Ellivince
hallo ihr lieben, ist noch jemand von Euch betroffen von den aktuellen "Dramen" um die e-scooter :( Mein Ältester hat 1 Tag vor dem Urlaub einen Unfall gehabt, der ihn letztlich in die Notaufnahme gebracht hat (Platzwunde Kopf und Kehlkopf PRellung, neben unzähligen Schürfwunden). jetzt ist wieder alles gut, aber er fährt halt auch schon wieder herum. wir haben eigentlich die Vereibarung nur mit Helm und immer, absolut immer allein auf dem Scooter zu sein! welche "Deals" habt ihr mit euren kids? oder habt ihr auch schon Erfahrungen mit Stürzen? wie handhabt ihr die Sicherheit Eurer Kinder. ist ja auch grad überall ein riesen Thema.... Danke fürs Teilen
Escooter nur ab 18 und auch nur vom eigenen Geld bezahlt. Damit bin ich raus aus der Nummer. Kann ehrlich gesagt nicht verstehen, warum Eltern ihren Kindern so ein Zeug kaufen. Ich kaufe nur Fahrräder für die Kids und damit geht es dann zur Schule und zu Freunden. Und das auch nur mit Helm. Wer den Helm verweigert läuft oder fährt Bus.
Na ja, bei einem 14jährigen ist das sicher so. Aber weißt du, mit 18 sind die Kids auch nicht klüger, und der Helm ist dann absolut uncool. Ich kenne keinen einzigen jungen Erwachsenen, der extra für die Scooter (die ja mit der App gemietet werden) einen Helm von daheim mitnehmen würde. In den Städten sieht man wirklich alle jungen Leute ohne Helm auf dem Scooter. Es ist mütterliches Wunschdenken, das eigene Kind würde da als einziges brav Helm tragen. Von daher holt einen das Thema als Eltern auf jeden Fall ein, nur halt später. Zumindest wenn man in einer Gegend wohnt, wo die Dinger überall herumstehen und inh. weniger Sekunden spontan gemietet werden können.
Oje, das tut mir leid, das war sicher ein Riesenschreck für dich. Gut, dass nichts Schlimmeres passiert ist. Mein Sohn (20) wohnt in einer Großstadt in NRW und nutzt auch oft die e-Scooter. Natürlich ohne Helm ... Denn wenn man unterwegs ist oder abends mit Freunden weggeht (nachdem man vorher in der Uni war), hat man ja in der Regel keinen Helm dabei. Es ist toll, dass dein Sohn ab jetzt Helm tragen will. Wie realistisch das im Alltag ist, lasse ich mal dahingestellt, vor allem wenn er in einigen Jahren volljährig ist. Oft nimmt man den e-Scooter in der Stadt ja spontan, weil einem ein Weg doch zu weit ist oder man den Bus verpasst hat etc. Ich mache mir auch immer Sorgen wegen der Dinger, weil ich sie für mindestens genauso gefährlich halte wie ein Fahrrad. Mit dem Rad fährt mein Sohn nie ohne Helm (weil er das ja von zu Hause mitnimmt und die Fahrt eingeplant ist), aber mit dem Scooter leider schon. Ich darf da auch nicht drüber nachdenken, ich hoffe einfach, dass es gutgeht. Da dein Sohn noch minderjährig ist und vielleicht einen eigenen e-Scooter hat, kann man sicher noch ganz gut auf dem Helm bestehen. Vielleicht war der Schreck ja jetzt auch heilsam, so dass er ihn auch dann anzieht, wenn du nicht hinsiehst. LG
Moin, gut, dass es noch einmal gut ausgegangen ist. Hier in Hamburg gibt es Massen an e scoooter zum Ausleihen.....ich habe hier wirklich noch niemanden mit Helm darauf gesehen.....viele Teens sind mit den Dingern unterwegs...das ist hier keine Einzelerscheinung sonder eher ein Massenphänomän. Auch rel. sehr junge Teens. Wenn man spontan sich einen Scooter mietet, hat man ja keinen Helm dabei....Wäre aber so wichtig. LG maxikid
Ich kenne die auch nur zum Ausleihen, und dafür muss man ja volljährig sein, und hier gelten für die Dinger recht strenge Regeln - Helmpflicht gibt es aber m. W. nicht. Ab und zu bin ich mal in Wohnvierteln, wo jüngere Kinder damit fahren, aber in seinem sehr begrenzten Umkreis und mit kleineren Modellen als die Leihroller. Dein grundsätzliches Problem ist aber ja wohl weniger der E-Scooter an sich als das Falscheinschätzen des Risikos durch deinen Sohn. Mein 2. Kind ist so Fahrrad gefahren, wie deiner E-Scooter fährt - Helm nicht auf, Licht im Dunkeln nicht an, riskantes Fahrverhalten mit zu abruptem Ein- und Ausscheren auf die Fahrbahn, freihändig fahren im Straßenverkehr, etc. pp. Ich habe mir den Mund buchstäblich fusselig geredet, es mit Sanktionen versucht, gebracht hat es letztendlich wenig. Unfälle (mit glimpflichem Ausgang) gab es auch zwei Mal. Hat mich viele Nerven gekostet, ein Rezept dagegen habe ich auch nicht gefunden.
