kia-ora
Im Sinne von Nachhaltigkeit und Klimaschutz suche ich Kleidung, die wirklich langlebig ist und hält. Für mich und die Kids. Ich bin es leid, dass vieles nicht mals mehr 1 Jahr hält und leider gibt es Stellen, die sich schlecht reparieren lassen bzw. die Reparatur lohnt nicht, weil das Material schon insgesamt müde ist. Mit welchen Marken habt ihr da noch gute Erfahrungen gemacht?
Falls es um Hosen geht und du das Problem hast, dass die sich innen an den Schenkeln durchscheuern (ich erinnere mich, dass du reitest): Über das Problem klagen viele Frauen, die ich kenne, nur Kind1, das vom Papa die natürliche Thigh Gap geerbt hat, hat das nie. Viele behaupten, das läge an den Waschungen und dem Stretchanteil. Bei Kinderkleidung kenne ich mich nicht mehr aus, aber bei Damen schwöre ich auf Mac-Hosen, die kaufe ich aber nur reduziert, also antizyklisch. Im Sale werden die oft um bis zu 50 Prozent reduziert. Hess Natur hat aber auch gute, haltbare Jeans. Von Shirts und Unterwäsche bin ich da aber weniger überzeugt, das wechselt stark. Bei Socken und Unterwäsche finde ich Falke und Triumph am haltbarsten. Burlington-Socken sind auch gut, aber die sind mir oft doch zu teuer. Es lohnt sich aber schon auch Second Hand zu kaufen, auch da hängt oft nur die Qualität, die schon ein oder zwei Träger gut überstanden hat. Aber du hattest ja explizit nach Marken gefragt.
Hallo, ja, die lieben Innenschenkel.....ich kann da schon immer ein Lied von singen. Meine beiden Mädels, haben das zum Glück gar nicht. Ich trage Jeans von Sheego.....super qualität....irgendwann sind die Innenseiten durch, bei mir nach 1,5 Jahren....Lasse sie dann aber immer repaieren, denn der Rest ist ja immer noch super gut und sieht wie Neu aus....Aber auch H und M und Esprit halten bei mir sehr lange, bis halt die Innenschenkel, die ich ja reapieren lassen....fände es ansonsten ja sehr schade, wenn der Rest noch super gut ist. LG maxikid
Meine Erfahrung ist dass Esprit die Jahre vor der Insovenz an Qualität extrem gelitten hat, meine nicht gerade billigen Sachen waren schnell wie Putzlappen. Ich kaufe viel gebraucht, bin ein Kleidermädchen und mag gerne Cecil, hält bei mir ewig.
Ich kann Dir nicht weiterhelfen. Mein Eindruck ist, dass zugunsten des Gewinns, die Qualität leidet. Ich habe den subjektiven Eindruck, dass die Klamotten dünner werden. Auch bei Marken. Ich denke, dass man bei Langlebigkeit noch die beste Qualität bei kleinen Vertrieblern findet. Früher hab ich gerne bei Deerberg gekauft. Sind pleite gegangen. Boden hat auch gute Qualität. Ob's heuer noch so ist, weiß ich nicht. Ich kaufe mit zunehmendem Alter tendenziell weniger.
Ich kaufe wenig neue Kleidung, trage meine Sachen, bis sie kaputt gehen und das dauert oft lange! Hosen scheuern bei mir am Knie und am Po durch ( Radfahren zur Arbeit). Oberteile gehen lange mit, irgendwann sind die unter den Achseln durch. Kaufe keine bestimmten Marken. Aber: Ja, die Qualität wird weniger, ich glaube, du hast recht, es geht um Gewinn und vielleicht ist auch das Ziel, dass man öfter was neues braucht. LG Muts
Hallo schließe mich Muts an, ich kaufe auch wenig neues u. meine Sachen halten ewig. Früher habe ich auch oft an den Innenschenkeln die Hosenbeine kaputt gescheuert, mittlerweile selten, keine Ahnung warum..... Die Qualität wird überall weniger, sieht man auch an der gestellten Arbeitskleidung meines Sohnes, Strauß war früher kaum kaputt zu kriegen und heute???? naja...... Ich habe sehr viel verschiedene Kleidung (auch Markensachen), da hier vieles verschenkt wird vorne in unserem Gebrauchtladen. Da ist immer mal was dabei was ich mit bereits vorhandenen Sachen gut kombinieren kann. KEINE Marke war bisher länger haltbar als Billigware..... viele Grüße
Jaa, gerade Marken halten bei mir fast nie länger. Früher auch viel in dem bereich gekauft, neu wie gebraucht. Am krassesten fand ich mal Woll-Unterpullover die ich über 10 Jahre hatte - billige von Takko, die aber ewig gehalten haben. Alles danach war nach einer Saison am peelen. Die von Takko fangen jetzt an komplett auszuleiern.
