Elternforum Baby und Job

Bin entsetzt

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Einen wunderschönen Guten Abend, nachdem ich mich während meiner Schwangerschaft durch das entsprechende Forum geklickt habe und auch im Kindergesundheit und Stillforum viele gute Tipps gefunden habe, bin heute mal hier gelandet. Nachdem ich mir einige Beiträge durchgelesen habe, bin ich auch bei AllesOK gelandet, deren Beitrag ja heftig beantwortet worden ist. Und ich muss sagen, ich bin total geschockt. Wie kann Frau solche Grütze schreiben. Unser Kleiner ist jetzt 4 Monate jung und im August endet meine Elternzeit. Ich habe ein Jahr beantragt und fange danach wieder voll an zuarbeiten. Mein Mann bringt unseren Sohn in die Ganztagskita bei sich in der Firma und holt ihn auch wieder ab. Wir sind froh über diese Einrichtung und haben Null Bedenken, dass wir unseren Sohn vernachlässigen könnten oder weniger Liebe und Aufmerksamkeit schenken. Solche Gedanken sind uns nie in den Sinn gekommen. Ich bin selbst in der ehemaligen DDR groß geworden und kenn es nicht anders, da mich meine Eltern mit 6 Monaten in die Kita gegeben haben. Aus mir ist was geworden, ich habe Abi, eine super Ausbildung, neben meinem Beruf noch ein Abendstudium absolviert, bin glücklich verheiratet, hab ein super Verhältnis zu meinen Eltern und Geschwistern, Freunde, die mich mögen und Spass am Leben. Ich habe nie zu wenig Aufmerksamkeit und Zuwendung von meinen Eltern bekommen. Ganz im Gegenteil. Meine Eltern haben sich jeden Abend, ob in der Kindergarten- oder Schulzeit, immer Zeit für mich und meine Geschwister genommen. Wir sind nie versetzt worden. Und genau diese tolle Erfahrung gebe ich jetzt an mein Kind weiter. Im Kindergarten soll es mit Gleichaltrigen toben, spielen und Freude haben und dann kommen wir Eltern und hören aufmerksam und gespannt zu, was er alles erlebt habt. Ich habe mal einen interessanten Spruch gelesen. "Wir Eltern erziehen unsere Kinder und die anderen begleiten und verwöhnen". Was ich zum Ausdruck bringen möchte, Mütter (Eltern), die ihre Kinder in die Kita geben, um wieder voll oder teilzeit zu arbeiten sind KEINE Rabeneltern oder lieben weniger. Ganz im Gegenteil. Sie wollen für ihre Kinder eine gesicherte Zukunft, nur das beste, wollen ihnen was bieten und nicht immer NEIN sagen müssen. Und diese Eigenschaft ist ehrenhaft. Ich bin stolz auf meine Entscheidung und glücklich darüber, dass mein Sohn glücklich, zufrieden und aufgeweckt ist. Er ist nicht verwirrt, weil er mehr als eine Person um sich hat. Das wollte ich nur mal gesagt haben. LG Anja


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Vorweg: Habe das posting nivht gelesen. Bon gerade neu hier in der Abteilung.;-) Unser Sohn geht auch seit seinem 1. Geb. in die Kita. Bisher gab es nur wenige Tage, wo er nciht hinwollte. Normalerweise bekomme ich ihn nicht nach Hause. Sollte ich mir darüber Gedanken machen*grins* Nein, im Ernst: Ich finde unsere Entscheidung 100% In Ordnung. Muß jeder für sich überlegen. Heike


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Danke, dass so was auch mal gesagt wird! Nicht Quantität, sondern Qualität! Was hilft einem Kind eine Mutter/Vater, die den ganzen Tag da sind, aber unzufrieden mit sich selbst. Und von irgendwas muss man schließlich auch leben. Du sprichst mir aus dem Herzen :-)


