Elternforum Baby und Job

Brauche euren Rat...

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Hallo, ich stecke in einem Dilemma.Und zwar habe ich ein Jobangebot bekommen,als Weinberaterin tätig zu werden für ein bekanntes Unternehmen.Sie würden gut zahlen(das Geld können wir auch gebrauchen).Ausbildings- und Schulungskosten trägt der Arbeitgeber,also alles nicht das Thema.ABER:Es wäre eine Full-Time-Stelle mit locker 40 Std./Woche!Aktuell arbeite ich nicht mal halb so viel und davon noch das meiste von daheim.Ich habe Schiss,das nicht zu packen.Mein Mann und meine Eltern fänden den Jon absolut okay und würden auch die Kids betreuen( habe 3 Kinder von 5,8 und fast 10 Jahren).Aber trotzdem...ich haben schlaflose Nächte-obwohl ich weiß,dass es sowas wie mein Traumjob wäre,noch dazu unbefristet...!Versteht mich einer,was ich meine?!Haus,Garten,Kinder,Job etc.,kann man das problemlos schaffen,ohne die potenziellen Babysitter auszunutzen(was ich auch gar nicht will)-und ohne schlechtes Gewissen???? LG


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Mein Gott, schlag zu!!!! Aufhören kannst Du immer noch. Bei Dir haben sich alle angeboten, wenns denen reicht (also Oma und so) dann findet sich da mit Sicherheit auch eine andere LÖsung, wie ein Sitter oder Tagesmutter oder Kita. Das ist ja nicht auf Dauer. Und manchmal tun sich ganz unerwartet neue Sachen auf. Ich arbeite nur noch 32 Stunden aber komplett in der Firma. Ich würde mir wieder einen 40-h-Job wünschen, ehrlich. Aber das haut von den Betreuungszeiten nicht hin. Heute ist es so wichtig, einen schönen Job zu finden, der gut bezahlt wird, wo man geschult wird und wo nebenher noch alles klappt. Du mußt Dir halt dann Prioritäten stecken, was ist mir wichtig? Logisch, wenn ich nach Hause komme das Kind/die Kinder. Der Garten na das muss dann Männe machen. Aufräumen könnt Ihr abends oder am WE gemeinsam mit den Kindern. Wir haben uns damals eine Putzfrau fürn Zehner die Stunde geholt, was bei Euch dann sicherlich auch locker drinnen ist. Ähm, die Firma sucht nicht noch Leute? :o) LG Sue


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ich verstehe dein dilemma durchaus, würde aber wohl zuschlagen. wichtig finde ich, dass die betreuung im vorfeld klar geregelt wird. also nicht nur die aussage von mann und eltern: "das machen wir", sondern auch: wer, wann und wie lange. was passiert im krankheitsfall? etc. mir war es wichtig, eine institutionelle kinderbetreuung zu haben (also tamu oder kita) und die familie als notnagel. nun sind deine kinder ja vormittags wohl verräumt, so dass "nur" die nachmittage abgedeckt werden müssen, was deine familie (evtl. unterstützt durch hort?) leisten könnte. also: vorher alles abklären, aber dann zuschlagen!


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hallo also: man kann so ziemlich alles schaffen, wenn man möchte + es sich einrichten lässt. die frage ist: willst du das? ich würde an deiner stelle nicht mal ne minute drüber nachdenken - ich würde es tun!! unbefristeter traumjob und die kids sind vergleichsweise groß?? für mich gibt es da null zweifel. aber das "schlechte gewissen" und dergleichen, das kann dir hier niemand nehmen bzw. auch niemand einreden - das ist DEIN ding. da haben verschiedene mütter verschiedene messlatten. ich hätte keines. aber ich habe auch kein schlechtes gewissen bei einer ca. 40-60 stunden/woche mein 6 monate altes baby vom vater + tamu betreuen zu lassen, derweil der große von 8 bis 16 uhr (ift länger) in den kiga geht. :-) und ich habe weder garten noch haus. weiß auch warum. so sind die modelle + ansprüche halt unterschiedlich. ich kann nur sagen: mach es! und mach dir weniger gedanken. lg paula