Es gibt eigentlich kaum noch Kleidung, die nicht in Fernost produziert wird, das gilt auch für teure Marken. Ich habe das Thema Nachhaltigkeit für die Kinder gelöst, indem ich für sie sehr oft Kleidungspakete bei Ebay gekauft habe. Zumindest für Alltagskleidung ist das ideal. Wenn der Verkäufer gute Bewertungen hat, ist die Bekleidung meist noch in einem prima Zustand und wenig getragen. Und wenn dann später was kaputtgeht, tut es nicht weh, weil's preiswert war. Für mich selbst kaufe ich überall (Zalando, Otto, Heine und bei den Onlineshops einzelner Marken) und kann bisher nicht feststellen, dass da irgendwas langlebiger wäre als anderes. LG
"Es gibt eigentlich kaum noch Kleidung, die nicht in Fernost produziert wird, das gilt auch für teure Marken." Die Textilindustrie braucht ja nicht nur Fabriken, wo die Sachen gewebt, gefärbt, zugeschnitten und genäht werden, sondern auch den ganzen Vertriebs- und Liefer-Overhead dahinter, sonst wird das nichts mit der weltweiten Vermarktung. Neben China und Bangladesh produziert aber auch die Türkei viel, gerade bei H&M findet man viel Kleidung "Made in Turkey". Was natürlich alles nichts über die Qualität aussagt, die Herstellungsländer allein sind ja kein Qualitätslabel. Trotzdem gibt es Marken, die sich nicht nur ein Öko-Label kaufen und damit dann werben, sondern die auch Lieferketten und Betriebe strenger überprüfen als andere. Und es gibt innerhalb der Marken auch unterschiedliche Qualitätslevels, für die der Kunde dann bezahlt. Deshalb ist das mit den Marken-Empfehlungen auch so eine Sache, Firmenpolitik kann sich auch ändern, ohne dass der Endverbraucher es immer mitbekommt. Dennoch sollte man sich schon fragen, ob man mit den Produkten, die man kauft, unbedingt Händler oder Online-Plattformen unterstützen will, die zur Monopolisierung von Märkten beitragen. Das gilt Temu oder Amazon dann genauso wie für andere Waren bei Lidl oder Aldi, die ihr Sortiment ständig erweitern und so zu Branchenriesen mit großer Marktmacht anwachsen. Als Konsument hat man nun mal den größten Einfluss auf wirtschaftliche und gesellschaftliche Verhältnisse, auch wenn es im anstrengeden Alltag viele gute, praktische Gründe gibt, sich "nicht so einen Kopf zu machen". Und das gilt auch dann, wenn der eigene Beitrag nur einer von vielleicht 75 Millionen Konsumenten ist.
Das Ganze dürfte mittlerweile so komplex sein dass das für verbraucher undurchsichtig wqird. Temu etc verweigere ich persönlich, dennoch kauft man sehr viel aus China ohne es bewusst zu tun. Früher war Trigema die Marke die für Deutschland an sich stand, aber was nutzt das wenn die Sachen einem nicht gefallen ?
Na ja, grundsätzlich ist das Unterstützen kleinerer und lokalerer Anbieter und das Kaufen von Second Hand immer besser als die bequemen Riesen-Plattformen, die vom Mittel gegen Kopfläuse bis zum Tiny-House praktisch alles anbieten. Es ist auch kein großes Wunder, wenn die größten deutschen Konkurrenten von Amazon und Co. Kaufland (Schwarz-Gruppe) und Otto sind, das sind eben deutsche Monopolisten mit findigen Holding- und Stiftungskreationen dahinter. Aber das führt jetzt zu weit vom Thema weg. Apps für nachhaltiges Shoppen, die einem viel eigene Recherchearbeit abnehmen, gibt es schon einige, man muss halt ausprobieren, wie gut das für einen funktioniert. Aber hier ging es ja um Haltbarkeit und persönliche Erfahrungen, ich bin da nur aus der Reihe getanzt.
