Mitglied inaktiv
also das mit dem essen ist eine im alleingang beschlossene Sache der erzieherin, die so von der Leitung nicht getragen wird. Man hat mir auch erklärt, dass man gestern bis ins Büro gehört hat, dass sie aufgefordert wurde langsam zu essen (also muss es lauter gewesen sein) die entsprechend erzieherin streitet es ab. Ja die blutige nase - ich hätt den spruch ja ins reich der kinderphantasien abgetan wenn ich nicht selber beim abholen solche eine situation miterlebt hätte, wie ein kleienr junge weinend zur stellv. leiterin kommt und die reglos nur meint "kann ich was dafür? was geht mich das an?" da ist mir die kinnlade runtergeklappt. ich habe meine kleine auch mit einem blutigem ganz blauen fingernagel am daumen wiederbekommen, keiner hat angeblich was bemerkt, dass ein anderes Kind im Turnraum mit einem rollbrett ihr über die finger gefahren ist. (die muss fürchterlich geheult haben) Zu einer blutigen nase sag ich nix, wenn das bei rangeleien entsteht, aber nicht, wenn ein kind oben auf dem Klettergerüst sitzt und nach einem heraufkletternden Kind tritt - das darf nicht sein. Ich selber habe vor einigen jahren in dresden ein Praktikum in einer Kinderkrippe gemacht. Hast du dich mal gefragt, wie die das hinbekommen, dass alle kleinkinder gleichzeitig mittagschlaf machen? Ich hab mich gefragt udn die Antwort war nicht wirklich nett es gab da so eine methode -kinder die nach dem 3. mal auffordern sich nicht im gitterbett hingelegt haben, die hat man genommen, in die decke inklusive arme eingewickelt und das ganze mit einer mullbinde bewegungsunfähig verpackt. Elternwille wurde generell nicht respektiert , kinder zum essen gezwungen und hinter dem Rücken der eltern wurde nur über diese gelästert Das war der Grund weshalb ich mich gegen den beruf der Erzieherin entschieden habe und ich arbeite wirklich sehr gerne mit kindern. Während meines Studiums hatte ich auch nicht wirklich gerade den Nerv, ich war auf diese Betreuung angewiesen - aber jetzt! - ich denke, ich brauch zwar dringenst einen Job (jaaa, ich werd depressiv daheim) aber mit diesem eröffnen sich auch andere perspektiven die beiden kommen nun nacheinander in die schule, dann benötige ich an besten ne kinderfrau ich fands gestern abend noch so süß von meiner Größeren, die meinte mama,du hast zwar manchmal echt stress mit uns, aber du schreist uns nie an und wir lieben dich
Hallo Silvana, ich misch mich jetzt mal ein. Das sind ja erschreckende Zustände bei euch in der Kita. Also von unserer kann ich das nicht bestätigen, besonders was den Mittagsschlaf angeht. Bei uns musste kein Kind Mittagsschlaf machen. Es wurden zwar alle hingelegt, aber besonders mein Sohn hat es selten für nötig gehalten zu schlafen,´er war viel zu neugierig, er hätte ja was verpassen können. Er durfte dann nach einer Weile aus dem Schlafraum wieder raus und spielen gehen. Oder sie haben ihn gleich separat in ein Reisebett gelegt, damit er die anderen Kinder nicht aufweckt, was er auch immer mal fertig gebracht hat. Ich habe meinen Sohn früher öfter mal kurz nach dem Mittagsschlaf geholt, er war meist schon munter und hat gespielt, während andere Kinder noch geschlafen haben und die waren nicht in Decken eingewickelt. Schlimm finde ich auch, wie die Erzieherinnen reagieren, wenn mal was passiert. Zumindest hätte sie ja den kleinen Jungen trösten können. Auch mit dem Rationieren des Essens finde ich unglaublich. Mein Sohn isst auch sehr gern und er ist nicht zu dick. Er darf sich natürlich immer noch Nachschlag nehmen. Oft sagen die Erzieherinnen, sie wären froh, wenn alle Kinder so gut essen und trinken würden wie mein Sohn. Dafür isst er zu Hause nicht immer so gut, da bin ich froh, dass er im Kindergarten ordentlich isst. Silvana, ich denke nicht, dass euer Kiga die Regel ist, sondern eher eine Ausnahme. Wenn das so weiter geht, würde ich an deiner Stelle an einen Wechsel denken, denn deinen Kindern scheint es ja auch nicht so Spass zu machen, wenn sie angeschrien werden. Das muss man doch keinem Kind zumuten. Viele Grüße kleiner Löwe
