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Brauche Trost - Trennungsschmerz

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Hallo, meine Kleine ist nun 4 Monate alt und ab Januar gehe ich wieder arbeiten (bin Lehrerin). Sie ist dann 4 Tage die Woche von 9:30 bis 14 Uhr bei der Tagesmutter. Heute war sie das erste Mal allein bei der Tagesmutter - und es war schrecklich. Sie fremdelt schon sehr stark, hat viel geweint und so gut wie gar nicht geschlafen. Jetzt liegt sie völlig fertig in ihrem Bett und schläft. Auch mir fällt es so schwer. Ich muss nun anfangen, abzustillen bzw. eine Mahlzeit durch Flasche zu ersetzen. Wahrscheinlich wird es sogar darauf hinaus laufen, dass ich ganz abstillen muss, weil ich sonst nicht weiß, wie ich die Konferenzen nachmittags überbrücken soll. Zum Abpumpen wird mir keine Zeit zugestanden und das ist mir auf Dauer auch zu stressig, weil es einfach zu viele Mahlzeiten sind, die ich dann überbrücken muss. Die Tagesmutter ist sehr nett. Dennoch hätte ich nie gedacht, dass mir das Abstillen und Loslassen so schwer fällt. Ich könnte nur heulen und in mir drinnen fühlt sich alles an, als hätte ich unendlich stark Liebeskummer. Ich fühle mich wie eine Rabenmutter, weil überall steht, man sollte auf jeden Fall 6 Monate voll stillen und ich stille jetzt schon ab, obwohl ich nicht krank bin oder sonstwas. Außerdem erzählen alle, das im 1. Jahr der enge Kontakt zu den Bezugspersonen Vater und Mutter so wichtig sind - und ich schicke sie einfach weg!!! Ging oder geht es jemand ähnlich? Wie habt ihr das in den Griff bekommen? Brauche Trost und Rat! LG Alema


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Hallo! arbeitest du angestellt in Deutschland? wenn ja: Warum kannst Du dann nicht abpumpen gehen? Ich habe als Führunskraft gearbeitet. i. d. R. 50 Std. die Woche gearbeitet und jedes Kind über 1 Jahr gestillt. Zur Not würde ich einfach "auf die Toilette" gehen aus der Konferenz heraus... abpumpen geht doch zur Not in ein paar Minuten... Grundsätzlich denke ich auch, daß Deine Einstellung sich auf das Kind überträgt. Wenn Du dem Kind das gefühl gibst, daß es gut und absolut richtig ist zur TaMu zu gehen, dann wird es auch das Kind mittragen können. Aber wenn Du haderst... Viele Grüße und alles Gute! Désirée


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Ich kann mich Desiree nur anschließen - Du solltest schon hinter dem stehen, was Du tust, sonst merkt das Dein Kind auf alle Fälle. Wenn Du das Gefühl hast, Dein Kind ist bei der TaMu gut betreut, dann vermittele ihr das auch. Ich habe meinen Sohn ab der 12 Lebenswoche fremdbetreuen lassen, hatte eine superliebe TaMu, hat alles bestens geklappt. Aber ich bin auch sehr, sehr positiv an die Sache rangegangen, blöde Sprüche von wegen Rabenmutter sind an mir abgeprallt. Ich habe ein gutes halbes Jahr gestillt, bin zwischendurcheinfach auf die Toilette zum Abpumpen, das war alles kein Thema. Heute ist mein Sohn 7 Jahre alt und trotz Fremdbetreuung im frühesten Babyalter bestens geraten. Ich bekomme immer wieder sehr positives Feedback, was seine Art, sein Verhalten, seine Erziehung betrifft. Also von daher kann ich in keiner Weise sagen, dass er irgendwie einen Knacks bekommen hätte. Warum denn auch? Kopf hoch, das wird schon. LG Vera