Hat zwar jetzt nichts mit Kleidung zu tun, aber ich war echt verblüfft, dass die bislang deutsche Markenküche Siematic mittlerweile fest in chinesischer Hand ist.
Nachdem ich jetzt zig mal die selbe Produkt beim örtlichen Händler gesehen habe wie beim Temu - nur zu nebensächlich. Jetzt nicht unbedingt auf Kleidung bezogen sondern einfach allgemein. Wie bereits geschrieben wurde, wir verbraucher haben dort eh keinen Option mehr hinter die Kulissen zu schauen.
Verwundert mich nun ehrlich gesagt weniger. Gerade in den letzten 5 - 10 Jahren hat sich verdammt viel getan. Und die Politik von Kohl und Merkel haben dazu geführt, das Deutschland komplett den Anschluß verloren hat im Weltmarktgeschehen. Wir konnten uns halt noch lange auf den längst überholtem ausruhen, jetzt ist das extrem gekippt. Sieht man eben auch an den Firmenschließungen. Wer nicht mit der Zeit gegangen ist, wird nun gnadenlos platt gemacht. Im kleinen sieht man das eben an uns Verbrauchern und den Innenstädten. Ich habe heute zB 8 Läden - der größte Teil Elektrofachgeschäfte - abgeklappert auf der Suche nach einem 32-42 Zoll Flachbild-TV von Samsung. das ganze bitte unter 500 € weil ich kein Modell von 2026 benötige. Keine Chance. Nicht mal nachbestellen im Laden ist möglich. Aber Online - auf deren eigenen Homepage - kann man die teils bestellen. Also erkläre mir, warum soll ich mir als Kunde den Stress antun, Läden abklappern, wenn ich am Ende trotzdem von daheim aus Online bestellen muss? Davon ab sind oft Lieferzeiten fern von gut und böse. ich will nicht erst noch 2 Wochen auf den Fernseher warten müssen.
Wenn du es beim örtlichen Händler kaufst, unterstützt du immerhin einen oder mehrere lokale Arbeitsplätze, und die Pakete werden von einem Spediteur geliefert, der seinen Mitarbeitern womöglich noch Mindestlohn mit Sozialabgaben zahlt und nicht nur nach dem Halsabschneider-Prinzip Fahrer beschäftigt, die "selbständige Unternehmer" sind wie bei Hermes & Co. Es geht mir aber auch nicht um dich persönlich, bei mir muss sich keine rechtfertigen, mein Einkaufsverhalten ist auch - leider - nicht konsequent und ich lasse manche Sachen auch liefern. Trotzdem haben wir damit Einfluss, mehr wollte ich gar nicht sagen.
Mein Schwiegervater hat bei HUKLA gearbeitet, die haben damals teure Matratzen gemacht, sind jetzt in polnischer Hand. Alles im Wandel....
".....und die Pakete werden von einem Spediteur geliefert," Da ist aber wohl der Wunsch der Vater des Gedanken. Die Mehrzahl solcher Lieferungen passiert aus dem Prinzip der Wirtschaftlichkeit. Der Händler will auch seinen Gewinn maximieren. Die Wenigsten achten da auf solche von Dir genannten Aspekte. Mittlerweile sind Lieferungen über den Spediteur selten geworden. Wir bekommen heuer eine solche Lieferung vom Händler ums Eck mit DPD. Man glaubt es nicht, ist aber so.
Ich meinte Waren, die dann im Laden stehen und die man selbst nach Hause trägt, nicht die, die du vom Laden in der Stadt zu dir nach Hause liefern lässt aber vermutlich ist auch das hinfällig bei kleineren Lieferumfängen, ich sehe hier auch UPS, DPD, Hermes und Co. Waren bei kleineren Läden ausliefern. Mir tun die Fahrer*innen immer leid, weil die, anders als bei Schenker Cargo, DHL oder privaten Speditionen oft völlig abgehetzt von A bis Z gurken, oft auch zu den unmöglichsten Zeiten noch...
