Mitglied inaktiv
passt der Papa aufs Kind auf wenn ihr z.B. arbeiten geht... und wie klappt das? Hatte gestern schon mal geschrieben. Hier aber noch mal kurz zusammengefasst. Fange am 3.9 eine Ausbildung an 70 km von unserem Wohnort entfernt und bin drum unter der Woche ca. 12 Stunden nicht zu Hause. Da mein Freund schon von anfang an (seit Geburt) arbeitslos ist soll er auf die Kleine (*1.11.2006) aufpassen.... Viele haben mir geschrieben, dass ich mich doch freuen soll ne Ausbildung zu haben und dass es doch gut ist, wenn der Papa auf die Kleine aufpassen kann... Jetzt aber zu meinem Problem (versuch mich kurz zu fassen): Bis auf 1 Woche Bewerbungstraining, wo ich 6 Std. am Tag weg war, hab ich die beiden eigentlich nie lange allein gelassen. Und bei dem Bewerbertraining hat es teilweise nicht so gut geklappt mit den beiden. Sie hat viel geweint und mich in der ganzen Wohnung gesucht... Jetzt zu meinen Sorgen. Mein Schatz verliert leider schnell die Ruhe und schreit sie schon mal an oder legt sie unsanft ins Bett... wenn er nicht mehr weiter weiß. Außerdem findet er, dass es ihr nicht schadet wenn sie mal ne halbe Stunde oder länger schreit... wenn sie kein Hunger... hat. Jetzt zu meiner Angst: Ich hab einfach Angst dass er das jetzt, grad weil es so kurzfristig ist, nervlich nicht packt unter der Woche min. 12 Stunden mit ihr alleine zu sein.... weil ja bis jetzt immer ein zweiter da war, der in "kritischen" Situationen übernehmen konnte. Abgesehen davon, hab ich bis jetzt so gut wie immer das wickeln, füttern und schlafen legen übernommen. Er war "nur" der Spiel- und Blödelpapa. Es ist einfach verdammt schwer für mich zu glauben, dass jetzt so kurzfristig alles klappen kann, ohne dass mein Schatz irgendwann ausrastet oder meine Maus nen "Knacks" kriegt. Will betonen, dass ich verstehe dass es für IHN schwer wird, plötzlich alles Alleine machen zu müssen und dass ich auch verstehe wenn er irgendwann sagen wird "Eigentlich kann ich nicht mehr... ich hab keine Nerven und keine Kraft mehr." Zumal unsere Maus auch sehr temperamentvoll und aktiv ist und immer Action haben will. KANN MICH IRGENDJEMAND BERUHIGEN ODER MIR PAAR TIPPS GEBEN?
nachfragen. Dort schreibt zur Zeit etwas öfter @Rademenes, der in der Elternzeit zu Hause ist. Andereseits habe ich mich gestern schon gefragt, warum ihr nicht einfach etwas dichter an deinen Ausbildungsort heran ziehen könnt... Wir werden demnächst auch umziehen, damit wir die Arbeitswege optimieren. Wenn das am Tag wenigstens eine Stunde Zeitersparnis für den kürzeren Arbeitsweg bringt, hast du eine Stunde mehr Zeit. Ihr könntet ja vielleicht sogar ganz in den Einsatzort ziehen und so hast du dann vielleicht nur 10 Stunden zu überbrücken... LG, W
Das Problem ist, wir haben jetzt fast 8 Monate nach ner Wohnung gesucht, weil ich studiert habe und er arbeitslos war, war das nicht so einfach ne Wohnung zu finden. Unsere jetzige hat Schimmel und ist zu klein. Waren froh dass wir endlich eine bekommen haben. Naja und das mit der Ausbildung war jetzt sehr kurzfristig und mehr oder weniger Zufall. Konkret gesagt: Wir ziehen nach Ingolstadt, vom Dorf. Und mein Ausbildungsplatz ist in München. Und in München sind die Wohnungen um einiges teurer. Da bleibt uns ja nix mehr zum Leben übrig.
