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Brauche Ratschläge

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Hallöchen, unser Sohn ist 2 Jahre alt. Seit 1 Jahr geht er in die Krippe - klappt alles bestens. Ich gehe jeden Tag von 7.30 bis 15.30 Uhr arbeiten. Normalerweise finde ich die ASrbeitszeiten sehr "familienfreundlich". Aber ich muss euch sagen - ich komme zu nichts. Nach der Arbeit hole ich mein Kind aus der Krippe ab und dann beschäftige ich mich mit ihm. Jetzt im Sommer gehen wir immer in den Garten spielen. Gegen 18 Uhr ist Abendbrot angesagt, anschließend Baden, Zähne putzen ect. Gute Nacht Geschichte - Gegen 19 Uhr (manchmal auch etwas später)bringe ich ihn zu Bett. Da er aber nicht alleine einschläft, setze ich mich daneben - dies kann bis zu 1 Stunde dauern. D.h. gegen 20 Uhr fange ich an, meine Hausarbeit zu erledigen. Jedoch sind das nur die notwendigsten Sachen: Küche aufräumen, Bad sauber machen, Sachen für den nächsten Tag fertig machen (fürs Kind), Waschmaschine bestücken bzw. Wäsche aufhängen. Gegen 21 Uhr setz ich mich vor den Fernseher und Beine hoch. Es dauert nicht lange und mir fallen die Augen zu. Das war ein Tag. Wie organisiert ihr euren Tag? Wie oft geht ihr in der Woche einkaufen? Macht ihr das mit Kind? ... LG Dani


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Hallo Dani, kann dich gut verstehen. Vielleicht kannst du aber auch mit deinem Sohn etwas Hausarbeit schaffen, z.B. Küche aufräumen etc, Staubsaugen, das finden die doch auch mal interessant. oder kann dein Mann nicht ab und an den kleinen ins bett bringen, und du machst in der zeit den haushalt? (... s. mein posting unten) mir wächst es auch über den kopf, werde vielleicht reduzieren u überlege auch ob wir eine putzfrau nehmen, dass wenigstens das gröbste weg ist! lg, ohren steiff halten, kathrin


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hallo, dani bist du allein erziehend? wenn nicht: dein männe muss mit ran!! ist doch auch sein kind und seine wohnung. wenn doch: organisier dir doch ne putzhilfe, wenn du dir das leisten kannst. für ca. 30 euro/woche brauchst du dich dann um kaum was im haushalt kümmern. wir kaufen außerdem ein mal die woche ein. diese komische sitte mit täglichem einkauf, das ist doch vorsintflutlich. klar kaufen wir auch mal frisches brot oder was besonderes zwischendurch (mal obst vom markt oder so). aber im prinzip: samstag morgens gehe ich mit unserem großen den wocheneinkauf machen und unter der woche denken wir darüber nicht mal mehr nach. lg paula


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Hallo, das Posting hätte von mir sein können ;-)Nur dass ich nicht jeden Tag raus muß zur Arbeit, sondern arbeite insgesamt nur ca. 70 %. Dennoch sind die Zeiten, wenn ich arbeite ungefähr so wie deine. Wobei ich es jetzt ab Herbst besser habe, denn dann kommt sie in den Kiga (ist bald 3) und da habe ich bis 15 h gebucht. Zuvor hatte ich nur bis 12 h Betreuung in der Spielgruppe und auch nicht jeden Tag. Jedenfalls habe ich dann ca. gegen halb 12 Feierabend und somit dann also noch ca. 3 Stunden für Hausarbeiten, Einkäufe etc. Da ich u. a. auch im Nachtdienst arbeite, habe ich schneller meine Sollstunden zusammen und etwas mehr frei. Wenn dann jetzt Kiga ist, habe ich also öfter mal ein paar frei Vormittage, wenn ich nicht gerade beim anderen Job arbeiten muß. Aber ich sage dir, die Zeit bis eben jetzt zum Kigastart war sehr anstrengend. Wenn ich Nachtdienst hatte, konnte ich bis max 12 h schlafen, dann kam die Kleine, dann Mittagessen, noch etwas spielen (war immer so aufgedreht dann) und dann versuchen, dass sie auch mittags schläft und dann habe ich mich mit ihr nochmal hingelegt. Um 15 h standen wir auf, dann hatte ich nur Zeit für sie. Gegen halb 7 wurde sie bettfertig gemacht, ich mußte um halb 8 auch wieder los. In diesen Zeiten schaffe ich immer fast null im Haushalt - gerade mal das Kochen und Küche aufräumen. Wäsche bleibt liegen, unaufgeräumt, nicht gestaubsaugt etc. Die Arbeiten und dann Gartenarbeit, Einkauf, Großputz ... mußte ich alles auf das Wochenende legen. Habe meist den Samstag gewählt, wenngleich es auch stressig ist (weil da ja fast alle das machen, v. a. einkaufen ;-) ), damit dann zumindest der Sonntag Ruhe ist und nur uns dreien als Famlie gehörte. Wie du merkst, einen richtigen Tipp habe ich auch nicht. Ich habe mir mal einen Plan erstellt, v. a. wegen dem Putzen und schaue mal, wie das klappt. Jeden Tag ein Zimmer mit allem drum und dran (saugen, wischen, aufräumen, Staub wischen etc.) und das, was immer sein muß: Küche und Bad sauber und ordentlich, Betten geamacht ... Wenn ihr gut verdient, könntet ihr euch ja vielleicht eine Putzhilfe leisten? Oder du delegierst deinen Mann auch ein paar Aufgaben ;-) Meiner muß v. a. im Garten ran und zum Wertstoffhof fahren. Gruß, Bianca


