Elternforum Baby und Job

Beförderung und SS

Beförderung und SS

Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Hallo, So ungefähr zeitgleich mit meiner Beförderung in einer mittelgroßen Firma bin ich schwanger geworden. An diese Beförderung hatte ich eigentlich nicht mehr geglaubt, da man sie schon seit zwei Jahren immer wieder in Aussicht stellt. Daher hatte ich mich gedanklich mehr aufs Privatleben konzentriert und bin schwanger geworden - ziemlich zeitgleich zur Beförderung. Angekündigt habe ich die SS noch nicht. Ich möchte einfach den 1. Ultraschall abwarten. Nun habe ich ein super schlechtes Gewissen. Ich soll ein neues Team aufbauen, werde aber in Mutterschutz gehen, habe eine riesen Gehaltserhöhung bekommen, obwohl ich zum 2. Mal in zwei Jahren schwanger bin... Habt Ihr so eine Situation schon einmal gehandhabt? Könnt Ihr mir Tipps geben? Vielen Dank im voraus.


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

Hallo Susi, welche Auswirkungen Dein 2. Kind auf Dein Arbeitsleben hat, hängt ja von verschiedenen Dingen ab. Wie fitt Du während der Schwangerschaft bist, wie gut Du es schaffst, Dein Team vor dem Mutterschutz aufzubauen, und wie schnell Du nach dem Mutterschutz wieder arbeiten willst. Wie fitt Du bist, kannst Du ja leider wenig beeinflussen, ich finde meine jetzige 2. Schwangerschaft anstrengender, weil ich nach meinem Vollzeitarbeitstag noch mit meiner Tochter spielen möchte und nicht wie während der Schwangerschaft mit ihr einfach ins Bett gehen kann. Aber alles andere liegt in Deiner Hand! Und anscheinend hast Du ja Deinen Job bisher sehr gut gemacht, erst ohne und dann mit Kind, sonst hätte man Dich ja nicht befördert. Also kannst Du auch jetzt Deinen Job in der Dir dafür zur Verfügung stehenden Zeit gut machen und Deine Abwesenheit versuchen vorzubereiten. Du weisst ja, was Du kannst! Und je überzeugter Du selber davon bist, desto besser kannst Du auch auftreten und arbeiten und dann werden sich die Kommentare auch in Grenzen halten. Ein schlechtes Gewissen brauchst Du auf keinen Fall zu haben, Du machst ja Deine Arbeit! Bei mir war es während meiner ersten Schwangerschaft ein ganz klein bisschen ähnlich, ich war in einer Planungsgruppe und sollte nach Abschluss der Planungen sehr viel Verantwortung bekommen. Das Projekt wurde dann aus ganz anderen Gründen nicht durchgeführt, aber die Entscheidung kam erst kurz vor der Geburt. Ich war das Nesthäkchen und die einzige Frau im Team, war aber überzeugt, dass ich meiner Verantwortung gerecht werden konnte und hatte auch vor der Schwangerschaftsverkündung ein Konzept, wie ich meine Abwesenheit überbrücken könnte und konnte überzeugend sagen, dass und wie mein Mann hinter mir steht und Betreuung etc. mit übernimmt, so dass ich nie das Gefühl hatte, jemand hätte ein Problem mit meiner Schwangerschaft. Mein Chef hat mich einmal ganz nett gefragt, ob und welche Hilfe ich bräuchte, um meine Abwensenheit zu überbrücken, war mit meinem Vorschlag gleich einverstanden (homeoffice und vorzeitiges Einstellen einer meiner zukünftigen Mitarbeiter) und die Sache war vom Tisch. Also, viel Glück, viel Spass an der Arbeit und eine leichte Schwangerschaft! Sabine


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

Habe erst erfahren das ich SS bin und eine Woche später wollte mein AG mich endlich befördern - ich war so platt - hab mir erstmal 72 Std. Bedenkzeit geben lassen und hab dann abgelehnt - was hätte mir die Beföderung genutzt - wozu hätte ich mich 2 Monate eingearbeitet um gleich eine Nachfolgrin zu suchen - ne, das konnte ich nicht. Heute war mein letzter Arbeitstag - im Feb. kommt das Baby und vielleicht schaffe ich 2008 eine Teilzeit-Rückkehr - auf die Beförderungsstelle wäre das unmöglich. Aber was mach ich mir für einen Kopf, ich hab nicht mal ne Ahnung wie das nächste jahr aussieht....