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Bin ich eine Rabenmutter ??

Bin ich eine Rabenmutter ??

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Hallo !!! Ich habe ein total schlechtes Gewissen meinem Kind ( im März 2 Jahre geworden ) gegenüber.Seit März arbeite ich jetzt wieder in Vollzeit ( Teilzeit war mein Traum, aber mein " Kinderfreundlicher AG " hat das abgelehnt )Jetzt arbeite ich Früh und Spätschicht im Wechsel und mein Mann entgegengesetzt.Zur Zeit muß ich pro Tag auch noch 2 Überstunden machen und das macht mich fertig. Ich sehe mein Kind kaum noch und meinen Mann sogut wie garnicht evtl. mal Sonntag. Wenn ich dann total fertig nach Hause komme, dann liegen meine Nerven blank und bin einfach nur kaputt.Nun ist da mein kleiner Zwerg, kommt aus der Krippe und ich reagiere genervt und wenn nicht alles gleich klappt bin ich gereizt. Die ganze Sitation kotzt mich so an, daß ich nicht weis wie lange ich das noch durchhalten soll. Ich bin so traurig, weil ich denke, mein Kind braucht mich doch viel mehr und hoffe das es keinen Schaden davon trägt. Wie lange hält man sowas durch ??Ist, oder war jemand in der gleichen Situation wie ich jetzt? Was habt ihr gemacht um besser mit der Sache umzugehen? Danke


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Hallo L.M., ich kann dich ganz gut verstehen. Beruf, Kind, Familie, Haushalt... das alles ist, zwar nicht leicht, aber für viele in diesem Forum machbar. Ich habe ein Kind (15 Mon.)und arbeite ca 20 Std./Wo. Mein Freund hat 2 Jobs, Schichten in der Pflege. Das Pensum könnte ich auch mit 2 Kindern schaffen. Ich bin auch mit der Krippe sehr zufrieden, mein Sohn hat sich problemlos eigelebt.Bis vor kurzem war ich stolz, dass wir "so toll" alles hinkriegen. Ich habe mir auch überlegt Vollzeit zu arbeiten. Aber seit einiger Zeit frage ich mich, was hat mein Kind davon? Ob mein Kind überfordert wird? Und eben ob ich eine Rabenmutter bin? Lennard hat immer öfter Wutanfälle, ist aufs Essen fixiert, könnte den ganzen Tag sich das Essen in in den Mund stopfen. Ich mache mir Sorgen, ob er auf solche Art die Trennung verarbeitet. Ich habe zwar keine Antwort auf deine Frage, aber kann deine Gefühle gut verstehen. Und gegen Alltagsstress hilft ein Kurzurlaub. Bei uns haben 3 Tage auf einem Bauernhof in Bayern Wunder gewirkt. Wirklich, gönnt euch was! Liebe Grüße kathi


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Kann dich beruhigen, bin alleinerziehend, arbeite Vollzeit täglich 9,0 Stunden und gebe meinen Sohn Mo-Fr für 10 Stunden in den Kindergarten. Wenn wir abens um kurz nach fünf heimkommen, sehe ich als erstes auf die Uhr und der erste Gedanke: Gottseidank ist es bald sieben, dann hab ich endlich meine Ruhe (wenn Zwerg im Bett). Muss mich auch oft zusammenreissen, nicht loszuschreien oder zumindest ein bischen geduldig zu bleiben. Zum Abendessen gibt es oft Tiefkühl-"Fraß" und zwei Stunden Fernsehen, ich pack es nicht abends noch mit dem Kind mich auf nen Spielplatz zu hocken unter die ganzen Übermamis in deren Augen ich die "Rabenmutter" bin. Stehst also nciht alleine da! Kopf hoch, die Kinder werden in den KiGa´s und Krippen diesre Welt gut versorgt und wenn es nicht anders geht, dann geht es nun mal nicht anders. Dein Kind braucht schließlich essen und Spielzeug und Kleidung und etc.!


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Hi, als ich soeben dein posting gelesen habe, ist mir die Situation deines Sohnes vor dem geistigen Auge erschienen, sozusagen. Und weißt du, was passiert ist? Ich musste fast weinen. WEnn ich mir vorstelle, mit welchen GEfühlen dein Sohn dir gegenübertreten muss, wenn du ihn von der Kita abholst, dann schnürt es mir den Hals zu. Entschuldige, wenn ich jetzt so emotional rüberkomme, aber mir tut dein Zwerg so leid. Liebe Lerohe, er hat keine Schuld daran, dass er da ist. Es ist dein Kind, das dich unendlich liebt. Schon allein dieses Wissen soll dir die Kraft geben, wieder ein gutes Verhältnis zu dir selbst zu finden und dich so anzunehmen wie du bist. Liebe Grüße JAcky


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Ähm, geht´s noch??? Sorry, wenn ich so direkt bin, aber WAS weißt Du denn genau über die Situation von LeRoHe und ihrem Sohn?? Wie kannst Du Dir einen solchen Beitrag anmaßen?