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HI Alema, meine Kollegin und ich fangen gemeinsam zum Februar wieder in der Schule an. In Teilzeit. Natürlich haben wir keine Sonderrechte als Teilzeitkraft (laut Schulleitung und Frauenbeauftragte), ABER meine Kollegin stillt noch und auf diese Zeiten hat sie gesetzlich Anspruch! Auch als Lehrerin. Es gibt zu diesem Thema sogar ein Gerichtsurteil. Genaueres kann ich dir aber nicht dazu sagen! Ich müsste sie nochmal fragen. Sonst kann ich dich aber beruhigen. Meine erste Tochter habe ich mit 9 Monaten zur Tagesmutter gegeben, ich wollte mein Referendariat schnell beenden. Da war die Fremdelphase bei ihr schon vorbei. Ihr gefiel immer gut bei anderen! Meine zweite Tochter werde ich mit 17 Monaten fremdbetreuen lassen. (Wir denken stark an ein Aupair!!) Sie hat sehr stark gefremdelt, aber jetzt geht es vieeeeel und auch schon längere Zeit besser! Also nur Mut, wenn du Lust auf die Arbeit hast, geht es dir gut und das spürt auch deine Tochter! Mit der gesetzlichen Stillzeit muss dir deine Schulleitung ermöglichen!! Kinder sind doch gerade die Zunkunft der Schule! Gute Nerven, viel Kraft Cordula


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Hallo Alema, Nur weil Du nicht mehr voll stillen kannst, wenn Du wieder arbeitest heißt es ja noch nicht, dass Du vollkommen abstillen mußt! Du hast auch als Lehrerin anrecht auf die normalen gesetzlichen Stillzeiten anteilig für Deine Stundenzahl. Und wenn Dir das Abpumpen zu stressig ist, dann laß Deiner Tochter Pulvermilch geben und stille, wenn Du mit ihr zusammen bist. Wenn Du das weniger stillen langsam angehst passt sich die Milchmenge ganz gut an. Meine Tochter ist mit 5 Monaten in die Krippe gekommen, anfangs habe ich gepumpt und gestillt, aber mit der Zeit, vielleicht ab dem 8, Monat, da hat sie schon längst Beikost bekommen, hat mein Mann ihr dann auch Pulvermilch gegeben und wenn ich da war, habe ich gestillt. Ganz abgestillt habe ich dann, als sie 11 Monate alt war, habe mit der Zeit eine nach der anderen Stillmahlzeit durch Pulvermilch ersetzt, bis ich nur noch morgends abends und nachts, dann nur noch morgends und nachts und schließlich nur noch nachts gestillt habe. Anfangs hatte ich auch Gewissensbisse Pulvermilch zu füttern, obwohl ich ja eigentlich hätte stillen/ pumpen können, aber das Pumpen war schon belastend, nicht das Pumpen an sich sondern während der Arbeit die Milchpumpe zur rechten Zeit abgekocht zu haben, die Zeit zu finden, einigermaßen regelmäßig zu pumpen... Im Schulalltag mit den kurzen Pausenzeiten stelle ich mir das auch nicht so einfach vor. Und ob Du täglich zu einer geeigneten Zeit eine Freistunde in den Stundenplan bekommen kannst, weiß ich nicht. Während einer Konferenz würde ich mal kurz rausgehen zum Pumpen und ansonsten verträgt es Dein Körper sicherlich, wenn er einmal weniger Milch abgegeben hat. Nach 4-5 Monaten Stillen ist er ja nicht mehr so leicht aus der Bahn zu werfen. Das erste mal Pulvermilch hat unsere Tochter bekommen, als mein Mann aus versehen die abgepumpte Milch verschüttet hatte (unsere Tochter mochte keine zuvor tiefgefrohrene Milch) und dann nur noch Pulver da war. Nach und nach hat sich dann mein Gewissen damit abgefunden. Rein rationell hatte ich die ganze Zeit kein Poblem damit, zusätzlich zum Stillen noch Pulvermilch zu geben, vor allem, da unsere Tochter ja sie die ersten Monate die ganze Zeit gestillt wurde. Aber in dem Punkt ist es wie in jedem Rund ums Kind, frau will alles so gut machen wie es irgendwie geht und ich musste lernen, ein wenig loszulassen und weniger perfektionistisch zu sein. Mit den empfohlenen 6 Monaten würde ich es nicht allzu eng sehen. Warum sind es nicht 5 Monate und 12 Tage? Oder 8 Monate und 24 Tage??? Ein wenig Willkür ist bei solchen Zahlen ja immer dabei und es hängt betimmt mehr davon ab, wie bei einem individuellem Kind der Darm gereicft ist, sich das Immunsystem entwickelt hat, das Allergierisiko ist..... Der Trennungsschmerz. Hm, natürlich ist es einfacher, arbeiten zu gehen, wenn man das Gefühl hat, das Kind ist glücklich und Du machst Dir jetzt Sorgen, weil Deine Tochter viel geweint hat. Aber ich denke, Du hast ja noch ein paar Wochen um mit der sanften Eingewöhnung weiter zu machen und vielleicht die Zeit nocheinmal kurzzeitig zu verkürzen, die Deine Tochter alleine bei der Tagesmutter ist. Ich denke, wenn Du die Tagesmutter magst und Deine Tochter die Zeit noch bekommt, wird sie schon bald gerne dorthin gehen und Dein Trennungsschmerz geringer sein! Und wenn Du wirklich angefangen hast zu arbeiten und Dir Dein Beruf Spass macht, dann hast wirst Du auch weniger leiden, wenn Du weißt, dass es Deiner Tochter gut geht. Wenn Du die leibevolle Beziehung zu Deiner Tochter außerhalb ihrer Betreuung genauso weiter lebst wie bisher, denke ich nicht, dass es irgendeine negative Auswirklung auf Eure Beziehung oder ihre sichere Bindung zu Euch hat! Im Gegenteil, sie hat ja die Chance eine weitere Bezugsperson zu gewinnen, die sie lieben darf und von der sie wiedergeliebt wird, dass ist doch positiv! Und wer ihre Eltern sind, wissen die Kinder ganz genau, wenn sie sich ersteinmal selbständig bewegen (krabbeln)können und wenn sie dann ein wenig sprechen können, ist das eindeutig. Vergiss einfach diesen dämlichen Begiff der Rabenmutter und schalte Deine Ohren auf Durchzug, wenn andere Dir ein schlechtes Gewissen einreden wollen. Prüfe einfach für Dich selber, ob Du hinter dem stehst, was Du tust, ob es sinnvoll ist für Dich und Deine Tochter, ob es gut ist für Dich und Deine Familie. Letztendlich ist es für das Kind doch am besten, wenn alle möglichst zufrieden sind. Wenn Du Deine Tochter lachend bei der Tagesmutter spielen siehst, wird es Dir besser gehen und das kommt bestimmt! Viele Grüße Sabine