Klar ist München teuer, aber vielleicht gibt's 'nen Mittelweg. LG, W
kenne euch nicht persönlich und kann deshalb nur unzulänglich rat geben. wie wäre es denn mit einem längeren gespräch zwischen euch beiden, in dem er vielleicht auch seine ängste mal verbalisiert und ihr beide ein paar dont's besprecht, so z.b.: nicht zu lang schreien lassen, nicht unsanft hinlegen und sowas. an sich würde ich ja sagen, dass es sich wohl einspielen wird. mein mann hier wird ab september unseren kleinen (dann 2,5 monate alt) vollzeit haben, da ich arbeiten gehe. habe allerdings bei ihm keinerlei bedenken, da er selbst sich diese konstruktion gewünscht hat. alles gute!
Hallo, also ich möchte dir Mut machen. Das schaufft ihr schon. Leider bin ich bei uns die ungeduldige und unsanfte bei Geschrei. Ich musste das auch lernen das ein Kind einfach nicht nur glücklich ist und strahlt. Lass ihn Zeit und sage ihm ganz klar was du erwartest. Mache ihm deutlich das er selber auch erst reinwachsen muss und im Zweifelsfall kurz den Raum verlässt wenn er zu ungeduldig wird. Mir hat es sehr geholfen bei Problemen einfach kurz vor die Tür zu gehen mit dem Kinderwagen. und sei es für 1/4 Stunde. Ausserdem schicke ihn zu einer Krabbelgruppe oder zu Schwimmen vielleicht habt ihr ein Mütterzentrum mit offenen Treffs in der Nähe? Das kann er sich auf jeden Fall mal anschauen. Ich finde das klare Strukturen am Tag es einfacher machen. Feste Termine z.B Schwimmen, oder immer mit dem Kinderwagen einkaufen gehen.Gemeinsames Essen mit Kind, Krabbelgruppen helfen über den Tag. Wenn mein Mann nach Hause kam fand ich es toll das er sich erst mal fast 1 std. voll den kleinen konzentriert hat. Außerdem bin ich alle 2 Wochen regelmäßig augegangen, das bringt auch Energie. Grüße Anke
HUhu! Ich hab daheim einen Hausmann und Papa, aber ich muss auch sagen, er hat sich a) von Anfang an - also seit Geburt - voll reingekniet, weil er ja wusste, dass ER nach dem Mutterschutz für alles alleine verantwortlich ist (ich habe erst 3 Wochen nach der Geburt von IHM gelernt, wie man wickelt) und b)ist er eh der ruhigere gelassenere von uns beiden. Ich hab ihn in meinem ganzen Leben noch nie austicken sehen. Ich weiß nicht, ob die festen Termine (krabbelgruppe und so) das richtige sind, damit tut sich sogar meiner schwer: das Kind muss zu einem bestimmten Zeitpunkt fertig gemacht werden, es darf nbicht mit Schlafenszeiten kollidieren, man mus planen, was alles mit muss - das könnte auch STress hervorrufen. Ich würde ausgedehnte Kinderwagenspaziergänge vorschlagen und ruhig mal einige Spielplätze der Umgebung abklappern - man findet gar nicht so selten Männer in derselben Situation. Und in der restlichen Zeit bis zum 3.9. würde ich aber mal dallidalli Generalprobe machen und ihn wickeln und füttern lassen. Ohne Diskussion. lg - roma
Mein Ex war mit Fumi ein Jahr als Hausmann zu Hause. Er hat das super gemacht. Natürlich muß man da erst reinwachsen, aber ich habe die Erfahrung gemacht, daß es hilft, wenn man ihn machen läßt. Er hat definitiv einiges anders gemacht, als ich es gemacht hätte, aber es war okay so. Manchmal muß man etwas auch drei Mal falsch gemacht haben, um für sich selber herauszufinden, wie es besser klappt. Ich würde ihn auch ermutigen, sich nach Krabbelgruppe, Spielplatz-Treffen, Babyschwimmkursen oder so etwas umzusehen. Vielleicht vergißt er beim ersten Mal die Windel zum wechseln oder die Feuchttücher, aber dafür vergißt er das dann nie wieder *grins*. Mein Ex hat wahnsinnig viel mit Fumi unternommen. Sie waren schwimmen (mit Babyschwimmkursen konnte er sich nicht anfreunden, er war dann so mit ihr im Schwimmbad), auf dem Spielplatz, Spazieren.... Gut, der Haushalt war dafür nicht so seins, den habe ich mehr so neben der Arbeit geschmissen, aber als Vater war er super, das muß ich ihm lassen. Das wird klappen, da bin ich mir sicher! Gruß, Elisabeth.
