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Arbeitsvertrag endet / Arbeitszeugnis?

Arbeitsvertrag endet / Arbeitszeugnis?

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Hallo! Gibt es unter Euch jmd., dessen Arbeitsvertrag aufgrund einer Befristung mit Ende der Mutterschutzfrist nach der Geburt endete. Wenn ja, wie wurde das in Eurem Arbeitszeugnis eingebaut. Bei mir steht: Frau XXX, geboren am XX.XX.XXXX in XXX, war im Zeitraum vom 18. Juli 2005 bis zum 15.09.2006 in unserer Agentur als kaufmännische Mitarbeiterin und Projektassistentin beschäftigt. Seit dem 24.05.2006 befand sie sich in Mutterschutz. Klingt das unvorteilhaft für weitere Bewerbungen. Sollte ich vielleicht darum bitten, dass das Arbeitsverhältnis laut Arbeitszeugnis nur bis zum 31.05.2006 lief und dann im Endsatz, dass eine Vertragsverlangerung aus privaten Gründen nicht erwünscht wurde. Im Lebenslauf kann man ja dann lesen, welche privaten Gründe (Elternzeit!) das waren. tallula-belle


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Hallo, bei mir war das so,ich hatte ET am 05.01.06 und der Vertrag endete am 04.01.06,hab aber gar kein Zeugnis bekommen,sollte ich vielleicht mal anfordern:-)). Aber warum sollte das unvorteilhaft sein??Sie lesen es doch eh wie gesagt im Lebenslauf,ich würd sagen das ist ok. LG Dani


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Was stört Dich an diesem Arbeitszeugnis? Es sachlich richtig und es sind auch keine versteckten Bewertungen darin enthalten. Ehrlich gesagt finde ich Deine Variante ziemlich ungünstig. Darin kommt es so rüber, als würdest Du einen Teil der Zeit irgendwie verheimlichen wollen. Außerdem ist Elternzeit nicht wirklich ein privater Grund, weil es diese doch nur dann gibt, wenn Du in einem Arbeitsverhältnis bist. Die Elternzeit ist doch an einen Arbeitsvertrag gebunden. Deine Variante wäre somit sogar sachlich falsch.


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Hallo, dass du dich in Mutterschutz befinden hast, hat im Zeugnis nichts zu suchen! Der AG MUSS das herausnehmen, wenn du das willst. Der einfache Satz: "Das Beschäftigungsverhältnis endet mit Ablauf der Befristung" reicht aus. Sehr gut wäre es, wenn der AG ausserdem für die geleistete Arbeit dankt, es bedauert, dass er dich aus betriebl. Gründen leider nicht weiter beschäfigen kann und dir für die Zukunft weiterhin viel Erfolg wünscht. junima


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Die Formulierung ist so sachlich richtig und wird auch sicher nicht negativ ausgelegt. Elternzeit gehört ja auch zum Arbeitsverhältnis. Falls es nicht im Zeugnis stünde, entsteht eine Lücke im Lebenslauf, die nicht notwendig ist. Ich würde die Formulierung auf jeden Fall so lassen.