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Hallo, Anja, vielleicht solltest Du mal lesen, was da steht? Sie hat es 1. nicht selbst geschrieben sondern nur übernommen 2. geht es um das 1. Lebensjahr (Mutter und Babybeziehung) 3. hat sie sich weiter oben erklärt Du schriebst: "Ganz im Gegenteil. Sie wollen für ihre Kinder eine gesicherte Zukunft, nur das beste, wollen ihnen was bieten und nicht immer NEIN sagen müssen. Und diese Eigenschaft ist ehrenhaft. Ich bin stolz auf meine Entscheidung und glücklich darüber, dass mein Sohn glücklich, zufrieden und aufgeweckt ist. Er ist nicht verwirrt, weil er mehr als eine Person um sich hat." Was soll das - er ist ja erst 4 Monate, wenn ich richtig verstanden habe. Du bist besonders stolz drauf, nach 1 Jahr wieder voll arbeiten zu dürfen. Ich kenne viele, die es tun, dabei aber nicht glücklich sind. Was soll das Geld? Warum erhebst Du Dich über die anderen, die nicht arbeiten können oder wollen? Die wenigsten haben einen Mann, der die Kinder weg bringt. Diese Mamas sind nicht gleich faul oder zu ergeizige Mütter!!! Bin auch ein DDR-Kind und war ab 1 od.1,5 in der Krippe. Ich finde es albern, das noch anzuführen weil die Zeiten damals viel rúhiger waren. Meine Eltern waren 16 Uhr zu Hause und haben auch nicht so einen Leistungsdruck gehabt wie heut. Wir haben 3 Kinder und wir können es uns "leisten", dass ich im Moment nur geringfügig beschäftigt bin - um u.a. auch Zeit für sie zu haben. Wäre sonst erst 18Uhr zu Hause, mein Mann sowieso. Wofür habe ich dann Kinder? Um sie abends ins Bett zu stecken? Vielen geht es doch so, wenn die Männer selbständig sind oder eine höhere Stelle haben und oft erst 19Uhr oder 20 Uhr da sind. Da bleibt den Müttern (mit mehr als einem Kind) nichts anderes übrig, als zu Hause zu sein od. kurz zu arbeiten. Also mal ruhig Blut. LG Manu


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Liebe Anja, sei willkommen und relax. Wir haben vier Kinder, unser Aeltester ist ( erst) mit drei in die Kita gekommen( haben vorher in Westdeutschland keinen Platz gekriegt), die anderen frueher, zwischen 1 und 2 Jahren.Und waren -bis auf die gruppe beim Aeltesten- immer sehr zufrieden, eben weil die Qualitaet der Betreuung gut war und sind beide gluecklich, dass wir wegen der Kinderbetruung beide arbeiten konnetn und niemals auf Vater Staat zurueckgreifen mussten. Es gibt halt viele FRAuen, die sich anders entscheiden und nicht arbeiten gehen oder erst spaeter oder nur Teilzeit. Und meiner Ansicht nach sind damit einige dieser FRauen mehr als ungluecklich und versuchen deshalb immer wieder, den berufstaetigen Frauen ein schlechtes Gewissen zu machen. So kommt es bei mir jedenfalls an. Und damit es nicht zu plump kommt, werden dann oft andere vorgeschoben- wissenschaftliche Studien oder so. Neulich auch mal Eva Herrmann. Davon habe ich mich heute noch nicht erholt. Eva Herrmann ist eine abgehalfterte ZDF Sprecherin, die derzeit zum vierten oder fuenften Mal verheiratet ist, mit etwa 40 ein Kind gekriegt hat und jetzt kluge Lebenstipps fuer " die FRauen heute" bereithaelt.Da habe ich mich auch nur an den Kopf gefasst und gefargt, wie jemand diese FRau nur ernst nehmen kann, die persoenlich ja so oft und so offenkundig in eigenen menschlichen Beziehungen Schiffbruch erlitten hat- aber deren Erkenntnisse sollen einem dann " helfen" und etwas mitteilen. Rubbish. Meine vier Kinder sind jedenfalls ganz normal und ich sehe das wie Du: Wichtig ist, dass man Qualitateszeit mit ihnen verbringt und fuer eine hochwertige Ausserhausbetruung sorgt.HAbe das immer im Hinterkopf, freue Dich an Deiner Arbeit und Deinem selbstverdienten Geld und lass Dich nicht provozieren, wenn irgendwlche Leute, insbesondere mit voellig unbekanntem nick, hier " nur mal so" was einstellen. Wir berufsteatigen Muetter muessen mit unserer Familien und Erwerbssituation zufrieden sein, die Betruung gut sein- und solange meine Kinder sich weiterhin normal entwickeln und gute Schueler sind, solange werde ich bestimmt an meiner Erwerbssituation nichts aendern. nochmals willkommen Benedikte