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Hallo, 1000 Dank für deine ausführliche Antwort. Sie hat mich wieder aufgebaut und bestätigt. LG Alema


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Hallo Alema, Ich bin Mama von nen fast 9 Jährigen Buben. Damals war ich gezwungen wieder zur Schule zu gehen, da war mein Sohn noch keine 8 Wochen alt. Ich war noch in der Ausbildung zur Krankenschwester im dritten Lehrjahr. Morgens um 7 musste ich aus dem Haus und kam um 17 Uhr wieder.Dann hatte ich Schichtdienste das hiess um 5 gehen um 15 Uhr wiederkommen,oder um 12 bis 22 Uhr. Ich habe angefangen meinen Sohn mit 5 Wochen abzustillen, immer eine Mahlzeit mehr Flasche so das er mit 15 Wochen knapp völlig Flasche bekam. Ich habe mich auch schlecht gefühlt damals,dachte ich würde mein Kind vernachlässigen, neben der Schule und Arbeiten musste ich ja auch noch fürs Staatsexamen lernen. Der Vater des Kindes und meine Schwester haben dann aufgepasst.Manchmal wünsche ich mir schon ich hätte daheim bleiben können.Habe doch einiges verpasst. Aber ich war ja nicht 24 Stunden weg,ich habe gelernt wenn er schlief, und war sonst für ihn da. Auch nach meinen Staatsexamen musste ich weiter Vollzeit arbeiten um den Lebensunterhalt zu bestreiten.Auch heute arbeite ich noch Vollzeit. Mein Sohn ist ein tolles Kerlchen und schlau,er ist selbstständiger wie manch andere Kinder in dem Alter. Mein Sohn weiss das ich ihn liebe und er ist stolz auf seine Mama das sie nen "tollen" job hat,Gott sei dank ist er von klein auf gewöhnt das Mama arbeitet,er hat Verständnis dafür.und da es in seinen ganzen kurzen Leben so war ist hat er kein grosses Problem damit. Nur wenn ich mal so wie jetzt 9 Tage spätdienst habe da ist er traurig,weil wir uns dann nur morgens vor der Schule sehen. Ich denke geschadet hat es menen Kind bisher nicht.Und eine Rabenmutter bin ich auch nicht, Ich muss arbeiten um nicht in hartz4 zu rutschen,habe ich noch nie gebraucht bisher und bin stolz drauf.Mit meiner Arbeit kann ich zwar keine grossen Sprünge machen aber ich kann meinen Sohn doch mal den einen oder anderen kleinen Wusch erfüllen. Es ist falsch zu sagen man ist eine Rabenmutter weil man arbeitet, nein man tut alles für sein Kind damit es ihm,ihr gut geht. Ich denke das auch deine kleine Maus sich schnell an die Tamu gewöhnen wird...gib ihr ein wenig Zeit. Ich drück dich fest und wünsch dir alles gute.