Hallo, erstmal finde ich es toll, dass es doch mehr Männer gibt, die das machen als ich dachte! Bei uns ist die Situation nicht so, aber ich muss ab und zu auf Geschäftsreise, was ich Gott sei Dank immer auf 1 1/2 Tage beschränken konnte, und das hat immer prima geklappt, obwohl sich unser Papa auch sonst nicht um wickeln, füttern etc. gekümmert hat. Sonst wollte ich sagen: 1. auch wir Frauen sind ja manchmal ein bißchen überfordert. Wir wissen ja auch nicht immer, was da auf uns zukommt und wachsen erst rein. Für mich war das schon schwer, nie Zeit für mich haben zu können. Also denke ich, auch Dein Mann wird da rein wachsen. (man wächst mit der Aufgabe, sagt meine Freundin immer :-)) 2. Der Tip mit Krabbelgruppe etc. ist gut, aber ich habe es auch nie geschafft, zu einem bestimmten Termin irgendwo zu sein... 3. Papaforum finde ich super. 4. Mir als Frau hätte es geholfen, ein paar andere Mütter mit Gleichaltrigen zu kennen, aber in meinem Bekanntenkreis gibt es niemanden in der Nähe mit einigermassen gleichaltrigen Kindern. Vielleicht hilft ja eine Anzeige in der Zeitung oder so mit der Anfrage nach alleinerziehenden Papas zwecks Gespräch oder gemeinsamen Unternehmungen? Ansonsten, wenn es auf dem Spielplatz tatsächlich die Chance gibt, so einen Papa zu treffen, super. 5. Ich habe auch manchmal die Geduld verloren, bin beim Nicht-Einschlafen wollen des Kindes aus dem Zimmer und habe kurz schreien lassen... Aber 1/2 Stunde schreien ist auch für mich unakzeptabel, da muss sich Dein Liebster irgendwas einfallen lassen... 6. Gönne ihm am Wochende oder abends oder so mal eine Auszeit, wo er z.B. alleine weggehen kann... Da fällt mir ein, das wird bei mir selbst auch mal wieder Zeit... Nebenbei, dass ein Umzug näher an München nicht lohnt, sehe ich ein, alles im Unkreis von 50 km hält sich ja schon preismässig für München... Aber vielleicht findet sich ja doch noch was. Viel Glück!
Hallo, ich denke auch, Ihr müsst das im Gespräch klären, das kann doch nicht sein, dass der Vater das Kind nicht betreuen kann. Vielleicht ist das auch nur Dein Eindruck, Vater und Mutter müssen sich nicht unbedingt gleich verhalten, dennoch ist das eine nicht schlechter als das andere. Mein Mann war ein Jahr zu Hause (Erziehungsurlaub) und das war kein Problem, den Haushalt hat er auch gemacht. DAs war allerdings auch sein und mein Wunsch, da ich mit Babys nicht wirklich etwas anfangen kann, für mich wäre es eine Horrorvorstellung gewesen (aber zurecht gekommen wäre ich sicher auch, wenn es nicht anderes gegangen wäre). Gruß, Renate
Hallo, ist doch prima wenn dein Mann das Kind betreuen kann und die Zeit dafür hat! und es sind ja auch nur ein paar stunden in der woche. was ich allerdings kritisch finde ist, dass ihr schon eine ganz unterschiedliche auffassung habt von der betreuung, es klingt bei dir schon heraus dass du nicht einverstanden bist mit seinen methoden (das klingt auch schon ganz schön krass finde ich wie du es geschildert hast) du solltest mal mit deinem mann sprechen, wenn du dein kind bei ihm lässt muss das schon mit gutem gefühl sein, sonst merkt das die kleine und wird auch schwieriger. lg kathrin
Naja es sind ja nicht "nur" paar Stunden. Es ist unter der Woche dann den ganzen Tag. Es kann sogar vorkommen, dass ich sie ab und zu unter der Woche ganz wenig wach sehe, denn ich muss ca. um 6 Uhr losfahren und komme um ca. 19 Uhr Nach Hause. Grob überschlagen. Also viel mit, mit ihr eine Stunde spielen.... ist nach der Arbeit dann auch nicht mehr drin. Ja er hält sich ziemlich stark an die Erziehungsmethoden seiner Mama. Dazu gehört schreien lassen, auf die Hand hauen oder Popo klatschen wenn sie was macht was sie nicht darf, etc. ! Das macht mir halt bissl Sorgen. Klar er kennt es von seinen Eltern nicht anders und ist wohl der Meinung dass es richtig ist. Aber ich finde das halt nicht und das weis er auch!! Bis jetzt wo ich da war, hat er mir das erziehn überlassen und hat selten eingegriffen. Ich hab ihn halt jetzt gebeten, es auf die "sanfte" Weise zu versuchen, so wie ich es bis jetzt auch immer gemacht hab und es gut geklappt hat (meistens jedenfalls) und er hat gesagt, er machts und wenns so klappt ist es gut, wenn nicht versucht er es eben auf die Weise die ihm seine Mutter geraten hat. Nehms eigentlich weniger ihm übel, als seiner Mutter, die sich in alles einmischen will und beleidigt ist wenn wir mal was nicht so machen wie sie es will...