Hallo Silvana, ohne Dir zu nahe treten zu wollen, aber Du weißt doch von diesen Umständen bestimmt schon länger oder hattest vielleicht eine Ahnung. Das ist z.B. auch ein Grund (mangelndes Vertrauen), warum ich mein Baby nicht fremdbetreuen ließ. Mit 3 Jahren können sie sich schon gut artikulieren und auch sagen, wenn was vorgefallen ist. Das geht halt bei den ganz kleinen nicht. Wie handhabst Du das jetzt in Zukunft? Du hast geschrieben, dass Deine Kinder jetzt nacheinander in die Schule kommen, aber ein Jahr KiGa steht doch wahrscheinlich noch an. LG Sonja
Genau das ist es - Ich als mutter muss ein Vertrauen zu der Kita haben - Es ist eine Serviceeinrichtung, die in erster Linie auf das Wohl des Kindes bedacht sein sollte. Man muss bedenken es gibt solche erzieherinnen und solche - es gibt einige die sind ein goldschatz, da merkt man, diese sind wirklich auf eine Zusammenarbeit bedacht und es gibt andere die vermitteln dir, ohne die passende Ausbildung hast du ja als Mutter keine Ahnung. ich habe im ersten schritt die betreuungszeit von ganztags auf 3 stunden runtergesetzt - ich kann sie nicht ganz von ihren freunden, mit denen sie in eine Klasse kommt, trennen, zumal sie sehr große Probleme im Kontaktknüpfen hat (das ist aber eine andere sache) und da ich die festgestellt habe, dass ich einige Leute aus übergeordneter Stelle durch meine ehrenamtliche Tätigkeit kenne, werde ich da auch ansetzten Nein die Zustände habe ich geahnt, hatte aber nie was handfestes, erst seit ca. 6 monaten gibts nicht nur bei mir, auch bei anderen Eltern einige Probleme Die Krippe in Dresden wurde glücklicherweise nach meinem Praktikum geschlossen - nur irgendwie hinterläßt es ein bitteren nachgeschmack, wenn man bedenkt, dass auch mein Bruder diese besucht hatte und die Belegschaft immernoch diesselbe war Nein dieses Erlebnis hat mich wirklich mitgenommen, mein Mann meinte man hätte es gleich an die Presse geben sollen, aber ich denke, ich war zu jung mit zuwenig erfahrung
Hi, also das hört sich jetzt tatsächlich ziemlich übel an. Nicht Eingreifen, wenn die Kinder Rangeln ist eine Sache. Wenn das Kind Trost braucht und die machen gar nix, das finde ich dann schon hart. Über den Finger rollen kann auch passieren. Das sollten die Erzieher aber merken, das Kind muß geschrien haben. Zum Schlafen: bei uns wird gar niemand zum schlafen gezwungen. Wenn eins total müde wird, legen sie es hin. Das ist aber auch ein Problem, da sie nicht ewig bei ihm bleiben können, wenn es dann schreit oder nicht einschlafen kann, nehmen sie es wieder raus. Unserer schläft dort nicht, will auch nicht, weil alles zu spannend ist. Das mit dem Essen finde ich ebenfalls nicht gut. Insgesamt scheinen mir die Zustände nicht besonders. Haben die zuwenige Betreuer? Sind die einfach überfordert? Bei uns gehen die sowohl auf jedes Kind ein als auch auf die Eltern. Dafür muß ich die z.T echt bewundern, weil jede Mutter / jeder Vater die Dinge ja etwas anders betrachtet. Ich finde es auch schade, dass Du die Erzieherausbildung nicht gemacht hast. Außerdem ist mir aufgefallen, dass das