Elternforum Baby und Job

An die Vollzeit arbeitenden Mamis

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Hallo Ihr Lieben, ich überlege, mich auf eine Stelle zu bewerben, deren Ausschreibung mich absolut angelächelt hat. Wäre eine super Chance und ein klasse Verdienst. Und ich könnte endlich , din den Beruf einsteigen, was in einigen Jahren schon problematisch wäre. Andererseits plagt mich das schlechte Gewissen, wegen unserer Kinder (6 Monate & 4 Jahre). Ich habe absolut nichts gegen Fremdbetreuung, aber irgendwie gruselt es mich nun doch bei dem Gedanken, die Zwerge den ganzen Tag abzugeben. Ich würde gern mal von Euren Erfahrungen hören betreffend Vollzeitjob, Ganztagsbetreuung usw. Wie gehen Eure Kinder damit um? Wie klappt es? Wie alt waren die Kinder, als Ihr wieder voll eingestiegen seid? Wer betreut Eure Kinder während Eurer Arbeitszeit (Tamu, Kita o. ä.)? Sooooo viele Fragen. Familie haben wir hier leider nicht. Und mein Mann und ich hätten dann jeweils über 1,5 Stunden pro Weg Fahrzeit zum Job. LG, Saskia


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Meine große Tochter war 9 Monate als mein Mann und ich wieder Vollzeit arbeiten gegangen sind. Sie kam damals zu einer TAMU von 8 bis 16 Uhr 5 Tage die Woche. Mittlerweile ist sie fast 5 und besucht von Anfang an den KIGA ganztags (8 - 16:30/17:00) täglich. Unser Baby habe ich der TAMU mit 3 Monate ganztags gegeben, als ich wieder Vollzeit wieder arbeiten gegangen bin. Heute ist sie 1 Jahr alt und fühlt nach wie vor puddel wohl bei ihrer TAMU. Unser Einfahrtzeiten sind aber kürzer, ich brauche ca. 40 Minute Tür zu Tür Einweg, mein Mann 15 Minute. Ich arbeite 40 Stunden die Woche + Reisen mit Übernachtung, mein Mann arbeitet 35 Stunden. Wir haben keine Familie in der Nähe, deshalb haben wir uns Plan B Betreuungspersonen organisiert, wenn es wegen Krankheit oder ähnliches eng wird. Meine Eltern aus Frankreich kommen auch mal für die Betreuung in den Ferien in Frage. Es klappt schon ganz gut, bleibt aber ein Jonglierspiel. Davon abgesehen können wir uns kein anderes Leben vorstellen. Viel Erfolg!


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Hallo, mein 1,5-Jahre junger Sohn geht seit er 10 Monate alt ist ganztags zur Tagesmutter. Da er ein Kind ist, das gern viele Menschen um sich hat, tut ihm das sehr gut. Meine 11 Wochen junge Tochter geht seit 2 Wochen auch dorthin (bisher halbtags, ab Januar auch ganztags). Sie ist eine ganz ruhige (nur abends nicht) und ihr scheint es egal zu sein, ob sie zu Hause im Bettchen oder auf der Krabbeldecke liegt oder bei der Tagesmutter. Nur den Transport mag sie nicht. Abends zu Hause bin ich dann natürlich ausschließlich für die Kinder da (nachmittags mache ich zur Zeit die Hausarbeit wenn meine Tochter schläft). Mit meinem Sohn allein hat immer alles ganz gut geklappt, krank war er nur selten. Mit zwei Kindern wird sich das dann auch einspielen wenn ich wieder voll arbeite, denke ich. Mein Mann ist leider meist nur am Wochenende da, daher muss ich unter der Woche allein klarkommen. Das klappt aber soweit ganz zufriedenstellend. LG Linda


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Hallo! Meine Tochter (2,5 Jahre) ist mit 5 Monaten in die Krippe gegangen und war zu 99% begeistert. Die Eingewöhnung in diesm Alter ist wirklich leicht. Sie ging anfangs von 8-15 Uhr, jetzt oft bis 17 Uhr, weil sie vorher nicht nach Hause möchte, wenn alle ihre Freunde noch dort sind und spielen. Ich habe vollzeit gearbeitet, mein Mann ist Lehrer, hat also am Nachmittag flexible Arbeitszeiten und setzt sich an den Schreibtisch sobald ich da bin. Unser Sohn ist jetzt 5 Monate alt und hatte heute seinen 2. Eingewöhnungstag in der Krippe und in 3 Wochen fange ich wieder an zu arbeiten, 3 volle Tage die Woche(für 6 Monate, dann wieder vollzeit), aber er geht jeden Tag in die Krippe. Denn ich finde Vollzeit arbeiten und Mutter sein schon sehr anstrengend. Andererseits würde ich in meinem Bereich wohl keine verantwortungsvollen Aufgaben mehr bekommen, wenn ich nicht vollzeit arbeite. Meine Tochter fühlt sich auch bis 17 Uhr in der Krippe sehr wohl, aber danach will sie zu recht meine ganze Aufmerksamkeit. Ich kann Dir nur raten: nimm Dir soviel Hilfe für den Haushalt etc. wie es geht! Und bespreche mit Deinem Mann, wer welche Aufgaben demnächst hat, ganz schnell bleibt frau ihren alten Aufgaben aus der Elternzeit treu und überfordert sich dann... Vielleicht ist ja auch Dein Mann bereit, in Elternzeit zu gehen und Teilzeit zu arbeitn? Wie es mit 2 Kindern sein wird, kann ich Dir erst in ein paar Wochen sagen. Viel Erfolg! Sabine