hier gelten offiziel auh sehr strenge Regeln, die aber leicht umgangen werden können....ansonsten würden nicht so viele minderjährige damit fahren. Es passieren aber auch sehr viele schlimme Unfälle.....es wird so wild damit gefahren....und auch oft zu 2 oder zu 3 auf einem Roller....und ab quer über die Straße...Und Radfahren mit Helm....diese Kombi gibt es auch eher selten bei Teens und auch bei Erwachsenen.... LG maxikid
Aber in der App muss doch eine Kreditkarte hinterlegt werden - die dürften doch die wenigsten Teens besitzen, also muss doch wahrscheinlich die Karte der Eltern herhalten und die das damit unterstützen. Tut mir leid, da fehlt mir das Verständnis.
Kreditkarte 🤣 Ich wohne hier ländlich, Rhein-Main Gebiet. Zum leihen gibt es hier nix, die Teile werden von den Eltern gesponsert. Ist so schön praktisch. Da kann das Kind dann mal eben in den Nachbarort heizen....zu zweit, ohne Helm, mit Musik in den Ohren. Vor einer Woche hat es wieder einen 13 jährigen erwischt. Es ist mir unbegreiflich wie Eltern das noch finanzieren können wenn ihnen die Gefahren bewusst sind. Ich bin letztens beim Einfahren in die Tiefgarage eines Supermarktes auf der Gegenfahrbahn überholt worden von drei Rollern. Die Einfahrt auch noch kurvig. Wenn da jemand rausgefahren wäre! Die fahren ohne Verstand kamikazemäßig auf Straßen, Fahrradwegen, Gehwegen. Egal wer oder was da unterwegs ist. Man kann nur hoffen, nicht selbst mal einen auf der Motorhaube zu haben.
meinst du wirklich alle u18 hantieren ausschließlich mit bargeld? alles was unbar ist kann verwendet werden. sepa, paypal, klarna, googlepay, applepay, uberteens....
Die fahren teilweise wie die Irren. Hier auf dem Land kannst du dir die Scooter nicht ausleihen. Wir kamen jetzt an 2 Fahrern mit dem E-Bike vorbei. Glaubt ihr, die Herrschaften haben sich an die Seite bequemt? Nebeneinander her, keinen Platz gemacht, und der eine beugte sich noch seitlich zu mir rüber, und schrie mich noch an : Ahhhhh... Unglaublich... Aber es sind ja nicht alle so... und gut, dass es deinem Sohn so gut geht, dass er schon wieder fahren kann.
Die von Dir genannten Alternativen zur Kreditkarte, sind fast alle erst ab 18 Jahren möglich. Sepa ist nicht geeignet um einen eScooter fix auszuleihen. Und auch uberTeens ist mit elterlicher Kontrolle. Wenn man das alles trotzdem u18 hat, liegt es an den Eltern.
