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Catriona- wegen Eurer Mitarbeitersuche

Catriona- wegen Eurer Mitarbeitersuche

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Hi, ich habe die beitrage ueberflogen. sehe ich das richtig, dass Ihr keinen gegeigneten Mitarbeiter gefunden habt und Du der ansicht bist, dass Ihr mit 12-15 Euro angemessen zahlt? Was sucht Ihr denn? Du hast etwas von Hochschulabsolventen geschrieben, die sich beworben haben, aber unqualifiziert seien. Meinst Du wirklich, dass 12 Euro brutto fuer einen qualifizierten Hochschulabsolventen ein reiz ist. Wenn das steuer- und sozialversicherungspflichtig ist, hast Du je nach Steuerklasse zwischen 5 und 8 Euro netto raus. Fuer jemanden, der seinen Lebenunterhalt verdienen muss, nicht viel.Das lohnt sich ja fast nnur fuer jemanden mit verdienendem Ehepartner, als Zubrot.Das umsomehr, als Du ja unten in einem Beitrag ueber Nachhilfekosten angegeben hast, dass Du selber mal fast das gleiche vor zig Jahren als Nachhilfe erteilende Studentin( oder Schuelerin) erhalten hast. Von daher- gerade , wenn es nur eine Teilzeitstelle ist, denke ich schon, dass die Bezahlung fuer qualifizierte Leute nicht sehr attraktiv ist ( 12 Euro erhaelt meine Putzfrau- aber ohne abzuege). Von daher die Frage: Braucht Ihr da unbedingt einen Hochschulabsolventen? oder reicht nicht auch jemand mit Ausbildung? Und zum Thema noch mit dem Grund der absage- wuered ich nie machen. Man begibt sich ohne Grund in Not- und eine indivisuelle absage zu schreiben, kostet einfach viel Zeit.Den wahren Grund kann man oft eh nicht angeben- wegen Diskriminierungsgesetz und so. Gruss, benedikte


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Hallo Benedikte, erstens brauche ich nicht unbedingt einen Hochschulabsolventen, aber wenn er sich bewirbt, bekommt er eine Chance :-). Eigentlich brauchen wir "nur" einen Menschen mit einem Faible für Zahlen, der generell versteht, wie ein Unternehmen funktioniert und der lernbereit ist, sich fehlende Nebenqualifikationen an zu eignen. Welchen Abschluss dieser Mensch hat, ist dabei nebensächlich. Zweitens komme ich (wenn ich das Jahresbrutto inkl. aller realistischen Boni runterbreche) auf einen Stundenlohn von 17,40 €. Dies entspricht knapp 3000 € für einen vergleichbaren Vollzeit-Job. Ich denke, dass dies nicht die Schlechteste aller Optionen für einen 20-std. Teilzeit-Job mit relativ flexibler Zeiteinteilung ist. Mich persönlich nerven beispielsweise gerade Hochschulabsolventen, die unter 5000 € Einstiegsgehalt keinen Finger rühren, aber bereits an der Pivot-Tabelle scheitern. Drittens ist es nicht "zig Jahre" her (mit meinem Alter bin schon etwas sensibel :-)!!!), dass ich als Studentin 20 DM bekommen habe. Allerdings garantierten mir diese 20 DM keinerlei Absicherung im Krankheitsfalle (Lohnfortzahlung in unserem Unternehmen durch eine vom AG finanzierte Versicherung über die 6 Wochen hinaus), keine VWL und natürlich auch keine (und sei sie noch so minial) Altersvorsorge. Meine Blindarm-OP brachte mich damals an den Rand des fianziellen Ruins. Eine Schwangerschaft hätte mich damals zum "Sozialfall" gemacht. Wirst Du Deine Putzfrau weiter bezahlen, wenn sie sechs Monate ausfällt ? Ich denke, bei der von Dir aufgegriffenen Frage um den Nachhilfepreis sollte man sich eher am Marktpreis orientieren. Und der liegt zumindest in unserer Region definitiv niedriger. Durch USP's läßt sich mehr Ertrag generieren, das ist klar. Doch wenn ICH die USP's nicht brauche, werde ich sie auch nicht "mit"zahlen. Generell habe ich es bei all meinen Jobs immer so gesehen: Wenn ich noch etwas Wesentliches dazu lernen darf, habe ich auch ein niedrigeres Gehalt akzeptiert. Genau diese Jobs waren es, die mich für meine jetztige Tätigkeit qualifiziert haben. Mein Arbeitsleben war bisher ein stetiger Prozess. Und nun haben wir einen Job zu vergeben, der meinem "Prozessbeginn" entspricht. Ich wünsche mir persönlich einen langfristigen Mitarbeiter, der mit dem Unternehmen (und mir?) weiter wachsen kann. Und dabei wächst auch das Gehalt proportional mit. Zum Schluss möchte ich mir noch eine etwas indiskrete Frage erlauben: In welcher Sparte bist Du tätig? Irgendwie errinnert mich Dein Posting an einige Diskussionen mit meiner Mutter... was nun nichts Negatives bedeuten soll... Nur sie ist schon immer im Staatsdienst tätig, während ich schon immer in der "freien Wirtschaft" arbeite. Viele Grüße, CAT