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kann auch nur zur putzfrau raten. ansonsten: einkaufen auf dem rückweg von der arbeit (macht ja auch mit kind spaß, zumindest meiner zweijährigen. man braucht eben etwas länger). wir gehen fast jeden tag einkaufen (mal ich, mal mein mann. und, ja, auch männer können pflichten im haushalt übernehmen ;-).


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Hallo Moru, Einkaufen liebt unser Kind, ist also kein Problem, (wird bestimmt mal anders, wenn er größer ist), und im Haushalt lasse ich viel liegen. Ich fege durch, sauge, räum das Nötigste auf, am Wochenende mal putzen und fertig. Bügeln? Was ist das? Naja, wenn man auf der Arbeit gut angezogen sein muß... Mein Mann macht auch was, aber nicht täglich. Ich denke, am Besten ist es, wenn man seine Ansprüche runterschraubt. Manche Sachen kann man auch gut machen, wenn das Kind mithilft, vielleicht macht es ihm ja Spaß? Putzfrau ist prima, aber kann sich ja nicht jeder leisten. Ciao Biggi


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Hallo! Mir geht/ging es ähnlich. Arbeit, abholen, einkaufen od. Spielplatz/Besuch, heim, abendessen, bißchen spielen/vorlesen, Bett. Und die Wohnung sieht aus wie Huns. Dein Sohn ist ja noch sehr jung. Kann dir vielleicht aus der Familie jemand helfen bzw. dein Mann ab und zu? Wenn nicht - halte es aus, es wird besser, wenn dein Kind etwas älter wird! Ich hatte/habe keine Hilfe zuhause, mein Mann arbeitet doppelt soviel wie ich, einmal in der Woche habe ich nach der Arbeit "Auszeit", da ist er für alles zuständig - in der Regel ist dann auch alles aufgeräumt und mein Mann hilft wirklich was er kann. Aber regulär ist Kind/Haushalt meins, weil er nicht verfügbar ist und ich dreh auch oft noch am Rad. Aber mit zunehmenden Alter vom Kind wird's besser. Weil sich mein Sohn (4) auch mal alleine beschäftigt, weil wir Absprachen treffen können. Ich achte darauf, dass er regelmäßig unter der Woche etwas bekommt, was ihm Spaß macht: Ein Treffen mit einem KiGa-Freund, ein Spielplatz- oder Schwimmbadbesuch. Aber es gibt auch die langweiligen Tage, wo ich ihn vom KiGa abhole und es wird eingekauft (ca. 2-4x in der Woche), daheim Hausarbeit gemacht und da ist maximal eine halbe Stunde drin für Spielen oder Vorlesen. Wir haben darüber gesprochen, und er weiß das. Es funktioniert (auch nicht immer perfekt, aber unterm Strich recht gut), wenn wir einen "Deal" abschließen: Ich sag, ich mach jetzt Wäsche und Küche und bißchen Grundordnung (Waschmaschine/Trockner ein- bzw. ausräumen, Wäsche verräumen, Spülmaschine ein- und ausräumen, Betten machen, bißchen staubsaugen, Klamotten wegräumen etc.) und du hilfst mir und räumst inzwischen deine Spielsachen in dein Zimmer - dann haben wir noch Zeit, eine lange Geschichte zu lesen vorm Bettgehen. Klappt. - Naja, er übersieht einiges von seinen Spielsachen, die er wegräumen wollte, aber der Wille zählt. Er war beschäftigt, hat geholfen und ich konnte zwischenzeitlich einiges erledigen. Wenn er ins Bett geht, hab ich Feierabend, und zwar sowas von! Naja, an paar Abenden pro Woche liegt noch Bügelwäsche an, oder irgendwas anderes anderes. Eine Stunde beisitzen zum Einschlafen hatten wir nie, aber das ist ein ganz anderes Thema ... wenn dein Kind das braucht, finde ich das okay. Leider hat der Tag nur 24 Stunden... Es hilft, für's erste die Ansprüche an das Aussehen der Wohnung runterzuschalten: Grundordnung und Hygiene sind wichtig, aber es muss nicht tagtäglich aussehen wie im Möbelkatalog bzw. vorm Schwiegermutterbesuch... ... ich glaube, ich habe mich verquasselt. Lange Rede, kurzer Sinn: Mein volles Verständnis, aber mit der Zeit wird es besser, hab Geduld und mach das Beste draus! Mit zunehmendem Alter kannst du besser organisieren, weil du dein Kind (in Maßen) mit einplanen kannst! LG, Stefanie