Bei uns hat der Papa Kind betreut, als er 8 Monate war bis 13 MOnate, dann ging Kind in Krippe. Ich hab voll gearbeitet. Hat super geklappt. Das wird schon, man darf die Männer nicht unterschätzen. Hätte aber auch kein so gutes Gefühl, wenn eure Betreuungsmethoden so unterschiedlich sind. Am besten nochmal aussprechen und einigen. Ansonsten war Robin vor menem Arneitstag auch ne länger als ca. 2 Stunden mit Papa zusammen, hat trotzdem funktioniert. Yvonne
Hallo, das willst du jetzt sicher nicht hören. Ich seh da ganz schwarz. Dein Mann scheint keine Nerven für ein Kleinkind zu haben, nicht besonders einfühlsam zu sein und obendrein auch nicht besonders clever, kritische Situationen glimpflich zu lösen bevor sie eskalieren. Ohne ihn persönlich zu kennen, lese ich bei dir heraus, dass er mit der ganzen Situation komplett überfordert sein wird - ich könnte nicht beruhigt arbeiten gehen, wenn ich wüßte, mein Kind ist bei jemanden, der es schreien lässt, wenn es etwas braucht. (Ich könnte auch nicht mit einem Mann zurecht kommen, von dem ich wüßte der haut unserem Kind eins hintendrauf, wenn ich nicht vorher einschreite). Ich glaube auch nicht, dass "miteinander reden" etwas an den grundsätzlichen Charakterstrukturen von 2 Partnern viel ändert. An deiner Stelle würde ich mir ganz schnell eine geeignete Betreuung für mein Kind suchen. Und meinen Mann bearbeiten, dass er sich einen Job sucht - egal welchen! - Hauptsache er kommt wieder rein ins Arbeitsleben und es springt vielleicht noch das Geld für die anderweitig Kinderbetreuung wieder raus. Tut wahrscheinlich ihm besser und deiner Maus auch. Sorry, meine Meinung. LG, Stefanie
Hallo, ich wohne in Ingolstadt :-) Ich kann nur raten: sucht Euch mal sie "Elternschule" von Herrn Pauli und seinen Kollegen raus und versucht da einen Platz zu bekommen. Die ist sehr gut! Will der vater denn an seinem verhalten arbeiten, oder findet er es gut wie er es macht? DAS ist für mich der Knackpunkt. Auch wenn ich die geschilderten Erziehungsmethoden nicht gut finde. ER ist Zuhause und Du musst loslassen lernen! ER muss klakommen. Aber er sollte auch versuchen zu lernen, daß anschreien und rumknallen keine Lösung bringen. Ich kann Dir den Vorwurf nicht ersparen, daß Du ihn bisher nicht wirklich gleichwertig belastet hast mit dem Kind -> warum nicht? Noch ein Tipp einer immer Vollzeit arbeitenden Mutter: ICH bin gerne arbeiten gegangen, weil es so OK war und seinen Sinn hatte. Und DAS habe ich auch den Kindern vermittelt. DAS ist wichtig! Wenn Du selbst mit der Situation und allem haderst, dann wird auch dein Kidn die Situation nicht mittragen können. Gib Deinem Kind die Kraft, daß die Situation gut ist, weil Mama etwas für die gemeinsame Zukunft macht. Und dafür muß man eben auch den Einsatz zeigen, jeden Tag nach München zu pendeln (was ich ab Geburt des ersten Kindes jeden Tag für 6 Jahre gemacht habe!). Betreuung für Kinder unter 3 ist in Ingolstadt nicht besonders, aber versuchen solltet Ihr es trotzdem, zumal Dein Freund / Mann ja sicher auch wieder arbeiten will. Generell sind die Chancen dafür in Ingolstadt nicht sooo schlecht! Viele rüße Désirée