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Hallo, ich gebe nur ganz kurz meinen Senf dazu: Mein Sohn ist seit seinem 6. Monat bei der Tamu -3 Vormittage/Woche, 2 vormittage ist mein Freund zu Hause -so kann ich mein Referendariat zügig zu Ende bringen. Er ist inzwischen 15 Monate alt und ich muss mir jeden Mittag Geschrei anhören, wenn ich ihn abholen will und er aufhören muss zu spielen - das tut jetzt viel mehr weh, obwohl ich sehe, dass es ihm da glänzend geht. Wenn wir morgens vor der Tür stehen, strahlt er über das ganze Gesicht. Geht dann die Wohnungstür auf, ist er weg zum spielen, kaumm dass ich ihm die Jacke ausgezogen habe. Manchmal bequemt sich der Herr noch dazu, zu winken. Also: den Kindern tut es gut, sie gewöhnen sich schnell an Spielgefährten und Tamu - die Eltern brauchen die entsprechende Einstellung. Gruß, Speedy


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Hallo Alema, mein 10 Monate alter Sohn geht seit Montag zur Tagesmutter. Er ist sehr kontaktfreudig und daher gibt es wenig Probleme. Nur eines: Er hat momentan auch zu Hause Probleme mit dem Einschlafen, deshalb ist es mit Schlafen in einer fremden Umgebung sehr kritisch. Am ersten Tag war ich mit ihm zusammen da, er ist sehr schnell aufgetaut. Darum habe ich ihn gleich am zweiten Tag für ein paar Stunden allein dagelassen. Da er leider nicht bereit war, einzuschlafen, obwohl er sehr müde war, hat er dann viel geweint. Gestern haben wir es wieder probiert und es lief schon viel besser. Und heute hatte er dann so ein Schlafdefizit, dass er zweieinhalb Stunden geschlafen hat und die ganze Zeit gut drauf war :-) Mal sehen wie sich das weiterentwickelt, wenn ich ihn nächste Woche länger hinbringe (vormittags ist seine beste Zeit, darum war er bisher nur vormittags da). Vielleicht kannst Du Deine Tochter ja noch ein paar Tage kürzer bei der Tagesmutter lassen oder noch ein bisschen dabeibleiben. Aber so oder so wird es bestimmt bald besser werden. Liebe Grüße Linda


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Ich kann Dir nur EINES sagen, wenn sie jetzt schon stark fremdelt, dann heisst das, dass sie einen grundsätzlich ängstlichen Chjarakter hat. und da musst Du UNBEDINGT darauf achten, dass sie sich SANFT an die Tagesmutter gewöhnt, ansonsten wird die Schreierei zunächst immer stärker, dann wenn sie merkt, dass ihr keiner hilft wird sie verdrängt und kommt dann später ab 3 Jahren wieder raus und zwar in der verschärften Form mit Trennnungsängsten pur. Ich spreche aus erfahrung als mutter eines Kindes, das extrem gefremdelt hat , aber nie fremdbetreut wurde und trotzdem im vergleich zu anderen Kindern ärgste Probleme hatte im Alter ab 3 Jahren. bitte lass ihr Zeit Zeit Zeit sich an die Tagesmutter zu gewähnen ! Lese auch bei Dr. Posth nach über Kinder, die stark fremdeln, das wird Dir helfen. LG, Doris