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Vielen lieben dank für eure netten Worte. Ich bin froh, dass es anderen auch so geht. Denn manchmal sitze ich da und grüble - vielleicht mache ich selbst etwas verkehrt - aber nein so ist das Leben - mit Kind - einfach wunderschön ("stressig") Ich glaube, ein großes Problem ist bei uns die Rollenverteilung. Mein Mann kommt von der Arbeit - essen - Beine hoch - Fernsehen bis in die Puppen - Schicht. Ich erhalte sehr wenig Unterstützung von ihm. Ob ich ihn schon verzogen habe? LG Dani


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In der Tat scheint die Aufgabenverteilung mit Deinem Mann das Problem zu sein - nicht daß ich damit kein Problem hätte. Er hilft schon und holt z.B. die Tochter von der Betreuung ab, aber Einkaufen, Essen, Wäsche, Haushalt ist meins. Vielleicht kannst Du ihn mit Aufgaben locken, die ihm Spaß machen und Dir freie Zeit verschaffen: er geht mit Eurem Kind noch mal für ne Stunde auf den Spielplatz, oder nach dem Essen mit dem Kind in die Badewanne. Vielleicht kannst Du auch das Einkaufen an ihn abgeben. Ansonsten hilft nur, das Kind auch bei den Arbeiten mit einzuspannen. Bleibt dann aber trotzdem noch genug liegen, wenn die Kleinen mal im Bett sind. Und da habe ich meistens auch keine Energie mehr, mich ans Bügelbrett zu stellen. (bei uns dauert das Einschlafen auch oft ne Stunde) Ich frage mich nur, wie man die Männer dazu bekommt über diese leidigen Themen zu sprechen und dann auch Absprachen zu treffen. Meiner rechnet mir immer vor, was er alles macht, aber ich ärgere mich, weil er nicht sieht, was alles an mir hängt, mal abgesehen davon, dass ich länger arbeite als er. Also ran an den Mann!! - Viel Glück!


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Wenn Du herausgefunden hast, wie man die Aufgabenverteilung besprechen kann, lass es mich wissen. Das ist ein sehr heikles Thema bei uns. Ich habe das Gefühl, für alles zuständig zu sein (und arbeite auch mehr als mein Mann). Wenn er aber sein Kind mal ausnahmsweise vom Kindergarten abholt, möchte er dafür ausgiebig gelobt werden. Gruß, carla72


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Vielleicht sollten wir mal die Brigitte Redaktion fragen - dort gibt es ein paar Exemplare der Supermänner. Das mit dem Lob ist wahrscheinlich der Schlüssel zum Erfolg. Schon oft habe ich gehört, dass wir den Männern das Gefühl geben müssen, dass sie etwas besser können, dass sie ihr Mannsein unter Beweis stellen können. In guten Zeiten gelingt mir das, aber oft finde ich es zu anstrengend, oder frage mich wo ich bleibe. Wer lobt uns Frauen? Warum muß immer alles von uns aus initiert werden? Zurück zur Praxis: je mehr ich über Beispiele nachdenke, umso mehr denke ich, dass es mit verbal getroffenen Absprachen nicht funktioniert. Welcher Mann diskutiert schon gerne? Es müssen gelebte Beispiele sein, also den Müll partout nicht raustragen und dazu sagen, dass dies ab sofort komplett seine Aufgabe ist. Überhaupt Aufgabenblöcke komplett aufteilen, nicht um Hilfe im Einzelfall bitten (kannst Du bitte mal den Rasen mähen, die Flaschen wegbringen, das Kind abholen). Dann können sich die Männer auch einteilen wann sie was machen und nicht immer nur auf unseren Befehl hin. Um das Auto können sie sich ja auch alleine kümmern ohne vorherige Ankündigung und anschließende Belobigung. Es ist mühsam, logo. Und wahrscheinlich müssen wir uns damit abfinden, dass nun mal die Welt von uns aus regiert wird, wir mehr leisten, mehr aushalten und einfach mehr müssen. Im nächsten Leben können wir ja immer noch Mann werden! :-)) Vielleicht melde ich mich nächste Woche wieder, ob ich meine gerade getroffenen Vorsätze eingehalten habe.....


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Tja, Ratschläge scheint es da kaum zu geben, aber immerhin "Leidensgenossinnen", die dir zeigen, dass es nicht an deiner Unfähigkeit liegt sondern einfach so ist! Ne Putzfrau entlastet häöllisch vom GEfühl für alles verantwortlich zu sein! Wir haben jeder einen ABend in der WOche für uns. Dann sehen wir uns zwar leider selten(er), aber das tut auch sehr gut. Ich nehme mir manchmal ein Biuch mit auf den SPielplatz, komme aber eher selten zum Lesen.