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Hi, ich bin mit lerohe schon in einem anderen Forum mehrmals aneinandergeraten und "maße" mir deshalb "an", aus den verschiedenen postings ein gewisses Bild zusammenzufügen. Aber glaub mir: lerohe hat genug Schneid, um selbst auf das an sie gerichtete posting zu reagieren. ;-) VG JAcky


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Hallo, ich bin hier eh etwas unbeliebt, macht mir aber nichts aus. Ich teile die Ansicht von wassermann63 sehr wohl! Ich arbeite selber (halbtags und Nebenjob), aber das Posting von LeRoHe empfinde ich als sehr erschreckend. Da ist ein kleines Menschlein, der auf seine Mutter eh schon viel verzichten muß, dann kommt sie und er ist eigentlich wieder allein (2 Std. Fernsehen). Ich als Kind würde mich abgelehnt fühlen. LeRoHe, versuche doch mal, Dich in Deinen Kleinen reinzudenken. Auch wenn es viele nicht hören wollen, aber die Zeit gibt Dir keiner mehr, die ist weg und verloren. Vielleicht könnte man etwas weniger arbeiten, wäre nicht so gestresst, würde den Lebensstandard etwas runtersetzen und es wäre für alle angenehmer. Dass Du gestresst bist, ist ja klar, aber man könnte es evtl. ändern. Sonja


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Hallo, 10 Std. Arbeit sind einfach zu viel. Egal ob mit Kind oder ohne. Es gibt ein Recht auf Teilzeit - egal ob mit Kind oder ohne. Hier der Link dazu: http://www.anwalt.de/redaktion/rechtstipp/item.php?id=52 Ich denke, es lohnt sich, das durch zu kämpfen. Viel Kraft Papa Hase


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Hallo, Stimmungen legen die Welt aus. Tiefkühlfrass, na und? Wahrscheinlich sind mehr Vitamine drin als in frischem Gemüse, dass sich seit einer Woche in der Küche langweilt. Keine Lust auf Spielplatz? Dein Kind hat 10 Stunden lang im Kiga gespielt, getobt einen schönen Tag mit anderen Kinder gehabt - braucht keinen abendlichen Spielplatzgang mehr. Mama und Kind sind am Abend gereizt, fertig, - normal - beide htten einen erfüllten anregenden Tag. Warum nicht das Essen gemülich auf dem Sofa, ein bisschen TV-Glotzen und dann schön Baden und mit gute- Nacht-Geschichte ins Bett. Ma undKind, denn ausgeschlafen sieht dieWelt im allgemeinen besser aus. Unausgeglichen sind wir alle mal, das hat weniger was mit der wirklichen Lage als mehr mit Charakter und Ermüdungszustand zu tun. Norchen