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Liebe Anja, sei willkommen und relax. Wir haben vier Kinder, unser Aeltester ist ( erst) mit drei in die Kita gekommen( haben vorher in Westdeutschland keinen Platz gekriegt), die anderen frueher, zwischen 1 und 2 Jahren.Und waren -bis auf die gruppe beim Aeltesten- immer sehr zufrieden, eben weil die Qualitaet der Betreuung gut war und sind beide gluecklich, dass wir wegen der Kinderbetruung beide arbeiten konnetn und niemals auf Vater Staat zurueckgreifen mussten. Es gibt halt viele FRAuen, die sich anders entscheiden und nicht arbeiten gehen oder erst spaeter oder nur Teilzeit. Und meiner Ansicht nach sind damit einige dieser FRauen mehr als ungluecklich und versuchen deshalb immer wieder, den berufstaetigen Frauen ein schlechtes Gewissen zu machen. So kommt es bei mir jedenfalls an. Und damit es nicht zu plump kommt, werden dann oft andere vorgeschoben- wissenschaftliche Studien oder so. Neulich auch mal Eva Herrmann. Davon habe ich mich heute noch nicht erholt. Eva Herrmann ist eine abgehalfterte ZDF Sprecherin, die derzeit zum vierten oder fuenften Mal verheiratet ist, mit etwa 40 ein Kind gekriegt hat und jetzt kluge Lebenstipps fuer " die FRauen heute" bereithaelt.Da habe ich mich auch nur an den Kopf gefasst und gefargt, wie jemand diese FRau nur ernst nehmen kann, die persoenlich ja so oft und so offenkundig in eigenen menschlichen Beziehungen Schiffbruch erlitten hat- aber deren Erkenntnisse sollen einem dann " helfen" und etwas mitteilen. Rubbish. Meine vier Kinder sind jedenfalls ganz normal und ich sehe das wie Du: Wichtig ist, dass man Qualitateszeit mit ihnen verbringt und fuer eine hochwertige Ausserhausbetruung sorgt.HAbe das immer im Hinterkopf, freue Dich an Deiner Arbeit und Deinem selbstverdienten Geld und lass Dich nicht provozieren, wenn irgendwlche Leute, insbesondere mit voellig unbekanntem nick, hier " nur mal so" was einstellen. Wir berufsteatigen Muetter muessen mit unserer Familien und Erwerbssituation zufrieden sein, die Betruung gut sein- und solange meine Kinder sich weiterhin normal entwickeln und gute Schueler sind, solange werde ich bestimmt an meiner Erwerbssituation nichts aendern. nochmals willkommen Benedikte


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Hey, aber Eva Herman war/ist doch äußerst berufstätig----wieso sollte sie arbeitenden Frauen ein schlechtes Gewissen machen wollen??? Sie hat für sich erkannt, dass es anders besser gewesen wäre, und sie will auch niemals arbeitende Frauen an den Pranger stellen. Es geht um die Frauen, die durch den Feminismus unter Druck stehen: Was-nur Hausfrau???? Das ist auch eine Folge des Feminismus!!! Eva Hermann möchte ihre Stimme für die Frauen erheben, die lieber viele Kinder haben möchten und zu Hause bleiben möchten!!! Sie will auch eine finanzielle Absicherung für Hausfrauen. LG; Anne