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tja, ich denke einfach, wenn man einen job hat oder einen mann der vil verdient, nimmt man keinen job für 12 euro. "wir" würden ihn nehmen, schon alleine , um von dieser *........* arbeitsagentur weg zu kommen. wer von dieser nicht abhängig ist, weiß nicht , wie besch..... so ein leben ist. sorry, bin immer noch gefrustet


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Es kommt aber auf die Region an. Eine ausgeblidete Verkäuferin bekommt bei uns zwischen 8-9 Euro/Stunde. Die Putzfrau 8 Euro der Hausmeister auch zwischen 8-9 Euro. Ein Hochschulabsolvent in der Verwaltung zwischen 2000-2500 Euro/Brutto. Entscheidend sind immer nur die Bruttogehälter, denn Dein Beispiel was netto übrig bleibt, wäre bei Lohnsteuerklasse 5 und wer die hat, der hat einen Mann, der mit Lohnsteuerklasse 3 davon profitiert. DAs ist aber nicht Sache des AG. Das Argument kommt nämlich oft in Vorstellungsgesprächen gerade bei Teilzeit und bei Frauen, wenn die sehen, was bei einen Tariflohn netto übrig bleibt, winken die oft ab und ganz oft sagen die auch gleich, was sie netto verdienen wollen. Auf so was dummes lass ich mich nie ein. Gruß Tina