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Ich bin, bis vor kurzem, alleinerziehend gewesen. Mein Sohn wird nächste Woche 3 Jahre alt. Er geht, seit er 1 Jahr alt ist, in die Krippe und wechselt jetzt gerade in den Kindergarten. Ich wollte und mußte also arbeiten und auch ich habe mich bei dem Vollzeitjob sehr unwohl gefühlt. Zum einen bleibt der Kleine natürlich irgendwo auf der Strecke, zum anderen bleibe ich selber komplett auf selbiger Strecke (Zeit, die ich einfach mal nur ganz entspannt für mich habe, bleibt nämlich beim besten Willen nicht übrig). Somit hat der Kleine sozusagen doppelt Pech (eine gereizte Mutter bringt ihm nicht viel). Ich habe mich seinerzeit entschieden, die Arbeitszeit zu reduzieren und arbeite jetzt "nur" noch 25 Stunden / Woche in zwei Jobs. Das ist immer noch anstrengend genug (Haushalt & Kind sind schließlich auch "Jobs", wenn auch unbezahlt). Meinem Sohn geht´s seitdem wesentlich besser und mir auch ;-) Die Zeit mit ihm kann mir niemand bezahlen und sie ist irgendwann einfach vorbei, unersetzlich, unwiederbringlich. Wir haben unsere Ansprüche zurückgeschraubt (Klamotten und Spielzeug vom Flohmarkt, einfache Urlaube, wenig "extraordinäres", billigere Wohnung etc.) dafür viel Zeit & Liebe. Was das "Rabenmutter-Geschwätz" anbelangt: dieses Phänomen gibt es echt nur in Deutschland. In allen anderen mir bekannten europäischen Ländern ist es völlig normal, das Frauen arbeiten. Vielerorts gelten die "nur-Hausfrauen" als faule Schlampen und werden müde belächelt. Ich arbeite nicht nur des Geldes wegen. Mir ist es wichtig, einer interessanten Tätigkeit nachzugehen. Irgendwann braucht der Kleine mich nicht mehr - wenn ich bis dahin überhaupt nicht arbeite, will mich dann auch kein Arbeitgeber mehr... Lass Dich nicht fertig machen, versuche eine Lösung zu finden, die euch allen gut tut (notfalls mußt du dir halt die "Mühe" machen, eine andere Stele mit geeigneteren Zeiten zu finden) und vor allem, begib dich bitte nicht in eine "Opferrolle" - letztlich ist jeder einzelne für sich selbst verantwortlich. Auch wenn´s hart klingt (ist nicht böse gemeint, bitte nicht mißverstehen - aber mir stehen all die "Jammerlappen" in diesem Lande echt Oberkante Unterlippe; immer sind "die Anderen" oder "die Umstände" an ihrem Unglück schuld, nur sie selber haben dafür keine Verantwortung - damit meine ich jetzt nicht DICH, ist nur meine Meinung). Kopf hoch, lächeln ist die schönste Art, dem Gegner die Zähne zu zeigen!


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Irgendwie hört sich Dein Beitrag für mich so an, als würdest Du von Vollzeit Hausfrauen gar nichts halten. Du hast recht, in vielen anderen europäischen Ländern gehen ein großteil aller Eltern arbeiten. Ich finde das falsch. Ich weiß, dass meine Meinung altmodisch ist, aber altmodisch muß nicht immer schlecht sein. Es gibt sicher Mütter, die arbeiten müssen, die tun mir leid und ihre Kinder erst recht,aber sie können für ihre Situation nichts. Für Mütter die aus Selbstverwirklichung arbeiten habe ich kein Verständnis!!! Ich finde ein Kind gehört zu seiner Mutter und nicht zur Tagesmutter oder in eine Krippe. Ich finde das alte Rollenbild ( der Vater verdient Geld und die Mutter kümmert sich ums Heim und um die Kinder ) am besten. Ich pflege meine Ehe und verwöhne meinen Mann, mein Mann ist trotzdem kein Matcho, aber wir führen ein erfülltes Eheleben. Ich kümmere mich um unser Haus und unseren Garten, damit alle sich wohl und geborgen fühlen. Ich bin rund um die Uhr für meine Kinder da und habe das Gefühl, dass es ihnen gut tut. Warum wird dieses Rollenbild so verpöhnt??? Ist die große Emanzipation und die Geldgeilheit der Leute heutzutage nicht vielleicht schuld daran, dass so viele Ehen geshieden werden und das soviele Kinder auf völlig falsche Bahnen geraten???


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ich glaube du bist im falschen forum...


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Dann solltest Du jetzt schon mal anfangen zu beten, dass dieses Familienmodell: "der Vater verdient Geld und die Mutter kümmert sich ums Heim und um die Kinder" bei Euch von Dauer ist. Vielleicht hat Papi ja irgendwann mal Lust auf eine neue Liebe - vielleicht sogar mit Kindern. Und wo bleibst Du dann? Und Deine Kinder? Der Staat, der dieses Rollenmodell schützt, hat hierfür leider nichts Komfortables vorgesehen. Ich arbeite aus verschiedenen Gründen: 1. weil ichs gerne tue und mir zuhause schleunigst die Decke auf den Kopf fällt (hab ich ausprobiert) 2. weil ich 8 Jahre und eine Menge (selbstverdientes) Geld in meine Ausbildung investiert habe und das nicht für einen unbezahlten Posten als Putzfrau und Erzieherin in den Wind schieße. Nicht, dass ich davon ausgehe, dass jede Ehe eine Sollbruchstelle hat. Sollte der Fall aber eintreten, kann ich sowohl meinen Sohn als auch mich ernähren. Gruß Susanne