aber es ist unspezifisch. entweder ganz oder gar nicht. damit zwinge ich (wie gesagt) das kind auch den kaffee in der freistunde, das busticket oder die neuen jeans mit bargeld zu bezahlen. ernsthaft??? unsere große hat googlewallet auf dem handy für ihr mittagessen aber das läuft (noch) über unser konto. wir wissen also immerhin was sie bezahlt. sie wird sobald sie abends alleine unterwegs ist auch uberteens bekommen damit sie notfalls sicher heimkommt und ich weiß gar nicht ob ich da safe sehen kann ob sie ein uber oder einen scooter bezahlt hat. und auch wenn ich es sehe: schlimmstenfalls ist sie schon im kkh weil sie gleich bei der 1. fahrt verunglückt ist. oder das kind kennt jemanden dessen eltern nicht kontrollieren und gebucht wird über den/die. oder die freundin deren eltern es egal ist nimmt das kind mit den restriktiven eltern mit auf den roller (was erst recht richtig gefährlich ist). kontrolle ist bei erwachsen werdenden kinder immer eine gratwanderung. man kommt mmn um ein gewisses mass an vertrauen nicht drumherum. entweder man zieht die zügel richtig straff oder man lebt damit dass zumindest theoretisch dinge möglich sind die man nicht cool findet.
Du beschreibst viele Aspekte jugendtypischen Verhaltens, wo sich gerade "Alles im Griff"-Eltern auch einfach selbst etwas vormachen. Risiken zu unterschätzen und Gruppendruck weniger gut aushalten zu können als mögliche Sanktionen beim Erwischtwerden ist eben auch normal bei Jugendlichen. Es gibt einige Sachen, die meine Kinder zur Teenagerzeit gemacht haben, da war ich auch froh, sie erst im Nachhinein erfahren zu haben, als ich wusste, es ist alles gut gegangen.
"......damit zwinge ich (wie gesagt) das kind auch den kaffee in der freistunde, das busticket oder die neuen jeans mit bargeld zu bezahlen. ernsthaft???" Ja, ernsthaft. Bis die es gelernt haben. Davon mal unbenommen, meine hatten eine EC-Karte. Bargeld war nur für den Schulkiosk. Mit so einer EC-Karte (für ein Jugendkonto) konnte kein Unfug getrieben werden. Davon mal abgesehen, es ging doch speziell um das ausleihen von eScootern, oder?
"Du beschreibst viele Aspekte jugendtypischen Verhaltens, wo sich gerade "Alles im Griff"-Eltern auch einfach selbst etwas vormachen." Natürlich gibt es Dinge, die die Teenager machen, die man gar nicht wissen will. Aber deine Aussage, dass man sich etwas vormacht, ist eine Argumentation von den Eltern, die es nicht "im Griff" haben. So nach dem Motto" das machen doch alle". Nein, es machen eben nicht alle. Wobei es doch gar nicht darum geht alles "im Griff" zu haben. Mein Kind1 hat nie Hausaufgaben ab Klasse 10 gemacht, das hatte ich nicht im Griff. War mir aber auch nicht wichtig. Wichtig war mir jedoch, keine Drogen, Respekt und Selbstverantwortung. Zu denken, bevor man handelt. Und zu steuern, damit Alternativen die besser sind, ganz ohne Verbot, genutzt und angeboten werden. Dem eScooter und dem Fahrradfahren ohne Helm hab ich mit dem Mofa den Wind aus den Segeln genommen. Und nebenbei noch das Thema Alkohol am Steuer abgehakt.
Fühlst du dich angesprochen? Ich hatte gar nicht dich persönlich adressiert, sondern auf das - mir sympathische - Posting von Wonderwoman reagiert. Es ist doch ausdrücklich zu begrüßen, wenn du riskantes Verhalten bei deinen Kindern unterbinden konntest. Ich bezweifle nur ein wenig, dass das die Norm ist. Ich hatte manches nicht im Griff, das stimmt, meine Teenager haben nicht nur auf dem Fahrrad Blödsinn gemacht - aber zum Glück eben vieles auch nicht, was im Bekanntenkreis vorkam. Sie sind nie ohne Helm Motorroller oder Motorrad gefahren, sind nicht betrunken Auto gefahren, haben keine Drogen genommen oder gar überdosiert oder hatten ungeschützten oder promiskuitiven Sex. Auch so was machen aber Teenager, und nicht nur solche, die missraten wären oder wo die Eltern nicht aufmerksam genug waren. Du kannst dich glücklich schätzen, wenn deine nie aus der Reihe getanzt sind. Mir gefällt aber der moralische Zeigefinger nicht so, den ich da immer wackeln sehe.
