Mitglied inaktiv
Hallo allerseits! Nach 1,5 Jahren Elternzeit (ich 1 Jahr, mein Mann 0,5 Jahr) möchten/planen wir wieder beide Vollzeit arbeiten zu gehen. Das heißt aber, dass eine Kinderbetreuung von etwa 44 Stunden wöchentlich notwendig wäre. Gibt es denn so was überhaupt - welche Variante würdet Ihr empfehlen (Tagesmutter erscheint mir am praktischsten, oder?)Und mit welchen Kosten soll mann da rechnen? Ach ja, wir wohnen in Köln. Gruß!
Ich würde eine Tagsmutter empfehlen. Da wird das Kind doch ein bisschen intensiver betreut als im Kindergarten mit 15 anderen Kindern... Was das bei euch in Köln kostet weiß ich leider nicht. Ich muss mich um sowas nicht kümmern, da meine Mama sich als Tagesmutter selbstständig machen will und ich dann nur die Kosten für Nahrung etc. zahlen muss :-) Aber dieses Glück hat natürlich nicht jeder... LG
Hallo, hm... bei 44 Wochenstunden (kein Verschreiber?) halte ich eine TaMu für fast unbezahlbar... Da Köln eine Großstadt ist, schätze ich die Kosten auf ca. 5 EUR / Stunde... Wenn ihr den Platz und das Interesse habt, könntet Ihr auch ein Aupair in Erwägung ziehen, aber nur für 30 Std. / Woche. Ansonsten ist eine Krippe durchaus auch für die Kleinen recht gut, aber ich dürchte das wird schwer einen Platz zu bekommen... Trotzdem: Alles Gute! Désirée
Hallo ich habe eine Tamu,wohne allerdings in Duisburg.Ich war bis 8/05 alleinerziehend und vollzeit tätig,da habe ich für die Tamu nur (!) 49 euro gezahlt, den rest zahlte das Jugendamt.Wichtig die Tamu ist als Kinderfrau gemeldet,d.h. sie betreut überwiegend in meinen Haushalt, da entfallen die eigenkosten von 40 euro die man sonst noch zahlen müsste. Jetzt ist mein Mann da er arbeitet Vollzeit auch, aber er ist nicht der Vater,daher wird sein Gehalt zwar nicht angerechnet, aber das er ein drittel aller Kosten trägt. berrechnet wird: Miete,Heizkosten,Versicherungen,(auch rechtsschutz etc)evtl. Teile eines laufenden Kredits(wenn er für Sachen wie Wohnung küche also wichtigen Dinge läuft)und einige Kleindinge kannste noch angeben. Dann errechnen die unter Berrechnung der Lebenserhaltungskosten wieivel du zahlen kannst,bei mir sind es zur Zeit 183 euro bei ner Betreuungszeit von circa 42 Stunden mit Wochenenden. Bei mir ist nur das Problem,das mein Mann so wenig verdient ,daß er garnicht ein drittel aller Kosten tragen kann. Aber es haut hin, den rest trägt das Jugendamt,so das die Tamu knapp 400 euro bekommt im ganzen. Wichtig ist,das Du die Tamu übers jugendamt bekommst,oder eine suchst, die beim Jugendamt gemeldet ist. Sonst musst du mit weit aus höheren Kosten rechnen. Alles gute sistafly
Hallo, unser Sohn war ab 13 MOnaten in einer Kita, die hatte von 7:30 bis 17 Uhr geöffnet, da geht es auch mit beidne Vollzeit. Gruß, Renate
Ich bin direkt nach dem Mutterschutz wieder arbeiten gegangen. Da war mein Kleiner 9 Wochen alt. INzwischen ist er 10 Monate alt und kommt super zurecht. Wir gehen beide Vollzeit arbeiten- allerdings ich in VK Wechselschicht, mein Mann macht Gleitzeit und passt seine Arbeitszeiten meinen an. Wir haben eine Tagesmutter, die unseren kleinen Mann ca. 70 Stunden im Monat betreut, so wenig, weil ich meine Freischichten auch in der Woche habe und Nils so zu Hause bleiben kann. Wir bezahlen 200 Euro im Monat.Bei einer vollen Woche wären es gut das doppelte. Wir leben in der Eifel und hatten echt Glück, eine zuverlässige und preiswerte Tagesmama zu bekommen. Ich wünsch euch viel Glück bei der Suche. In Köln sollte sich auf jeden Fall etwas finden. Liebe Grüße an meine Geburtsstadt Heike mit Nils
Wir sind auch beide Vollzeit (und nicht nur 40 Wochenstunden...) beschäftigt und unser Kind wird von einer TaMu betreut. Durch versetze Arbeitszeiten (einer von ca. 7-17 Uhr, der andere 9-19 Uhr) reicht es, dass die Tagesmutter die Zeiten von 8-17:30 abdeckt, weil einer für's Bringen, der Andere für's Abholen zuständig ist. Kostspielig ist das, keine Frage, allerdings mit zwei vollen Gehältern auch weniger ein Problem, zumal es ja jetzt steuerlich absetzbar ist. Auf alle Fälle habe ich die Erfahrung gemacht, dass man mit einer Vollzeitstelle wenigstens ernst genommen und vom Arbeitgeber gefördert wird. Das ist mir die organisatorische Leistung, alles unter einen Hut zu bringen allemal wert!
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