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hallo, ich freue mich, dass Du so in Deiner rolle der "Nur"-Hausfrau so voll aufgehst und Deinen lieben ein schönes Heim bescherst. Und ich wünsche Dir von Herzen, dass Dein Mann nie arbeitslos wird oder gar arbeitsunfähig und Euch auch nie sitzen lässt. vor zwei Tagen hatte ich so jemanden vor mir sitzen: 3 Kinder für die Familie den Beruf aufgegeben, der karriere des Mannes wegen in eine völlig fremde Stadt gefolgt ohne Sozialkontakte und 8 Monate später hatte er eine jüngere, hübscher, unabhängigere. Ganz schöner Sch..... Es brauchen Dir die Frauen nicht leid tun, die arbeiten und deren Kinder auch nicht. Arbeiten hat nicht nur etwas mit "selbst verwirklichen" zu tun. Du verwirklichst Dich selbst darin, ein schönes Nest zu bauen, andere brauchen etwas anderes. Toleranz ist auf beiden Seiten eine schöne Tugend. Grüße Tina


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"Arbeiten hat nicht nur etwas mit "selbst verwirklichen" zu tun. Du verwirklichst Dich selbst darin, ein schönes Nest zu bauen, andere brauchen etwas anderes." So ist es. Das vielgepriesene "altmodische Rollenbild" stammt aus einer Zeit, als ein Familienhaushalt noch ein Fulltime-Job war. Meine Großmutter z.B. musste neben der Betreuung von drei Kindern folgendes Pensum erledigen (kein Anspruch auf Vollständigkeit): - mehrfach täglich mit Kohle einheizen, um die Bude warm zu kriegen (inklusive Klüttenschleppen und Kohlenstaub) - Wasser zum Waschen etc. musste auf dem Herd warm gemacht werden - Essen zubereiten ohne elektrische Hilfsmittel wie z.B. Handmixer, Pürierstab oder gar Mikrowelle - Waschen, lange Zeit ohne Waschmaschine - Trockner gabs nicht - bis sie ca. 30 war, musste auch das Bügeleisen auf dem Herd geheizt werden - Geschirr spülen (von Hand natürlich) - Staubsauger gabs nicht - Teppiche mussten geklopft, Fußböden gekehrt werden - Garten - neee, kein Ziergarten, sondern Nutzgarten, damit was auf den Tisch kommt - Versorgung von Kleintieren (Hühner und Karnickel) - Einkaufen für 7 Personen (ihre Schwiegereltern lebten mit im Haushalt) (ohne Auto natürlich) Wieviel Zeit da noch für die Kinderbetreuung oder gar das "Verwöhnen" des Gatten blieb, kann man sich ausrechnen. Ich würde auch sagen, dass die HEUTIGE Vollzeit-Hausfrau eher der Selbstverwirklichung nachgeht. Viele Grüße Susanne


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Das ist jetzt ausschließlich MEINE Meinung! Man kann sie befürworten, aber auch gern dagegen sein! Ich finde, Rabenmütter sind diejenigen, die keine Zeit mit ihren Kindern verbringen WOLLEN, denen ihre Kinder LÄSTIG sind und die nur auf sich selbst fixiert sind! Also KEINE EINZIGE von Euch!!! Ihr geht arbeiten, um Euren Kindern etwas bieten zu können, um finanziell abgesichert zu sein. Ihr seid Euren Kindern ein Vorbild, das man es selber schaffen kann und auch muß. Ihr liebt Eure Kinder und Ihr habt ein schlechtes Gewissen ihnen gegenüber! Das alles würde keine Rabenmutter tun! Und schon gar nicht, sich mit einem schlechten Gewissen zu plagen! Das jede einzelne von Euch oft genervt, gestresst und auch einfach mal froh ist, wenn sie Zeit für sich und ggf. noch den Partner hat, ist einfach menschlich! Wer einen langen und oftmals überfordernden Arbeitstag hinter sich hat, DARF auch mal genervt sein. Klar, es muß nicht sein, dass man sein Kind dann permanent anbrüllt und abspeist, aber es kann auch MAL passieren... Ich würde daher keine einzige von Euch in irgendeiner Form verurteilen oder Eure Kinder als arm hinstellen wollen. Ihr liebt sie doch und das werden sie wissen und spüren, auch wenn Ihr ab und an mal die Nerven verliert. Ich bin derzeit noch in der Elternzeit. Meine Tochter wird jetzt 16 Monate alt. Wenn sie 2 wird, werde ich auch wieder arbeiten gehen. Nicht ganz Vollzeit, stundenreduziert für 30 Stunden. FALLS mein Dienstherr mitspielt (der Personalrat ist recht guter Hoffnung). Entweder ist meine Tochter dann im KiGa oder bei einer Tagesmutter. Wird sich zeigen. Und ich hoffe einfach, dass ich diesen Spagat zwischen Arbeit, Haushalt und Kind hinbekomme. So wie Ihr es alle schafft. Und ich weiß jetzt schon, dass auch ich immer wieder mal genervt und gestresst sein werde... Und das mich dann auch mein schlechtes Gewissen plagen wird! Aber ich weiß auch: ICH WERDE DESWEGEN KEINE RABENMUTTER SEIN!!!! Ich zieh den Hut vor Euch! Ganz ehrlich! Was Ihr leistet, soll erstmal ein Mann nachmachen. Die meisten sind damit nämlich völlig überfordert ;-) Liebe Grüße, dieElle


