das eines Tages jeder so leben kann wie er will ohne Vorwürfe. LG Christina
"dass eines tages *jede* so leben kann wie *sie* will". das ist der kleine, feine unterschied. leider. :-) lg paula (wessi, aber mit genau derselben einstellung wie du groß geworden - nur eben nicht in deutschland...)
Ja, Dr. Posth, da lese ich gar nicht mehr, so ein unqualifizierter Unsinn, den der teilweise von sich gibt zur sog. "Fremd"betreuung von kleinen Kindern. Was den Artikel von der Herrmann betrifft, steht teilweise ein Zeug, z. B. der Satz, das durch die klassische Rollenaufteilung unsere Gesellschaft jahrhundertelang funktioniert habe. Ja, was sollen denn das für Jahrhunderte sein. Die sog. klassische Rollenaufteilung ist das Produkt vor allem des 19. Jahrhunderts und zwar von bürgerlichen Familien. Davor waren die Frauen - meistens war es ja in der Landwirtschaft - genauso eingespannt wie die Männer und genauso verantwortlich. Und die Frauen aus nicht-bürgerlichen Familien mussten im 19. Jahrhundert oft 10 Stunden am Tag schuften. So was von unhistorisch. Ich glabue nicht, dass es lohnt sich mit so was überhaupt ernsthaft auseinandersetzen. Gruß, Renate
Hallo, geht mir genauso, mir raubt das auch Kraft! Naja, damit muss frau zur Zeit wohl leben... LG Kristina
Mein Mann sagte: Das ist in ihrer Position natürlich einfach zu schreiben. Sie hat ja alles geschafft. Ich sage: Unglaublich schlecht! Frauensolidarität gibt es eben nicht!
aber leider scheren da echt noch viele aus. Gerade Frauen - so meine Erfahrung - lehnen Mütter häufig ab. Meinen, sie müssten für sie mitarbeiten. Ich bin Arbeitgeber und habe das oft erlebt. Da gibt es Beschwerden, weil die Mutter pünktlich gehen muss (auch wenn sie i.Ü. wiederkommt oder zu Hause arbeitet). Finde ich frustrierend.
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,413086,00.html Habe mich gut amuesiert :-)
man könnteja auczh mal die gewagte These aufstellen, dass einer der Hauptgründe, dass Frauen sich zwischen Beruf,Kindern und Haushalt aufreiben, darin liegt, dass die Herren der Schöpfung sich in ihrem Rollenverständnis in den letzten 50 Jahren eher wenig verändert haben und so der Mutter die Doppel- und Dreifachbelastung einfach überlassen! Sage ich, die ich seit 1 Jahr nicht mehr durchgeschlafen habe und meinen jammernden Mann anhören muss, der nicht möchte, dass ich bei ihm im Zimmer schlafe, weil ich ja dann, wenn ich aufstehe, um unsere beiden Kinder nachts zu betreuen, ihn wecken könnte! Auf die Idee, dass ER aufstehen könnte, kommt der gar nicht!!! Ulrike
..in der ZEIT mussten wir in der letzten oder vorletzten Ausgabe ja auch von einem Herren erklärt bekommen, wie erotisierend viele mütterliche Erfahrungen (gebären, stillen) sind und dass er zufrieden wäre, wenn seine Töchter Karriere machten, aber glücklich wäre, wenn sie Kinder bekämen. Nachdem eine Weile - auch durch "von-der-Leyensche" Fälle - Kinder und Karriere irgendwie vereinbar erschienen, schwingt nun trotzig das Pendel zurück. Offensichtlich muss dies wohl von Zeit zu Zeit sein. Wie war das noch: "ich manage ein sehr erfolgreiches kleines Familienunternehmen" flötet die bezaubernde junge Mutter in der Vorwerk (Staubsauger !!!!!) -Werbung, während die verkniffene Karrierefrau pampig guckt. Es ist salonfähig geworden, in einem Anti-Feminismus-Diskurs auf ganz pseudointellektuelle Art und Weise den Muttermythos wiederzubeleben. Im Prinzip: soll jede machen, wie sie will. Aber Frauen: warum macht ihr euch selbst das Leben so schwer?????? Wo sind solche Artikel, die Männer über das Welt- und Lebensbild anderer Männer schreiben???? Eben.... es ist eine Eigenart von Frauen, auf anderen Frauen herumzuhacken. Schade. Nur daran scheitert letztlich ein aufgeklärter Feminismus, der wirklcih jeder Frau absolut jede Entscheidung offenlässt. Nein.. jedem Menschen jede Entscheidung... lg Christian
und nicht Christian
dass Ihr mit Eurer Rolle als Hausfrau und Mutter nicht zufrieden seid???? Oder ist dieser Beruf (eigentlich sind es ja schon mehrere) nicht anerkennenswert? Gruß Tina
christiane - wie recht du doch hast! ich sag nur "die deutsche mutter" (vinken)... heute sind in der süddeutschen zeitung ein paar interessante artikel zum thema. 1) zwei erfgahrungsberichte von männern in elternzeit 2) eine bitterböse-ironische glosse von alex rühe in feuilleton. http://www.sueddeutsche.de/,tt1l2/deutschland/artikel/663/74589/ (ist leider was anderes, aber auch zum thema) lg paula
naja, kann dem nicht zustimmen, aber in der zeit ist ein artikel über die gescheiterte emanzipation der frau gewesen, letzte woche. den würde ich so unterschreiben. es sit halt einiges geschafft worden, aber nicht beim berufsbild der frau. gruß claudia
wenn die sich mal nicht selbst widerspricht! Hausfrau und Mutter fühlt nicht aus, aber Hausfrau und Mutter, das ist die Bestimmung der Frauen. Hm, tja, also: wir Frauen haben ein Recht auf ein unausgefühltes Leben oder wie? Und warum ist sie dann ne TV-Tante, die nebenbei noch Bücher schreibt? Sind ihre Kinder verwahrlost? Dann würde ich sagen: irgendwie hat sie dann falsch erzogen! Naja, kann sein, wenn sie 15 Stunden am Tag arbeitet, dann hat sie auch gar nicht erzogen - bingo, jetzt versteh ich Verwahrlosung. Ich bin ja selbst verwahrlost, also: mein Kidn wird dann 01/07 auch verwahrlosen. Dann arbeite ich wieder. Soll heißen: egal ob ich arbeite: Kind 9 Stunden in der Kita, aber Mama kann ihr danach was bieten oder Mama 24 Stunden ums Kind rum, kann nix bieten, weil kein Geld... verwahrlosen tut also so oder so. Sorry, E.H. kann doch keiner Ernst nehmen. Schon der Buchtitel: Mein Kind schläft durch. Nicht mal das tut mein Kind, also verwahrlost und unsozial oder wie? LG von der vor Ironie triefenden Sandy
ich habe alle eure beiträge mit viel vergnügen gelesen, wirklich alle, auch deinen, roti ;-) so long, mädels, und haltet die ohren steif. viele grüße von old mama p.s. ich wollt den herrn posth soeben bitten, mir mal seinen lieblingsbegriff "fremdbetreuen" eingehend zu erläutern. aber da is grad "geschlossen". werd ich später nachholen. was ich da grad mal so quergelesen habe bei ihm an ratschlägen, erscheint mir reichlich "seltsam", um es mal vorsichtig auszudrücken, um so mehr wunderts mich, dass er bei seinen ratschlägen praktisch keinen direkten widerspruch erhält. ich habe jedenfalls keinen gefunden, auf die schnelle. vielleicht werden derlei postings gelöscht, was weiss ich.
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