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Ich stimme Dir da zu- klar ist das brutto entscheidend und nur das fuer den AG kalkulierbar. Aber hier geht es um eine ungelernte Taetigkeit, irgendwas mit Verkauf ( hast Du das verstanden?)- jedenfalls ist die Ausbildung, die man hat, nicht wichtig. Das heisst, man braucht keine- und welcher qualifizierte Hochschulabgaenger wird sich auf eine soche Stelle bewerben?Und es handelt sich um eine Teilzeitstelle- das von Catriona genannte Gehalt bezog sich aber auf eine Vollzeitsstelle ( die sie nicht anbieten) plus umsatzabhaengige Boni wo nie klar ist, ob man die erwirtschafyten kann. Eine Freundin von mir hatte auch so einen Vertrag, hoerte sich alles super an, basierte aber durch die Boni sehr auf ihren verkaufsergebnissen,. Der Kundenstamm gab das nicht her, also Kaltaquise- brrr. Sie hat dann umgeschult. Und ich finde auch, dass jede ehrliche Arbeit besser als nichts ist. aber mit Teilzeit kannst Du eben oft keine Familie ernaehren- das schreckt auch viele Leute von einer Bewerbung ab. Wenn Du hier 1200 Euro brutto kriegst- oder mit allen Boni dann 1400 E, dann ist das immer noch weniger als ALG 2 fuer eine vierkoepfige Familie. Du kennst meine These, dass das Lohnabstandsgebot zwischen Transfergeldempfaengern und Niedrigverdienern ( wie bei diesem job) nicht gewahrt ist- weswegen es sich fuer viele eben nicht lohnt mit einem solchen Niedriglohnjob anzufangen. Und- vielleicht liest sie das, ich habe den Seitenhieb gegen den oeffentlichen Dienst ja verstanden-:Ja, ich bin Beamtin- und stolz drauf. Meine Behoerde zahlt Berufsanfanegern ein Gehalt nach A 13 in meiner Laufbahn- ich bin Beamtin des hoeheren Dienstes. Fuer uns ist-wie bei Catriona- die genaue Ausbildung auch nicht so entscheidend, aber Universitaetsstudium , zwei Fremdsprachen u.a.Bedingung. Es bewerben sich fuer diese Laufnahn jaehrlich zwischen 2 und 3000 junge Menschen- wir nehmen maximal 20. Das sind alles " high potentials", overachievers oder weiss der geier was- wir koennen sie uns echt aussuchen.Und individuelle Absagen- doch nie an 2980 Leute. Der erste Teil fliegt nach dem schriftlichen raus, der zweite nach dem muendlichen, dann das assessemnt center,Gesundheitsdienst( wir muessen z.B. alle tropentauglich sein, normalgewichtig etc), psychologischer Dienst ( ich habe beim Amtsarzt die FRage nach meinem Gewichr nicht beantworten koennen, weil ich keine Waage hatte. Das hatte zu Rueckfragen gefuehrt, ich habe gesagt, dass mich das nicht weiter interessiert, solange meine Figur die gleiche bleibt, als Teenager haette ich sehr drauf geachtet- und sofort hatte ich eine Sonderpruefung wegen moeglicher Esstoerung.)Da einen individuellen Absagebrief schreiben- Ihre performance beim Psychologen war nicht gut?!. Nur Aerger, der Betroffene beschwert sich. Und Tinai, das meine ich- fuer wenig Geld, auch unter ALG2 anfangen zu arbeiten, mag ein guter Ratschlag sein fuer die, die keine Alternativen haben. Wer aber welche hat- wieso sollte der nciht ein bestimmtes Geld verlangen? Wenn es ihm jemand zahlt....Ich bin mit allem einverstanden, solange die Leute uns nicht auf der TAsche sitzten, weil sie gar nichts machen. Und egal, in welcher Region Ihr seid- In der oeffentlichen verwaltung fangen die uebeerall mit A 13, manchmal A 12 Z ( ulage) an.Es gibt eine rat Traifgemeinschaft der LAender, darin ist geregelt, dass derzeit alle Laender gleich zahlen muessen, damit nicht ein Land die besten Beamten alle zu sich zieht.Du meinst dann die private Verwaltung. Und wegen der Lohnsteuerklasse 5_ wir wuerden sie ja wohl beide gerne in das von Angela seinerzeit geplante Familiensplitting umwandeln.Dass es fuer Zuverdiener vor allem psychologisch eine bloede Sache ist, weil sie das Gefuehl haben, es kommt nichts raus und lohnt sich deshalb nicht- ja. Gruss, benedikte


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Liebe Benedikte, Du denkst mir zu schnell - oder es ist zu spät. Ich habe keine Sekunde an Angestellte im ÖD gedacht bei meinem Posting. Ansonsten sind unsere Gedanken zu Lohnersatzleistungen und Lohn und Ehegattensplitting deckungsgleich. Gute Nacht Tina


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Hallo, also ich würde einen Job für 12-15 Euro die Stunde machen. Zur Zeit arbeite ich für 6,17 Euro die Stunde Vollzeit. Da frage ich mich ehrlich was da besser ist. Ich habe noch nie mehr als 9 Euro die Stunde bekommen. Und dazu ist es noch ein Teilzeitjob, wenn ich das richtig gelesen habe? Wo bekommt man soetwas heutezutage einfach so her? LG Sibs