Also ich komme mit diesen Antworten hier überhaupt nicht klar: "Besuch(t) doch mal das Papa-Forum, die Elternschule ..." egal ob sich der Mann eignet dazu auf seine Kinder aufzupassen oder nicht, das wichtigste scheint zu sein, dass Mama "sich selbst verwirklicht" durch arbeiten gehen. DU gehst gerne arbeiten weil es so ok. ist und es einen Sinn hat, das konntest du deinem Kind so vermitteln - hier ist aber nicht das Kind das Problem, sondern der Mann ER ist dann zuhause und SIE muss loslassen? Wohlwissend, dass der dann vielleicht durchdreht, weil er der Situation nicht gewachsen ist?? Soll sie es sich schönreden, damit sie beruhigt zur Arbeit gehen kann? Rumschreien und eins hintendrauf jetztschon, wo sie mit dabei ist und noch eingreift, was denkst du, was da abgeht, wenn die Feuerprobe rum ist und der Ernstfall eintritt? Herrlich für's Kind! Aber Hauptsache, die Frau entspricht dem "emanzipierten" Frauenbild und ernährt die Familie - was nicht passt wird passend gemacht. Soziale Kompetenz kann man nicht anlesen oder trainieren. Die hat man oder nicht. - Ich würde lieber auf meinen Lohn verzichten, wenn die Alternative wäre, mein Kind von jemandem betreuen zu lassen, der keinerlei Gefühl dafür hat, keine Intuition, keine Sensibilität - und wenn's der eigene Vater wäre. (Wobei mir dieser Mann, der einerseits kein Geld verdient und dann noch nicht mal tauglich ist für Familienarbeit gehörig auf die Nerven gehen würde ... - jetzt werd ich richtig eklig und hör auf) Stefanie
Warum ich ihn nicht gleichwertig behandelt hab?? Weil er das nie wollte... Er hatte keine "Lust" sie zu füttern, wickeln... wieso sollte ich ihn dazu zwingen. Er hatte seinen Spaß dran sie zu baden und so mit ihr zu spielen und für mich war das okay so. Ich fand es schön sie zu füttern... und das Wickeln naja das musste halt sein. War ja eigentlich nie geplant, dass ich arbeiten gehe und er daheim bleibt. Für ihn Arbeit zu finden ist sehr schwer, nur nebenbei. Dafür gibt es mehrere Gründe die ich hier nicht aufzählen will. Deswegen war es für uns jetzt ideal, dass er meinen Erziehungsurlaub bis 2009 übernimmt. Außerdem bemüht er sich wirklich sehr momentan und macht es auch sehr gut. Obwohl Anna momentan sehr sehr anstrengend ist, aus welchem Grund auch immer. Ich denke ihm ist klar, dass er gar nicht anders kann als das Beste aus dieser Situation jetzt zu machen. Er hat mir erklärt warum er es nicht schlimm findet, ihr ab und zu eine auf die Finger zu geben oder sie schreien zu lassen und auch wenns jetzt blöd klingt, inzwischen versteh ich ihn sogar ein bisschen. Betonung auf ein Bisschen. Es kommt halt auf die Situation an. Denn ich habe die Situation jetzt genauer beobachtet und manchmal nutzt mich Anna ganz schön aus, bzw. verarscht mich. Ich bin halt jemand der gleich rennt, wenn sie nur anfängt zu jammern, hab sie mit aufs Klo genomen, dass sie nicht alleine ist usw. ...und er will ihr das halt abgewöhnen. Mehr hat er laut ihm mit, mal schreien lassen, nicht gemeint. Jetzt halt mal schaun und abwarten, wie sie die erste bzw. ersten Wochen klar kommen. Wenn er so weiter macht wie die letzten 2-3 Tage, dann bin ich jetzt doch schon etwas optimistischer
Hallo! Dein Kind ist zu klein - Es "verarscht" dich nicht!! Bitte lass dir das nicht von deinem Mann einreden. Wenn sie jammert und schreit, dann macht sie kein Spielchen mit dir und guckt mal eben, wie weit sie gehen kann, sondern sie braucht dich!! Sie ist noch längst nicht soweit, "berechnend" sein zu können. Jetzt komm auch ich mit Angeboten wie "lies doch mal" ... Bitte lies mal bei Dr. Posth. Oder im Erziehungsforum... Ich denke nicht, dass dein Mann die Dinge richtig sieht. Sondern du! Deswegen hast du auch Zweifel, deswegen hast du auch hier geschrieben. LG, Stefanie
