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Betr. Lehrerinnen- Anzahl Korrekturen

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An die Lehrerinnen unter euch: Wieviele Stunden arbeitet ihr und wieviel Korrekturen habt ihr da? Ich hatte eben in nem anderen Beitrag geantwortet, dass ich bei 14 Stunden 6 Korrekturen habe. Finde ich ziemlich viel. Gibt es irgendwie eine Grenze, wieviel Korrekturen bei wieviel Stunden "zulässig" sind? Oder spielt das keine Rolle, wenn man nur Teilzeit da is,aber so viele Korekturen dabei hat? Bin da recht durchn Wind momentan, wie ich das alles hinkriegen soll.-( Luna


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Hallo! Ich habe 4-5 Unterrichtsstunden (53 Minuten) pro Tag - wir muessen aber von 7:15-14:40 in der Schule sein, ob wir Unterricht haben oder nicht. Pro Woche gebe ich im Durchschnitt 3 Quizzes und 1 Pruefung / Klasur. Dazu kommen kleine Aufsaetzte. Ist schon viel mit den ganzen Vorbereitungen, aber so kann ich immer sehen, ob sie etwas verstanden haben oder nicht. Es ist immer interessant die Unterschiede zu sehen! Ich beneide Lehrer/innen in Deutschland, da man nicht in der Schule sein muss, wenn man frei hat, oder? Ich finde es aber schade, dass in Deutschland nicht jede Lehrer/innen ein Zimmer fuer sich nicht haben. Mein Zimmer wuerde ich nie hergeben! :-) Viele Gruesse! Kristin


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muss da nach 14 Jahren als Lehrerin mal nachfragen: was meinst du damit? Wire lange man im Durchschnitt an korrekturen von Arbeiten sitzt? oder was?? Danke...Henni


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@Henni ich meinte damit, in wievielen Klassen du Korrekturen hast, also schriftliche Arbeiten, die 3 mal pro Halbjahr geschrieben werden! Luna


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@luna: Habe unten geantwortet. Ich gebe ja 14 Stunden und habe eine Korrektur... Finde ich hammerhart bei dir... GAAAAAAAAANZ viel Kraft @starfish: Du hast ein eigenes Arbeitszimmer IN der Schule??? Wow, in welchem Land lebst du? Das mit Anwesenheit ist natürlich auch ätzend, aber dafür kannst du alles in der Schule erledigen? Ja? Klappt ds zeitlich??? Liebe Grüße


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Hallo Neles Mom! Wohne in USA. Ja, hier hat jede/r Lehrer/in ein eigenes Zimmer wo das Unterricht auch stattfindet. Es gibt aber manchmal 2-4, die kein eigenes Zimmer haben (floating teachers) da nicht genug Zimmer vorhanden sind. Ich kann die Posters aufhaengen, die ich will, und habe alle meiner Buecher / Materialien immer vorhanden. Sehr praktisch! Und ja, wenn ich gerade kein Unterricht habe, kann ich schon vieles erledigen. In der Zeit koennen Schueler auch Nachhilfe bekommen, wenn sie auch in der Zeit freihaben. Schoene Gruesse! Kristin


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Hallo Luna, Ab Ende August habe ich wieder eine volle Stelle, also 23,5 Stunden plus 2 Stunden für alle unter 50 (ist hier in Niedersachsen so), macht 25,5 Wochenstunden. Davon sind 11 Stunden Englisch (Klasse 7, 10 und 13) mit entsprechend viel Korrekturaufwand. In Erdkunde gibt es nur eine Arbeit im Halbjahr, wird z.T. auch nur epochal unterrichtet, so dass es da schneller geht. Ich habe mir vorgenommen, in den Ferien einen groben Plan fürs Halbjahr zu erstellen. Sobald das Schuljahr wieder anfängt, möchte ich an einem Tag pro Wochenende den Unterricht für die jeweils kommende Woche genauer planen, so dass ich während der Woche nichts mehr vorbereiten muss sondern abends, wenn der Kleine schläft, Zeit für Korrekturen habe. Die Nachmittage will ich mir für den Kleinen freihalten. Ich bin mal gespannt, ob ich das so konsequent durchhalte, wie ich es mir vorgenommen habe. Am meisten Angst habe ich vor dem nächsten Mai, da geht meine 13 ins Abi und das mache ich dann zum ersten Mal, bisher war ich immer nur Co-Referentin. Ich glaube übrigens, dass es keine Rolle spielt, wieviele Stunden und Korrekturen man hat. Das hängt doch immer auch von den Fächern ab. Deutsch/Französisch z.B. korrigiert sicher mehr als Sport/Physik. LG und noch einen schönen Abend, Philipps-Mama