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hallo, ich denke, die phase (ich nenns mal so), die du grad hast, hat jede mutter, die arbeiten geht - egal, ob voll- oder teilzeit. du warst 2 jahre bei deinem zwerg zu hause, dein leben hat sich mehr oder weniger ausschliesslich um zwerg gedreht, jetzt geht das nicht mehr so ... aber deshalb musst du kein schlechtes gewissen haben. gib dir noch ein wenig zeit, du arbeitest erst seit ein paar wochen wieder ... nicht nur dein kind braucht eine eingewöhnung, sondern die eltern auch - ok, du brauchst die, um deinen alltag neu zu organisieren. ich hab bis montag auch vollzeit gearbeitet, unser großer war in der kita - von 8 bis gegen 4, manchmal hätt ich es geschafft ihn eher zu holen, aber wenn ich ehrlich bin, gab es tage, da hat mir die kraft gefehlt und er ist bis 4 geblieben. (ich muss dazu sagen, die tage, die ich länger gearbeitet hab, waren viel öfter als gut gewesen wären). seit dienstag bin ich im mutterschutz ... fynn geht trotzdem in die kita, an die situation muss ich mich aber erst gewöhnen ... ich fühl mich momentan auch wie eine rabenmutter. ich bin zu hause, aber er geht in die kita ... andererseits sag ich mir, dort hat er kinder und kann toben, danach ist mir momentan gar nicht, weil ich eigentlich die meiste zeit liegen soll. das alles weiss ich, trotzdem ist ein schlechtes gewissen da. ich kann dir nur den rat geben, die positiven aspekte zu suchen und zu sehen ... die zeit, die ihr habt, nutzt, so gut es geht. lasst am wochenende mal was liegen und geht mit zwerg in den zoo oder schwimmen oder macht einfach was zusammen. der haushalt muss nicht immer 100% sein, aber manchmal gehts nicht anders und es muss was gemacht werden, dann muss halt papa ran (wenn papa da ist) oder zwerg muss mal allein spielen - kannst aber auch versuchen, sie zu integrieren, fynn liebt es wäsche zu waschen (gut, gestern war in der weissen wäsche auch nen rotes shirt und mama muss schauen, wie aus rosa wieder weiss wird). ihr schafft das schon ... du musst nur an euch glauben, lass dir nichts einreden. lg doreen


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Gegenfrage, L.M.: hat dein mann kein "schlechtes gewissen"? trägst du die last des sog. schlechten gewissens bei euch ganz alleine? setzt euch beide zusammen und besprecht das alles. das könnt ihr beide nur zusammen schaffen. nur gemeinsam könnt ihr quasi ein netz bauen, in dem sich euer kleiner schatz wohlfühlt und gut aufgehoben ist. lade einen teil deines frustes erst mal bei deinem mann ab - im rahmen eines gesprächs - im sinen des wortes, damit er gezwungen ist, sich auch damit auseinanderzusetzen, und du dann diesen frust nicht ungewollt dem kind gegenüber rausläßt. und dann bringe erst mal wieder dich ins gleichgewicht. schau, dass du gesund lebst, fit bist, einen ausgleich kriegst, dich ein bisschen mehr entspannst, achte auf eine gesunde ernährung und vielleicht einen ausgleichssport. und sage mir nicht, dazu hättest du keine zeit. schaffe die zeit, die räume dafür. es muss ja nicht viel sein. aber du musst aus deiner äußeren und auch inneren gedanklichen tretmühle raus. und hör auf, dir einzureden, du wärst eine rabenmutter - diese unsägliche vokabel streichst du bitte sowieso ab sofort aus deinem wortschatz (in anderen ländern gibts das wort ja - gottseidank - gar nicht!). wenn du krank wirst und darniederliegen würdest, müsstest du auch die zeit aufbringen, ob du willst oder nicht. sei sicher: dein kind weiss, dass du es unendlich liebst und immer für es da bist. das bemisst dein kind nicht mit der stoppuhr ind er hand, sondern mit dem gefühl!!! viele grüße von old mama


