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Betreuung für 1,5jährige

Betreuung für 1,5jährige

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Hallo! Ich habe zwei Töchter im Alter von 3,5 Jahren und 17 Monaten. Bisher arbeite ich einen vollen Tag in der Woche, die Kleine wird von der Oma betreut, die Grosse ist bis mittags im KiGa und wird dann von der Oma abgeholt. Ab Februar arbeite ich einen zweiten Tag, an dem die Kleine auch im KiGa ist. Sie wird dann in einer Familiengruppe betreut, in der auch Kinder unter 3 sind. Freunde und Verwandte, denen wir das erzählen, schauen ungläubig, ob das denn so eine gute Idee ist, dass die Kleine für den Tag im KiGa ist. Komme mir schon langsam blöd vor, denn meine Grosse ist ja auch dort. Ich lasse sie ja schliesslich nicht von irgendwem betreuen. Kennt Ihr diese Gesichter von anderen auch? Gerade hier auf dem Dorf wird ja schnell geredet... Mimi


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Huhu, ja genau das kenn ich auch, von den Schwiegereltern. Ich habe meinen Kleinen seit Kurzem in einem Kindergarten von 8-12.30 Uhr. Er ist knapp 20 Monate alt. Und sie finden das viel zu früh, er sein ja noch schließlich lange genug im Kindergarten.(Sie haben ihn sonst 3 mal die Woche betreut) Und das finde ich auch enorm wichtig,weil er da soziale Kontakte knüpfen kann, zumal mein Kleiner Einzelkind ist! Du machst das schon richtig! Wo wohnst du denn? Und das geht,dass dein Kind dann nur für einen Tag im Kiga ist? Gruß Luna


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Hallo, unser Sohn war ab 13 Monaten ganztags in der Kita, bei mir hat da niemand je etwas negatives gesagt, anscheinend kenne ich andere Leute. Ich finde es eher problematisch die Kleine nur einen Tag in der Woche in die Kita zu geben, wegen der Kontinuität, vor allem, wenn die anderen Kinder täglich da sind. In unserer Kita wäre das nicht gegangen, die Kinder waren alle 5 Tage in der Woche mindestens von 9 bis 15 Uhr da, zu dieser Regelmäßigkeit waren die Eltern laut Betreuungsvertrag auch verpflichtet - von Ausnahmen natürlich abgesehen, man konnte natürlich mal einen Tag oder eine Woche fehlen, aber eben nicht regelmäßig weniger als 5 Tage die Woche. Gruß, Renate


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LIebe Mimi ich kenne solche Anfeindungen aus persönlicher Erfahung eigentlich nicht. In meinem Umfeld - Uni, Wissenschaft, Intellektuelle, Großstadt - ist es entweder ziemlich üblich, dass auch kleinere Kinder zu Tamus oder KItas kommen, oder aber niemand sagt (mir) was, weil sich das nicht ziemt. :-) aber ich kenne natürlich die Vorurteile aus vielen Quellen, nicht zuletzt aus diesem Forum. :-) Ich schließe mich im übrigen RenateK an, dass die Unregelmäßigkeit und die großen Abstände für Dein Kind ein Problem sein können. Besser jeden Tag KiGa als nur 1x die Woche. Denn sonst kann Dein Kind kein inniges Verhältnis und Vertrauen zu m Umfeld im KiGa aufbauen. Lg Paula


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ich kenn das problem so ähnlich: fynn war 5 monate als ich wieder mit dem studium angefangen hab, wenn ich vorlesungen hatte, war er bei oma und opa, weil wir keinen kita-platz für unter einjährige bekommen haben, gibts hier einfach nicht. mit 12 monaten hat er ohne probleme in die kita gewechselt und hat sich dort eingelebt, hat seine freunde .... als er 16 monate war ca. hab ich mich als tagesmutter selbständig gemacht: mein problem ist einfach das, dass keiner versteht oder verstehen will, dass ich fynn nicht aus der kita rausnehm und zu hause mit betreue. bloss er ist mittlerweile 3, die kinder hier sind max 2 jahre (momentan) und er ist sowieso schon ein mama-kind. ich find es einfach wichtig, dass er auch mal lernt, dass mama eben nicht die ganze zeit da ist und dass er mit gleichaltrigen zusammen ist. fynn kommt am zeitigen nachmittag nach hause und spielt und bastelt dann hier mit.


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Hallo Mimi, es gibt immer Leute, die meinen, sie wüssten besser als man selbst, wie man seine Kinder erziehen soll. Und die Leute, die was gegen Fremdbetreuung von Kleinkindern haben, sind natürlich die, die selbst keinerlei Erfahrungen damit haben (da die eigenen Kinder ja mindestens bis 3 nur von Mutti betreut wurden). Folglich haben diese Leute einfach keine Ahnung. Wenn die Betreuung im Kindergarten nett ist und sich Deine kleine Tochter gut eingewöhnt, kann sie nur davon profitieren. Ignoriere dumme Kommentare anderer Leute einfach. Oder frage sie, aus welchem reichen Erfahrungsschatz sie denn Ihre Kenntnisse ziehen. Liebe Grüße Linda PS: Bei mir findet es keiner grundsätzlich schlimm, dass ich wieder arbeiten gehe, wenn mein Sohn 11 Monate alt ist (in zwei Wochen - freu!). Sie sind nur alle der Meinung, dass ich es nicht schaffen würde, Vollzeit zu arbeiten (was ich tun werde). Und das nur deshalb, weil alle anderen Mütter immer jammern, wie viel sie zu tun hätten und dass sie auf keinen Fall mehr als 16 Stunden arbeiten könnten.