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Hallo, also es wäre mir neu, dass man als Lehrer auch in Teilzeit die Anzahl der Korrekturen beschränken kann. Das macht doch auch überhaupt keinen Sinn. Es ist davon abhängig welche Fächer Du unterrichtest und wie viele Wochenstunden Du gibst --> siehe Notenbildungsverordnung. Kannst ja auch nicht sagen, dass Du bei 26 Schülern aufhörst zu korrigieren. Musst halt sehen, dass Du Deine Arbeiten entsprechend korrigierfreundlich gestaltest. Aber es ist sicher anders Deutsch zu korrigieren als z. B. Datenverarbeitung. Grüße, Luna28


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bei mir so wie bei philipps mama: 25 wochenstunden, drei deutschklassen mit dem entsprechendem aufwand. arbeitszeittechnisch habe ich es mit einem kind so wie sie gehandhabt. mit zwei kindern... mal sehen. eine rolle spielt auch die schüleranzahl. ich hatte letztes schuljahr eine 11. klasse in deutsch mit 34 schülern *ächz*!!!


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Huhu! Ey, sagt mal, ich hab ne volle STelle mit 27 Stunden - ich glaub ich muss das Bundesland wechseln! Grumpf! Kannst du nicht deine Arbeiten und Klausuren so gestalten, dass der Korrekturaufwand minimal ist? Auch in Deutsch kann man präzise Fragen stellen, die man in 1-2 Sätzen beantworten kann. In den Haupt- und Realschulprüfungen werden auch keine Sermone erwartet, sondern kurze knappe Antworten (oft sogar stichpunktartig). lg - roma (die mit einem eigenen ARbeitszimmer richtig lange in der Schule bleiben würde!)


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aber so ganz verstehe cih das immer ncoh nciht.... also ich habe alle meine 14 Stunden in meiner 7 klasse ab nach den Ferein. Ich unterrichte dort mathe, deutsch und WZG (Geschichte, erdkunde, gemeinschaftkunde). Wie viele korrekturen sind denn das?? ich schreibe doch in ALLEN Fächern 3 Arbeiten pro halbjahr..ihr nciht??? Aber viel entscheidender ist doch die zahl der schüler!! wir hatten grad ne 10 klasse mit 7 Schülern und dazu ne 9.klasse mit 30 schülern...zählt wenn man beide in detusch hat je als eiine "korrektur"??? oder wie??? Also wie auch immer...ich werde 27 schüler haben und entsprechend viel an den sachen sitzen...hb ich aber dennoch leiber als 14 stunde Musik in 14 verschiedenen klassen dafür ohne "korrekturen".... LG Henni


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... weil ich mit meinen 15 Std. letztes Jahr mit 25 Schülern - 5 Aufsätze - 5 Mathearbeiten - 5 Sprache Untersuchen Proben /Grammatik - 5 Heimat- und Sachunterricht - 6 Diktate korregiert haben. Aber das ist normal in der Grundschule, wenn du Klassenleitung hast. Hinzu kommen die Zeugnisse, die in Bayern ja sehr ausführlich sind (Ob's was bringt, bezweifle ich. Ich würde die eine Std., die man PRO Zeugnis insgesamt braucht lieber persönlich mit den Eltern im Gespräch verbringen) Jetzt in der 4. Jahrgangsstufe kommt das Übertrittszeugnis hinzu, also werden es insgesamt ca 70 Zeugnisse sein, die ich von September bis Juli schreiben werden. Was soll's morgen fliege ich in Urlaub um mich mental auf das Schuljahr einzustellen :-) schöne Zeit Cella


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mein mann ist lehrer, deutsch, geschichte, politik - ab 11.Klasse. Das ist der Horror hier zu hause - nicht nur die klausuren - das ABITUR!!!!!!! DREIFACH!!!!!!!!!! (drei verschiedene abschluüsse, fachabi, etc dazu) mir ist es unvorstellbar, wie man das bewältigen soll. würde ich ihm nich auch noch helfen mit der "vorarbeit" (rechtschreibungetc.), hätte er fast gar keine zeit mehr. und die "korrekturfreundliche" Klausur trägt nicht unbedingt zur kompetenz der schüler bei, die ja wohl in der schule erlernt werden soll. Aber einige lehrer an der schule meine mannes schreiben wegen der extremen arbeitsbelastung in POLITIK! und GESCHICHTE! Klausuren mit stichpunktartiger struktur. Das finde ich - auch wenn die ursache vertsändlich ist, unverantwortlich den schülern gegenüber. teilweise setzt sich das dann auch noch in der uni fort ("Wenn sie ganze sätze schreiben, kriegen sie einen zusatzpunkt")....