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Hallo, reiß Dich so gut es geht zusammen, damit das Kind nichts von Deiner Gereiztheit mitkriegt. Das geht ganz gut, wenn man positiv denkt. Zugegebenermaßen ist es bei mir einfacher, da ich freiwillig Vollzeit arbeite. Aber klar hätte ich auch gern manchmal abends nur meine Ruhe. Und wenn mein Sohn dann noch anstrengend ist, muss ich mich zum Teil auch beherrschen, trotzdem auf ihn einzugehen. Aber normalerweise klappt das ganz gut. Gibt es vielleicht entspannende Dinge, die Du gut mit Deinem Kind zusammen machen kannst? Bei uns ist Baden immer sehr gut. Da ist mein Sohn fast immer fröhlich. Also geht es bei uns ab in die Badewanne, wenn er quengelig ist und ich das Gefühl habe, das nicht noch ne Stunde ertragen zu können. Auch das Einplanen von Freizeit hilft. Ich erledige z.B. nach Möglichkeit die Hausarbeit während der Woche wenn der Kleine schon schläft, damit wir am Wochenende richtig Zeit haben (mein Mann ist nur am Wochenende da). Unter der Woche bin ich zwar dann oft müde, insgesamt bin ich aber eigentlich recht zufrieden. Wie geht es denn Deinem Mann? Ist er genauso erschöpft wie Du? Wenn ja, überlegt gemeinsam, was Ihr ändern könnt. Wenn nein, überlegt mal, ob Eure Arbeitsbelastung gerecht ist, oder ob er zu Hause mehr übernehmen sollte. Könnt Ihr eventuell Eure Schichten harmonisieren, dass Ihr öfter mal zusammen zu Hause seid? LG Linda


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NEIN! Zuallererst mal muß ich Dir sagen, ich spreche aus Erfahrung - Der Erfahrung eines Kindes!!!!!! Meine Eltern sind beide vollzeit arbeiten gegangen und ich habe, ganz ganz ehrlich, eine super tolle Kindheit gehabt und (fast nie) irgendwas vermisst!!!! Fast nie, weil ich gerne Geschwister gehabt hätte und natürlich manchmal gern mehr Zeit mit meiner Mutter gehabt hätte. Meisst ist mein Papa in der Freizeit mit mir irgendwo hin gegangen, also Tierpark Spielplatz oder so. DAS sind die Dinge an die ich mich erinnere! Nicht, daß meine Eltern arbeiten waren! Ich persönlich könnte es ehrlich gesagt nicht, ich gehe 30 std. arbeiten (eigene Fa. bzw. diemeines Mannes) und mir ist das schon zu viel.....ICh bin aber auch leicht perfektionistisch veranlagt und will immer alles perfekt machen ;-) Tja, da muß man wirklich Abstriche machen....Bei mir bleibt halt der Haushalt dann ein bisschen auf der Strecke, aber was solls. Mir ist die Zeit mit meinem Sohn dann sehr wichtig, die nutze ich auch aus, beispielsweise sind wir tägl. mind. 1 Std zusammen draussen, meisst länger wenns das Wetter zuläßt. Wir essen IMMER zusammen abends und ich versuche halt möglichst ihm zu zeigen, daß Mama eben immer da ist. LG


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hallo, ich arbeite zwar auch vollzeit, nur teile ich mir die zeit mit meinem freud UND mein sohn ist noch ganz klein (8 monate). von daher kann ich vielleicht noch nicht mitreden. jedoch wäre es vielleicht ja auch eine option zu versuchen schon die zeit mit dem kind abends als erholung anzusehen. anfänglich nervte es mich immer, nach einem arbeitstag auch noch ne runde schieben gehen zu müssen, weil der papa es nicht geschafft hat und das kind doch frische luft braucht, bis mir klar wurde, dass ich im leben noch nicht so viel natur hatte wie jetzt und dass ich doch beim schieben doch auch etwas auftanken könnte. zur ganztagsbetreuung: sind es kinder nicht von natur aus gewohnt in einer gemeinschaft groß zu werden und ist die kita nicht eine klare gemeinschaft? mich haben die berichte auch berührt, aber weniger wegen der wenigen zeit, sondern wegen der kaum vorhanden "hochwertigen" zeit, die meines erachtens am wichtigsten für eine gute beziehung ist. mein freund und ich kommen beide aus haushalten mit zwei berufstätigen elternteilen und wurden beide von omas, geschwistern, freunden und kindergärten aufgezogen, was uns in bezug auf unsere eltern jedoch überhaupt nicht so in unserem emotionalen bewußtsein ist. im gegenteil haben wir unsere eltern immer sehr aktiv und im leben stehend mitbekommen, so dass sie definitiv eher eine vorbildfunktion hatten. liebe grüße f*