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...warum immer Vergleiche und Bewertungen angestellt werden müssen?! - Arbeiten gehen mit Kind ist schlecht, es sei denn, mann muss, weil es sonst nicht anders geht?! - Daheimbleiben ist schlecht, weil man damit den Kindern ein schlechtes Vorbild liefert und bloß dem Staat auf der Tasche (und die Berechnungen, die zu diesem Thema hier schon angestellt wurden, sind wirklich zum niederknien ;-)liegt?! Alles Stuss! Wenn Arbeiten gehen für Mutti in Ordnung ist, dann soll sie. Wenn sie lieber daheim bleibt, soll sie halt auch. Was beide nicht sollen: behaupten, sie hätten den Stein der Weisen gefunden und andere für ihre Lebensentwürfe verurteilen! In der Regel haben alle Konstruktionen Vor- und Nachteile. Ich hab auch gelegentlich die Vollzeit-Muttis beneidet (wirklich nur gelegentlich). Tue ich jetzt, nach einem 3/4 Jahr Zwangspause (Jobverlust durch Umzug in ein anderes Bundesland) nicht mehr! Ich trete meinen neuen Job (halleluja!) freudig und motiviert an, weil ich daheim einfach wahnsinnig geworden wäre. Ein Zustand, der weder meinem Sohn noch dem Rest der Familie zuträglich ist ;-) Jemand anders ist vielleicht anders drauf: wer bin ich, die Entscheidungen anderer Leute zu kritisieren? Daher meine Devise: nicht verurteilen, aber auch nicht rechtfertigen! Viele Grüße Susanne


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es geht in meinem Posting um die Fremdbetreuung im ERSTEN JAHR, NICHT DANACH! Ich denke mal, jeder hier kann lesen oder habe ich mich so kompliziert ausgedrückt? Es geht auch in keinester Weise darum, daß ich die Mütter angreife oder ich die Weisheit gepachtet habe oder alles richtig mache, so ein Quatsch! Komischerweise geht keiner darauf ein, was ich geschrieben habe und zwar, daß Babys, wenn sie im ersten Jahr fremdbetreut werden (Krippe oder TaMu) eigentlich ja nur "rumliegen" oder krabbeln. Wie soll eine Erzieherin in der Krippe bei mehreren Kindern die Zeit aufbringen, sich intensiv mit dem Baby zu beschäftigen oder eine TaMu mit mehreren Kindern und das teilweise bei ganztägiger Fremdbetreuung? Das ist es, was ich meine und daß eine Mutter zuhause einfach mehr Zeit dazu hat, IM ERSTEN JAHR! Viele Grüße, Sonja


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Sonja, wenn sie gemein wären, würden hier vielleicht sagen, "sorry, ist ja nur meine Meinung, die werde ich ja wohl noch äußern dürfen." ;-) Der Grund, warum niemand Dein eigentliches Posting diskutiert, ist der, weil darüber offenbar Konsens herrscht. Wenn ich auch Deine doch sehr pauschale Aussage über die Qualität bzw. Intensität von Krippen-/ Tagesmutterbetreuung mal unkommentiert lasse. Glaubs halt! Ansonsten geht es schon längst nicht mehr um DEIN Posting. Es ist nunmal so, dass in diesem Forum regelmäßig mal mehr mal weniger sachlich das Thema "Berufstätige Mütter sind verantwortungslose Schlampen" in Variationen diskutiert wird. Entsprechend sind die hiesigen Be- oder auch Empfindlichkeiten. Und dann kommst Du, schmeißt kommentarlos eine halbseidene Studie in die Runde, verschwindest übers Wochenend und das Ganze geht in eine von Dir nicht erwartete Richtung: Pech, schlechtes Timing oder was auch immer, würde ich sagen. Nix für ungut Susanne