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Ach Mensch, du Arme... ich kann das gut nachvollziehen. Vielleicht kennst du mich aus dem LF (F. Bounty) - ich war bei meinem Sohn in einer ähnlichen Situation. Er war 8 Monate alt und ich wollte das Ref weiter machen. Die Eingewöhnungszeit bei der Tagesmutter war wirklich Horror... als ich anfing, nur kurz wegzugehen, hat er so viel geweint, dass ich nach einer Woche schon am liebsten alles hingeschmissen hätte. Ich selber war auch total fertig und bin an meinem ersten Arbeitstag völlig verheult im Seminar angekommen. Geholfen - und wirklich von jetzt auf gleich - hat, dass ich seinen Kinderwagen auch bei der Tagesmutter hatte. Dazu noch ein Mama-T-Shirt... so hatte er einfach etwas mehr Sicherheit, um sich auf die neue Situation einlassen zu können. Vielleicht hilft das bei euch ja auch. Und vor allem... kümmer dich auch um dich. Ich kenn dich als sehr engagierte Lehrerin - ich nehme an, du freust dich auch wieder auf deine Arbeit. Und das darfst du auch trotz all der Sorgen, die du nun hast. Das kann dir auch nur von Vorteil sein. Je ruhiger du an die Sache ran gehst, desto ruhiger wird auch deine Tochter sein... hab ich auch erst nach vielen Tränen lernen müssen. Wegen des Stillens... musst du an allen Konferenzen teil nehmen? Du fängst doch auch Teilzeit an, oder? Die genaue Regelung mit den Stilzeiten bei Lehrern kannst du bei der GEW erfragen. Sonst kann ich auch nochmal schauen... aber ehrlich, das geht schon. Meine SL war immer sehr kulant, wenn es um Nachmittagstermine ging. Und wenn du Fragen hast, kannst du mir gerne eine PN schicken. Du weißt ja, wo du mich findest ;-) Alles Liebe wünsch ich dir und deiner Kleinen, Katja


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Bleib zu Hause, wenn es Dir und Deinem Kind mit dieser Entscheidung/Situation nicht gut geht. Du stellst jetzt die Weichen für die Zukunft. Anderenfalls können jetzt noch nicht überschaubare Komplikationen im späteren Kindesalter auftreten. Ich bin selbst nach dem Mutterschutz wieder arbeiten gegangen - aus Überzeugung. Mein Sohn entwickelte Verlassensängste trotz liebevoller Betreuung. Es gipfelte darin, daß er abends bis zu 1 1/2 Std. zum Einschlafen benötigte (obwohl ich ihn dabei im Arm hielt oder mich an ihn kuschelte). Fast jede Nacht hatte er 1-3 stündige Wachphasen. Als er dann lautlos weinte, wenn ich ihn morgens ins Auto setzte, um ihn zu meiner Schwester zu bringen und er nachmittags nicht mehr mit mir sprechen wollte, habe ich meinen Job aufgegeben. Noch heute kann ich ihn nicht einfach bei der Oma abliefern, manchmal kann ich gar nicht gehen, da ich ihn nicht weinend zurücklassen würde. Wenn ich spüre, daß er nicht bereit dazu ist, lasse ich mich einfach darauf ein. Unsere Nächte sind zwischenzeitlich ruhig. Was aber geblieben ist, ist die Zuückhaltung erwachsenen Menschen gegenüber. Nach Dr. Posth eine Folge von Verlassensängsten/unsicherer Bindung. Also: Bleib zu Hause, wenn es Euch damit besser geht. Gib nichts auf die Meinung anderer. IHR seid wichtig! Du kannst nachträglich Elternzeit anmelden. Es gibt Kinder, die aktzeptieren eine stundenweise Trennung von den Eltern, insbesondere der Mutter, manche Kinder nicht ... und kannst und willst Du Dich darüber hinwegsetzen?