vielleicht kam es falsch an, aber er schreit sie nicht tagtäglich an oder schlägt sie fest. Er gibt ihr halt nen Klapps auf die Finger, wenn es mal vorkommt, dass sie ihn absichtlich beißt, kratzt oder fest an den Haaren zieht, aus Wut etc. ! Er haut sie nicht wenn sie weint... Und es gab auch noch nie die Situation dass ich eingreifen musste, weil er sie grün und blau schlagen wollte! Und was das anschreien betrifft, hab ich ihm erklärt, dass es keinen Sinn hat zurückzuschreien, weil sie dann noch viel mehr weint.... und Angst vor ihm bekommt... ! Das hat er jetzt auch begriffen. Ich hab ihm gesagt, er soll dann lieber kurz aus dem Zimmer gehen und paar Minuten tief durchatmen. Und dann nen neuen Versuch starten sie zu beruhigen. Momentan ist sie halt besonders schwierig, da schaff ich es manchmal nicht zu beruhigen. Was ich hier eigentlich nur erfahren wollte mit dem Posting: Wie Väter plötzlich mit der Situation klar kommen, wenn sie mit dem Spatz alleine sind, wenn vorher vieles gemeinsam oder die Mama gemacht hat. Und dann hab ich halt nur angemerkt, dass es für meinen Schatz wohl doppelt schwer wird, seine impulsive Art zurückzuhalten. Und habe Angst dass meine Maus irgendwie Probleme damit hat, dass ich plötzlich nicht mehr immer für sie da sein kann. Hab allerdings nie Angst gehabt, dass meine Maus grün und blau geschlagen wird oder verkommt.
Meine Mama hat aber auch schon oft gemeint, dass Anna sehr wohl weis wie sie mich rum bekommt. Und vorhin z.B. hat sie bitterlich geweint, dann hab ich nur gegrinst, dann hat sie angefangen zu lachen. Wenn ihr wirklich was gefehlt hätte, hätte sie doch nicht gelacht...
Hallo. Das hab ich schon verstanden. Ich meinte auch nicht, dass sie "grün und blau" geschlagen oder vernachlässigt wird. Ich hab nur aber herausgelesen, dass dein Mann Probleme damit hat, seine eigene Ungeduld in den Griff zu kriegen mit ihr - und na klar ist ein Kleinkind im dem Alter nicht einfach. Auch wenn er ihr bestes will - den Draht dazu, ihr das Beste zu geben, hat er meiner Meinung nach nicht, DU hast ein besseres Händchen für sie als er. Ich bin halt der Meinung, dass Menschen in ihrem Charakter grundlegend so sind und weitenteils so bleiben, wie sie sind, dass also "darüber reden" nicht langfristig oder grundsätzlich etwas ändert. Daher würde ich - und vielleicht bin ich da sehr pessimistisch - eher versuchen, eine vorteilhafte Kinderbetreuung zu suchen als darauf hoffen, dass mein Mann seine Impulsivität in den Griff kriegt. Bei Tagesmüttern oder im Kindergruppen kommt man ja in der Regel ohne Fingerklapsen und "Impulsivität" (=Gereiztheit gegen das kleinkindliche Verhalten) aus. Es hat nichts mit "Vätern" im allgemeinen zu tun - mein Mann stellt sich auch manchmal ziemlich an, wenn er unseren Kleinen hat ("was soll er anziehen" bzw. ich werd angerufen wegen: "darf er ein Eis kriegen oder nicht?" etc. - wo ich sage: "Entscheid's doch selbst!") Aber er hat Geduld mit ihm und mein Sohn genießt seine Papa-Zeit, weil da geht wesentlich mehr durch als bei mir - ich hätte niemals Sorge, mein Mann könnte die Geduld verlieren. Ich mein's nur gut. Bei einer verständnisvollen und liebevollen Betreuung für deine kleine Maus glaube ich nicht, dass sie mit deiner Abwesenheit ein Problem hat! Naja. Ich kenn euch nicht, und es ist aus der Ferne schwer zu beurteilen. Ich hab dir meine Eindrücke geschildert. Und ich wünsche dir alles Gute! LG, Stefanie