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hallo, nur um schon mal eines vorweg zu nehmen, ich arbeite als tagesmutter und biete eine betreuung ab 8 wochen an!!! (ja, ich wag es mir - es kann sich eben bisher nicht jeder leisten, ein jahr oder länger zu hause zu bleiben!!) ich betreue derzeit 5 kinder, der eine krümel ist da, seit sie 10 wochen ist und sie liegt eben nicht nur rum - sie ist mittlerweile fast 2 jahre - kann laufen, sprechen, ist altermäßig völlig normal entwickelt, ach ja und sie ist trocken seit sie 19 monate ist -schon komisch, oder? bevor ich mich auslasse, dass eine fremdbetreuung immer schlecht sein muss, würde ich mich mal über die gegebenheiten informieren und nicht einfach vorurteile veröffentlichen. aber mal eine frage, warum sollte eine tagesmutter schlechter sein als eine mutter, die 2 kinder unter 3 jahren oder 2 jahren hat, sein?! im gegenteil, eine tagesmutter hat normalerweise übung darin und hat einen geregelten tagesablauf, der zu hause gelegentlich fehlt. die kleine wurde von anfang an integriert: beim basteln und essen, überall ... ich erwarte im juni mein 2. kind, mein großer ist mittlerweile 3 (und geht sehr liebevoll mit den tageskindern um) und ich werde im september wieder anfangen mit arbeiten - dann ist unser zwerg 2 monate alt - bin ich jetzt auch eine rabenmutter? doch deiner ansicht nach eigentlich nicht, weil mein baby zu hause betreut wird - andererseits aber schon, weil ich arbeite ja nach 2 monaten wieder... aber ich finde es nicht nur wichtig zu arbeiten, um nicht nur abhängig von meinem mann oder dem staat zu sein, sondern es ist ein entscheidender teil unserer erziehung, unseren kindern vorzuleben, dass man für sein geld auch arbeiten kann und sollte (klar, es geht nicht immer, aber ich hab die möglichkeit und nutze sie). du solltest vielleicht wirklich nicht verallgemeinern, sondern dich auch mal informieren (infos gibts übrigens beim jugendamt - und die sind doch wohl da, um das wohl von kindern zu sichern, oder?!). schönen tag noch p.s. ich bewundere und zieh auch den hut vor eltern, die ein jahr oder länger bei ihren kindern sind - aber es fordert halt auch mut, wieder in den berufsalltag einzusteigen.


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Hallo Sonja, vielleicht ist auf diesen Punkt deshalb niemand eingegangen, weil ihn niemand nachvollziehen kann oder die Erfahrung teilt? Ich habe letzte Woche mit meiner Tochter ihre "alte" Einrichtung besucht, in der inzwischen viele Kinder unter einem Jahr sind. Eines davon war bei der Erzieherin auf dem Arm, zwei weitere saßen in ihren Stühlchen (und ich glaube nicht, dass sie mit 9 Monaten Haltungsschäden davon bekommen) und betrachteten aufmerksam das Fingerspiel, dass die zweite Erzieherin mit ihnen machte. Ein drittes lag am Boden (eiwei) und vor ihm ein etwa dreijähriges, dass ihm unverständlich ein Buch erklärte und der kleine patschte dadrin rum. Im Schlafraum lagen noch zwei Kinder (ob älter oder jünger als 1 weiß ich nicht, wir haben sie nicht gestört), die den zweiten Mittagschlaf machten, weil sie den noch brauchen. Es war eine sehr entspannte und schöne Atmospähre in der kleinen Gruppe und ich kann nicht sehen, dass die Kleinen da zu kurz kämen. Ich bin eher der Überzeugung, dass es ist, wie "Schwester81" es schreibt: Ob die Bindung zu den Eltern gut ist, ob sich ein Kind geliebt fühlt oder nicht, ob es Selbstbewusstsein entwickeln kann oder nicht usw. hängt von viel mehr Faktoren ab als davon, ob es mit 6 Monaten, mit 18 Monaten mit 3 Jahren oder sogar erst mit 5 in eine "Fremdbetreuung" kommt. Ich sage nicht, dass das Alter egal ist, aber diese Frage alleine auf die Fremdbetreuung abzuzielen und das auch noch an einem ganz bestimmten Lebensalter festzumachen, ist schlicht falsch! Ich habe es nie so empfunden, dass meine Kinder unter 1 "rumlagen und nur guckten" da war schon eine Menge Interaktion und in unserer Kinderreichen Nachbarschaft können sich die kleinen vor "Interaktion" von den größeren manchmal nur mit Quieken retten und das funktioniert. Mir sind die Aussagen einfach viel zu pauschal. Gruß Tina