in Dresden ist. Ohne ne Ost- West - Diskussion anfachen zu wollen: Ein Bekannter von mir hatte zu DDR Zeiten ein Kind in der Krippe, die völlig überfüllt war (ich finde es super, dass es "im Osten" so viele Krippen gab und auch noch gibt), aber der hatte total schlechte Erfahrungen und hat das Kind nach der Wende in eine kirchliche Krippe gegeben, und da war es sofort besser (ich bin nicht religiös...) Gibt es in der Ex-DDR noch so übriggebliebene Krippen? Mit den gleichen Konzepten wie vorher bzw. den gleichen ErzieherInnen? Und waren die wirklich alle schlecht? AllesOk wollte ich noch sagen, wenn Du kein Vertrauen hast, ist es tatsächlich besser, das Kind nicht in irgendeine Betreuungseinrichtung zu geben, die merken sowas. Ciao Biggi
Hi, Dein letztes Posting war noch gar nicht da, als ich meins geschrieben habe... Ciao Biggi
die Kita jetzt ist in Westdtl. die krippe war im Osten - ich bin beruflich umgezogen - aber irgendwie erschreckend, oder? Es ist glücklicherweise nicht überall so, aber ich frage mich schon, warum man denn so einen Beruf lernt, wenn man ihn dann nicht von herzen ausübt. naja, ich bin jedenfalls wirklich glücklich, dass mein mann es sich zur Aufgabe gemacht hat, dies weiter im Auge zu behalten udn die interessen durchzusetzen - find ich sehr gut von ihm und das macht gleich einen ganz anderen Eindruck
Hallo Biggi, das ist eine wirklich interessante Frage, die Du da aufgeworfen hast... Es wird ja immer nur gelobt, dass der Osten so viele Kinderbetreuungsmöglichkeiten hat, aber meine Meinung ist, dass da ganz viel Quantität vor die Qualität gestellt wurde und noch wird. Meine ersten frühkindlichen Erinnerungen habe ich aus der Kinderkrippe und die waren nicht grade schön. Grade im ländlichen Bereich sind immer noch die gleichen Erzieherinnen am Werk und fahren oft noch das gleiche "Konzept" wie früher. Was mich immer am meisten schockt dabei ist aber die Einstellung der Eltern. Die finden das gut! Weil es ihnen ja in der Kindheit "nicht geschadet hat" und sie das Prinzip kennen, wehren sie sich gegen alles Neue. Bedauerlich, aber wahr. Leider wird darüber nie was geschrieben, nur immer, wie vorbildlich der Osten ausgestattet ist. Und bevor jemand gleich wieder schimpft, natürlich gab und gibt es auch im Osten sehr engagierte und auch kinderliebe Erzieherinnen, meine Beitrag spiegelt ausschließlich eigene Erfahrungen und meine subjektive Meinung wider. Viele Grüße Susi
Hallo, also das sind wirklcih schreckliche Zustände! Und ich kenne das ganz ehrlich nicht so! Bei uns wurde niemand gezwungen zum Schlafen und es blieb immer eine Betreuerin bei den Kindern während des ganzen Schlafs, falls eins aufwacht, damit es in Empfang genommen wird und nicht im Dunkeln warten muss. Ich war sehr sehr kritisch und habe mir 8 Einrichtungen intensiv angeguckt - aber das ist natürlich ein Luxus, den man erst einmal haben muss und ich konnte es mir leisten, noch ein halbes Jahr länger auf einen Platz zu warten. Mein Kinder waren dann zwei Jahre lang in einer Elternínitiative mit Elterndiensten. Letztere sind zwar mitunter lästig, aber garantieren, dass man wirklich Einblick bekommt in den Ablauf und den Umgang. Solche Zustände, wie Du sie beschreibst, bleiben aber auch nur auf Dauer bestehen, wenn sich Eltern nicht wehren. Die die sich wehren können (können vielleicht nicht alle), sollten das aber auch mit Nachdruck tun. Im KIGA-Forum hatte auch jemand von fürchterlichen Zuständen im Kindergarten geschrieben und die sind immer noch aktiv. Grüße Tina
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