"Fühlst du dich angesprochen? " Ja. "Ich hatte gar nicht dich persönlich adressiert, ..." Naja, ist'n Forum hier. 😉 "Du kannst dich glücklich schätzen, wenn deine nie aus der Reihe getanzt sind." Ein Problem im Forum scheint zu sein, richtig zu lesen. Aus einem, nein, machen nicht alle, wird ein nie. Und dann kommt, ich zitiere Dich: der "moralische Zeigefinger". Genau, auch bei Dir. "Du kann dich glücklich schätzen ....." Das klingt etwas abwertend. Aber da steckt viel Arbeit dahinter.
Du hast Recht, dass ich nicht genau genug gelesen habe - dein Sohn hat seine Hausaufgaben ab Klasse 10 nicht mehr gemacht. Okay. Das ist eine Mini-Rebellion in Form von Gehorsamsverweigerung gegenüber einem Schulsystem, das einem nicht zusagt. Ich habe in der Zeit, in der meine Kinder Teenager waren, jetzt nicht soooo viele andere Familien so gut kennengelernt, dass ich für alle sprechen könnte (insgesamt waren es vielleicht 30), aber riskantes Verhalten, das sich selbst und andere gefährdet, gab es da bei vielen. Bei den Jungs etwas mehr als bei den Mädchen, aber auch Mädchen sind leichtsinnig, unbedacht, risikofreudig oder manchmal betrunken. Das waren übrigens alles Kinder von Familien, die sich gekümmert haben. Die sich Gedanken gemacht haben, mit den Lehrer*innen im Gespräch waren, Ratgeber gelesen haben, untereinander Krisengespräche geführt haben, bei Therapeut*innen oder Beratungsstellen waren. Manche waren auch selbst Erzieher*innen oder Lehrer*innen. Deshalb fand ich es sympathisch, als WonderWoman schrieb, dass sie damit rechnet, dass auch bei Kindern, deren Eltern sich viele Gedanken machen, Grenzüberschreitungen passieren. Dass das immer einkalkuliert werden muss. Weil es Teenager sind. Weil Gefahr und Grenzüberschreitung manchmal reizvoll sind und die Konsequenzen weit weg erscheinen. Weil Dopaminkick und Adrenalinrausch kurzfristig high machen und sie das suchen, um sich zu spüren. Manchmal gerade dann, wenn sie sonst sehr "artig" in der Spur laufen. Deshalb habe ich auch geschrieben, du hast Glück gehabt. Ich meine damit nicht, dass du daran keinen Anteil hattest. Auch Kinder und Teenager, die mal abstürzen oder extreme Risiken eingehen, fangen sich danach besser wieder, wenn sie ein verantwortungsbewusstes, vertrauensvolles Umfeld haben. Sie haben Menschen, die für sie da sind, ein stabiles Umfeld, Zugang zu Therapieangeboten und bekommen die Zeit, sich wieder zu erholen. Tödliche Zwischenfälle oder solche, die schwere Folgen nach sich ziehen, sind ja zum Glück auch selten. Trotzdem ist es für Eltern fürchterlich, da durchzugehen und das mit anzusehen. Deshalb fragt die AP hier ja auch nach Tipps, wie sie besser mit dem Risikoverhalten ihres Sohnes umgehen kann.
aber es ist unspezifisch. entweder ganz oder gar nicht. damit zwinge ich (wie gesagt) das kind auch den kaffee in der freistunde, das busticket oder die neuen jeans mit bargeld zu bezahlen. ernsthaft??? Ja, ernsthaft! Haben wir auch gemacht und sogar überlebt!!!! Zur Not tut es die gute alte EC-Karte auch, wenn es dann bargeldlos sein soll, für alle anderen von dir genannten Möglichkeiten brauchts die Autorisierung durch die Eltern.