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Liebe Sonja, ich dachte, ich hätte schon geschrieben, dass ich die Aussage für Schwachsinn halte, dass "Fremd"betreuung unter einem Jahr schlecht ist. Meine Tochter geht in die Krippe, seit sie 6 Monate alt ist. Nach ein paar Tagen (!) krabbelte sie schon. Das kann von den Kindern der Mütter aus meinem Geburtsvorbereitungskurs erst ein anderes. Ich will damit nicht sagen, dass mein Kind durch die Krippe schlauer wird. Definitiv ist es nicht langsamer in der Entwicklung. Es profitiert davon, sich von anderen Kinder abschauen zu können. Wie die jüngsten Kinder in größeren Familien auch. Ich verstehe auch nicht, was an bloßem Herumkrabbeln so schlecht sein soll. Das macht meine Tochter zuhause ja auch. Aber wenn Du sie genau betrachtest, krabbelt sie nicht nur, sondern entdeckt ihre Umgebung. Sie untersucht genau, wie viele Dinge aussehen, sich anfühlen etc. Übrigens geht meine Tochter inzwischen auch schon ganz anders auf andere Kinder zu, seit sie in der Krippe ist. Auch das passive Rumliegen, wie Du es beschreibst, stimmt nicht. Als meine Tochter noch nicht krabbeln konnte, hat sie entweder auf ihrer Decke mit ihren Spielsachen gespielt, oder ganz genau ihre Umgebung betrachtet. Das geht in der Krippe genauso gut. Wichtig ist halt, aber das gilt ab einem Jahr genauso: Wenn das Kind körperliche Nähe braucht, dann muss sie das Kind auch bekommen, ob zuhause oder in der Krippe. In guten Krippen oder bei guten Tagesmüttern ist das aber selbstverständlich. Dort werden die ganz Kleinen sehr viel herumgetragen oder sitzen auf dem Schoß. Also, überlass es weiterhin den Müttern, ihre Kinder auch schon unter einem Jahr "abzugeben". Astrid


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Findest du wirklich, dass Kinder bis zum Alter von einem Jahr nur "rumliegen"? Dann solltest du dich mal intensiver mit so einem kleinen Kind auseinandersetzen *duck*... Meine Kurze kam mit knapp 6 Monaten in die Kita... dort wurde sie z.B. von den Erzieherinnen angeregt, sich auf den Bauch zu drehen, weil das noch nicht so gut klappte, indem sie sie mit Spielzeug lockten... sie bekam Spielzeug, dass sie befingern und belutschen konnte... sie konnte Bewegung und Lichter und Farben etc. beobachten... sie robbte vorwärts, um an etwas dran zu kommen... andere Kinder boten ihr was zum Spielen an oder "spielten" mit ihr... sie war auf dem Schoß oder Arm der Erzieherinnen... sie bekam ihre Flasche Muttermilch... es war immer jemand um sie rum, der sie hörte... sie kam mit an die frische Luft... sie schlief im vertrauten Bettchen oder draußen im Kinderwagen... sie probierte den ersten Brei... ihr wurde "vorgelesen" und vorgesungen... sie schaukelte auf dem Schoß von jemandem in der Sitzhängematte... sie wurde getröstet, wenn es ihr schlecht ging... Mehr biete ich meinem Kind in dem Alter zuhause auch nicht - erst recht nicht, wenn ich zwischendurch aufräume, putze, einkaufe oder was auch immer. LG sun


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den spruch finde ich blöd. was soll das heißen? dass erzieher in einer ganztagseinrichtung nicht erziehen? natürlich tun sie das! dass eltern ihre kinder nicht verwöhnen und begleiten? natürlich tun sie das, zumindest hoffe ich das für die kinder. keine ahnung, was der spruch bedeuten soll. für mich klingt er danach, als sei er schon 50 jahre alt...