Und wie soll ich es beim örtlichen Händler kaufen wenn der das gar nicht hat? Nimm einmal mal einen der großen Elektroriesen. ich stehe im Laden, Produkt nicht da, bestellen zur Anlieferung im Laden nicht möglich. Also bestelle ich es online - beim selben Elektroriesen - es wird mit normal auf den versandweg gebracht, dauert aber über eine Woche. Mitunter kostet es sogar noch Porto. Ich bestelle bei einem anderen Anbieter - Onlineplattform - Lieferung innerhalb von 2 Tagen - kostenlos, mit dem selben versandunternehmen wie beim Elektroriesen. Preis für Produkt dabei nebensächlich. Mir kann niemand sagen, das die Mehrzahl aller Kunden dann Option A nimmt.
So sieht es aus, Ich bekommen fast alles von DHL oder DPD geliefert, seltenm, wirklich selten von Hermes. Eigentlich nie von anderen - außer direkt von Amazon. Eigentlich auch nur deshalb, weil Spediteur nur bei riesen und schweren Paketen, ZB einer Küchenhexe oder Couch. Alles im regulären Umfang kommt per Paketdienst.
Es klingt vielleicht unglaublich aber bei mir halten einfache 5 Euro T-Shirts von New Yorker ewig und die werden mindestens 1x die Woche gewaschen. Jetzt nach vielen Jahren hat eines Löcher unter den Achseln bekommen. Ich muss sagen dass ich bei den Marken wie Esprit, Street One oder S. Oliver schon schlechte Erfahrungen gemacht habe, da gingen Sachen schnell kaputt. Aus den Kindersachen wächst mein Kind sowieso nach 1-2 Jahren raus. Solange hält eigentlich alles außer natürlich wenn Flecken nicht rausgehen oder sie hinfällt und Löcher in die Hose kommen. Da kann aber die Kleidung nichts dafür.
Mit 1-2 Jahren rauswachsen bist du gut dabei. Kind Groß hat gerade in 2 Jahren fast 20cm Höhenunterschied hingelegt - egal was, man ist nur am nachkaufen. Vorteil, was zu klein wird packe ich zur Seite für Kind Klein. Das geht zum Glück bei uns.
Besten Jeans - Passform UND Haltbarkeit - von Temu. Mag man kaum glauben, ist aber so. Früher sind die immer an den Oberschenkel durchgescheuert, die jetzigen nicht mehr. Trage die teils schon seit 2 Jahren und das ständig. Zumal die von innen gefüttert sind - was mir auf der Arbeit (kalt) sehr gut zurecht kommt. Hier ist es auch recht egal welche Firma. Was man aber bei Temu genau schauen sollte, ist welches Material. Inzwischen bestelle ich dort neben Jeans auch andere Hosen und die waren bisher immer super. Pullover und T-Shirts halten bei mir jetzt sehr viel länger, seitdem ich diese nicht mehr in den Trockner packe. Eine wirklich langlebige Marke habe ich da aber noch nicht wirklich entdecken können - egal ob günstig oder teuer, egal welches Material oder ob konventionell oder bio. Alles peelt irgendwann - spätestens an den Armen. Grundsätzlich aber, je mehr Baumwolle, desto haltbarer. Ähnliches gilt bei Strickjacken. Röcke sind per seh haltbarer - wohl wegen dem wegfall der Oberschnekelproblematik. Die werden eher zu klein als das da was passiert. Blusen trage ich eigentlich gar nicht, die sitzen bei mir mit der Oberweite einfach nicht wirklich gut. Löcher - ausserhalb Jeanshosen - dagegen kenne ich nur von Unterwäsche und Socken. Das sind für mich aber Verbrauchsgüter die ich eh regelmäßig erneuere. Zumal ich gerne - auch wegen der besseren Passform und dem tauben Unterbauch nach einem Kaiserschnitt - Periodenunterwäsche trage. Auch außerhalb der Periode.
Ich habe jetzt schon öfter einiges bei Amazon bestellt. Unterwäsche, Hoodis etc. finde die Qualität richtig gut. Essential heißt die Eigenmarken glaube ich... LG
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