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Hallo, ich kann dich gut verstehen, das ist keine einfache Entscheidung. wie lange wärst du denn da ausser Haus, mit der langen Anfahrt? 6 Monate ist ein guter Zeitpunkt um das Kind an die 'Fremdbetreuung' zu gewöhnen, da fremdeln sie noch nicht und später so hörte ich, wird die Trennung nicht leichter (so um 12 Monate herum) mein kleiner war ab 5 1/2 Monate von 8h30 bis 17h30 in der Krippe und dort geht und ging es ihm immer gut, auch wenn er abends K.O. ist, er liebt seine Betreuerinnen. ist jetzt 17 monate. Viel erfolg bei der Entscheidung, lg kathrin


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Hallo Saskia, jeder ist da anders...ich arbeite seit 6 Monaten Vollzeit mit 3 Kids (12,8,3) und gehe am Stock - ganz ehrlich....ich kann den Kids (zumindest den beiden jüngeren) keine Nachmittagsaktivitäten bieten, da ich bis 16:30 arbeite und alles hier vorher stattfindet. Habe mittlerweile der Chef-Etage weitergegeben, dass ich 38,5 nicht mehr schaffe...allenfalls 30 Std. und warte nun auf eine Reaktion. Ich wünsche Dir viel Erfolg und auf das Du eine für Dich/Euch gute Entscheidung triffst. LG Lisaelea


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Hallo, meine Kinder sind im gleichen Alter. Ich arbeite voll, mein Mann fängt im September mit einer 75%-Stelle wieder an. Die große (4) geht in eine Ganztagsschule, das ist also sowieso kein Problem. Die kleine (7 Monate) ist seit Anfang August in der Eingewöhnung in der Krippe. Das klappt bisher ganz ok - ich bin aber froh, dass sie nicht den ganzen Tag dort ist, sondern mein Mann sie nachmittags (und nicht abends...) abholen kann. Ich finde es halt ziemlich zeitintensiv. Wir müssen morgens alle früh aus dem Haus, abends geht dann gleich das Abendprogramm mit den Kindern los. Haushalt bleibt liegen. 1,5 Stunden Fahrt zwischen Kita und Arbeitsstelle bedeuten 3 zusätzliche Stunden Kita für das Kind. Bei einem 8-stündigen Arbeitstag sind das 11 Stunden Kita... oh weia. Könnt Ihr Kita-Plätze in der Nähe der Arbeitsstelle finden (Betriebskindergarten o.ä.)? Alles Gute, Nina


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Hallo, ganz vielen lieben Dank für Eure Antworten. Ja, bei 38,5 Stunden wären das extrem lange Tage. Wir haben drüber nachgedacht, und am besten wäre es dann wohl, die Große könnte hier dann weiter in den Kiga gehen und würde von einer Tamu betreut. Es gibt eine Betriebs-Kita. Wenn es ginge, würde ich den Kleinen dann dort mit hinnehmen. Wäre auch sehr kostengünstig. Habe über die Kita bis jetzt viel Positives gelesen. Aber die Frage wäre ja auch, ob da Plätze frei wären... Alles so kompliziert. Mein Mann ist momentan oft recht früh zuhause, das ändert sich allerdings alle paar Monate, da er zur Zeit eine Weiterbildung macht. Wenn er damit fertig ist, wird er auch sehr lang weg sein tagsüber. Ach Mensch, alles so kompliziert. Am liebsten wäre mir, eine 50 % oder 75 % Stelle. Aber ob das da machbar ist, weiß ich nicht. Steht auch nichts zu den Arbeitszeiten in der Anzeige. Da werden wir wohl noch ein bisschen grübeln müssen. LG und danke nochmal, Saskia


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Hallo, unser Sohn kam mit 13 Monaten ganztags in eine gute Kita (altersgemischte Gruppe mit 15 Kindern von 8 Monaten bis 6 Jahre). Es war nie ein Problem, keine Tränen und er hat die Kita sehr geliebt (inzwischen ist er im 4. Schuljahr). Da sehe ich überhaupt keine Probleme, auch für Einjährige ist eine Ganztagskita optimal. Allerdings würde ich es schon als sehr stressig empfingen, wenn Vater und Mutter ganztags arbeiten. Mein Mann hat immer nur Teilzeit gearbeitet (höchsten 30 Stunden, zweitweise und auch zur Zei8t nur halbtags) und den Haushalt komplett erledigt (während der Sohn noch in der Kita war). Beide ganztags wäre für uns nichts, außer es müsste sein, dann würde es sicher auch gehen. Gruß, Renate


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... pro Tag und dann noch 8 Stunden arbeiten und dann noch Kind und Haus. Für mich wäre das schon ohne Kind zuviel. Wäre nicht ein Umzug denkbar? Grüsse Sabine