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dem, was die anderen so geschrieben haben, ist kaum mehr was hinzuzufügen. für wichtig halte ich: gib dir noch ein bisschen zeit! du bist noch nicht lange in der situation. aber wenn es sich dann nicht ändert, musst du was ändern, schon wegen DIR! denn dir geht es nicht gut, und dein kind wird das spüren und spiegeln (wichtig: ich rede nicht von einzelnen genervten tagen, die hab ich auch, sondern von einem dauergenervtfertigseinzustand). es ist auch nicht gut, dass du und dein mann nichts mehr von eurer beziehung habt! alles gute!


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hallo, lange war ich nicht mehr hier im forum. Ich bin der Meinung, daß arbeitende Mütter keine Raben mütter sind!!!! ganz im gegenteil! ich selber arbeite Vollzeit, mein Sohn ist 9 Jahre alt. ich wurde in der Ausbildung schwanger, habe mich für das Kind entschieden, aber auch dafür zu versuchen die Ausbildung zu beenden, denn ich wollte kein Sozialfall werden. Ich habe es versucht und habe die Ausbildung beendet. da war mein Sohn 1 Jahr alt. Aufgrund dessen, das der Vater als Asylbewerber nicht arbeiten ging, ging ich weiter Vollzeit, hat ja ein Jahr geklappt.Dann Trennung, da war mein Sohn 2,5 circa. Also weiter Vollzeit, denn wo soll das geld herkommen um die Kosten zu decken Nun bin ich verheiratet wieder, mein Mann geht vollzeit arbeiten ich auch,mein Mann und ich haben nur alle 14 tage sonntags zusammen frei, sonst sehen wir uns selten, da ich im drei schichten systhem in der Pflege arbeite. Manchmal gibt es eine Woche lang, das ich mein Sohn nur morgens sehe bevor er zur schule geht, abends wenn ich ehimkomme schläft er schon. ich habe eine tagesmutter die sich gut um meinen Sohn kümmert, ihm fehlt an nichts und an meinen freien tage verbringe ich viel zeit mit meinen sohn. Klar ist man manchmal genervt und gestresst, aber das darf man nicht aufs kind übertragen. Fakt ist, mein Sohn ist mit der Situation das ich viel arbeite aufgewachsen er ist es so gewöhnt seit seiner geburt, ich denke wäre ich nen jahr oder mehr zuhause geblieben könnte mein sohn nicht so gut damit umgehen. Mein sohn ist ein toller mensch, gehört zu den klassenbesten und ist ein zuvorkommender genlteman(aber zuhause nicht immer) er ist realtiv selbstständig mit seinen 9 jahren und ich bin stolz auf meinen sohn und auf das was wir geschafft haben. ich gehe arbeiten, damit ich nicht auf andere angwiesen bin,und meinen sohn was bieten kann. mit stolz kann ich sagen ich arbeite zwar viel aber bin eine gute Mutter und blicke mit stolz auf die Jahre zurück wo ich gekämpft habe um dahin zu kommen wo ich bin, ohne hilfe von anderen. gruss sistafly


