Mitglied inaktiv
Hallo an Alle, kennt sich jemand mit der Beschäftung per Hauhaltsscheck aus? Ich möchte eine Rentnerin zur Betreuung meines Kindes beschäftigen. Können ihr aus dieser Einnahme evtl. irgendwelche finanziellen Belastungen (Steuer, SV) entstehen, die zusätzlich zur Pauschale anfallen? Wäre Euch sehr dankbar für Hilfe, liebe Grüße Karo
ersteinmal wünsche ich dir viel glück. haushaltcheck ist sehr belastend, die erfahrung habe ich gemacht..ich hatte von januar 2004 bis juni 2005 eine tagesmutti für meine große. ich war bis august 2006 mit denen in kontakt bis die überhaupt mal gerafft haben was los ist..denn die tagesmutter hat 150 € von mir bekommen im monat (hat alle 14 tage die kleine gehabt) und ich sollte dort 120 € für abgaben zahlen..na ja hat halt nicht wirklich geklappt mit denen. aber wenn das alles läuft..zum haushaltscheck zu den abgaben dort kommt noch eine unfallversicherung für die beschäftigte die du tragen musst bei der unfallkasse des landes in dem du wohnst..das waren bei mir damals ich glaube 60 € pro jahr..dabei ist unerheblich ob die person einen tag oder 1 jahr beschäftigt ist.
Hi Karo! Unser Kindermädchen arbeitet auch auf Minijob-Basis. Bei uns hat's keine Schwierigkeiten gegeben. Wir bezahlen einmal im halben Jahr Pauschal-Steuer (um die 13%, bei Beschäftigung im Privathaushalt), außerdem Versicherung, weitere Kosten für die Beschäftigte entstehen nicht. Sie wird mit einem Formular angemeldet (s. link), da kann man dann entweder ein pauschales Monatsgehalt angeben oder bei wechselndem Gehalt einen entsprechenden zusätzlichen Nachweis ausfüllen. Alle Infos unter: www.minijob-zentrale.de Ich finde, daß sich das auf jeden Fall lohnt. Da Du die Betreuung selber steuerlich absetzen kannst, bekommst Du so in etwa die Pauschsteuer von Deiner Steuer zurück - hängt natürlich von Deinem Steuersatz ab. Und falls mal irgendwas passiert, ist das ganze wenigstens offiziel gelaufen, es gibt 'ne Unfallversicherung etc. Ciao Regina
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Hallo! wenn Du sie nicht anmeldest, handelst Du eindeutig ordnungswidrig, was theoretisch mit bis zu 5000 Euro bestraft werden kann. Und die Kosten lohnen sich auch unabhängig davon, Du kannst die Betreuungskosten absetzen, Deine Hilfe ist unfallversichert, im Krankheitsfall zumindest rudimentär abgesichtert ect. Wir haben da gar nicht überlegt, unsere KInderfrau wird auf jeden Fall angemeldet lg Maren lg Maren
Hallo, ich will die Frau ja in jedem Fall anmelden. Ich wollte nur absichern, dass ihr nicht evtl. irgendwelche sonstigen finanziellen Belastungen entstehen können. Unser Staat ist da ja sehr erfinderisch. Ich würde das dann noch bei der Bezahlung berücksichtigen wollen. Liebe Grüße Karo
PS: es ist möglich, dass die Frau monatlich ein wenig an die Rentenkasse zahlt, dann erwirbt sie sogar einen Rentenspruch! lg Maren
Hallo, unsere Kinderfrau ist auch bei der Minijobzentrale gemeldet. Mittlerweile muss man sogar nur noch einmal im Halbjahr den Haushaltsscheck ausfüllen, im letzten Jahr musste man das noch jeden Monat, das hat etwas genervt. Der Kinderfrau entstehen dadurch keine weiteren Kosten. Sehr gut finde ich, dass man im Falle der Krankheit der gemeldeten Person sogar 80% des Gehaltes weiterbekommt und nur 20 % selbst zahlen muss. Wer könnte sich das sonst schon leisten, immerhin müssen die Kinder ja im Krankheitsfall anderweitig betreut werden und das muss ja meistens (wenns nicht grad die Oma macht) auch bezahlt werden. LG Stephanie
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