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Ich danke euch von Herzen!Wirklich,ich glaube,ihr habt recht-ich werde es wohl machen.Mein Mann kann die Kids und deren Termine am Nachmittag wahrnehmen(alternativ halt die Großeltern),da er meist gegen 15/16 h daheim ist. Nochmals vielen Dank und einen schönen Abend noch!!!! LG


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Liebe Suka73, ich könnte mir durchaus vorstellen,dass sie noch Leute suchen.Wenn Du näheres über meinen potenziellen Arbeitgeber wissen willst,mail mich doch mal an-Addy ist hinterlegt. LG


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Also ich find auch mach es!Dein Mann passt ja auf und deine Eltern.Das sind ja die nächsten Bezugspersonen.Falls es für dich nicht zu stressig wird find ich gut.Mir hilft keener.Buäääh


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Dein jüngstes Kind ist 5 Jahre alt. Da kannst Du ja wohl ohne schlechtes Gewissen vollzeit arbeiten! Für die Kinder wirst Du sicher immer mindestens 2 Stunden täglich finden. Und natürlich die Wochenenden. Was die Pflichten in Haus und Garten angeht: Da können Dein Mann und Deine Kinder auch mit anpacken. Oder Ihr stellt eine Hilfe ein. LG Linda


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Ein Job ist keine lebenslange Entscheidung. Bei Deinen guten Voraussetzungen würde ich es einfach mal probieren. Wenn es überhaupt nicht klappt kannst Du immer noch kündigen. Ein Jahr würde es es aber schon "durchkämpfen". Warum haben die leute immer so Versagensängste? Es gar nicht erst versucht zu haben ist doch noch viel schlechter. Viel Glück Karin


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Fuer mich waere Weinvertreter kein Traumjob, aber die Menschen sind eben verschieden und das ist gut so :-) Ich denke, ein 40-Stunden-Job ist letztlich ein ganz normaler. Und deine Kinder sind ja nicht mehr so klein. Also, warum nicht? Allerdings wuerde ich dann nicht (mehr) Haus und Garten als meine alleinige Aufgabe ansehen. Ihr arbeitet dann beide voll und spaetest dann sollte man sich diese Arbeiten gerecht aufteilen. Oder sich Hilfe engagieren, wenn man es sich leisten kann. LG Berit


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weil du, karinF, versagensängste ansprichst: im falle von dreiermama glaube ich nicht, dass es versagensängste sind, sondern diese uns frauen immer anheimgelegte rücksichtnahme auf alles und gott und die welt. woraus dann das schöne schlechte gewissen resultiert, aufgrund dessen wir uns dann gerne selber zurücknehmen. bis wir diese ganzen, viele jahrhunderte alten muster ablegen, wird noch viel zeit vergehen, werden noch viele rückschläge hinzunehmen sein. würden männer so ein posting wie dreiermama schreiben? niiiiiiiiiemals. die können immer noch damit rechnen, dass sie eine frau haben oder finden, die ihnen zuhause den rücken freihält und ein schlechtes gewissen erspart. ich glaube übrigens, dass wir frauen zumeist keine versagensängste haben (wenngleich wir uns nur allzuoft dann, wenns um den kampf der fleischtöpfe im berufsleben geht, den schneid von den forschen männern abkaufen lassen, die wir vorher in schule und ausbildung locker in die tasche gesteckt haben), sondern dass wir zu oft immer viele wenns und abers ins spiel bringen - wahrscheinlich, weil wir - eher als männer - nicht so tunnelartig denken, sondern vieles einbeziehen und abwägen (wahrscheinlich durch die erziehung und entsprechende "vorbilder"). vieloe grüße von old mama