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Hi Ich bin auch eine Rabenmutter! Erst vor ein paar Tagen hat eine "Freundin" von mir, mir eröffnet, dass sie den Kontakt einschränken will, weil sie mit meinen Erziehungsmethoden bzw meinem Familienleben nicht klar kommt. Ich habe sie gefragt "warum? was sollte ich ändern?". Naja, Mail gelesen, aber nicht geantwortet. Hinten herum habe ich nun erfahren, dass sie es nicht abkann, dass ich (und nun bitte festhalten) MEINE KINDER STÄNDIG ABSCHIEBE! Ich habe angefangen als Tupperberaterin zu arbeiten, und das sehr erfolgreich. Es macht mir Spaß...naja...es geht nunmal (wenn man Erfolg haben will) etwas Zeit dabei drauf. Diese Zeit nutzt aber DER VATER mit den Kindern. Ganze 2x habe ich meinen Kleinen (4 Monate) zur Babysitterin gegeben.-Seit März! Ich muss sagen: ich kenne diese Frau inzwischen sehr gut. Sie wünscht sich selber nocheinmal ein Kind, kann es aber aus gesundheitlichen Gründen nicht bekommen.---geht dementsprechend liebevoll mit meinen Zwerg um. Bin ich eine Rabenmutter? Anscheindend. Mal davon abgesehen, dass die "tolle Freundin" selber bald ihr Baby bekommt, und mich eigentlich Ende Mail als Babysitter in Anspruch nehmen wollte, damit sie zu einer Silberhochzeit kann. Jaja, wer im Glashaus sitzt... Durfte mir schon vorher anhören:"Naaa, ich werde eine VOLLZEIT- und VOLLBLUTMAMA sein!" Habe ihr nur gesagt, dass man abwarten muss, und dass ICH das halt nicht kann. Ich brauche einen Job wie die Luft zum Athmen...sonst habe ich das Gefühl zu verblöden. Und das macht sich auch auf meine Kinder bemerkbar...bin ich unzufrieden, sind sie es auch. JETZT genieße ich es, wenn ich mal einen Tag zu Hause sein kann, ohne los zu "müssen" und nutzt die Zeit mit meinen Kindern viel schöner als vorher. Wie auch immer. Und das Merkwürdige an der Story: wie ich 2-4 Tage im Schichtdienst gearbeitet habe, hat es diese "Freundin" nicht gestört, dass meine Tochter sogar über Nacht zur Tagesmutter musste. Aber DAS war ja auch ein Weltkonzern, und nicht "nur" Tupper... Ich möchte dir, liebe L.M. einfach nur zeigen, dass es selbst bei "kleinen" Jobs wie Tupperberaterin Frauen gibt, die soetwas nicht dulden...wie man sieht, nichtmal dulden eine solche Frau in der Nähe zu haben. Freundschaft gekündigt, wegen Beruf. Klasse, oder? Tolle Freundin. Ich möchte dir nur sagen, dass es gut ist, wenn du dich in deiner Rolle wohl fühlst. Du musst abwägen: ist es nur jetzt gerade eine Stress-phase? Oder macht dich die Situation dauerhaft unglücklich? Wenn es dauerhaft wäre, dann würde ich mir wirklich eine andere Lösung überlegen. Wie gesagt: die Kinder haben nur etwas von der Mami, wenn sie NICHT frustriert ist. Sondern sich mit FREUDE mit den Kids beschäftigt...und wenn das nicht mehr gegeben ist, dann würde ich ALLES daran setzen, eine reduzierte Arbeitszeit durch zu bekommen. Sorry, sehr lang. Aber das ist ein Thema, da könnte ich Stundenlang drüber schreiben. LG susi


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Hör nicht auf das Rabenmutter-Geschwätz. Es wird immer welche geben, die behaupten, Kinder von arbeitenden Müttern sind gestört, etc. Millionen von französichen, dänischen, schwedischen, amerikanischen Müttern arbeiten, und gibt es dort mehr gestörte Kinder als bei uns??? Meine Mutter hat 6 Wochen nach meiner Geburt wieder Vollzeit gearbeitet, mein Vater sowieso, ich wäre aber nie, nie, nie auf die Idee gekommen, daß meine Mutter eine Rabenmutter wäre! Und heute bin ich aus dem Haus, die Ehe meiner Eltern funktioniert nicht mehr so toll und meine Mutter ist froh, daß sie ihre eigene Rente hat, und nicht auf meinen Vater oder den Staat angewiesen ist. Ich selbst habe, als meine Tochter 1 Jahr alt war, angefangen Vollzeit zu arbeiten, im Schichtdienst, es war hart, aber mit viel Organisation und Hilfe meiner Familie (auch meiner Mutter und meiner Tante, aber das ist bei uns selbstverständlich, daß die Familie bei der Kindererziehung mithilft) haben wir es hingekriegt. Auch ich hatte viel Zeit und Geld in mein Studium investiert, es wäre mir zu schade gewesen, zu Hause zu bleiben. Eine Freundin von mir hat zur gleichen Zeit ihr Studium beendet und ist dann wegen der Kinder zu Hause geblieben. Jetzt würde sie gerne anfangen zu arbeiten, aber es nimmt sie keiner, obwohl es in einer Branche ist, in der es mit Arbeitsplätzen sehr gut aussieht. Sie würde locker mehr verdienen als ihr Mann, und von seinem Gehalt kommen die kaum über die Runden.