Hallo Stefanie (und natürlich alle :-) ) Ich denke schon, daß man sich auch ein gewisses Maß an "sozialer Kompetenz" (wie Du es nennst) aneigen kann. ICH konnte es jedenfalls. Für meine Kinder. ich war immer seeehr ungeduldig. meine Kinder haben mich durchaus Geduld gelehrt. Nur als Beispiel. Verschiedene Erziehungsansichten grundlegender Art der Eltern sind da ein großes thema, aber das müssen die beiden KFinden. Und warum sollte man sich nicht Anregung von außen holen? Warum nicht mal ein Buch lesen und in sich hören, ob für einen diese Art der Kindererziehung stimmig ist? Warum nicht mal jemandem zuhören, der etwas zu diesem Thema zu sagen hat und auch hier mal in sich hören? Bisher scheint diesem vater nicht viel abverlangtr worden zu sein um "wirklich" Vater zu sein. Nun, dann ist es jetzt an der Zeit für ihn, das zu lernen. Ich stimme emfut zu, das nur dazu. Bei uns war auch der Papa Zuhause. und er hat VIELES völlig anders gemacht als ich es getan hätte und ich finde vieles davon heute noch nicht gut. Aber: Ich hatte entschieden ihm einen Großteil der Erzihung zu überlassen (eben das tägliche Klein-Klein) und habe stattdessen auswärts die Familie ernährt. JEDER Elternteil muß in die jeweilige Rolle hineinwachsen. Manche tun das leichter, für andere ist es eben schwieriger. WIE schwierig es war, haben wir erst im Nachhinein lange später bemerkt... So, und jetzt Gute nacht :-) Désirée
Hallo Mama Franzi, ich habe auch gesagt, er wächst mit der Aufgabe und das klappt schon, nach deinem 2. Eintrag zum Thema mit Popo klatschen und aufs Händchen hauen habe ich gedacht, auweia... Jetzt wiederum klingt es so, als wenn das schon klappt, ich hab` also meine Meinung beim durch den Thread lesen 2* geändert. Ich denke aber auch, die verarscht Dich in dem Alter nicht. Sie hat ihre Bedürfnisse oder WILL auch einfach mal was und kann ja noch nicht anders kommunizieren als mit Ihrer Mimik, Schreien etc. Und das Befinden kann sich schnell ändern, erst weint sie weil sie z.B deine Aufmerksamkeit will oder braucht, dann kriegt sie sie und lacht wieder. Obwohl die schon ihre Mimik bewusst einsetzen, aber sie nutzt dich nicht aus. Auch dass das Verhalten bei verschiedenen Personen unterschiedlich ist, ist doch normal. Solange also dein Mann sich mit Popo klatschen, Finger hauen 1/2 Stunde schreien lassen etc. zurückhält geht das auch ok. Da kann er sie auch mal kurz jammern lassen, wenn er auf dem Klo sitzt oder sonstwas macht. Obwohl das auch ein Bedürfnis ist, dass Mama oder Papa nicht weggehen soll, sie steckt ja wahrscheinlich mitten in der Fremdelphase. Ausserdem hat oben jemand gesagt, Du musst dir der Sache sicher sein, ich finde, das ist ein wichtiger Punkt, die kriegt das mit, wie es dir dabei geht und fühlt sich dementsprechend sicher oder unsicher. Sorry, ich schreibe immer noch viel länger als die langen Ausgangspostings. Muss das noch lernen. Ciao Biggi
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