Ich finde das unverantwortlich. Vir allem von der Politik. Meine 14-jährige durfte Mofa fahren. 25 km/h, mit dem 15.Geburtstag. Allerdings mit einer Theorieprüfung beim TÜV und büffeln von Fragen zur Sicherheit, Verkehrsregeln und Unfallgefahren. Dazu gatte sie in der Fahrschule 3 Praxisfahrstunden auf einem Moped. 25 km/h wohlgemerkt. Und Helmpflicht! Ein eScooter fährt 20, 22 km/h ohne alles! Die können nichts, wissen nichts und verunfallen. Dabei sind die kleinen Räder, die Physik dieser Gefährte so gefährlich, ob mit oder ohne Helm. Ich bin schon für ein loslassen der Jugend. Ein ausprobieren, ein gestatten. Aber kontrolliert zu meinen Bedingungen.
Da stimme ich dir zu. Ich finde, dass die eScooter schon eine Berechtigung im innerstädtische Straßenverkehr haben (z. B. für Pendler, die damit zum Bahnhof fahren). Aber es braucht viel mehr Regeln, besonders eine Helmpflicht, die dann auch kontrolliert wird. Ein Führerschein wäre auch nicht schlecht. In der Grundschule meiner Tochter gibt es mittlerweile sogar einen Führerschein für Tretroller, ohne den darf man in der 4. Klasse nicht zur Fahrradprüfung antreten. Wer da keinen Helm aufhat darf logischerweise nicht mitmachen. Aber dann werden Kinder von Eltern auf dem eScooter mitgenommen oder dürfen im frühen Teenie-Alter alleine fahren 🤯. Wer mit dem Teil nicht verantwortungsvoll umgehen kann gefährdet übrigens auch andere: Das Kind von einer Bekannten wurde beim Rollern auf dem Gehweg von einem eScooter-Fahrer umgefahren. Zugegeben an einer unübersichtlichen Kreuzung mit total besch... Verkehrsführung des Radwegs. Gott sei Dank nix wildes passiert und der Typ hat auch super reagiert. Aber hätte natürlich auch anders ausgehen können.
Alles Gute an dein Kind. Wir müssen uns damit. zum Glück, nicht wirklich auseinander setzen. Kind groß findet die Teile saublöde und will jetzt lieber mit 50iger starten. da erübrigt sich die Frage wegen Helm. Bei Kind Klein werden wir wohl noch ein paar Jahre abwarten können.
Eigene Erfahrung habe ich ehrlich gesagt keine, aber ich sehe haufenweise E-Scooter-Fahrer, die alles machen, was verboten ist (zu zweit auf dem Roller, auf dem Gehweg fahren ...). Vom nicht vorgeschriebenen Helm, will ich gar nicht reden. Ich glaube, ich habe noch nie einen oder auch zwei E-Scooter-Fahrer mit Helm gesehen. Ich würde mit meinem Kind wiederholt ausführlich über die Gefahren reden, aber wie du schaffen willst, dass er dauerhaft einen Helm aufsetzt, weiß ich wirklich nicht. Ich sehe auch die Gefahren, manchmal wird es mir ganz schlecht, aber so ist es halt. Ich erinnere mich noch genau, als meine damals in der Unterstufe des Gymnasium auf einmal den Helm nicht mehr zum Fahrradfahren benutzt hat. Irgendein Elternteil wandte sich beim Elternabend hilfesuchend an die Klassenlehrerin, die meinte, sie hätte da gar keinen Einfluss, wenn sie was sagen würde. Sie selber fahre schon immer mit Helm, aber für ihre Schülerinnen und Schüler käme sie ja von einem anderen Stern. Außerdem hätte sie gesehen, wie Kinder, die wohl von zu Hause aus einen Helm aufsetzen müssten, ihn gleich nach der ersten Kreuzung abnähmen und über den Unterarm hängen würden.
Manche Dinge müssen gesetzlich geregelt sein. Helm für jegliche Art der mobilien Fortbewegung im Straßenverkehr. Punkt. Dann kommt es nicht zu Diskussionen. Auch nicht unter den Jugendlichen. Das ein Helm aufgezogen werden muss, haben meine beim Moped nie ausdiskutiert und hatten auch immer einen Zweithelm dabei um Freund:innen mitnehmen zu können. Auch für das Fahrrad und Co halte ich das für sehr sinnvoll.
Es ist mir unbegreiflich wie man das als Eltern erlauben kann. Die Dinger sind unglaublich gefährlich und das weiß jeder! Meine Kinder fahren Fahrrad und zwar ausschließlich mit Helm.
Da stimme ich voll zu.